Wort zum Tag + Bätzing und Zuppi + Grüne und Grüne + Illegale Zuwanderung + Zerstörung + Energiepreise + Berliner Wahlwiederholung? + Annexionen / Ukraine und Nato-Beitritt / Gasleck + Braver Beamter + Terror der Bildungsgegner + Iran / Simbabwe: Strafe für Meinungsfreiheit / feministische Außenpolitik + Katholische Kirche: Heftige Auseinandersetzung + Leiden der Hmong Christen

Wort zum Tag

Extreme müssen aufpassen,
dass sie nicht zu Extremisten werden.

Bätzing und Zuppi

Der deutsche Bischof Bätzing mischt sich als treuer Kenner seiner deutschen Medien offiziell ein und meint, die Italienwahl kritisieren zu müssen: autoritär, demokratiefeindlich… https://www.kath.net/news/79593
Der italienische Kardinal Zuppi meint als treuer Kenner seiner Italiener: Wenn Italiener ihre Zukunft wählen, ist das nie ein schlechter Tag. Es ist immer das Ausüben der Demokratie. https://www.kath.net/news/79606

Grüne und Grüne

Wenn in meinem Blog Grüne nicht positiv vorkommen, dann liegt es im Wesentlichen an der Grünen Führung. Die Menschen vor Ort leisten vielfach sehr Gutes. Sie sind nun auch hin und hergeworfen: Loyal bleiben, auch wenn es schmerzt – oder kritisieren, weil zu viel falsch gemacht wird? Sie möchte ich mit meiner Kritik nicht treffen. Sie sind genauso abhängig von den Entscheidungen der führenden Politiker*innen wie alle im Land. Allerdings stellt sich die Frage: Wie weit geht Loyalität? Wieweit wird auch der Wähler seiner Verantwortung bewusst?

Illegale Zuwanderungen

Ich hatte das Thema – aber hier ausführlicher: https://www.youtube.com/watch?v=5Redk4lpXCc Faeser will allerdings ein Gespräch führen, so konnte man vor nicht langer Zeit lesen – hier kann man lesen, dass sie beobachten und sich Sorgen macht. Nicht nur sie – aber sie trägt die Verantwortung für unhaltbare Zustände: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-09/migration-asylantraege-gefluechtete-innenministerin

Nachtrag: https://www.cicero.de/innenpolitik/bundespolizeigewerkschaft-schlagt-alarm-wir-stecken-mittendrin-in-der-nachsten-fluchtlingskrise

Zerstörung

Es ist schon erschreckend zu sehen, wie schnell ein blühendes Land zugrunde gerichtet werden kann. Es beginnt nicht erst mit dieser Regierung. Aber sie forciert es massiv. Aber ich denke, es gibt noch genug Leute, die sich tapfer dagegen wehren – natürlich argumentativ, faktenreich.

Energiepreise

Er ist gut, der Wille, die Menschen zu unterstützen. Es ist allerdings kein Zeichen in Sicht, die Grundlage des Übels, die Energieknappheit, zu überwinden. Jede Möglichkeit wird nur sehr, sehr zäh von Habeck und co. umgesetzt – oder verhindert. Geld rauszuhauen, das der Regierung nicht gehört und das sie nicht hat – klingt nicht besonders beruhigend. Es ist kein Plan vorhanden, das Geld wieder durch genug Energie und damit durch lebensfähige Firmen hereinzuholen. Und das zeigt eben: Die Regierung hat keinen Plan. Sie rutscht von einem Handeln zum anderen. Zudem sind vieles nur Ankündigungen, von dem keiner so recht weiß, ob es überhaupt umgesetzt werden kann. Von einem Wumms zum anderen – welcher wird letztlich realisiert? Alles irgendwie haltlos. Gut ist, wie gesagt, der Wille, die Menschen zu unterstützen.

Nun wieder das Aber: Nach der Tagesschau vom 30,9, hatte ich den Eindruck, dass nun das eingeführt werden solle, was ich neulich schon befürchtet habe, weil es nicht die besondere Situation von Menschen berücksichtigt – es sei denn, der Maßstab wird großzügig ausgelegt: Jeder bekommt ein Kontingent an Gas, das wird finanziell unterstützt. Wenn jemand mehr benötigt, muss er blechen. Und wie ist es mit Familien, in denen Alte wohnen, in denen Säuglinge zu versorgen sind, in denen es aus den verschiedensten Gründen wärmer sein muss, zum Beispiel, weil Menschen aus Krankheitsgründen frieren? Werden Menschen, die ältere Wohnungen nicht auf neusten Stand bringen können, aus ihren Wohnungen vertrieben, werden diese an finanzierungsstarke verhökert? Wie sieht es aus mit den Firmen? Soll jede einzelne Firma festgelegt werden – und dann darf sie keine Mehraufträge mehr annehmen, weil sie ihr Kontingent überreizt? Müssen sie immer Anträge stellen, die von einer mehr oder weniger gnädigen Person akzeptiert wird? Es sieht so aus, als sei hier ein großes Potential an Unrecht im Kommen. Und schlimmer noch: Es würde zur grünen Ideologie passen, das nach der Energiekrise beizubehalten: Wer zu viel verbraucht – nach Maßgabe der Politik – dem wird das teuer zu stehen kommen.

Berliner Wahlwiederholung?

