Finstere und kranke Russen + USMachtwort

Uuuuu – wie dunkel: „Mächtige Russen wollen die EU spalten und kämpfen für eine Vorherrschaft Moskaus“ http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-02/russland-griechenland-verbindung-alexander-dugin-konstantin-malofeev-panos-kammenos Da wurde mal wieder etwas Gehacktes veröffentlicht: Eine Hochzeitsgästeliste. Natürlich sagen Hochzeitsgästelisten viel aus – aber ich bin noch immer dagegen, dass unsere Medien gehackte Informationen weitergeben. Briefgeheimnis scheint nicht mehr zu gelten – oder?

Mir gefallen solche uuuuuu-Formulierungen: Mächtige Russen… – zeigen sie doch, wie verbale Propaganda funktioniert.

Und dass Putin schwer krank sein soll, das haben wir schon vor einigen Monaten in den Medien lesen dürfen. Jetzt lesen wir, er habe das Asperger-Syndrom: http://www.focus.de/politik/ausland/keines-kommentars-wuerdig-asperger-syndrom-sprecher-reagiert-wuetend-auf-putin-geruechte_id_4458320.html Es täte mir Leid, wenn er krank wäre, aber solche Meldungen sind doch nichts, das sie das Vertrauen in unsere Nicht-Lügenpresse-Sein-Wollende-Presse Eingang finden sollte. Es sei denn, man hat den Hausarzt Putins gehackt – dann will ich natürlich alles ganz genau wissen, bis hin zu den Blut- und Leberwerten.

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Nun kommt von den USA ein Machtwort mit Blick auf Russland. Die USA verordnen Einigkeit: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-joe-biden-verordnet-europa-einigkeit-a-1017157.html Da muss man sich ja als souveräne Staaten echt dran halten.

Merkel darf sich von den USA nicht kleinkriegen lassen: http://www.focus.de/politik/deutschland/fietz-am-freitag/fietz-am-freitag-wueste-und-wirre-beschimpfung-aus-usa-merkel-darf-sich-davon-nicht-beirren-lassen_id_4459147.html

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Es bleibt spannend: Auch wenn das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Merkel, Hollande, Putin, Poroschenko mager sein soll – wenn es die richtigen Punkte betrifft, kommt man ja weiter. Mein Problem ist, dass die Nato-Frage sicher keine Rolle spielt, denn, sonst müsste die Verhandlung ausgeweitet werden. Von daher habe ich auch wenig Hoffnung, es sei denn, Neutralität und Föderalismus sind auch anders durchzusetzen.

Feiglinge oder Vernünftige?

Es ist fatal, wenn einzelne Gruppen in der Öffentlichkeit signalisieren, dass sie sich von Terroristen einschüchtern lassen. Warum? Je geschlossener eine Gesellschaft den Terroristen entgegentritt, desto weniger werden einzelne Personen herauszupicken sein. Das ist wie bei den Staren oder Fischschwärmen – zudem eine altbekannte Weisheit. Und wenn nun einzelne Museen, Theater, Karnevalisten, Medienmacher aus Angst vor Islamisten die Kurve kratzen, bleiben immer weniger zurück, die eine wunderbare Zielscheibe bilden.

Zudem arbeiten ja die Islamisten-Terroristen und die OIC im Ziel zusammen: Die Organisation für islamische Zusammenarbeit versucht auf politischer Ebene Druck auszuüben, während die Islamisten es auf ihrer gewalttätigen Weise versuchen. Und beiden muss man als Einheit, als Wertegemeinschaft widerstehen.

Die islamische Welt ist eine Einheit. Wenn in Dänemark, Frankreich, den USA irgendeiner etwas macht, was ihnen nicht passt, dann gibt es brutale Randale in Pakistan, in Afrika, in wer weiß wo. Sie stehen als Einheit zusammen und da kann man schlecht zwischen Islamisten und Muslimen unterscheiden.

Und wenn unsere Gesellschaften, ob nun im Westen oder in Russland oder sonstwo, immer weiter umkippen und mitmachen – und sei es beim Halal-Essen (Tierschutz), sei es bei den Frauenrechten (Bekleidung als Unterdrückungsfaktor bzw. den angeblich unislamischen Genitalverstümmelungen bei Mädchen), sei es in der Anthropologie insgesamt (das muslimische Kollektiv geht vor dem Individuum), der Stellung zur Meinungsfreiheit (man darf alles sagen, was nicht den Islam kritisch tangiert), der Vorordnung der Scharia vor dem säkularen Recht – dann haben Einzelne immer stärkere Lasten und Gefährdungen auf ihren Schultern zu tragen. 

