Friedrich und Carus

Man vergleiche einmal von Carus: Phantasie aus der Alpenwelt: http://www.artnet.com/artists/carl-gustav-carus/phantasie-aus-der-alpenwelt-adler-die-auf-einem-wtiSO7K77YTV2hvdxFoSw2 mit dem Bild von Caspar David Friedrich: Wanderer über dem Nebelmeer: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Wanderer_%C3%BCber_dem_Nebelmeer bzw. dem Morgen im Riesengebirge: http://de.wikipedia.org/wiki/Morgen_im_Riesengebirge

Was für ein Unterschied es macht, ob auf dem Berggipfel ein Mann im Gehrock am Abgrund über den Nebelwolken steht, der die Berge betrachtet – und wir durch ihn, in der Ferne den großen trinitarischen Berg als Ordnung angesichts des Unwirschen – oder ob wir über den Nebeln sind, auf der Spitze ein Kreuz, zu dem eine städtisch gekleidete Frau einen Mann hinaufzieht – oder ob zwei Adler auf der Spitze des Berges über den Wolken sitzen, in der Ferne ebenfalls ein dreieckiger Berg – allerdings schroffer.

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Flüchtlinge

Wenn es so weit gekommen ist, dass man im Wahlkampf lieber nicht das Thema Flüchtlinge aufgreift, es sei denn, dass man sie nicht will, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass die Politik versagt hat. Es ist ein Anzeichen dafür, dass es für Flüchtlinge eng wird, weil sie keine Akzeptanz in einem großen Teil der Bevölkerung mehr bekommen. Dann muss man sich auch nicht mehr über Diskriminierungen wundern, die nur noch mit Androhen von massiver Strafen nur eine Weile zurückgehalten werden können, im Alltag aber doch durch harte Nadelstiche Seelen verletzen können.

Eine Politik: Kommt her, alle, die ihr wollt – die ist falsch. Sie ist unrealistisch. Auch unsere inzwischen ziemlich friedliche EU-Bevölkerung kann kippen. Bekanntlich ist die Schicht zwischen Zivilisation und Aggression nur hauchdünn. Und das muss jede Realpolitik berücksichtigen. http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-grossbritannien/fluechtlinge-in-grossbritannien-lieber-kein-mitgefuehl-13564195.html

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Zwischen den Zeilen + Darüber redet man nicht

Wir lernen wieder, zwischen den Zeilen zu lesen. Das gehört zwar zu Diktaturen, weil man nicht mehr wagt, die Meinung ohne Ärger zu bekommen öffentlich kundzutun – aber auch bei uns gibt es immer mehr Fans der Unehrlichkeit, des Vertuschens. Und das liegt dieses Mal nicht an der Regierung. Das liegt an Gruppen der Bevölkerung, die dem Fanatismus zuneigen: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/arrogante-vertuscher/

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Darüber redet man nicht, dass ein Araber auf dem Israeltag in Frankfurt einen Stand angegriffen hat. War ja kein Rechtsextremer: https://quotenqueen.wordpress.com/2015/04/29/presse-verschweigt-angriff-auf-israeltag/

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Französische Soldaten + Schwedischer Terror

Französische Soldaten sollen Kinder in Afrika zu sexuellen Handlungen erpresst haben – ich hatte das gestern im Blog. Es ist gut, wie die Regierung reagiert. In anderen – nichtfranzösischen – Fällen gab es eher Stillschweigen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/zentralafrika-hollande-will-vergewaltigungen-hart-bestrafen-a-1031606.html

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Die Schwedische Regierung hat über eine Organisation – bewusst oder unbewusst – den Hamas-Terror mitfinanziert: http://europenews.dk/de/node/93342 Und jetzt tragen sie es nach Schweden?

Schweden ist dabei sich zu verkaufen – um geschützt zu werden? Das wird nichts helfen.

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Soll Frankreich wegen der Extrem-Muslime den Laizismus aufgeben? http://www.welt.de/debatte/kommentare/article140236477/Frankreich-zelebriert-seinen-eigenen-Untergang.html Es wird auch in anderen europäischen Staaten immer deutlicher: Die Christen drängen sie erfolgreich zurück – die Muslime drängen sich in die christenfreie Zone. Wie das einer Gesellschaft bekommt, sieht man an Frankreich, Großbritannien und Schweden.

