Es ist nicht in erster Linie wesentlich, was die Kirchen für die Menschheit getan haben und tun. Wesentlicher ist, was Gott für die Menschen in Jesus Christus getan hat und durch seinen Geist heute tut.
Wir können es oft nicht sehen, wir können es nicht alle sehen, weil vielen nicht nur die Zukunft weitgehend versperrt ist. Auch die Vergangenheit, selbst die Gegenwart haben wir nicht vollständig im Blick.
Aber er ist am Wirken. Wie unter den bald herabfallenden Blättern sich schon die Knospen bilden. Er ist am Wirken. Ja, ist er.
Wie schön, dass man am Tag der Deutschen Einheit wenigstens zurückschauen kann – eben auf einen Tag, den viele als einen Tag der Einheit feiern. In der Gegenwart sieht es eher danach aus, als würde Zwietracht gesät werden, dass Menschen meinen, sie würden die Welt retten, indem sie alle verarmen lassen. Von daher scheinen gegenwärtig feierliche Gedanken fern. Vielleicht Einheit mit Blick auf die Zukunft? Sieht nicht so aus. Aber man weiß ja nie – vielleicht kommt wieder Vernunft in Politik und Gesellschaft, sie reißen sich am Riemen und versuchen gemeinsam pragmatisch alle Krisen zu bewältigen: in Einigkeit und Recht und Freiheit. Das sind keine Feiertagsworte – das sind zu realisierende Aufträge!
Tag der Gewaltlosigkeit
Der 2.10. ist der Tag der Gewaltlosigkeit, Dieser Tag wurde gewählt, weil Gandhi am 2.10. 1869 geboren wurde. Ziviler Ungehorsam – Gewaltfreier Widerstand – diesen hat er propagiert und auch erfolgreich durchgeführt. Martin Luther King hat diese ebenfalls weiter entwickelt. Tolstoi war bei Gandhi im Blick – und bei allen drei natürlich auch die Bergpredigt von Jesus: https://www.kirche-im-hr.de/sendungen/02-gewaltlosigkeit/ Das, was Jesus lehrte und im Ansatz in seinen Worten vorhanden war, die „intelligente Feindesliebe“ (C. F. Weizsäcker), wurde nun ausgefeilt angewendet.
Mainstream
Ich habe mit dem Begriff meine Schwierigkeit. Ist Mainstream, was die meisten Menschen im Land denken – oder ist Mainstream das, was medial und politisch von den lautesten Gruppen geäußert wird?
In vielen Teilen/Ländern der Welt gibt es Anzeichen für chaotische Zustände – das heißt: Menschen sind so unterschiedlicher Meinung, dass sie sich nicht einigen können, Banden und Extremisten treiben ihr Unwillen: Belgien, Niederlande, Bosnien-Herzegowina, Irak, Iran, Brasilien, Burkina Faso – neben all den anderen chaotischen Zuständen von Russland, Myanmar, Ostafrika… Viele andere habe ich nicht genannt, die aber latent wackeln. Über den Commonwealth hört man seit dem Tod der Queen nicht viel. Auch China bleibt spannend: einerseits die rigorose Erhöhung von Xi und andererseits wackelt die Wirtschaft stark. Wir leben in spannenden Zeiten, vor allem, weil irgendwie nicht ersichtlich ist, auf welches Ziel das alles hinausläuft. Ein Leben in spannenden Zeiten ist herausfordernd. Und es gilt, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Nicht resignieren. Als Christ sowieso nicht.
Wie sagte der große Theologe Karl Barth einen Tag vor seinem Sterben (10.12.1968): „Es wird regiert!“ Womit er Gott im Hintergrund wusste:
„Ja, die Welt ist dunkel. …. Nur ja die Ohren nicht hängen lassen! Nie! Denn es wird regiert, nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, sondern … hier auf Erden, aber ganz von oben, vom Himmel her!“
Es gibt unterschiedlich lautende Zitate, die kursieren. Wichtig ist: „Es wird regiert“ – und nicht Menschen, sondern Gott sitzt letztlich „im Regiment“. Und weil es Gott ist, kann der Glaubende in den dunkelsten Zeiten – die wir heuer freilich noch lange nicht haben – zuversichtlich sein und das Seine tun – im Willen Gottes. Übrigens: Karl Barth war der, der sich nicht scheute, sowohl im Nationalsozialismus als auch danach zu politischen Fragen Stellung zu nehmen – als Christ. Er wurde auch als „Gottes fröhlicher Partisan“ https://www.spiegel.de/spiegel/print/index-1959-52.html bezeichnet.
