Trump mundtot machen + Jetzt wird gesäubert – Conans Schwert + Unmündiger Bürger + Mr. Bean und Cancel Culture + Kamala Harris Foto + Dud*in – die *Duden + Journalisten impfen + Kochen gegen Corona

Trump mundtot machen

Sie machen Trump mundtot: Twitter, Facebook, auch Google und Amazon. Dagegen wendet sich Edward Snowdon: https://de.rt.com/international/111512-edward-snowden-trumps-suspendierung-durch-facebook/ Wie Snowdon sagt: Es geht nicht um Trump, was er falsch gemacht hat usw., es geht um das demokratische Prinzip.

So können mächtige Firmen jeden mundtot machen. Sie können Politik machen an den Regierungen und Parlamenten vorbei. Sie können – was sie schon versuchen – Meinungen manipulieren, kontrollieren, forcieren oder eben verhindern.

Kann man mit undemokratischen Mitteln Demokratie fördern?

Auch Nawalny scheint sich gegen das Mundtot machen auszusprechen. Für Hartgesottene Demokratiegegner, die meinen, gegen Trump müsse man undemokratisch agitieren, eine harte Nuss: https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/inakzeptabler-akt-der-zensur-nawalny-greift-twitter-wegen-trump-sperre-an-74822500.bild.html

Da bin ich einer Meinung mit Merkel: https://www.spiegel.de/netzwelt/web/angela-merkel-findet-sperrung-von-donald-trumps-twitter-konto-problematisch-a-c216cbcb-c32f-4c12-b965-cf683241acf0 Spannend finde ich jedoch ihre Formulierung:

Eingriffe in die Meinungsfreiheit könne es nur entlang der Gesetze geben…

Jetzt wird gesäubert

Jetzt wird auf allen Ebenen gesäubert. Auf manchen prominenten Ebenen bekommt man es mit. Die Hexenjagd beginnt: https://www.spiegel.de/politik/ausland/rudolph-giuliani-droht-rauswurf-aus-der-anwaltskammer-

Wollte Biden nicht das Land befrieden? Wahrscheinlich nach der Säuberung. So kennt man es zumindest aus der Menschheitsgeschichte. Auch bei Löwen. Löwenmännchen töten die Jungen des vorangegangenen dominanten Männchens. Dann ist Friede. Oder wenn der König abgesetzt wurde, wurde seine gesamte Familie mit Kind und Kegel ausgemerzt. Dann ist Friede. Bisschen demokratischer wird es in den USA wohl zugehen. Aber Existenzen vernichtend.

Hoffentlich wird diesen Hexenjagden rechtzeitig Einhalt geboten.

Spannend – weil so Urinstinkt menschhaft – finde ich Trittbrettfahrer, Nachtreter und sowas: https://www.spiegel.de/kultur/arnold-schwarzenegger-video-mit-conans-schwert-gegen-donald-trump-und-co- Das Schwert Conans des Barbaren wird gezückt.

Dieser unsägliche Vergleich mit der Reichskristallnacht – er hat noch nicht kapiert, dass man nicht mehr Reichskristallnacht sagt, sondern Reichspogromnacht – sollte so massiv geächtet werden, wie all solcher hanebüchenen Vergleiche. Aber weil es ein guter sagt, wird man vielleicht darüber hinwegsehen und seinen ganzen Frust über Jana aus Kassel ausgießen.

Unmündiger Bürger

Der Bürger muss erzogen werden. Er ist bösartig. Er macht nicht das, was die liebe Politik will. Dazu aus pädagogischer Sicht: https://www.cicero.de/innenpolitik/lockdown-verlaengerung-buerger-erziehung-corona-mpk-regeln

Mr Bean (Rowan Atkinson) und Cancel Culture

Er sagt etwas Wahres zum Thema Cancel Culture, von denen, die Canceln sagen, es gäbe sie nicht: https://www.kath.net/news/73975

Kamala Harris Foto

Das ist eine spannende Diskussion um das Bild von Kamala Harris auf dem Cover von Vogue: https://www.spiegel.de/kultur/kamala-harris-auf-dem-vogue-cover-ist-das-titelbild-respektlos

Man stelle sich nur mal vor, sie hätten das andere Bild genommen. Auch dann hätte es wahrscheinlich Reaktionen gegeben, die von „respektlos“ gesprochen hätten, davon, dass das „Wow“ für schwarze Frauen fehlt usw. Es gibt immer Kritikerinnen und Kritiker. Muss das so breit getreten werden? Es langt, wenn es in den Leserbriefkommentaren der Zeitschrift breitgetreten wird. Muss man doch nicht an die große Medien-Glocke hängen.