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Islamisten + Islamistenliebe + Ursprung des islamistischen Terrors

Bombenpläne von Oberursel – kommt das unerwartet? Nein: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hessen-die-bombenplaene-von-oberursel-a-1031581.html Es ist schon schwierig mit dem Begriff „Islamist“. Wurden die beiden konservativen Muslime erst zu Islamisten, als man ihren Bombenbau entdeckte? http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/oberursel-bombenfund-islamistisches-paar-plante-anschlag-13568496.html

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Das ist Islamistenliebe: Er schenkte ihr ein sehr originelles Geschenk – das dürfte nicht jede Frau bekommen. Er schenkte einen Sprengstoffgürtel als Brautgabe: http://de.gatestoneinstitute.org/5613/dschihadist-kopf

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Der ägyptische Chefdenker will, dass ein Lehrstuhl errichtet wird, der die Wurzeln des Terrors im Islam untersucht: http://www.cicero.de/weltbuehne/scheich-der-al-azhar-universitaet-wir-brauchen-eine-rueckbesinnung-auf-den-koran/59195 Diejenigen, die sich auf einen solchen Lehrstuhl trauen, müssen sehr viel Mut haben – oder eine besondere Gabe, Texte umzuinterpretieren. Aber das kommt bei Muslimen in islamischen Ländern auch nicht gut an.

Zudem fordert er eine Rückbesinnung auf den Koran.

Das macht der, der seiner Frau einen Sprengstoffgürtel schenkte, übrigens auch.

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Kirchliche Bildungsoffensive

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Neulich war ich auf einer Veranstaltung, in der ich erleben musste, wie eine Frau, die sich als Historikerin bezeichnete, ihre ehemalige Nähe zur Kirche ansprach, jetzt aber humanistisch denke, weil alle Religionen so viel Übles täten. So viel Plattitüden auf einen Haufen, habe ich noch nie gehört. Hinzu kommt noch, dass sie haarsträubende Aussagen über die Frühen Christen und die Kirchengeschichte von sich gab.

Nun, nachdem ich meinen Ärger hinuntergeschluckt hatte, dachte ich: Diese Frau ist nur ein Exemplar, der das Unwissen unserer Zeitgenossen über den christlichen Glauben ausdrückte. Was läuft in unserer Kirche falsch, dass Menschen, die der Kirche nahestanden, so einen hanebüchenen Unsinn erzählen?

Es müsste in unserer Kirche eine Art Bildungsoffensive gestartet werden. Und diese Bildungsoffensive – und das kam noch dazu – muss auch darlegen, dass wir Werte haben, die eben andere Religionen nicht vertreten. Unsere Zeitgenossen denken sich so, dass die Werte, die die guten Menschen heute vertreten, vom Himmel gefallen seien – und dann waren die guten Werte einfach da und ermöglichen den guten Leuten heute zu erkennen, dass alle Religionen böse sind.

Doch auch diese Leute, die sich so massiv gegen den christlichen Glauben wenden, stehen in der Tradition Jesu. Sie stehen in der Tradition der Christen, die langsam aber sicher die Werte, die Jesus Christus vertreten hat, mutig weitergeführt haben. Nun meinen Zeitgenossen, sich von diesen Traditionen lösen zu können – weil sie sie selbst erfunden hätten.

In dieser Bildungsoffensive muss es erst einmal nicht um den Glauben gehen, sondern um ganz normale historische Fakten, eingeschlossen der Vergleich der unterschiedlichsten Religionen.

Vielleicht hat ja ein kompetenter Christ eine Idee, wie man das ganz einfach umsetzen kann, damit man mit dieser Bildungsinitiative auch Menschen erreichen kann wie diese vielleicht Historikerin.

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Als Christ outen

Angesichts dessen, was Islamisten den Christen antun und im Grunde aus der christlichen Welt keine adäquate Reaktion kommt, die Anti-Christen gar durch die Taten der aktuellen Politiker-Riege aus den USA, Frankreichs, Großbritanniens indirekt unterstützt werden, kommt zumindest dieser Journalist ins Grübeln: http://www.bild.de/politik/ausland/isis/warum-ich-mich-als-christ-outen-moechte-40730986.bild.html Nicht der Glaube ist das Problem, sondern was man daraus macht, so heißt es in diesem Artikel. „Der Glaube an Gottes Liebe, Gnade und Vergebung ist kein Problem, sondern unsere Chance.“ Er plädiert für eine „große Koalition für das Gute im Namen Gottes. Laut, sichtbar, hörbar. Jeder so gut wie er kann. Viele handeln schon – aber noch ist es keine Welle.“

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