Flug-Kaffee + E-Book-Pleite + Politiker-Roboter + Rettung der Welt

Ein kurioses „heißer-Kaffeee-Urteil“ des EuGH: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/eugh-urteil-ueber-umgekippte-heissgetraenke-in-flugzeugen-16543614.html

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Das Urteil, dass E-Books nicht wieder verkauft werden dürfen, ist sonderbar. Es ist ja mein Besitz geworden, mit dem ich machen kann, was ich will. Andererseits bringt es freilich Nachteile für Verlage mit sich. Hier muss wohl noch ein angemessenes Urteil gefunden werden. Bin gespannt, wie lang das Jetzige gilt. Verlage profitieren davon zu viel – andererseits ohne das Urteil zu wenig. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/eugh-urteil-e-books-sind-kein-ding-16544080.html

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Politikern muss die Möglichkeit gegeben werden, sich situativ verantwortlich zu verhalten. Wenn Politikern kein Spielraum gelassen wird, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, kann man gleich Roboter an ihre Stelle setzen, die die Deutsche Umwelthilfe programmiert hat: https://www.tagesschau.de/inland/diesel-fahrverbote-zwangshaft-103.html

Freiheit und Verantwortung tragen hängen zusammen – Verantwortung tragen und Freiheit. Es gibt zurzeit sehr viel Bestrebungen, dem Menschen beides zu nehmen. Wie immer: Im Namen der Rettung der Welt.

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Flixbus

Man war begeistert von Flixbus – endlich eine Alternative zur Bahn! In der Zeit, in der Autos einen Negativ-Touch bekommen, wegen Umwelt und so, wird auch Flixbus so lange in die Mangel genommen werden, bis es Elektro-Busse hat. Die allerdings zurzeit noch nicht viel taugen. Dass Flixbusse nicht ihre Zeit einhalten können, ist selbstverständlich. Wenn die Straßen so sind wie sie sind, Staugefahr und so, wie sollen sie pünktlich sein? Das bekommt man ja selbst als normaler Autofahrer selten hin. Ich bin übrigens noch nie damit gefahren. Aber dennoch wundert mich ein solches Untersuchungsergebnis nicht. Wenn man allerdings vollmundig erklärt, man sei pünktlicher als die Bahn, dann muss man mit solchen Untersuchungen rechnen: https://www.tagesschau.de/inland/flixbus-fernbusse-101.html

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Grüne Inflationäre + Politische Krokodilstränen

Grüne treiben die Politik vor sich her, damit alles teurer wird. Wenn schon jeder 5. sich keinen gesunden Lebensstil leisten kann, welche Einbußen werden sie durch die Grün-Inflationäre noch erleiden? https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/pwc-studie-gesunder-lebensstil-fuer-jeden-fuenften-zu-teuer-16544187.html

Die Aussage, dass der Bürger nicht leiden soll, ist eine Propaganda-Masche. Denn ohne ihm Leiden aufzubürden, würde das Ziel, dass er weniger Auto fährt und weniger heizt, ja nicht erreicht werden. Er solle mehr Elektro-Autos kaufen. Klasse! Wenn er sich schon gesunden Lebensstil nicht leisten kann?

Wenn der Maßstab für Berechnungen die Wohlhabenden sind, zu denen man selbst gehört, dann kommt man wunderbar mit allen Resultaten, die was kosten, zurecht. Maßstab sollten aber die sein, die am Ende der Lebenshaltungs-Skala stehen. Die bekommen nichts, nur ein paar politische Krokodilstränen nachgeweint.

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Kann ein Ex-Nazi Demokrat sein? + Die Selbstgerechten

Kann ein Ex-Nazi Demokrat sein? https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sachsen-anhalt-ex-neonazi-in-der-cdu-das-sagt-ein-ausstiegsberater-a-1301727.html

Kann ein Ex-Marxist, Leninist, Kommunist Demokrat sein? https://www.sueddeutsche.de/politik/baden-wuerttemberg-das-k-in-kretschmann-1.2401302

Kann ein Ex-Christenverfolger Christ sein? Paulus ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Menschen sich ändern können.

Manche der Geschwister Scholl waren begeisterte Anhänger nationalsozialistischer Weltanschauung, bevor ihnen auch durch den christlichen Glauben die Augen geöffnet wurden.

Das wäre kurios, wenn das in einer Demokratie nicht möglich wäre und man für immer ein Brandzeichen aufgebrannt bekommt.

Das ist freilich dann leicht möglich, wenn die Ankläger immer gut angepasste Menschen waren – wie der ältere Bruder im Gleichnis vom Verlorenen Sohn https://www.die-bibel.de/bibelstelle/lk15,11-32/ :

Wer angepasst ist, wer immer mit dem Mainstream gut mitgelaufen ist, der empört sich leicht über Menschen, die in ihrem Leben Zickzack gelaufen sind. Die Selbstgerechten feiern immer wieder ihre Selbstgerechtigkeit.

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Impeachment

Impeachment gegen Trump – sehr herbeigesehnt von unseren medialen Anti-Trump-Fans. Nun in die Wege geleitet, wird Skepsis immer stärker formuliert. Sogar mit dem Hinweis, dass sich die Demokraten damit selbst schaden könnten. Wenn sie sich auf ihre Arbeit konzentriert hätten, Alternativen zu erarbeiten, die bei der Bevölkerung ankommt, hätte es sicher mehr Erfolgt gehabt.

