Wie kann man dem Übel in Indien begegnen: Hier wohl wie überall: Kleine Schritte der Menschlichkeit gehen, ohne sich entmutigen zu lassen.
Haiti: Lost State
In Haiti wurde der Präsident ermordet https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/haiti-praesident-moise-mord-101.html Er wurde vom Westen unterstützt. Warum, das wird mir irgendwie nicht besonders deutlich. Wie kann Haiti bloß all der Probleme Herr werden? Ich wiederhole mich: Hier wohl wie überall: Kleine Schritte der Menschlichkeit gehen, ohne sich entmutigen zu lassen.
Man bildet das Militär aus – es putscht und vermehrt das Chaos. Mission misslungen. Welche Strategie hat man in diesem von Islamisten bedrohten Land? Meine Frage ist, genau wie mit Blick auf Nigeria und andere Staaten in Zentralafrika, kann man wirklich nicht mehr machen, auch unter Einsatz von Satelliten usw.? Kann man nicht genau eruieren, wo die islamistischen Mörder und kriminellen Banden ihre Zentralen haben? Kann man nicht herausfinden, wohin die wieder einmal entführten Kinder gebracht wurden? Hilft man nur halbherzig? https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/mali-eu-mission-101.html
Das Problem hier wie in Afghanistan: Es wird alles auf uns zurückfallen, wenn nicht strategisch klug und robust gehandelt wird.
Weil eine Schülerin sich in Frankreich dem Islam gegenüber kritisch geäußert hatte, wurde sie von anderen angegangen, bedroht mit Mord und Vergewaltigung. Sie wurde unter Polizeischutz gestellt. Nun wurden die Täter verurteilt https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/bewaehrungsstrafen-nach-online-drohungen-gegen-schuelerin-17426124.html Der Richter soll gesagt haben, dass die Angeklagten auf der Straße ja auch nicht Menschen beleidigen, bedrohen oder sich lustig machen würden. Interessant, dass er sich da so sicher ist.
Aber das Problem gibt es ja nicht nur auf dem Automarkt. Gibt es eigentlich Versuche, hier Regulierungen zu finden oder sagt man sich: Der Markt regelt die Probleme? China wird wahrscheinlich wieder schneller sein. Und wenn wir keine Chips haben bzw. mehr bekommen: „Gute Nacht, liebe Leut.“
In alttestamentlicher Zeit fragte man sich: Woher weiß man, welcher Prophet glaubwürdig ist? Heute fragt man sich: Welcher Wissenschaftler liegt mit Blick auf Zukunftsprophezeiungen richtig? Die Antwort heute ist gleich: Die Zukunft wird es zeigen. Freilich gibt der Artikel etwas differenziertere Antworten. Oder? https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/false-balance-kann-man-der-wissenschaft-glauben
Nicht wirklich. Er sieht die nahe Zukunft – also die Prophezeiung von vor ein paar Jahren – heute schon als quasi sichtbar erfüllt an. Hätte der Gegner des Propheten Jeremia auch am nächsten Tag gemacht: Siehst du, was du gestern prophezeitest, ist nicht, wie ich richtig prophezeite, heute eingetroffen. Wenn es um Zukunft als Argument geht, zeigt es erst die weitere Zukunft, ob etwas zu recht prophezeit wurde.
Apropos Propheten: Sie waren wache politische Beobachter ihrer Zeit. Nicht dass jemand überheblich wird.
Menschen, die Schweres erleben, können durch ihren Frieden zeigen, dass Gott tragen hilft. Menschen, die Dunkles erfahren, können uns zeigen, dass Gottes Licht die Finsternis besiegt. Wir Menschen, die dem Tod ausgeliefert sind, feiern das Leben, weil Gott unser Leben ist.
Menschen, die Schweres erleben – ohne Frieden, Menschen, die Dunkles erfahren – ohne Licht, können uns zeigen: Gott – unsere Hoffnung in Hoffnungslosigkeit. Gott – unser Grund, wenn alles versinkt. Gott – unser Leben.
Jesus hat in vielerlei Hinsicht die Welt auf den Kopf gestellt. Hier heißt es von der Äbtissin von Mariendonk https://www.kath.net/news/75656:
…, dass Jesus „den Triebkräften dieser Welt, Geld, Macht und Sexualität“, „Armut, Gehorsam und Jungfräulichkeit entgegengesetzt“ habe.
Dass die Kirche immer wieder schuldig wird, bzw. die einzelnen Christen, ist deutlich. ich würde den Triebkräften noch hinzufügen: Andere beschuldigen, sich über andere erheben, sie an ihre Fehler zu fesseln – und dem setzt Jesus die Vergebung entgegen.
