Glocken – Lied – Gebet

Die Glocken läuten Gebetszeiten ein: um 6:00/7:00 Uhr, um 12:00 Uhr und um 18:00 Uhr.

In einer Zeit, in der manche reduziert leben, kann man diese Zeiten nutzen, um ein Gebet zu sprechen, Tageszeitenlieder zu singen. In den Gesangbüchern befinden sich im Anhang entsprechende Anregungen.

Morgenlied (EG 440):

Mittagslied (EG 457):

Abendlied (EG 482; GL 93):

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Südkoreanerinnen wollen keine Kinder

Frauen aus Südkorea wollen immer weniger ein Kind haben: https://www.spiegel.de/politik/ausland/suedkorea-und-die-niedrige-geburtenrate-warum-viele-koreanerinnen-keine-kinder-moechten-a-40617d97-7761-43f0-ac63-4d63f3433a17

Und wie sieht es bei uns aus? Die Werbung gegen Kinder läuft seit Jahren: https://www.brigitte.de/familie/mitfuehlen/neue-studie-bestaetigt–dass-viele-menschen-ohne-kinder-gluecklicher-sind-11545026.html

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Wie geht es den Menschen… – um den Virus kreisen macht krank

Wie geht es den Menschen im Ostkongo mit dem Ebola?

Wie geht es den Menschen im Sudan im Übergang zur neuen Zeit?

Wie geht es den Menschen in Somalia, dem Jemen?

Wie geht es den Menschen in Venezuela, Chile – angesichts der gesellschaftlichen Verwerfungen?

Wie geht es den Menschen in Mosambique und im südlichen Afrika insgesamt nach den Trockenheiten und Überschwemmungen?

Wie geht es den Menschen in Pakistan und Ostafrika/Äthiopien nach der Heuschreckenplage?

Wie geht es den Menschen…

Wir kreisen nur um unseren Virus. Das macht krank.

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Ausgangssperre – Heim-Urlaub – Finanzkrise

Zu beobachten ist, dass manche Medien wieder versuchen, die Politik vor sich herzutreiben – dieses Mal unter dem Motto: Ausgangssperre. Das fördert wahrscheinlich die Verkaufszahl bzw. die Klick-Zahl.

Aber Ausgangssperren machen medizinisch keinen Sinn – zumindest hat das noch keiner plausibel erklären können – wenn Menschen den Sicherheitsabstand einhalten usw. Es müsste lokal entschieden werden. Man versucht im Augenblick vieles flächendeckend zu gestalten – das wird aber den menschen nicht gerecht. ich sehe schon, dass immer wieder gefordert wird: Weg vom Föderalismus, weg von Eigenbrödlereien… – warum darf der, und ich nicht usw. usw. usw. Aber die jeweiligen lokalen Unterschiede sind nun einmal da. Warum soll der Dörfler eine Ausgangssperre bekommen, wenn es vielleicht für einen Städter, der mit vielen anderen auf engstem Raum Sinn macht? Was macht es zum Beispiel auch für einen Sinn, sämtliche Läden zu schließen? In Orten, in denen der Virus keine Rolle spielt – könnte man Sicherheitsmaßnahmen durchführen – ohne die Läden zu schließen, ohne die Spielplätze zu sperren. Flächendeckende Maßnahmen, das wird man dann wohl auch am Ende herausfinden, waren wirtschaftlich unheimlich schädlich. (Freilich: Massenversammlungen abzulehnen ist sinnvoll…)

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Irgendwann kommen die Leute auf die Idee, Ausgangssperren durch schöne Worte schmackhaft zu machen. Vielleicht „Heim-Urlaub“?

Ausgangssperre – das ist nur etwas für Menschen, die an ihrem PC glücklich sind. Aber für die Mehrzahl der Bevölkerung, die Natur, Bewegung, frische Luft benötigt, auch um den Körper gesund und fit zu halten, ist so etwas tödlich – auch wenn man das Heim-Urlaub nennen sollte.