Das gilt auch für Muslime. Die einzelnen mutigen Muslime in unserem Land, die sich für einen humanen Islam einsetzen, die haben es schwer, weil sie auf weiter Flur allein stehen – auch wenn sie medial ständig präsent sind (wobei da freilich nicht nur freie Muslime präsentiert werden, sondern auch solche, die dem strengen Islam folgen, ihn jedoch nur schmachkhaft und harmlos dem staunenden Publikum darlegen. (So kann man natürlich den Islam in höchsten Tönen preisen und sagen wie toll und frei und human er ist, wenn man gleichzeitig verschweigt, dass Männer und Frauen einander nicht die Hand geben dürfen. Oder man kann sagen: Ich trage das Kopftuch ganz freiwillig und es werden keine Zwangsehen geschlossen – gleichzeitig aber jeder Eingeweihte weiß: Es ist ein schlechtes Zeichen für die Eltern, wenn sie die Töchter so erzogen haben, dass sie kein Kopftuch anziehen wollen bzw. sich selbst einen Lebenspartner aussuchen wollen.)

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Lügenpresse und FAZ

Einen Beitrag zum Thema von Wolfgang Ockenfels: http://www.kath.net/news/49362

Wie sehr die FAZ in Höhen hinaufgetrudelt ist, die mit der Realität nichts mehr zu tun haben, zeigt dieser Artikel: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/pegida-gehoere-zu-deutschland-rettet-gabriel-13411945.html

Ich bin wirklich kein Fan von Gabriel, aber er hat Recht – und dieser Schreiber namens Christian Geyer-Hindemith sollte einmal seine ideologischen Scheuklappen weglassen und die Realität wahrnehmen. Und was er an Worten Gabriels trivial nennt: Es ist ja gerade das Schlimme, dass solche Worte nicht mehr trivial sind in unserem Land. Das zeigt ja gerade auch ein solcher FAZ-Artikel.

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Jibran Nasir + Islamisten

Ich hatte neulich über den friedensaktivisten in Pakistan, Jibran Nasir, berichtet. Er wurde inhaftiert: http://new-pakistan.com/2015/02/06/jibran-nasirs-arrest-worse-than-originally-thought/

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Aufgrund der politischen Naivität des Westens hat der Westen Syrien dem Iran in die Hände getrieben. Nun hat der Iran wahrscheinlich auch einen Teil des Yemen in der Hand. http://www.jihadwatch.org/2015/02/yemen-shiite-houthi-rebels-announce-they-are-taking-over-the-government-and-dissolving-parliament Freilich: Geschichte ist noch nicht an ihr Ende angelangt. Das heißt: Harte Kämpfe stehen der Welt bevor – nicht nur im Jemen und in Syrien. Ich glaube kaum, dass die Sunniten im Jemen Ruhe geben werden.

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Leiden und Gott

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Doch warum macht er in seiner Allmacht nicht den Menschen zu einem besseren Menschen, verändert dessen Herz und Verstand mit Macht? Juden und Christen glauben, dass Gott dem Menschen Freiheit schenkt – und diese Freiheit bedeutet eben, sich auch gegen Gottes Willen verhalten zu können, das heißt auch: anderen Leid zuzufügen. Mit der Freiheit gehört das Verantwortung-Tragen zusammen. Mit der Geschöpflichkeit des Menschen, seinem Eingebundensein in die gesamte Schöpfung hängt Leiden zusammen. Wir sind als Menschen und bleiben Teil der Schöpfung – auch wenn wir uns selbst gerne allmächtig und allwissend usw. sehen würden.

Nun kann man natürlich ganz viel dagegen einwenden: das ist ein grausamer Gott, der dem Leiden zusehen kann usw. usw. Das kann man alles. Christen können aber erst einmal etwas anderes sehen: Gott will, dass der Mensch Teil hat an dem Tun Gottes zum Wohl der Menschen. Gott fordert in Jesus Christus den Menschen auf: Klage nicht über das Leid, sondern tu etwas dagegen. Und wenn wir das beherzigen, dann haben wir wirklich nicht viel Zeit, über die Theodizeefrage nachzudenken. Sie ist nämlich zu einer Denkaufgabe geworden. Man versucht sein Denken an dieser Aufgabe zu schulen: Alles Mögliche gegen Gott zu erdenken – oder alles Mögliche auszudenken, um Gott zu verteidigen. So eine Art: Denksport von Atheisten und Glaubenden.