Macht der Social Media – mediales Verschwindenlassen
Social Media haben die Macht, Menschen von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Sie werden nicht umgebracht – aber sie werden von der Kommunikation abgeschnitten. Das bedeutet: Ein großer Teil der Kommunikation findet auf dieser Ebene statt. Heute. https://www.achgut.com/artikel/totalsperre_ohne_grund_du_bist_dann_mal_weg
Mir zeigt das, dass wir einfach erst einmal lernen müssen: Leben ist nicht social media. Das wahre Leben findet auf einer anderen Ebene statt. Dann aber auch: Das darf man nicht einfach so zulassen, dass irgendwelche unbekannten Mächte Menschen einfach so aus dem Verkehr ziehen. Medialer Zwang, Menschen den Mund zu verbieten, darf nicht sein.
Diese Art der Internet-Kommunikation entwickelt sich zu einer Größe, die dem Menschenrecht zuzuordnen ist – und das muss auch geschützt werden. Nicht nur das Recht zu meinen, auch das Recht öffentlich seiner Meinung Ausdruck zu geben.
Um so bedeutender ist es, dass es Alternativen gibt.
Schon interessant: Journalisten gegen andere Journalisten agitieren. Eine andere Meinung argumentativ ablehnen, ist eines. Das andere ist es, den Menschen, der eine andere Meinung vertritt, als Person zu diskreditieren.
Er ist in einem Prozess gegen organisierte Kriminalität als Vertrauensperson des Kronzeugen involviert. Manche sind in diesem Zusammenhang schon ermordet worden. Warum schützte man ihn nicht? Diese Frage soll nicht von den Tätern ablenken, wie es als Spiel so geliebt wird, um den Fokus auf Beamte zu lenken, die versagt haben sollen. Es ist nur eine Frage, die beim Lesen des Artikels kommt.
Ich finde, der Beitrag von der taz ist zu scharf: https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Annalena-Baerbock/!5784037/ Frauen haben es nicht nur schwerer in der Politik wegen mancher chauvinistischer Männer, sondern auch, weil Feministinnen Frauen als Heilige sehen wollen. Und jede, die keine Heilige ist, weil sie sich selbst überschätzt, schadet dem Feminismus? Das ist doch Kokolores. Das ist fast extrem-religiös: Christen sind Heilige. Und wenn sie sich daneben benehmen, schaden sie dem Glauben. Wir müssen lernen, dass wir Menschen sind. Im christlichen Glauben haben wir das hohe Gut der Vergebung. Von daher sind Heilige nicht diejenigen, die unfehlbar sind, Heilige sind die, die von der Vergebung ihrer Schuld durch Jesus Christus wissen und sie annehmen. Das gibt es allerdings beim Feminismus nicht. Von daher müssen auch Extrem-Feministinnen erst noch lernen, dass Frauen Menschen sind. Übrigens, macht sich die taz-Journalistin nicht selbst dieses Vorwurfs schuldig?
Wesentlich ist für die chinesische Regierung: An der Macht zu bleiben, den Kommunismus zur Macht zu verhelfen. Die größte Angst der Regierung (verständlich): Hungeraufstände. Das ist Handlungsbestimmend. Alles andere ist eher Kikifax.
Und vielleicht wird China ja Vorbild für den Westen: Autoritäres Regime sagt, wo es langgeht – die Bevölkerung muss folgen. Fördert die Wirtschaft und Wissenschaft. bei uns wäre nur die Priorität ein wenig anders.
Apropos Giffey – ich kann mich noch daran erinnern, wie Guttenberg angegriffen wurde – soweit ich weiß, ist er keine Politikerin. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/franziska-giffey-kritisiert-umgang-mit-plagiatsverdacht-bei-politikerinnen-a-ddc62771-e5db-4ee9-ba30-5e9d0807a094 Aber sie hat darin Recht: Es wird nicht honoriert, was Politiker alles an Bedeutsamem geleistet haben. Es wird nur noch auf die Zitate geschaut. Aber ist Undank nicht auch der Lohn nach jeder Wahl? Das empfinde ich immer wieder als heftig: Da strampelt sich Jahre lang ein Politiker / eine Politikerin wirklich hervorragend ab – und dann werden sie abserviert.
Mein Einwand soll nicht heißen, dass die massive Reaktion gegen Frauen auch immer wieder sexistische Züge haben kann. Man muss nur unterscheiden, wann Kritik angemessen und einfach normal ist, wann Kritik unangemessen sexistisch ist.
Gibt es eigentlich im Vatikan so eine Art Taskforce – oder in der Evangelischen Kirche -, die sofort einspringt, wenn weltweit Menschen der Kirche Übles getan haben? Beispiel für so eine Taskforce heute wären die Vorkommnisse in christlichen Einrichtungen in Kanada. Eine solche Taskforce, bestehend aus Historikern, Psychologen, Soziologen – natürlich Theologen – und jeweils Fachleute aus den jeweiligen Bereichen, in denen schnell und kurzfristig gehandelt werden muss. Bereiche, in denen die Kirche Schaden nimmt, je länger sie nicht sachlich untersucht, medial vor sich hinköchelt. Eine Taskforce, die den Leitungen zuarbeitet, damit sie Entscheidungen treffen kann, so auch eine, die, wenn sich Schuld erweisen sollte, sofort angemessen hilfreich, menschlich reagiert.