Hier wird auf ein Übel aufmerksam gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=1O8Odalbukk – allerdings verbal sehr dick aufgetragen. Auch Empörung oder persönliche Betroffenheit sollte in einer journalistischen Darlegung verbal abrüsten, denn es geht ja um Info über einen Sachverhalt.
Der Interviewte spricht von LSBTI. Die deutsche Form von LGBTI – bzw. LSBTIQ bzw. LGBTIQA bzw. LGBTQIA2S+. Das heißt, die Sprache, die sich der Hetero Mensch mühsam angewöhnt, ist gar nicht so einheitlich. Von Map habe ich noch nie gehört. Eigentlich versucht sich die Queer-Community von den PädoMaps zu distanzieren: https://www.queer.de/detail.php?article_id=42671 Von daher ist es sonderbar, dass sie in Berlin eine enge Verbindung zulässt.
Wenn es schwer wird, segne uns Gott mit Durchblick, mit einem Blick, der durch die Mauern der Gegenwart hindurchdringt und Dich, Herr Jesus Christus, wahrnimmt.
Wenn es chaotisch wird, segne uns Gott mit Weitblick, mit einem Blick, der über das Chaos hinausblickt und Dich, Herr Jesus Christus, wahrnimmt.
Wenn wir erstarren vor Angst, Sorgen, Not, segne uns Gott mit deinem Blick, mit deinem Blick der Liebe, damit wir Dich wahrnehmen.
Wenn andere erstarren vor Angst, Sorgen, Not, segne uns Gott mit deinem Blick, mit deinem Blick der Liebe, damit wir sie wahrnehmen und uns für sie einsetzen.
Sie weiß, was Religion ist, was nicht Religion ist. Als Außenministerin ist man dazu in der Lage, es deutlich zu bestimmen – und wenn die Religion es anders sieht? Pech gehabt! Als Außenministerin muss und will sie es einfach interpretieren. Irgendwelche gleichgesinnte und unwissende Leute werden dem dann schon folgen. Wie gesagt: Als Außenministerin weiß sie es besser: https://www.cicero.de/aussenpolitik/annalena-baerbock-proteste-iran-islamismus-rede-amini
Soweit ich sehe gibt es im Koran folgende Stellen, die das Thema Bedeckung der Frau ansprechen: Suren 24,31 (32) und 33,55 (56).59 (60). Und überwiegend wird sie in muslimischer Tradition so interpretiert, dass die Frau sich und ihren Schmuck bedecken soll: die Frage ist, wenn von Schmuck die Rede ist, ob damit ihr Haar gemeint sei – was vielfach so interpretiert worden ist. Das nächste Gebot spricht über die Frauen des Propheten: sie sollen nur durch einen Schleier hindurch angesprochen werden, was einen Vorhang meinen könnte, wobei allerdings die Frage gestellt wird: Was ist mit dem Vorhang, wenn sie sich außerhalb des Hauses bewegen (Kleidungsstück?) – oder gehen sie nie hinaus? Oder: Warum wird gesagt, dass die Frauen diesen „Vorhang“ weglassen können, wenn Vater, Söhne, Brüder, Freundinnen, Sklavinnen kommen. Die letztgenannte Stelle (59/60) weist darauf hin, dass Frauen der Gläubigen – als ehrbare Frauen – etwas von ihrem Tuch herunterziehen sollen, damit sie nicht belästigt werden. Die ehrbaren Frauen sollen, so eindeutig Hadithe, ihre Blöße bedecken, was so interpretiert wird: alles, außer Gesicht und Hände. Allerdings gilt das nicht für Sklavinnen. Sie waren nicht ehrbar und durften entsprechend auch nicht die Kleidung wie ehrbare Frauen tragen.