Doch im Leiden können wir Menschen unabhängig davon, ob wir jeweils für uns diese Denksportaufgabe gelöst haben, etwas Großes erfahren: Gottes Nähe. Wir können auch anderes erfahren: Wir können Menschen in ihrem großen Leiden Geborgenheit schenken, Trost, Kraft, Hoffnung. Da schweigt dann – zumindest zeitweise – diese Denksportaufgabe und wir Menschen lassen uns dann ganz in Gott hinein sinken.

Dann spüren wir Gott in seiner Allmacht, die Liebe ist, in uns einströmen. Denken ebbt ab, Sprache schweigt, Gottes Liebe ist alles.

Das muss kein Dauerzustand sein. Aber diese Erfahrung überstrahlt die Fragen und die Einsamkeit. Sie ist der Grundton aller Fragen und Klagen.

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Kapitalismus und soziale Marktwirtschaft + Saubere Kleidung

Der Kapitalismus hat der Menschheit zu dienen: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/wirtschaft_erlesen/thomas-piketty-vom-oekonom-zum-superstar/9889280.html Damit sich diese Erkenntnis durchsetzt, muss noch viel internationale Arbeit geleistet werden.

Es geht für mich nicht um eine Neuerrichtung des Marxismus. Bekanntlich liegt der Unterschied zwischen Christen und Kommunisten darin, dass Christen versuchen, die Reichen dazu zu bringen, sich für die Armen einzusetzen, während die Kommunisten versuchen, die Reichen abzusetzen.

Das Wirken der Christen geht jedoch – zumindest heute – weiter, denn der Gedanke der sozialen Marktwirtschaft trägt massiv christliche Züge. Und dieses Modell (natürlich ist das kein statisches Modell, sondern eines, das weiterentwickelt werden muss) sollte als Verhandlungsgrundlage dienen – statt dass es, wie in unserem Staat geschieht, ausgehöhlt wird. http://www.kas.de/wf/doc/kas_16715-544-1-30.pdf?090630183129

Ist eine Gesellschaft christlich, kann man von den reichen Christen verlangen, dass sie sich sozial einsetzen – wie es eigentlich häufig der Fall war. Entchristlicht sich eine Gesellschaft, müssen eben andere Wege gefunden werden, Reichtum sozial einzusetzen. Die Staaten werden nicht darum herum kommen. Auch die USA nicht – und auch das kommunistisch-kapitalistische China wird nicht darum herumkommen. Von daher scheint mir so mancher Kampf der Republikaner keine Zukunft zu haben. Hungernde Menschen sind auf Dauer auch für einen reichen Staat wie die USA ein Problem. Es gibt also nicht nur menschenrechtliche sondern auch Vernunftgründe, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen.

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Die christliche Micha-Initiative für saubere Kleidung: http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/kuenast-fordert-regeln-fuer-faire-kleidung-90973/ 30 Unternehmen und Organisationen unterstützen bislang das Textilbündnis, das Entwicklungsminister Müller angestoßen hat.

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Vatikan und Menschenhandel – die dunkle Seite der Wirtschaft

Der Vatikan ernennt den 8. Februar zum Weltegebetstag gegen Menschenhandel: http://kath.net/news/49328 Das ist eine gute Idee. Den 8. Februar darum, weil er der Gedenktag der Sudanesin, der Heiligen Josephine Bakhita ist, die als Mädchen in die Sklaverei verschleppt worden war. https://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Josefina_Bakita.html Zu dem Tag des Menschenhandels gibt es hier mehr Informationen: http://a-light-against-human-trafficking.info/

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Jesus-Aufkleber + Notarzt + Kreuzigungswerbung + Zwangssterilisation + Obama

Eine Britin soll, so die Versicherung, Jesus-Aufkleber entfernen, sonst verliert sie den Versicherungsschutz. http://www.welt.de/wirtschaft/article137045547/Versicherung-verbietet-Jesus-Aufkleber-auf-Auto.html Meine Antwort an die Versicherung wäre: Liebe Christen, nichts wie weg aus diesem Verein. Wer mein Geld nicht will, soll es auch nicht haben.

