Es ist nicht das erste Mal, dass auch von Universitäten aus der Angriff auf die Freiheit gestartet wird. Wenn das stimmt, was in diesem Artikel steht, dann ist das ein Skandal. Freiheit einschränken – Universitäten sollten Hort der Freiheit sein. Es stellt sich mir die Frage: Geht die Forderung, die Freiheit einzuschränken, wirklich von Muslimen aus – oder ist das eine Art paternalistischer Gehorsam, der vorgibt, Muslime schützen zu wollen? https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/warum-eine-begrenzung-der-redefreiheit-an-hochschulen-fehl-am-platz-ist-17067717.html Übrigens: Muslime sind keine Minderheit – weltweit gesehen.
Wer Minderheiten auf Kosten der Freiheit schützen will – macht die freien zu Minderheiten, die es zu schützen gilt.
Es scheint sich wirklich zu bewahrheiten, was vor Jahren schon geahnt wurde: Die Welle, die aus den USA zu uns überschwappt, die – auch wenn man es nicht mehr gerne sagt: political correctness Welle – scheint hier, sogar an den Universitäten, wirklich ihre Fans zu finden.
Hört man was von Distanzierung gegen die Aggressionen durch politische Gesinnungsgenossen? Oder heißt das da auch: Man kann sich doch nicht ständig distanzieren?
Twitter hat so viel mit Trump zu tun, dass es sich nicht auch um solche Hashtags kümmern kann, die verlangen, Priester und Kirchen sollten verbrannt werden. https://www.kath.net/news/
Wie brutal Aserbeidschan gegen die Armenier vorgeht, erfahren wir in einem taz-Beitrag. Hoffentlich werden die Soldaten, die solche barbarischen Aussagen machen, zur Rechenschaft gezogen – oder ist das Aserbeidschans Politik? Die übrigens auch Erdogan mit zu verantworten hat: https://taz.de/Aserbaidschan-zerstoert-armenische-Kultur/!5730239/
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Aserbeidschan und Erdogan lassen befürchten, was der Algerier sagt: Der Islam ist nicht reformierbar: https://www.kath.net/news/
„Der Westen will einfach nicht wahrhaben, dass der Islam grenzüberschreitend im Vormarsch ist.“ Mit deutlichen Worten hat der algerische Schriftsteller Boualem Sansal in einem Interview mit der „Welt“ vor einem islamistischen Eroberungsfeldzug gewarnt. Der politische Islamismus sei für ihn eine „extrem effektive Kriegsmaschine“, die davon profitiere, dass Europa durch die Pandemie und anderen Krisen so geschwächt sei. Die wesentliche Verbreitung erfolge laut dem Schriftsteller und Islamkenner in Europa aber nicht nur den Terrorismus, sonder durch Predigten, Erziehung, Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Medien und die Unterwanderung der Gesellschaft.
Ich kann das schon verstehen – man mag die Bibel als Maßstab nicht, darum werden diejenigen mit übler Verbalsoße begossen, die die Bibel in anderer Weise ernst nehmen als andere Christen. So etwas sollte sich bei Medien, die etwas auf sich halten, nicht passieren.
Man kann so schön auf die Evangelikalen da mit den Fingern zeigen. Viele wissen gar nicht, was sich dahinter verbirgt – und das vergrößert die Manipulationsmöglichkeiten der Gegner.
Es ist nicht richtig, einen zu verurteilen, weil er Aussagen mit der Bibel trifft.
Aber: Christen, die die Bibel verwenden, sollten sich an das Vorzeichen halten, das Jesus gegeben hat. Er sollte das Wohl des Nächsten im Blick haben und nicht über andere reden.
Zudem sollte man berücksichtigen, dass manche Aussagen historisch bedingt sind.
Angemessen reden, einladend reden, anderen Raum geben, sich im Wort Gottes wiederzufinden, sich geborgen zu wissen im Lebenschaos. Das ist wohl der Auftrag, den viele von uns haben.
Es sei denn, man hat einen prophetischen Auftrag. Der darf dann hart sein. Zur Rettung. Wie ein Chirurg schneiden muss, um zu heilen, so in die Seele schneiden, um zu heilen.
Aber es muss ein Auftrag sein. Ansonsten wird man lieblos, unbarmherzig und muss sich dem Verdacht aussetzen, dass man seine eigenen Probleme auf andere projiziert. Dass man den Glauben missbraucht, um von sich selbst abzulenken.
Ein Chirurg, der sein Handwerk nicht gelernt hat und schneidet, ohne zu heilen… – so kommen mir diejenigen vor, die in die Seele schneiden und sie zerstören, statt im Auftrag Gottes als heilender Bote unterwegs zu sein.
Eine im Iran gefangene Wissenschaftlerin aus Australien wird freigelassen – dafür lässt Australien 3 Iraner frei. https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nach-mehr-als-800-tagen-iran-entlaesst-australierin-aus-der-haft-17071729.html Das ist für Machostaaten ganz schön fies. Drei Männer gelten so viel wie eine Frau. Drei Bombenleger gelten so viel wie eine Wissenschaftlerin. Leider exportiert der Iran Bombenleger, während Australien wissenschaftlich unterwegs ist. Kann man natürlich nicht verallgemeinern. Aber mir tut das iranische Volk sehr Leid: Es ist so fit -und wenn die Mullahs nicht wären, was könnte das Land alles für die Weltgemeinschaft leisten. So sind sie geknechtet unter der Fuchtel dieser dunkel gekleideten religiösen Machthaber.
In diesem erschütternden Bericht geht es um nicht weniger, als die vorwiegend nach Deutschland verbrachten Frauen und Mädchen zum Zwecke der Prostitiution. „Dargestellt wird der Ablauf des Menschenhandels von der Anwerbung der Opfer in Nigeria über ihre Reise und Einschleusung nach Europa sowie ihre Lage als Zwangsprostituierte.“, schreibt das Bamf.
Aber ich habe den Eindruck: Es ist ein mediales Tagesthema – und schnell wieder weg. Auch Frauen interessieren sich stärker für das Thema Gender als für Frauen, die auf allen Ebenen leiden – und das vor allem in den dunklen Zonen der Gesellschaft. Die Frauen, die nicht oder nur kaum wahrgenommen werden. Gefolterte und gequälte Frauen. Und dann beschäftigt man sich höchst emotional und streitbar bis an die Grenzen mit irgendwelchen Larifari-Themen. Sorry – manchmal wird man eben zornig.
Wie geht es den Frauenhäusern in unserem Land? Diese kleine Zuflucht? Werden sie genügend unterstützt? Wird Missbrauch der Hilfeleistungen bekämpft?