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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
Diesen Sonntag hat der Vatikan zum Tag gegen Menschenhandel erklärt – es wäre gut, wenn möglichst viele Gemeinden dieses Thema aufgreifen würden: http://a-light-against-human-trafficking.info/ Wir als christliche Gemeinden müssen bei diesem Thema vorpreschen. Und der Menschenhandel ist ein Gift überall in der Welt, nicht nur in Afrika, wo Kinder verkauft werden, sondern auch bei uns – man denke an die Prostitution.
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Ich bin ein Sünder und werfe auch nicht den ersten Stein. Aber: Es ist auch mir ein Dorn im Auge, dass so viel weggeworfen wird: http://kath.net/news/49280 Das ist unsere Schuld am Menschen, aber auch am Tier. Am Tier, weil viele nur getötet und dann weggeworfen werden. Wir sind so toll im Organisieren von allem möglichen, vieles klappt vorzüglich. Aber in Hinsicht, dass nicht mehr Tiere getötet werden als notwendig ist, klappt es überhaupt noch nicht. Wir schöpfen aus dem Vollen – und hinterlassen viel Leiden.
Neulich gab es ein Bild, in dem gezeigt wurde, wie irgendwo im hinduistischen bereich die Menschen durch Blut und tote Tiere wateten – es war ein Opferfest. Man empört sich. Sieht ja auch grauslich aus. Aber wir sind da auch nicht besser. Es ist nur verborgener. Verantwortlicher Umgang mit Schöpfung sieht anders aus.
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Religion ist ein Placebo – Hauptsache, sie wirkt: http://www.idea.de/nachrichten/detail/glaube/detail/warum-macht-religion-gesund-89520.html
Auch hier scheinen Säkulare umzudenken: Vor kurzem wurde Religion noch als für den Menschen schädlich bezeichnet und diese Botschaft wurde auch in aller Welt verkündet. Heute kann man der staunenden Menschheit zumindest sagen: Sie tut den Menschen gut. Das ist aber alles nicht religiös zu erklären, so die säkularen. Das heißt weiter? Also kreieren wir eine säkulare Religion, etwas, das so tut, als sei es Religion, damit wir den Religionen die Gesundheit entziehen können.
Der europäische Buddhismus ist auch Religion für Areligiöse. Man sagt: Buddhismus ist keine Religion – aber dann machen wir alles spirituell, damit die Seele aufatmen kann – freilich darf dabei die Seele nicht spirituell verstanden werden. Dann macht man Yoga, fühlt sich im Nirwana, sucht sich spirituelle aber areligiöse Gurus und wie auch immer die areligiösen spirituellen Führer heißen mögen – Hauptsache, es hat mit Religion nichts zu tun.
Und dann sage man noch, der Mensch habe nichts gegen Gott.
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Das neue Prostitutionsgesetz ist zum Teil wirklich eine Lachnummer: Kondompflicht http://kath.net/news/49373 Aber leider ist das Thema zu ernst, als dass man darüber lachen kann. Auch die Gewerkschaft der Polizei hält das für lächerlich: http://www.shortnews.de/id/1141534/prostitutionsgesetz-polizeigewerkschaft-haelt-kondompflicht-fuer-laecherlich Dass es auch etwas Gutes hat, sieht Lea Ackermann, denn durch den Untersuchungszwang kann evtl. Menschenrechtsverletzung aufgedeckt werden: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-02/32755759-frauenrechtlerin-neues-prostitutionsgesetz-ist-enttaeuschend-003.htm, Was allerdings Aktivistinnen für Prostitution nicht besonders gut finden. Sie wollen lieber eine kostenlose und anonyme Möglichkeit für Prostituierte, sich untersuchen zu lassen. Dass freilich Aktivistinnen für die nicht besonders gute Situation mit verantwortlich sind – man wollte die Befreiung der Prostituierten und förderte die Unterdrückung – sollte vielleicht ein wenig kleinlauter machen, aber wie dieser Artikel zeigt, sie sind es nicht: http://www.tagesschau.de/inland/prostitutionsgesetz-107.html Man hat fast den Eindruck, dass manche Einwände wieder gesteuert sind.