Das wäre ein Ding, wenn in Berlin wirklich die Wahl wiederholt werden müsste, weil so viele Fehler gemacht worden sind: https://www.cicero.de/innenpolitik/berlin-abgeordnetenhaus-wahl-verfassungsgericht Das wäre auf jeden Fall ein Signal an die Regierenden, die Sache mit der Wahl nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, die Wählenden ernst zu nehmen.

Annexion / Ukraine und Nato-Beitritt/Gasleck

Hört denn das Putin-Elend nie auf? Nun die Gewalttaten verhärten durch die Annexionen.

Bloß nicht dem Antrag stattgeben! https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-freitag-183.html

Gasleck – ob es wirklich von Russland kommt? Ich kann es mir nicht vorstellen. Allerdings: Wenn die russische Regierung sagt, dass sie es nicht gewesen sei, kann man ihr nicht glauben. Zu oft schon haben sie gelogen. Die Terroristen müssen mit Beweisen herausgefunden werden, nicht über Spekulationen, die dann durch vielfache mediale Aufnahme irgendwann als sicher gelten.

Braver Beamter

Das ist interessant: Man machte sich über die Beamten lustig, die keine eigene Meinung hatten, sondern nur strickt – wie Maschinen – das Verlangte getan haben. Ohne Eigenverantwortung, einfach nur getan. Vor ca. 130 Jahren gab es diese Beamten. Schön dargestellt von Der Untertan (Heinrich Mann). Und ein solcher Beamter ist Traum eines jeden Staates – bis heute: https://www.tagesschau.de/inland/verfassung-brandenburg-101.html

Ich möchte noch an den erinnern:

Terror der Bildungsgegner

In Afghanistan wurde ein Anschlag auf eine Bildungseinrichtung verübt: viele Tote und Verletzte sind zu beklagen: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/kabul-anschlag-249.html

Iran/ Simbabwe: Strafe für Meinungsfreiheit / Feministische Außenpolitik

Es ist in vielen Staaten gefährlich, für die Freiheit der Meinung zu demonstrieren bzw. die Unterstützung für Demonstrierende zu äußern. Beispiel Simbabwe: https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/simbabwe-dangarembga-101.html Beispiel Iran: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-proteste-mahini-101.html

Ein Interview zur Frage Feministinnen und der Kampf der Frauen im Iran. Mit einem Seitenhieb auf die deutsche „feministische Außenpolitik“: https://www.cicero.de/aussenpolitik/islam-aussenpolitik-iran-ramadani-kopftuch-feminismus

Schön, dass die Linke auf diese kuriose „feministische Außenpolitik“ hinweist, wenn es um die Unterstützung der Bewaffnung Saudi Arabiens geht. Ja, Baerbock verteidigt sich, sie muss es tun, Zwänge und so – sie kann einem ja sehr Leid tun – und außerdem wieder: Wir werden in Zukunft einen Rahmen schaffen… – was hätte sie wohl in der Opposition dazu gesagt?

Es gibt keine besondere feministische Außenpolitik. Es gibt eine pragmatische oder eine träumerische Politik. Die pragmatische wie die träumerische Politik kann von einer Frau umgesetzt werden. Aber damit ist sie noch nicht feministisch. Ein paar NGO-Themen aufgreifen und auf Rechte der Frauen hinarbeiten, das ist ehrenwert, aber keine Besonderheit.

Katholische Kirche: Heftige Auseinandersetzung

In der Katholischen Kirche – man muss wohl sagen: Deutschlands – gibt es eine heftige Auseinandsersetzung mit Blick auf den sogenannten Synodalen Weg: https://www.katholisch.de/artikel/41259-nach-nazi-vergleich-baetzing-fordert-umgehende-entschuldigung-von-koch

Man habe, so Bätzing gezeigt, dass die Zeichen der Zeit eine Quelle theologischer Erkenntnis für die Lehre seien – was Koch mit Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus versteht. Die Kirche damals hat es abgelehnt, neben Bibel und Tradition weitere Offenbarungsquellen zu akzeptieren. Man muss wissen, dass, kurz gesagt, die Deutschen Christen – also die, die Hitler folgten – neben Bibel auch nationalsozialistische Ideologie und neben Christus auch Luther/Hitler stellten und die nationalsozialistischen Erfolge als Zeichen Gottes verstanden haben. Die Frage ist: War die Kritik ein Vergleich mit dem Nationalsozialismus – oder ging es darum, dagegen anzugehen, dass die Kirche immer in Versuchung steht, die eigene Zeit als unangemessenen Maßstab für das Evangelium zu nehmen. Denn es kann ja kein vernünftiger Mensch sagen, dass der Synodale Weg nationalsozialistisch sei.

In der ersten These der Barmer Theologischen Erklärung (protestantisch) heißt es gegen die Deutschen Christen https://de.wikipedia.org/wiki/Barmer_Theologische_Erkl%C3%A4rung:

Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.

Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.

Nachdem ich das geschrieben hatte, las ich die Reaktion von Koch: https://www.kath.net/news/79617 Dazu auch: https://www.kath.net/news/79615

Leiden der Hmong Christen

Die Hmong Christen leiden seit Jahrzehnten in Vietnam. Einmal regieren dort Kommunisten, zum anderen geht es um den Kampf gegen einen Stamm. Vielfach geraten sie aus dem Blick der Weltöffentlichkeit: https://www.persecution.org/2022/07/31/hmong-christians-suffering-daily-persecution-vietnam

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