Aber, vielleicht hat ja der heiß ersehnte junge Mann Erfolg: https://www.tagesschau.de/ausland/usa-buttigieg-101.html , der dem alten weißen Mann Paroli bieten soll. Man weiß aber nie: alte weiße Männer haben auch ihre jugendlichen Fans: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/spd-demokraten-und-labour-zuspruch-junger-linker-16542213.html

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Gedanken zum Lärm

Natur wächst leise.

Lärm ist die Duftnote der unfähigen Menschen,

die Macht über andere beanspruchen.

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Wer lärmt, herrscht über andere,

über deren Schlaf und Ruhe, deren Meditation und Denken.

Ob sie den Menschen beachten wollen oder nicht:

Er zwingt sie dazu, ihn wahrzunehmen.

Diese Taktik scheinen immer mehr Menschen anzuwenden:

Schrille Schreie und dumpfes Gegröle bekämpfen sachliches Denken.

Lächerlich – aber wirkungsvolles Verhindern des Denkens.

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Wahrhaft mächtig ist der,

der andere für sich lärmen lassen kann.

Wer steht heute hinter den Lärmenden?

Das Nichts des vergänglichen Ich.

Unpolitisch gesehen.

Und politisch?

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Wer ohne Autorität gegen den Lärm kämpft,

muss lauter lärmen als die Lärmer.

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„Ich klage an“

In dem Buch von Berta Braune: Hoffnung gegen die Not. Mein Leben mit Paul Braune (1932-1954) erfahren wir, dass die „Nationalsozialistische Volkswohlfahrt“ versucht hat, sich die Innere Mission (Diakonie) einzuverleiben (wie die Nationalsozialistische Partei auch die christliche Jugendarbeit übernommen hat).

Paul Braune kämpfte mit anderen gegen die Ermordung von Behinderten und hatte im Juli 1940 entsprechend auch eine Denkschrift dagegen verfasst. 1947 schrieb Paul Braune in der Zeitschtift „Innere Mission“ über diesen Kampf für die Menschen. Manches davon ist auch für unsere Zeit wichtig. Einen Abschnitt (72f.) bringe ich als Zitat:

Wenn man das allgemeine Urteil der Menschen und die damalige öffentliche Stimmung, die sich nicht an Worte Gottes orientierte, deutlich zu machen sucht, so ist mir folgendes in Erinnerung. Der Film «Ich klage an» wurde etwa im Jahre l941 angesetzt, um die Volksstimmung dahin zu beeinflussen, daß es eine selbstverständliche Notwendigkeit sei, solche hoffnungslos Kranken von ihrem Leiden zu erlösen. Dieser Film fand bei der großen Menge des Publikums Zustimmung, weil es dem unkritischen Menschen als eine humane Maßnahme erscheinen mußte,
daß solchem Elend auf schmerzlose Weise ein Ende gemacht wurde. Diese zustimmende oder weithin neutrale Stellung zur Tötung von Kranken, Geistesschwachen und Epileptikern war sogar so weit im Volk verbreitet, daß ich bis weit in die urteilsfähigen Kreise hinein nur einem leisen Achselzucken begegnete, wenn ich von meinem Kampf gegen die Euthanasie erzählte. Immer wieder konnte einem das gedankenlose Wort begegnen: Ist es denn wirklich schlimm, wenn solche Kranken sanft und schmerzlos von ihren Leiden erlöst werden? Es kam vor, daß selbst christlich orientierte Kreise kein volles Verständnis dafiir hatten, daß man Leben und Existenz aufs Spiel setzte für solche hoffnungslosen oder gar minderwertigen und elenden Menschen. Immer wieder wurde einem gesagt: Gehe nur hinein in eine Anstalt von Geisteskranken oder von Schwachsinnigen, sieh dir den ganzen Haufen Elend an, und dann gibt es doch bei nüchterner Betrachtung keine bessere Lösung, als daß man sie alle von ihren Leiden befreit! Wir müssen heute aber mit aller Deutlichkeit und Schärfe sagen, daß auch die vielen, die damals nur mit leichtem Achselzucken das ganze Problem abtaten, sich mitschuldig gemacht haben an der Durchführung solcher Massenmorde. Es hätte einen Aufschrei, ja, einen lauten Protest im ganzen Volke geben müssen, als es bekannt wurde, daß in den Anstalten der „Pflege und Wohlfahrt“ nur Morden und Töten an der Reihe war. Hier liegt auch ein Stück unserer großen Allgemeinschuld. Ich will gern zugeben, daß Millionen und aber Millionen es nicht gewußt haben, was geschah. Aber die, die es wußten und wenigstens teilweise ahnten, zuckten eben nur mit den Achseln und blieben bei ihrer Neutralität.

Der Titel „Ich klage an“ – war also nicht ein Titel, der sich gegen das Morden wandte, sondern angeklagt wurde, dass Menschen, nicht ermordet wurden. Auch hieran kann man sehen, wie perfide diese Weltanschauung vorgegangen ist. Zu dem Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_klage_an_(1941)

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