Nun stellt sich die Frage: Ist das Religion oder nicht? Als historisch-kritische Menschen der Aufklärung sagt man: Pustekuchen. Das sind damalige Sitten gewesen, sie gelten heute nicht mehr. Nur: Viele, die den Koran und die Worte ernst nehmen, verstehen das eben wörtlich und zwar nicht als menschliche Worte, sondern eben als Worte Allahs. Und nicht nur die Islamisten verstehen sie so. Darum gibt es auch ein Ringen um die Interpretationen. Und dieses Ringen um die Interpretation findet nur darum statt, weil die nicht säkularen Muslime wissen wollen: Wie hat Allah das gemeint? Und wenn die schiitischen religiösen Führer das so und so interpretieren, nicht nur sie, sondern auch viele sunnitische, dann aus religiösen Gründen: Es ist Gesetz Allahs. Das Ringen um die richtige Interpretation der Gesetze Allahs geht weiter.
Also einfach zu sagen, es sei nicht Religion – ist Unsinn von Menschen, die sich für säkular-aufgeklärt ansehen. Aber das ist typisch: Wenn einer nicht weiß, was die String Theorie ist, sagt er, um sich vor Wissenden nicht lächerlich zu machen: Ich weiß nicht, was die String-Theorie ist. Wenn es aber um Religion geht, denken alle Säkulare, sie wissen es besser als die Religiösen. Durch ihre apodiktische Sprache signalisieren sie – aus Sicht der Religiösen – dass sie sich an die Stelle Gottes setzen wollen. Nicht das, was euer Gott sagt ist richtig – richtig ist das, was ich als rechthabender Mensch sagt. Und das ist aus Sicht der Religiösen Anmaßung, Überheblichkeit.
Krankenhäuser ohne Strom
Ich hatte es schon im Blog, dass sehr leichtfertig herumschwadroniert wurde, nach dem Motto: Ein gezielter Stromausfall ist ja nicht schlimm. Meine Frage ist über das, was ich da geschrieben habe hinaus: Was ist eigentlich mit unseren Krankenhäusern? Können die ohne Strom die Sicherheit der Patientinnen und Patienten gewährleisten – und: wie lange? Bezahlen eigentlich die dafür Verantwortlichen – also die, die sagen, es gäbe kein Stromproblem – alle Folgekosten, bis hin zu den aufgetauten Lebensmitteln in den Gefriertruhen?
Spartipp
Ich habe von Radio Duisburg einen Wasser-Spartipp gelesen:
Wer beim Duschen pinkelt, spart 2200 Liter Wasser im Jahr.
Das nennt man doch Vaterlands- oder Mutterlandsliebe: Man opfert Stunde um Stunde seines Lebens um dem Vater- / Mutterland die Möglichkeit zu geben, einem mehr Geld abzuknöpfen.
Otto senkt die Heizung
Otto senkt die Heizung – und will, dass Leute im Homeoffice arbeiten: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Otto-dreht-Heizung-ab-und-verweist-auf-Homeoffice-article23624262.html Dass das allerdings umweltschädlich ist, weil ja dadurch viel mehr Energie aufgewendet werden muss, weil jede/r zu Hause arbeitet, kommt denen nicht in den Sinn. Oder doch? Wollen sie also nur die Kosten auf die Mitarbeiter abschieben? Genauso wie die Universitäten, die zumindest als Gedankenspiel, die Studierenden nach Hause schicken möchten.
Überall lässt sich christlicher Nationalismus (und Tribalismus) erkennen: https://www.mnnonline.org/news/ethiopian-prophets-stoke-violence/ Ebenso lässt sich die Anlehnung vieler Christen an politische Ideologien und Parteien erkennen. Nicht nur, dass sich Evangelikale oft an autoritäre sondern auch liberale Christen an Linken Parteien anschließen, ist zu beklagen. Das schmerzt, dass wir Christen auch in anderen Fragestellungen so wenig von Nachfolge Jesu Christi halten. Wie nötig wäre eine globale Buße – aber eben: Christen versagen unterschiedlich – entsprechend muss Buße vielfältig sein. Eine Buße und das Wissen: Wir sind Christen und nicht Anhängsel irgendwelcher politischen Ideologien und Herrscher.
Der Beitrag zeigt, was von Verharmlosern zu halten ist, die herumverharmlosen, obgleich etwas nicht sicher ist. Es wird dann medial nur herumverharmlost, um politische Vorgaben zu verstärken oder sie erst – so würde ich manche Zeitungsartikel beurteilen – zu provozieren. Kritischer müssten mir die Medien sein! https://www.achgut.com/artikel/amtliche_irrtuemer_bei_der_impfstoff_mrna_in_muttermilch
Halte ich Menschen für böse, unfähig, dumm, ängstlich? Halte ich Menschen für gut, fähig, klug, mutig? Halte ich Menschen für jeweils für beides offen? Mal dieses, mal jenes mehr, weniger? Das Menschenbild prägt den Umgang mit Menschen.