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Ein Notarzt soll 4500€ zahlen, weil sich ein paar Autofahrer über die Fahrweise beschwert haben: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/notarzt-soll-fuer-rettungseinsatz-4500-euro-zahlen-a-1016910.html Soweit ich den Artikel verstehe, geht es nicht darum, ob die Fahrt des Notarztes verhältnismäßig war, sondern um die Frage nach der Verhältnismäßigkeit dieser Anklage.

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Ich empfinde das Plakat auch als Menschen verachtend: Drei Kreuze und dann dazu die Schrift: Sichern Sie sich die ersten Plätze! Ich verstehe das so, dass man wie in den islamischen Staaten oder früher bei uns bei Hinrichtungen möglichst schnell sein soll, um den besten Platz zu erwischen, an dem man seine Mordgelüste frönen kann. http://kath.net/news/49350 Geschmackloser kann man gar nicht sein. Vor allem eben auch angesichts all dieser Mordbanden, die heute in den islamischen und islamistischen Staaten unterwegs sind. Leute, die mit der Kunst zu tun haben, müssten auch ein wenig die Welt betrachten und politische Ahnung haben. Zu einem Vorhaben des Landestheaters Dinkelsbühl und dem Intendanten Peter Cahn.

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Vandalismus in einer Kirche und Rechtsextreme Sprüher: http://kath.net/news/49342 Und zwei weitere Kirchenbrände in Sachsen: http://kath.net/news/49336 Das lässt nachdenklich werden. Gibt es im Osten unseres Landes wieder neues Ungemach?

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Zur Predigt des Pfarrers Latzel habe ich neulich schon Stellung genommen. Hier nehmen 70 Pfarrerinnen und Pfarrer dagegen Stellung: http://www.idea.de/nachrichten/detail/frei-kirchen/detail/pastoren-demonstrieren-gegen-ihren-kollegen-latzel-89523.html Es ist wieder einmal eigenartig: Nicht theologische Aussagen schrecken diese Herrschaften, sondern dass Islam Islam genannt wird und Christentum Christentum. Ich hoffe, dass sie als Dienerinnen und Diener Jesu da stehen und nicht nur als Diener eines bunten Völkchens.

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Eine sechsfache Mutter soll in Großbritannien zwangssterilisiert werden: http://www.katholisches.info/2015/02/05/britische-mutter-mit-lernbehinderung-wird-zwangssterilisiert/ Begründung: Es sei zu ihrem eigenen Wohl, weil sie geistig nicht fähig sei zu verhüten.

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Ich weiß nicht – aber kann man von einem Staatsoberhaupt der USA nicht mehr Wissen verlangen als die Aussage, dass in Kreuzzügen und Inquisition Christen auch Schlimmes getan haben – wohl gemeint wie die ISIS-Leute? Warum sagte er nicht: CIA hätte auch Schlimmes getan, sondern nennt gerade Kreuzzüge und Inquisition – die ja schon einige Jahrhunderte her sind? Die Gräuel der Islamisten sind jetzt – verehrter Herr Obama – und: die Taten der Islamisten werden im Koran zum Teil grundgelegt, die Gräueltaten von Christen sind im Neuen Testament nicht grundgelegt. Zudem sind Kreuzzüge auch militärische Züge als Reaktion auf die Expansionen des Islam und keine Spaziergänge – der Kriegsherr Obama dürfte den Unterschied kennen. Zudem: Todesstrafe gibt es in den USA noch heute – und wie sieht es aus mit Folter? So viel zum Thema Inquisition. http://www.jihadwatch.org/2015/02/obama-remember-that-during-the-crusades-and-the-inquisition-people-committed-terrible-deeds-in-the-name-of-christ Ein wenig mehr Wissen über die christliche Kultur sollte man von so einem Herrscher schon verlangen dürfen.

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Ich bin Charlie – die Feiglinge und Heuchler werden jetzt alle offenbar – oh nein, so darf man sie nicht nennen: Es sind alles kluge Menschen, die zum Wohl von irgendwelchen Menschen nur nicht Anstoß erregen wollen – wie die kölner Karnevaler – dafür aber Meinungsfreiheit und Kunst verraten: http://www.mopo.de/nachrichten/ausstellung-in-hamburg–zensur-streit-um-die-burka-barbie–,5067140,29754342.html.

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