Oder doch? Ist Werbung! Und: Man hat medial mal über etwas anderes zu streiten als nur über Trump.

Ich finde den Gesichtsausdruck spannender als vom anderen Bild.

Dud*in – die Duden

Was machen wir also mit die Dud*in? Der Duden wollte immer Sprache beschreiben. Dud*in will aber zu einer neuen Sprache gehobener Unizirkel erziehen. Spannend. Wird die Online-Ausgabe sich durchsetzen oder nur eine Kapriole in den Sprachspielen der Zeit sein? https://www.sonntagsblatt.de/artikel/lmu-professorin-kritisiert-entscheidung-fuer-gegenderten-online-duden

Journalisten impfen

Man kann eine gewisse Reserviertheit medialer Artikel erkennen: Was, das Pflegepersonal will sich nicht impfen lassen? Das wird sogar mit Fake News begründet, die auch das Pflegepersonal erreichen. Liebe Leute – vielleicht denkt das Personal selbst. Aber heute sind alle Fake Newrianer*innen, wenn sie anders denken als viele medial und politisch gerne hätten. Wie dem auch sei, ich frage mich: Wie viel Journalist*innen würden sich eigentlich impfen lassen? Tatsächlich impfen lassen, nicht: Ich würde, wenn das Pflegepersonal sich impfen ließe oder ähnliche Ausreden. Oder das Auftrumpfen, das man neulich lesen konnte: Hoffentlich lassen sich wenig impfen, dann komme ich wenigstens früher dran. Ich würde mich sofort mit einer Spritze neben diese Person stellen und sagen: Denn mal los! Sowas kann man schnell in die Tasten hauen. Aber wenn man selbst dran ist, denkt man dann nicht doch erst einmal mehr nach?

Ich würde also sagen: Jede freiwerdende Impfdose an manche Journalist*innen zu verteilen, da sie ja besonders weit rumkommen (auch, um Übertretungen der Regierungsvorgaben empört zu dokumentieren).

Kochen gegen Corona

Apropos Corona: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/bundesregierung-empfiehlt-gemeinsames-kochen-gegen-angst-frust-und-aerger

Ich finde, man sollte nicht Öl ins Feuer gießen – aber sich auch nicht von der Politik ruhig stellen lassen, sondern als mündiger Bürger mitdenken, fragen, wenn nötig eigene Positionen tatkräftig verbal vertreten.

Kochen gegen Corona – wenn man alleine ist: Wer soll das denn alles essen?

Ich sehe das aber letztlich ganz und gar nicht lustig. Es ist zum Teil sehr schlimm, was Menschen durchmachen müssen, die kein Corona haben, weil ihnen schlicht und ergreifend die selbst und frei gestaltete Zukunft geraubt wird. Von daher machen politisch-verbale Konfettiregen, die gegen Zukunftsängste vieler Menschen ausgestreut werden, einfach nur sprachlos.

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Verpasst

Als ich viel zu tun hatte, kam ich nicht aus der Stadt hinaus.
Im Herbst ging ich dann einmal spazieren und mir fiel es wie Schuppen von den Augen:
Ich habe das Jahr verpasst.
Kein Frühling,  kein Sommer,  keine Blumen, keine Vögel, keine Fülle, kein Kornfeld, keine blaue, flimmernde Luft. Nichts.
Das Jahr ging vorüber.
Ich habe nichts wahrgenommen.
Ich brauchte das alles nicht.
Ich hab’s nicht vermisst.
Aber es war.
Und ich hab´s verpasst.
Ich hab das wichtigste verpasst.
Leben – die Fülle.

Und so ist der Alltags Atheist:
Er vermisst Gott nicht.
Er braucht Gott nicht.
Er kommt ohne Gott zurecht.
Aber das heißt nicht, dass es ihn nicht gibt.
Vielleicht fällt auch dem Alltags-Atheisten einmal auf:
Gott ist.
Ich hab das wichtigste verpasst.
Leben – die Fülle.

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Der Blog wird voraussichtlich erst am Mittwoch weiter bestückt werden.