Halte ich mich für… Das Selbstbild prägt bekanntlich den Umgang mit sich selbst.
Ich in mir schwankender Mensch, habe in Gott meine Wurzeln.
Bin ich zu stolz, weist Gott mich zurecht. Mache ich mich zu klein, richtet Gott mich auf. Schwanke ich in mir hierhin, dorthin, lege ich mich in Gottes Hand. Und weiß ich nichts mit mir anzufangen, Gott weiß es. Nur Geduld!
Extreme müssen aufpassen, dass sie nicht zu Extremisten werden.
Bätzing und Zuppi
Der deutsche Bischof Bätzing mischt sich als treuer Kenner seiner deutschen Medien offiziell ein und meint, die Italienwahl kritisieren zu müssen: autoritär, demokratiefeindlich… https://www.kath.net/news/79593 Der italienische Kardinal Zuppi meint als treuer Kenner seiner Italiener: Wenn Italiener ihre Zukunft wählen, ist das nie ein schlechter Tag. Es ist immer das Ausüben der Demokratie. https://www.kath.net/news/79606
Grüne und Grüne
Wenn in meinem Blog Grüne nicht positiv vorkommen, dann liegt es im Wesentlichen an der Grünen Führung. Die Menschen vor Ort leisten vielfach sehr Gutes. Sie sind nun auch hin und hergeworfen: Loyal bleiben, auch wenn es schmerzt – oder kritisieren, weil zu viel falsch gemacht wird? Sie möchte ich mit meiner Kritik nicht treffen. Sie sind genauso abhängig von den Entscheidungen der führenden Politiker*innen wie alle im Land. Allerdings stellt sich die Frage: Wie weit geht Loyalität? Wieweit wird auch der Wähler seiner Verantwortung bewusst?
Es ist schon erschreckend zu sehen, wie schnell ein blühendes Land zugrunde gerichtet werden kann. Es beginnt nicht erst mit dieser Regierung. Aber sie forciert es massiv. Aber ich denke, es gibt noch genug Leute, die sich tapfer dagegen wehren – natürlich argumentativ, faktenreich.
Energiepreise
Er ist gut, der Wille, die Menschen zu unterstützen. Es ist allerdings kein Zeichen in Sicht, die Grundlage des Übels, die Energieknappheit, zu überwinden. Jede Möglichkeit wird nur sehr, sehr zäh von Habeck und co. umgesetzt – oder verhindert. Geld rauszuhauen, das der Regierung nicht gehört und das sie nicht hat – klingt nicht besonders beruhigend. Es ist kein Plan vorhanden, das Geld wieder durch genug Energie und damit durch lebensfähige Firmen hereinzuholen. Und das zeigt eben: Die Regierung hat keinen Plan. Sie rutscht von einem Handeln zum anderen. Zudem sind vieles nur Ankündigungen, von dem keiner so recht weiß, ob es überhaupt umgesetzt werden kann. Von einem Wumms zum anderen – welcher wird letztlich realisiert? Alles irgendwie haltlos. Gut ist, wie gesagt, der Wille, die Menschen zu unterstützen.
Nun wieder das Aber: Nach der Tagesschau vom 30,9, hatte ich den Eindruck, dass nun das eingeführt werden solle, was ich neulich schon befürchtet habe, weil es nicht die besondere Situation von Menschen berücksichtigt – es sei denn, der Maßstab wird großzügig ausgelegt: Jeder bekommt ein Kontingent an Gas, das wird finanziell unterstützt. Wenn jemand mehr benötigt, muss er blechen. Und wie ist es mit Familien, in denen Alte wohnen, in denen Säuglinge zu versorgen sind, in denen es aus den verschiedensten Gründen wärmer sein muss, zum Beispiel, weil Menschen aus Krankheitsgründen frieren? Werden Menschen, die ältere Wohnungen nicht auf neusten Stand bringen können, aus ihren Wohnungen vertrieben, werden diese an finanzierungsstarke verhökert? Wie sieht es aus mit den Firmen? Soll jede einzelne Firma festgelegt werden – und dann darf sie keine Mehraufträge mehr annehmen, weil sie ihr Kontingent überreizt? Müssen sie immer Anträge stellen, die von einer mehr oder weniger gnädigen Person akzeptiert wird? Es sieht so aus, als sei hier ein großes Potential an Unrecht im Kommen. Und schlimmer noch: Es würde zur grünen Ideologie passen, das nach der Energiekrise beizubehalten: Wer zu viel verbraucht – nach Maßgabe der Politik – dem wird das teuer zu stehen kommen.
