KlimaPopulisten + Erde stirbt für Klimaschutz + Feindbild: Auto … + Schönwetter-Energie + Tierschutzsteuer + SecondHand-Schöpfer

Gegen Klimapopulisten, die Wirtschaft missachten, dadurch mögliche Arbeitslose in die Arme von Populisten treiben: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/klimaneutralitaet-nicht-auf-kosten-von-arbeitsplaetzen-16319199.html Die Treiber werden in dem Beitrag freilich nicht KlimaPopulisten genannt. Wäre sicher zu mutig. Dennoch: Klare Sprache:

Für brandgefährlich halte ich die Kaltschnäuzigkeit, mit der einige über den Verlust von Arbeitsplätzen hinweggehen. Den Jobverlust müssten die Menschen, die in Industrie und Energiesektor arbeiten, akzeptieren. Schließlich gehe es um nicht weniger als die Rettung unserer Erde.

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Um die emotionalisierende Sprache der Klimaschützer aufzugreifen: Und wieder stirbt ein Stückchen Erde – für den Klimaschutz: https://www.tagesschau.de/ausland/smile-for-future-101.html – Oder sind sie alle nach Lausanne gelaufen?

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Ach, Leute, fallt doch nicht ständig über das Auto her. Fast jeder in unserem Land dürfte froh sein, dass er eins besitzt. Versucht mit dem Auto ein Komplettpaket für eine Verkehrswende zu erreichen – nicht gegen. https://www.tagesschau.de/inland/mobilitaet-105.html Ach ja, das Flugzeug ist auch zum Feindbild geworden. Aber warum wurde gerade die Bahn zum Freund? Der Riesenstromfresser. Ab aufs Fahrrad – oder Pferd. Aber Pferd… – CO2 und so…

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Man benötigt Energie in unserem Land. Aber: ohne AKWs, ohne Kohle, ohne Holz – was bleibt übrig? Ein paar Windräder und Sonnenenergie. Das ist Schönwetter und Schönwind-Energie – bringt aber keine Kontinuität in die Stromversorgung. Es muss ein bunter Mix her – und zwar mit allen Optionen. Und nicht importiert aus Frankreich…

Haltet fest an dem – auch wenn es nichts bringt! Symbolpolitik ist alles, was manche bejubeln: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/windenergie-bundesnetzagentur-will-obergrenze-fuer-windkraft-im-norden-senken-a-1280557.html

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CO2-Steuer, Tierschutzsteuer https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fleisch-steuer-debatte-tierschutzbund-fordert-extra-abgabe-fuer-bessere-tierhaltung-a-1280521.html Dann noch Bienensteuer, Vögelsteuer, Insektensteuer, Steuer gegen Wasserverbrauch, Steuer… – es wird sicher noch etwas einfallen, den SteuerFans. Auch hier: Es muss ein Gesamtkonzept her – und einfach mehr Geld verlangen ist kein Gesamtkonzept. Das ist Schröpfung.

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Man muss etwas tun, gegen Wassermangel, gegen Starkregen, gegen Hitze – vergesst die Nässe und Kälte nicht. Was Wasser und Hitze betrifft: Man tut so, als seien diese Forderungen ganz neu. Ist sie nicht. Schon vor langer Zeit traten Menschen zum Beispiel dagegen auf, alles zu versiegeln. Wir können vermutlich auf sehr gute Ausarbeitungen zu all diesen Themen – einschließlich gegen Kälte und Nässe – zurückgreifen. Was Bewässerung betrifft – Israel hat sehr gute Tipps. Nur umsetzen tut es sich nicht allein. Es gibt allerdings Grenzen des Umsetzens. Und das ist das Geld.

Trotz allem, was ein Mensch tun kann: Wetter ist Wetter. Das mag der Mensch, der Macher, der Second Hand Schöpfer nicht gerne hören.