Vielleicht sollte man unter Mietern einen Leihhund anschaffen: Alle Mieterparteien leihen sich den mal aus, um Gassi gehen zu dürfen. Dass die Muskeln der Kinder auf den Sofas verkümmern – geschenkt. In ein paar Jahren wird man sich darüber beschweren, dass die Kinder alle so krank sind, weil Epidemiologen gefordert haben, dass drastische Maßnahmen mindestens 30 Tage lang andauern sollten.

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Ist eigentlich so eine Ausgangssperre eine Hoch-Zeit der Denunzianten? Welche Erfahrungen haben andere Länder damit gemacht? Dass sie eine Zeit der Gewalttätigkeiten ist, hatte ich neulich vermutet – wird im unten genannten Beitrag von Sascha Lobo bestätigt.

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Ich habe als Kind mal die Geschichte gehört: Ein Haus wurde neu gebaut. Für viele Parteien. Dann hat man wunderschöne grade Wege angelegt, Wiesen, Blumenbeete usw. Aber was machen die Leute? Die gehen quer über die Beete und Wiesen und benutzen nicht den schönen grade angelegten Weg. Dann kam ein Hausmeister auf die Idee, die Leute zu beobachten. Er hat die Wege dann dort angelegt, wo die Menschen auch gegangen sind. Das ist Klugheit. Nicht all die Grünisierung der Politik, all die Zwänge und Drücke, populistische Forderungen nach schärferen Gesetzen und all dem.

Von daher finde ich diesen Beitrag von Sascha Lobo sehr gut, der das aus einer etwas anderen Perspektive darlegt: https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/corona-gesellschaft-wider-die-vernunftpanik-kolumne-a-772e1651-f393-4bc6-8f79-79dc7a5ed025

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Nimmt die Politik den Mund nicht zu voll, wenn sie sagt, dass sie alle Firmen usw. unterstützen will? Wie will sie das machen? Kredite, die man lange abzahlen muss, sind keine Hilfen. Es ist klar, dass man vorsichtig sein muss, dass man nicht marode Firmen aufpäppelt, weil sie in der Krise die Chance sehen, wieder an Gelder zu kommen. Aber wie will man die Anträge so gestalten, dass die jeweiligen Firmen usw. nicht vor unübersteigbaren Herausforderungen gestellt werden – im Ausfüllen der Formulare? Gibt es Menschen, die helfen, diese auszufüllen? Was ist mit den Menschen, die sowieso schon am Rande knappsten – und nun merken, dass ihnen die Lebensgrundlagen schwinden? Daran hängen Schicksale unzähliger Menschen.

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Macht das wirklich Sinn, die Freizügigkeit der Waren innerhalb der EU zu strangulieren, durch rigide Grenzkontrollen?

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Politik mit Augenmaß ist das Gebot der Stunde.

Über alles wird man nach der Corona-Krise nachdenken, die vor allem eine gesellschaftspolitische Krise zu werden scheint, wenn das Augenmaß verloren gehen sollte. Nun denn: Es ist ein riesiges Experiment.

Kann man eigentlich sagen, warum die Neuinfektionen in China zurückgehen? Ist es wie mit Grippewellen – auf einmal hören die auf, Menschen zu plagen? Was würde das für unsere Politik bedeuten?

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Ausgangssperre + Gottesdienstverbote / Fernsehgottesdienste + Gottes Strafe

Ausgangssperren, wie sie in manchen Ländern ausgesprochen wurden, halte ich für vollkommen überzogen. Psycho-soziologisch interessant: Was ist höher: Die Sterberate an Covid oder durch häusliche Gewalt?

Menschen müssen raus. Man kann sich schützen – aber Menschen von der Natur abzuriegeln, ist eine Form, die ich nicht verstehe. Menschen werden ja im Augenblick nicht durch Naturereignisse, die draußen herrschen, getötet. Wenn so etwas je nach lokaler Lage verboten wird, ist es nachvollziehbar, nicht aber in dieser Pauschalität.