Berliner Wahlwiederholung?
Das wäre ein Ding, wenn in Berlin wirklich die Wahl wiederholt werden müsste, weil so viele Fehler gemacht worden sind: https://www.cicero.de/innenpolitik/berlin-abgeordnetenhaus-wahl-verfassungsgericht Das wäre auf jeden Fall ein Signal an die Regierenden, die Sache mit der Wahl nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, die Wählenden ernst zu nehmen.
Annexion / Ukraine und Nato-Beitritt/Gasleck
Hört denn das Putin-Elend nie auf? Nun die Gewalttaten verhärten durch die Annexionen.
Gasleck – ob es wirklich von Russland kommt? Ich kann es mir nicht vorstellen. Allerdings: Wenn die russische Regierung sagt, dass sie es nicht gewesen sei, kann man ihr nicht glauben. Zu oft schon haben sie gelogen. Die Terroristen müssen mit Beweisen herausgefunden werden, nicht über Spekulationen, die dann durch vielfache mediale Aufnahme irgendwann als sicher gelten.
Braver Beamter
Das ist interessant: Man machte sich über die Beamten lustig, die keine eigene Meinung hatten, sondern nur strickt – wie Maschinen – das Verlangte getan haben. Ohne Eigenverantwortung, einfach nur getan. Vor ca. 130 Jahren gab es diese Beamten. Schön dargestellt von Der Untertan (Heinrich Mann). Und ein solcher Beamter ist Traum eines jeden Staates – bis heute: https://www.tagesschau.de/inland/verfassung-brandenburg-101.html
Schön, dass die Linke auf diese kuriose „feministische Außenpolitik“ hinweist, wenn es um die Unterstützung der Bewaffnung Saudi Arabiens geht. Ja, Baerbock verteidigt sich, sie muss es tun, Zwänge und so – sie kann einem ja sehr Leid tun – und außerdem wieder: Wir werden in Zukunft einen Rahmen schaffen… – was hätte sie wohl in der Opposition dazu gesagt?
Es gibt keine besondere feministische Außenpolitik. Es gibt eine pragmatische oder eine träumerische Politik. Die pragmatische wie die träumerische Politik kann von einer Frau umgesetzt werden. Aber damit ist sie noch nicht feministisch. Ein paar NGO-Themen aufgreifen und auf Rechte der Frauen hinarbeiten, das ist ehrenwert, aber keine Besonderheit.
Man habe, so Bätzing gezeigt, dass die Zeichen der Zeit eine Quelle theologischer Erkenntnis für die Lehre seien – was Koch mit Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus versteht. Die Kirche damals hat es abgelehnt, neben Bibel und Tradition weitere Offenbarungsquellen zu akzeptieren. Man muss wissen, dass, kurz gesagt, die Deutschen Christen – also die, die Hitler folgten – neben Bibel auch nationalsozialistische Ideologie und neben Christus auch Luther/Hitler stellten und die nationalsozialistischen Erfolge als Zeichen Gottes verstanden haben. Die Frage ist: War die Kritik ein Vergleich mit dem Nationalsozialismus – oder ging es darum, dagegen anzugehen, dass die Kirche immer in Versuchung steht, die eigene Zeit als unangemessenen Maßstab für das Evangelium zu nehmen. Denn es kann ja kein vernünftiger Mensch sagen, dass der Synodale Weg nationalsozialistisch sei.
Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.
Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.
Wir haben Gott gegen viele Götter eingetauscht. Nun werden uns seit 2020 ganz viele Götzen zerbrochen. Klüger werden wir Geschichtslosen wohl dennoch nicht und nehmen unsere Zuflucht in Schimpfen und Klagen, statt zu dem lebendigen Gott umzukehren, und mit ihm klug gegen Missstände anzugehen.