Niedergang der Kirche

Die Spätzeit des Christentums habe in Deutschland begonnen: http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/die-spaetzeit-des-christentums-hat-begonnen-83065.html

Freilich macht man es sich zu einfach, wenn man sagt, Totgesagte leben länger – aber wenn Christen ihren Glauben nicht aktiv leben, dann wird es eben in Deutschland auf längere Sicht eventuell nur eine kleine Gruppe sein, die die Fackel hochhält. Und das ist das Schlimme: Überall in der Welt wächst das Christentum – selbst da, wo es massiv verfolgt wird, wird es sich nach den Verfolgungen wieder erholen. Es wächst, ist jung, es ist dynamisch. In Deutschland haben wir die besten Bedingungen, aber viele nutzen sie nicht.

Dennoch sehe ich es nicht so düster. Aber worauf der Artikel seinen Schwerpunkt setzt: Kirche kann immer weniger den spezifisch christlichen Glauben vermitteln. Und hier lautet meine Frage: Will sie ihn vermitteln? Ist es Sozial-Kultur, die der Kirche wichtig ist – oder ist es der Glaube an den auferstandenen Jesus Christus? Menschen haben Ängste im privaten Bereich – was Beziehungen und Arbeit betrifft, sie kommen mit Sterben, Tod, Verlust nicht klar – hier kann Kirche ansetzen – und es wäre gut, wenn wenigstens diejenigen, die in der Kirche beschäftigt sind, hier wieder Antworten geben können. Dass sie sich auf die alten Antworten besinnen und sie in die Gegenwart übertragen, statt auf sie zu verzichten, weil sie alt geworden seien. Die Kirche und deren Vertreter haben in den letzten Jahrzehnte das Soziale mehr betont als den Glauben – das rächt sich jetzt. Bei Jesus finden wir beides: Glauben und soziales Engagement. Beide Standbeine sind notwendig, um aufrecht und stark in die Zukunft gehen zu können.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

EU wieder vom Feinsten

Bin mal gespannt, ob diese Scherze wirklich umgesetzt werden sollen:

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/EU-will-Toast-zum-Einzelgaenger-machen-article13924346.html

Ich würde elektrische Händetrockner und Föhn sowieso verbieten. Und warum soll man Brot toasten? Also weg mit dem Toaster. Eier sollen auch roh gut schmecken und Router brauchte man vor 100 Jahren ebenfalls nicht, warum sollte man sie heute benötigen?

*

Fragen von Hans Magnus Enzensberger – Fragen, die es in sich haben, aber den Galoppierenden (s. Text) sicher egal sind, weil sie sich und ihre Ideologie eben irgendwie an der Macht festhalten müssen: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/hans-magnus-enzensberger-vierzig-hinterhaeltige-fragen-zu-europa-11995058.html

*

All das ist EU – nicht Europa. Europa ist mehr.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Voll sexualisiert

Die rot-grünen Länder sind ja voll sexualisiert – und suchen nun schon die Kinder mit ihren sexuellen Bestrebungen unpädagogisch zu beglücken: http://kath.net/news/48772 Da dachte man immer, die 68ger gehören inzwischen zum alten Eisen, die Pädophilen-Diskussion habe die Augen zu einem angemessenen Umgang zum Thema Sexualität geöffnet – hat sie auch, aber nicht diese Regierungen.

Was sie als Erwachsene machen, sollte ihnen unbenommen sein – aber die Kinder mit hineinziehen, das wird sie hoffentlich sehr bald – und nicht erst wieder in 30-40 Jahren – zu Fall bringen.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Geisterarbeiter

Ghana bekommt viel Geld von der EU – und es werden damit unter anderem Geisterarbeiter bezahlt: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/28/geisterarbeiter-beschaeftigt-eu-steuergelder-versickern-in-ghana/

Ich hatte einmal im Blog, dass die EU versuchen muss, die Menschen vor Ort zu unterstützen, damit sie nicht gezwungen sind aus wirtschaftlichen Gründen zu fliehen. Dabei geht es um gerechte Wirtschaft – aber auch um die Unterstützung der Wirtschaft im Land. Aber wie soll das geschehen, wenn die Wirtschaft und die Regierung bzw. der Apparat korrupt sind?

Christen setzen da auf Christen, denen man schon eher ein soziales Benehmen zumutet. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit auch vom Staat aus zu operieren? Zusammenarbeit mit den vertrauenswürdigen Kräften vor Ort?

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Vergangenheit und Zukunft

P1070021

Es ist häufig nicht so sehr die Zukunft, die uns ängstlich werden lässt, sondern es ist die Vergangenheit, die wir in die Zukunft mittragen.

Selbst die Zeitschrift “Stern” hat die Kraft der Vergebung erkannt – allerdings nicht religiös.

Vergebung befreit den anderen von der Vergangenheit, wenn ich ihm vergebe, sie befreit mich von der Vergangenheit, wenn mir vergeben wird – aber auch, wenn ich vergebe.

Die religiöse Vergebung hat mindestens einen Aspekt, den die säkulare Form nicht hat: Wenn mir der andere nicht vergibt, nicht mehr vergeben kann, wenn ich mir selbst nicht vergebe – ich darf wissen, dass, wenn ich von Herzen vor Gott trete und bereue, dass er mir vergeben wird. Und darauf kann ich mich immer berufen, wenn mir die Vergangenheit siedend heiß einfällt und mir die Zukunft verderben will.

Gott, der mir in Jesus Christus vergeben hat, schenkt mir einen Neuanfang.

Aber es ist nicht nur Schuld, die mir die Zukunft vermasseln kann. Darüber morgen mehr.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Synagoge in Israel

Das wäre wirklich eine Sensation, wenn in Magdala eine Synagoge aus der Zeit Jesu entdeckt worden wäre: http://www.idea.de/nachrichten/detail/glaube/detail/israel-synagoge-aus-der-zeit-jesu-entdeckt-89119.html Denn es ist archäologisch äußerst umstritten, ob es wirklich eine Synagoge in dieser Zeit gegeben hat, denn man hatte ja den Tempel vor der Haustür. Im Neuen Testament wird allerdings berichtet, dass Jesus in Synagogen lehrte. Es gibt also eine Diskrepanz zwischen Archäologie und Neues Testament. Wäre die Synagoge aus Magdala wirklich aus der Zeit Jesu, wäre das, wie gesagt – eine Sensation.

Impressum auf www.wolfgangfenske.de

Trauer und Trost im Islam + christlicher Glaube (Harald Schmidt, Martin Walser)

Der Orientdienst http://www.orientdienst.de/ hat ein sehr interessantes Heft zum Thema Trauer und Trost im Islam herausgegeben: http://www.orientdienst.de/2014/12/leid-teilen-mit-afghanen/ Es enthält Erfahrungsberichte und sachliche Informationen.

*

Glaube = Vertrauen. Und warum man Gott vertrauen sollte: Harald Schmidt hat eine Antwort: http://kath.net/news/48812

*

Martin Walser findet die Weihnachhtsgeschichte als die schönste Geschichte – und, wenn ich recht interpretiere, als Maßstab für sein Schreiben: http://kath.net/news/48810

Impressum auf www.wolfgangfenske.de