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Kirchenasyl ist nötig, wenn wirklich eklatantes Unrecht in dem Sinne vorliegt, dass jemand in ein Land abgeschoben werden soll, in dem er um sein Leben fürchten muss, befürchten muss, verfolgt und bedrängt zu werden. Es kann ja auch sein, dass staatliche Stellen Argumente übersehen. Aber es muss äußerst restriktiv gehalten werden – gleichzeitig muss man aufpassen, dass der Staat seine Finger nicht ungefragt in die Kirchen ausstreckt. http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/bundesinnenminister-gegen-kirchenasyl-90925/
Zum Thema Kirchenasyl: http://www.welt.de/politik/deutschland/article137203084/Das-Oktoberfest-ist-eine-offene-Drogenszene.html
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Ich finde sehr gut, was Merkel und Hollande gemacht haben, unabhängig vom Ergebnis. Denn das ist Politik.
Politik ist nicht, die Bedrohungsschraube immer höher zu drehen. Politik ist nicht, ständig Drohungen und Sanktionen auszusprechen. Politik ist nicht, was Russland macht, die Kampfflugzeuge in die Gegend rumzuschicken. Das ist alles keine Politik.
Politik ist die Initiative von Merkel und Hollande zu nennen. Politik wäre nun, herauszufinden, warum Putin so reagierte, denn es kann ihm ja nicht daran gelegen sein, Krieg zu führen. Dass die ukrainische Regierung einfach kriegsmäßig reagiert, kann man verstehen, da sie ja noch keine Erfahrung mit Politik hat. Sie denkt nur in kriegerische Kategorien, darum muss man als Politik erfahrene Regierungen mit ihr und für sie denken.
Freilich vermute ich, dass Putin auch nicht viel tun kann, außer eben die Rebellen auszuhungern. Da er es nicht tut, muss man sich die Frage stellen: Warum nicht. Und an dieser Stelle müssen nun die EU und die Nato politisch tätig werden und nicht in expansiven Kategorien denken. Aber das übersteigt die Macht von Merkel und Hollande.
Die US-Regierung muss auch beginnen in politischen Kategorien zu denken und nicht: Wir gehen voran – alle folgen – wohin auch immer. Und das werfe ich dieser Obama-Regierung vor: Sie ist nicht in der Lage politisch klug zu handeln. Obama wollte für die Welt alles, alles Gute – und sprachs – aber weil die Welt nun mal so ist wie sie ist, folgt sie ihm nicht. Und dann gibt es kein politisches Konzept. Genauso Putin: Hat er ein politisches Konzept?
Die einzigen, die sich hierin eben als Politiker erweisen sind Merkel und Hollande. Hoffen wir, dass sie angesichts all der verbohrten apolitischen Regierungen Erfolg haben werden. Hoffen wir, dass die Regierungen nicht verblendet sind und unverantwortlich handeln.
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Der Geist Gottes, der Ursprung des Lebens
weckt das Leben,
wärmt es heraus aus der Starre,
umlichtet und füllt es mit Licht zum Leben,
meine Freundin.
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Es gibt schon interessante Entdeckungen.
Es ist für einen Papst nicht leicht, die Menschen in der ganzen Welt anzusprechen. Sie haben unterschiedliche Gesetze, Regeln, Normen, Werte. Und wir in Deutschland sind äußerst fortschrittlich. Darum empört man sich auch über die Worte des Papstes, dass man ein Kind schlagen darf – ohne es zu erniedrigen. Wir können froh sein, dass wir in unserem Land eine andere Sicht entwickelt haben. Wir können aber auch froh sein, dass der Papst den Menschen in anderen Ländern das sagt, in denen die Prügelstrafe entwürdigen soll – und da sind solche Worte dann Fortschritt: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article137200395/Wie-der-Papst-das-mit-der-Haue-gemeint-hat.html
Apropos Fortschritt: Wir sollten uns nicht voreilig zu den besseren Menschen erklären, denn wir sind fortgeschrittener darin, psychischen Druck auszuüben. Das ist nicht unbedingt ungefährlicher für ein Kind.
Wer Kindern bislang ohne Erpressungsversuche begegnet ist, werfe den ersten Stein… Natürlich haben es kinderlose sensible Zeitgenossen viel leichter, sich über die bösartigen Eltern zu empören. Sie können den ersten Stein werfen…
Interessant, dass in letzter Zeit der Papst als Haudegen medial rüberkommt.
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