Corona: Kritik an Kirchen + Rodeln – 25.000€ + Peter Hahne: Kritik an Bischof Schick + Kinder in Corona-Zeit

Kritik: Kirchen und Corona

Wo Prantl Recht hat, hat er Recht: https://www.kath.net/news/73963

Prantl wirft den Kirchen vor, dass diese den Abstand zur neuen Form von Liebe umdefiniert, anstatt diesen zu beklagen. „Und das war brutal fatal.“ 

Manche Ortsgemeinden habe ich als sehr aktiv wahrgenommen – allerdings konnten sie es nur in dem Rahmen, den ihnen die Kirchenoberen gelassen haben. Zudem muss man bedenken, wie viel Menschen hysterisch, höchst emotional gegen die reagiert haben, die eine andere Meinung vertreten haben als die Regierung (geschieht ja immer noch. Man muss nur die Diskussion in den sozialen Medien verfolgen!). Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass zahlreiche aus der Kirche ausgetreten wären, wenn die Kirche sich als Opposition aufgestellt hätte. (Ob auch Menschen aus der Kirche ausgetreten sind, weil sie mit der Regierung gegangen ist, weiß ich nicht.) Was ich selbst ärgerlich fand: Das als Nächstenliebe zu bezeichnen, was ich in keiner Weise als Nächstenliebe ansehen kann. Auch dann, wenn man mit der Regierung geht, hätte diese Übertreibung nicht sein dürfen.

An manchen Gemeinden habe ich auch kritisiert, was Prantl erwähnt:

Das Absagen von Gottesdiensten auch zu Weihnachten sieht Prantl sehr kritisch, da diese Feiern auch die Kraft gaben, diese schwierige Zeit durchzustehen. „Daran haben viele, auch die in den Kirchen – aus Symbolgründen – die Gottesdienste absagen wollten, viel zu wenig gedacht. Ich glaube, sie haben ihre Aufgabe verraten.“

Was ich allerdings mit Blick auf Glaubende lobenswert fand: Wie viel Mühe sich zahlreiche Menschen gegeben haben, um den Glauben mit Hilfe von Medien weiterzugeben. Freilich wissen viele, dass das nicht das konkrete Miteinander ersetzen kann. Aber besser als nichts tun und Däumchen drehen.

Rodeln: 25.000€

Was soll man zu so einem Kreis sagen, der solche absurden Vorstellungen hat: https://www.focus.de/familie/eltern/aktuelle-corona-lage-coronavirus-deutschland-rki-hoechstwert-bei-todesfaellen-kreis-verbietet-rodeln_id_12847054.html

Man kann natürlich sagen: Der Staat braucht inzwischen viel Geld. Aber das ist grundsätzlich maßlos – auch wenn es nur abschrecken soll. Auch Strafandrohungen haben mit Augenmaß zu geschehen, sonst wird der Sinn konterkariert. Vielleicht ist das ja auch ein verfrühter Aprilscherz. In Corona-Zeiten weiß man nie. Interessant fand ich auch die Beobachtung, dass man nicht von Bruder mit Frau besucht werden kann (eine Person darf einen anderen Haushalt besuchen) aber wenn die eine Person den Bruder mit Frau besucht, geht das.

Man kann sagen: Sie sind alle am Üben und Machen – und dabei kann Kurioses herauskommen. Ja. Aber dann darf Kurioses nicht dazu führen, dass Menschen bestraft werden.

Hahne: Kritik an Bischof Schick

Peter Hahn übt heftige aber zum Teil nachvollziehbare Kritik an Bischof Schick, weil dieser sich massiv mit Blick auf Trump zu Wort meldet, aber nicht entsprechend angesichts der Probleme der Kirche vor Ort: https://www.kath.net/news/73984

Kinder in Corona-Zeit

Das hatte ich gestern gemeint: https://www.focus.de/familie/eltern/ich-wuensche-mir-von-ihnen-mehr-einfallsreichtum-kontaktsperre-fuer-kleine-kinder-mutter-schreibt-persoenlichen-brief-an-politiker_id_12847079.html

Das Problem ist, dass die Politik dazu im Gegensatz meint: Wenn man das hart durchzieht, stecken sich weniger an. Also – Dilemma-Situation.

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Einsam und allein?

Einsam ist etwas anderes als allein sein.
Man muss nicht einsam sein, wenn man allein ist.
Christen dürfen wissen, dass sie nicht einsam sein müssen.
Er ist da, dem sie gehören. Sie können auf ihn hören.
Sie können mit ihm sprechen und sich im Gebet für die Welt einsetzen, Menschen im Gebet begleiten.
Sie können mit allen Sinnen und dem Verstand loben, danken, sich an Gott freuen.
Sie können anderen Mutmachbriefe schreiben – oder eben moderner: social media benutzen, um Gottes Stimme zu sein.

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