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Ohne Geld geht nichts

Erst wird die Energiewirtschaft kaputt gemacht, dann die Autoindustrie, dann die Landwirtschaft. Das Land wird arm und ärmer. Was wird die Folge sein? Hauen und Stechen! Die Deutschen sind wie alle anderen Zivilisationen nur durch eine ganz dünne Schicht von der Barbarei getrennt. Man sieht es ja heute schon im Alltag, wie sich manche aufführen – eben barbarisch. Menschen des Landes werden sich selbst fremd – sie werden in ihren Aggressionen anderen fremd. Und wer wird der erste sein, der unschuldig darunter leiden muss? Eben: in klassisch menschlicher Manier: Die zugekommenen Fremden, diejenigen, die als Fremde einen Stempel aufgedrückt bekommen, als solche deklariert werden. Der Mensch ist ein Mensch – er wird es bleiben, trotz Schminke, Schönheitsoperationen und guten, zivilisierten Worten. Wie schnell das alles gehen kann, das zeigte gestern Abend im ZDF ein Film „Wir im Krieg“ https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-wir-im-krieg–privatfilme-aus-der-ns-zeit-100.html

Was wir benötigen ist: Eine Politik, die nicht leichtfertig aufgibt, was unsere Vorfahren erarbeitet haben, aber auch nicht darauf stehen bleibt, sondern kluge Wirtschafts- und Landwirtschaftspolitik betreibt, die gleichzeitig die Natur berücksichtigt – und Migrationspolitik betreibt, dazu gehören immense Integrationsbemühungen, und nicht alles laufen lässt, wie es gerade läuft.

Wenn unser Land arm wird, dann geht nichts mehr. Wir werfen heute armen Ländern vor, wie schlimm sie mit Behinderten und psychisch Kranken umgehen. Glaubt wirklich irgend jemand, dass das bei uns anders werden wird, wenn jeder um sein Leben kämpft? Natur wird unter Bedingungen der Armut ächzen und stöhnen. Da hat keiner mehr Geld für irgendwelche Mülltonnen, die regelmäßig geleert werden. Da wird herumgesifft, was das Zeug hält. Die Städte zerfallen, die Technik veraltet. Man muss doch nur in arme Länder schauen – so wird es auch bei uns wieder werden. Und dann gibt es Reiche, die sich abschotten – eben ganz wie in den armen Ländern, gesichert von Technik und Sicherheitspersonal.

In all diesem Chaos wird es dann ein paar Christen und Gleichgesinnte geben, die versuchen, sich dem moralischen Untergang entgegen zu stemmen. Geschichte wiederholt sich nicht. Aber der Mensch ist der, der er ist. Zu pessimistisch? Ich hoffe sehr, dass all das nicht kommen wird. Wir haben noch alle Chancen, dass nicht.

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Gott ablehnen

Es gibt Menschen, die Gott ablehnen. Aber sie lehnen im Grunde eine Vorstellung von Gott ab, ein Bild von Gott, das sie sich – oder ihre Zeit – gemacht haben. Sie lehnen auch Gott ab, weil er mit dem Leben, das sie führen wollen, nicht übereinstimmt. Karl Marx lehnt zum Beispiel Gott ab, weil er meint, er sei ein Vertröstergott, der Menschen daran hindert, aktiv gegen soziale Missstände anzugehen. Andere lehnen den Gott ab, der Regeln gibt (zum Beispiel: gegen Ehebruch). Sie wollen ein anderes Leben leben, negieren daher Gott. Andere haben ein Gottesbild, das beinhaltet: Gott ist allmächtig und er muss mein Leiden beenden. Wenn Gott das nicht tut, sagen sie: Es gibt keinen Gott. Nicht nur Glaubende haben ihre Gottesbilder, sondern auch diejenigen, die Gott vehement ablehnen. Sie lehnen das Bild ab, das sie sich oder ihre Umwelt/Zeit von Gott gemacht haben. Andererseits kann auch das Weltbild, das man hat, dazu führen, Gott abzulehnen. Sagt mein Weltbild: Alles muss beweisbar sein, dann lehne ich Gott ab, weil er nicht beweisbar ist. Ich mache mir nicht nur ein Bild von Gott, sondern auch von der Welt, in der ich lebe. Und wenn Gott mit meinem Weltbild nicht kompatibel ist, lehne ich ihn ab. Das trifft auch auf mein Menschenbild zu: Der Mensch ist das Höchste, er bestimmt, sein Verstand erklärt alles – dann ist in diesem Denken kein Platz mehr für Gott.