Man kann Menschen, die in einer solchen Lage sind, nur raten: Kauft euch einen Hund. Dann dürft ihr wenigstens kurz Gassi gehen. Bei großen Hunden verkümmern zwar die Muskeln – wie auch bei Menschen – aber seis drum… (Sarkasmus.)

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Verbot von Gottesdiensten – dürfte der Staat das einfach so? Kirchen haben – ich weiß nicht, ob alle – aber schon vielfach darauf hingewirkt, dass Gottesdienste ausfallen, und ich weiß nicht, was im Hintergrund für Gespräche laufen. Aber vom Gottesdienst aus gesehen – ihn vom Staat aus zu verbieten, ist ein äußerst zweischneidiges Schwert, denn Gottesdienste sind auch aus Perspektive des Staates in Notzeiten ein wichtiges Ventil. Was sagt eigentlich der Staatskirchenvertrag dazu?

Man kann nur dazu einladen: Leute, schaut Fernsehgottesdienste. Sie bieten zwar keine Gemeinschaft, aber sie bieten, wenn sie gelungen sind, gute Anregungen für das Leben. https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de/jahresplaene

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In manchen Beiträgen konnte man ein Grausen vor der Sicht spüren, dass die Pandemie als „Strafe Gottes“ bezeichnet wird. Man mag dazu stehen, wie man will, aber wenn Säkulare den Glaubenden etwas vorschreiben oder madig machen wollen, ist das schon kurios.

Der Glaube, dass Gott straft, ist älter als wir denken können und eng damit verknüpft, ein neues Verhalten zu fordern. So werden Kriege als Strafe Gottes angesehen, weil die Menschen asozial und aggressiv geworden sind. Folge: Wenn Du keine Kriege willst, sei sozial und friedlich… Kennen wir ja inzwischen auch als säkulares Motiv: Natur bestraft den Menschen, also darf der Mensch kein Umweltschwein sein und Plastikgabeln benutzen oder muss ein E-Auto kaufen.

Die Sicht, dass schlimme Ereignisse eine Gottesstrafe sind, ist Teil von Leidbewältigung. Sie ist nicht die einzige: https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/gott/theodizee-3-zusammenfassung/ Aber sie ist ethisch weitreichend.

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Was mich die Zeiten des Nationalsozialismus und Kommunismus lehren: Kirchen müssen mit dazu beitragen, dass sie frei bleiben müssen von Entscheidungen des Staates, soweit es ihre Belange betrifft. Auf die Freiheit muss man pochen. Wenn man sie schon in einem liberalen Staat nicht achtet – achtet man sie dann in tyrannischen Staaten welcher Couleur auch immer? Nein, weil man gelernt hat zu kuschen, kuscht man auch dann aus Angst.

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Über #MeToo und Rechtsstaat

Über #MeToo und Rechtsstaat ein Beitrag von Thomas Fischer: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/so-funktioniert-das-a-432909f3-6f6e-456d-9e8a-d6f11a46f801 Krass, was manche so von sich geben. Damit meine ich jetzt nicht Herrn Fischer.

Was wir lernen können ist, dass „Me Too“ keine Rechtsregel, keine Beweisregel, kein Schuldspruch und noch nicht einmal eine Anklage ist. Es ist einfach eine Meinung. Sie ist subjektiv, sie ist erlaubt, sie ist falsch oder richtig, sie ist politisches Programm, moralische Verdammung oder selbstgerechte Überhöhung.

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Linke im Reinigungsprozess?

Findet bei den Linken nun ein Reinigungsprozess statt, in dem Extremisten zurückgestellt werden? https://www.spiegel.de/politik/deutschland/katja-kipping-ueber-linke-jahrelange-aufbauarbeit-zunichtegemacht-a-92da5a65-8448-4997-b26d-e7fca73f4e21 und https://www.spiegel.de/politik/deutschland/linken-mitarbeiter-tim-fuerup-umstuerzler-beurlaubt-

Manche ideologischen Aussagen zeigen ein wenig, welche extreme Abgründe noch in den Köpfen mancher linker Abgeordnete existieren.

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