Mich erinnert das an die Christen, die aus dem Sudan Sklaven befreiten, indem sie diese frei kauften. Was machten da die Sklavenjäger? Sie überfielen Stämme, um Sklaven zu machen um sie Christen verkaufen zu können. Christen merkten, dass ihre Gesinnung nicht hilfreich ist. Manche merken auch noch nicht, dass es nicht gut ist, nur die richtige Gesinnung zu haben, sondern auch verantwortlich – das heißt mit Blick auf das Gesamtgeschehen – zu handeln.
Es wird spannend: Wurde Recht eingehalten – als Corona-Maßnahmen in die Wege geleitet wurden? Oder muss eine Regierung nicht rechtlich nachvollziehbare Schritte einhalten, wenn es um so was wie eine Bedrohung der Bevölkerung geht? https://www.reitschuster.de/post/corona-massnahmen-alles-nur-muendlich/
Aber ist alles, was im Namen der Religion geschah – zu verteidigen? Dass die Geschichte eine massive Wendung genommen hat dadurch, dass der Islam vor den Toren Wiens zurückgeschlagen wurde, ist wohl allen deutlich. Aber wir wissen wirklich nicht, wie es mit Europa und der Welt weitergegangen wäre, wenn der Islam Europa erobert hätte. Sind die arabischen Staaten ein Beleg dafür? Denn auch dort lebten überall Christen, bevor der Islam die Länder überrollte. Von daher: Was wäre wenn ist nur schwer sachlich zu begründen. Es ist, wie es ist. Und man muss sehen, dass man in der jeweiligen Gegenwart für Menschenrechte, für Freiheit, Gerechtigkeit auf unterschiedlichsten Ebenen und mit allen möglichen humanen Mitteln so gut es geht eintritt. Und das gegen alle möglichen Tyranneien, gegen alle möglichen Menschenverächter. Auch die, die auf leisen Sohlen daher kommen.
Was die Aggression der Osmanen betrifft: Man kann den südost europäischen Mächten nicht verdenken, dass sie eine gewisse Aversion gegen diese hegen. Sind sie doch geschichtlich gesehen noch gar nicht so lange frei von diesen Tyrannen geworden. Griechenland zum Beispiel nicht einmal 200 Jahre. Und nun rasselt der Osmane Erdogan wieder mit den Säbeln – das ist wohl trotz des Rückzuges des Gas-Erkundungsschiffes zu sehen. https://www.katholisch.de/artikel/26561-christliche-mosaike-in-hagia-sophia-weiterhin-verhaengt
Kann sich wirklich einer noch vorstellen, dass Merz oder Röttgen den CDU-Vorsitz bekommen? Auch schon vor der NRW-Wahl konnte man es sich kaum vorstellen. Es beginnen für die CDU schwere Nach-Merkel-Zeiten. https://www.tagesschau.de/inland/nrw-kommunalwahl-analyse-101.html
*
Unsere Medien sind mal wieder allererste Sahne. Es trumpt überall – er macht hicks er macht hacks und seine Fans zeigen struwwelige Trump-Bilder – und alles wird in unseren Medien superbreit ausgebreitet – samt Experten, die psychische Ferndiagnosen erstellen, alles zur Freude unserer Medien-Verantwortlichen. Da muss man sich doch was kichern, weil die das wohl ernst zu nehmen scheinen oder die *Leserinnen für dumm verkaufen.
Liebe Medien-Verantwortliche: Ich würde gerne einmal erfahren, was Kamala Harris so alles im Wahlkampf sagt. Wäre das nicht eine Idee, uns das auch einmal mitzuteilen?
Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
Wir Menschen lieben es, uns auf der Erde gut einzurichten. Wir halten fest, was wir bekommen haben, wir wollen es nicht wieder hergeben. Aber wir wissen, dass diese Welt nur ein Durchgangsstadium ist. Eine kurze Zeit, verglichen mit der ewigen Zeit, leben wir hier auf der Erde. Und dann? Manche von uns Menschen sagen: Dann ist alles aus, wir treten wieder ein in den Kreislauf der Natur. Andere sagen, wir treten ein in den ewigen Kreislauf der Wiedergeburten. Wir waren Menschen – wer weiß, was wir dann sein werden?
Unser Glaube sagt uns: Jesus Christus ist von Gott auferweckt worden – und so wird er auch uns auferwecken. Wenn wir den Weg des Sterbens gehen werden, werden wir diese Welt verlassen und eine neue Tür öffnet sich: Die Tür in die Herrlichkeit Gottes. Wir wissen nicht, wie sie aussehen wird. Aber wir wissen, dass Gott uns in Jesus Christus liebt – und in diese Liebe bergen wir uns und danken Gott, dass er uns ewig bei sich haben möchte in seiner Herrlichkeit.
Das ist natürlich ehrenwert, dass man deutlich machen möchte, dass Gott kein Mann mit einem weißen Bart ist. Aber glaubt das wirklich noch jemand? Dem alten Mann wird eine Gottes*vielfalt entgegengesetzt. Was verstehen sie darunter?
*
Rühmenswert ist, wenn sich Menschen wirklich gegen Probleme einsetzen: Einsatz gegen Zwangsehen, dafür ihre Zeit und das Geld investieren: https://zusammenhalten.missio-hilft.de/
Meine Frage ist: Stehen viele am Rande des wirtschaftlichen Zusammenbruchs, auch darum, weil es seit langer Zeit aus politischen Gründen keine Zinsen mehr gegeben hat?
Im christlichen Gedicht wird a) die Welt als Gedicht dargelegt und b) im Glauben wird weiter auf die grundlegende Wirklichkeit hingewiesen. Darum kann es auch Trost, Geborgenheit, Vorgeschmack auf die Heimat bei Gott vermitteln.
Das beim Gedicht allerdings nur, soweit es das wiedergibt, spiegelt, was im Neuen Testament, wie dem Alten Testament als Wort Gottes offenbar wurde.
Säkulare Gedichte beschreiben Welt. Die Sehnsucht wird Wort.
Gedichte im christlichen Glauben versöhnen mit Gott. Die Sehnsucht wird Wort, Versöhnung real.
Säkulare Gedichte bleiben auf der Vorstufe, die manche nicht überschreiten können, damit besteht die Gefahr, dass das Beschriebene vergötzt wird. Dadurch wird dann das Schöne zerstört, weil es seines eigentlichen Wesens beraubt wird.
Säkulare Gedichte meiden vielfach Vergötzung des Schönen, weil es als Kitsch empfunden wird. Darum werden die dunklen Seiten des Lebens betont: Einsamkeit zum Beispiel. Wird ihnen zu viel Aufmerksamkeit geboten, werden jedoch diese auch vergötzt, das heißt, der Mensch bleibt in ihnen stecken, wird nicht über diese Stufe hinausgeführt.