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Human

Der Mensch. Man kann nicht hinter seine Gesichter schauen. Diese Menschen hier, schöne Vertreter unserer Gattung. Aber dann: Besoffene grölen in der Nacht, kotzen sich Leib und Seele aus. Der Mensch als Bestie, den viele erleben müssen, wehrlos, ausgeliefert. Der Mensch, der sich unter seiner Würde in Amoralität suhlt.

Der Mensch. Jesus traut uns zu, den Menschen anzunehmen. Er traut uns zu, neu zu werden. Darum lohnt es sich. Es liegt ein Versprechen darauf, eines, das den Menschen als humanes Wesen vor Augen stellt. Auch wenn man nicht hinter die Gesichter schauen kann, der Mensch kann auch an seiner Seele schön werden.

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Nietzsche

Ich wüsste gerne, was Nietzsche heute den Nietzsche-Verharmlosern sagen würde. Nietzsche-Verharmlosern, die alte Nietzsche bewundernde Interpreten vorwerfen, Nietzsche verfälscht zu haben, trivial gewesen zu sein.
Nietzsche kämpft gegen das Bürgertum. Das Bürgertum hat viele Marotten, aber er bekämpft auch die guten Seiten des Bürgertums – tut er das wirklich, oder treibt er den Egoismus nicht nur auf die Spitze? Nietzsche ist hart. Er, das Genie der Ästhetik, duldet niemanden neben sich, der nicht seine Polemik teilt. Nietzsche würde gar nicht mehr rezipiert werden, wenn er nicht diese unduldsame, spitz zustechende Härte hätte.
Nietzsche hat Menschen negativ beeinflusst. Und ich glaube nicht, dass die ihn alle nicht verstanden haben, dass nur sie sie ihn selektiv gelesen haben.
Ich vermute eher, dass heutige Nietzsche Weichmacher ihn so differenziert lesen, dass sie ihn zu zügeln in der Lage sind. Aber sie lesen sich selbst ein. Das ist nicht Nietzsche, der Unduldsame.

Nietzsche ist nicht leicht zu verstehen – das wissen alle, die sich intensiv mit ihm beschäftigen – interessant ist dennoch, dass man das weiß und dennoch sagt: Das ist Nietzsche! Statt zu sagen: Das ist mein Nietzsche!

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Eine kleine bissige Anmerkung: Wann wird eigentlich das Werk von Elisabeth – Nietzsches Schwester – gewürdigt, die an der Rezeptionsgeschichte einen großen Anteil hat. Ohne die böse Elisabeth wäre der gute Friedrich kaum rezipiert worden. Er müsste neu entdeckt werden. Oh, es gibt ein neues Buch von Ulrich Sieg. Mal bestellen und sehen, was er zu sagen hat.

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Auswertung von DNA-Spuren

Und ich Laie dachte immer: Man tue alles, um möglichst schnell einen Fall aufzuklären. Dazu nimmt man die Untersuchung der DNA-Spuren zu Rate. Aber das war nur mit angezogenen Bremsen der Fall – die Bremsen werden ein wenig gelockert – Kritiker gibt es wohl immer: https://www.tagesschau.de/inland/dna-tests-polizei-101.html

Rassismus ist, wenn man nicht alle gleich behandelt. Was ist, wenn man Minderheiten nicht gleich behandeln will – aus paternalistischen Gründen? Man muss alle Arten von Rassismus bekämpfen. Auch den „positiven Rassismus“ (ich finde diese Wortkombination unerträglich). Oder wird wieder einmal eine Minderheit vorgeschoben, um eigene ideologische Süppchen zu kochen? Spannende Frage.

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Wie es bei dem Fall zu sein scheint, der vor kurzem durch die Medien Flatterte:

Es geht in dieser ganzen Auseinandersetzung um das KitaSchweinefleisch nicht um das Schweinefleisch, das viele sowieso nicht mögen. Es geht um Grundlegendes in unserer Gesellschaft: https://www.achgut.com/artikel/kant_und_das_schweinefleisch

Es gibt viele SchweinefleischGegner – hoffentlich werden in diesem Fall Muslime nicht wieder als Vorwand genutzt, um das Schweinefleisch abschaffen zu können. Was nicht selten der Fall ist – ich hatte das Thema schon häufiger: Muslime werden nur benutzt, um die eigene Sicht durchsetzen zu können.

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Trumps Rindfleisch

Das waren sonderbare Nachrichten, die man in der Tagesschau am 3.8.2019 sehen durfte: Begeisterung über ein Rindfleisch-Abkommen. Vielleicht besänftigt Trump dieses Abkommen, und das Menetekel der wein- und Autosteuer bleibt aus.

Aber: Wenn Trump der ist, der uns immer in Medien erscheint, muss das ja gerade Ansporn sein, seine Forderungen zu erhöhen – es sei denn, es gibt zum Rindfleisch-Vertrag ein geheimes Zusatzabkommen.

Warum wird den Zuschauern der Jubel naiver Politiker oder Journalisten untergejubelt? Eigenartig.

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Betonung des Rechts – Angriff auf Mode-Erscheinungen + Kevin Spacey

Eine Polemik, die das Recht verteidigt gegen diejenigen, die meinen, um einer Sache Willen, die sie als gut ansehen, darauf verzichten zu können: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/werteunion-wirft-fridays-for-future-populismus-vor-16312989.html

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Gesetzt den Fall, Kevon Spacey ist unschuldig – und er ist es, so lange er nicht verurteilt wurde – was würde die Autorin schreiben, wenn sie unschuldig in eine solche Lage geraten wäre? Dieser letzte Satz ist unmenschlich. Wenn einer unschuldig ist und solche Beschuldigungen ertragen muss und die beruflichen und sozialen Konsequenzen, ist der Satz unmenschlich, denn es ist menschlich, dass man leidet und sich selbst Leid tut https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/kevin-spacey-in-rom-16317934.html :

Er war schon viel besser, als er sich weniger leid tat.

Nicht rationales Wissen + Raum aufgeben

Er kam in eine christliche Buchhandlung, der vom Leben gezeichnete Mann. Er wollte eine Bibel. Im Gespräch kam viel heraus, von seiner schlimmen Vergangenheit. Aber eines wusste er: Jesus ist für ihn gestorben und: Gott liebt ihn. Er wusste es. Aber er wusste nicht, was das bedeutet. Darum wollte er die Bibel haben. Das Wissen hat ihn durchs Leben getragen, aber was dahintersteckt – das wollte er nun ergründen. Wer es ihm gesagt hatte, seit wann es ihm wichtig wurde und warum – das alles wusste er nicht, aber das war auch alles nicht wichtig: Wichtig ist, es ist seine Lebensgrundlage.

Es gibt zwei Arten von Wissen. Eine Art ist die des rationalen Durchdringens. Die andere ist die Art von Wissen, die die Erfahrung, die das Leben im Hintergrund prägt und trägt – auf der unbewussten Ebene.

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Wenn solche Menschen nicht mehr die Chance haben, eine christliche Buchhandlung zu betreten, weil alle christlichen Buchhandlungen geschlossen wurden und man nur noch online unterwegs ist, dann überlässt man den Raum, den man eingenommen hat, antichristlichen Kräften. Und das in Ländern, die reich sind. Gibt es wirklich keine phantasievollen Möglichkeiten gegenzusteuern?

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