Flüchtlinge und Sarkozy + Schadensersatz an Flüchtlinge

Sarkozy hat auch vor der letzten Wahl viel gesagt, was nach der Wahl vergessen wurde. Er weiß, wo man Stimmen fischt, hat er die Stimmen gefischt, wirft er sie weg: http://www.n-tv.de/politik/Sarkozy-sorgt-mit-Fluechtlingsspruch-fuer-Eklat-article15334151.html

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Italien hat Flüchtlinge nach Libyen zurückgebracht und muss ihnen nun 330.00€ Entschädigung zahlen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/urteil-italien-muss-abgeschobene-fluechtlinge-entschaedigen-a-817220.html Kommentieren? Neeee. Das Gute daran: Indem jeder zurückgeführte Flüchtling Geld bekommt, wird die Wirtschaft in den jeweiligen Staaten angekurbelt. Auch nicht schlecht. Aber das arme Italien bleibt mal wieder auf den Ausgaben sitzen, während sich die EUler die Finger lecken.

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Muslime fordern – Nichtmuslime sollen eingeschränkt werden

Das lässt sich schon seit Jahren beobachten. Muslime fordern etwas – damit man es ihnen nicht geben muss, gehen Religionskritiker gegen die Kirchen vor. Zum Beispiel: Muslime fordern Religionsunterricht – also: Religionsunterricht ganz abschaffen – usw. Muslime fordern Gleichberechtigung mit Kirchen – also: das gute Verhältnis Kirche und Staat abschaffen. http://www.cicero.de/berliner-republik/religion-und-staat-wir-brauchen-eine-gleichstellung-nach-unten/59424

Kirchenkritiker springen auf diesen Zug auf, obgleich der Ansatz gesellschaftspolitisch gesehen, gar keinen Anhaltspunkt hat. Wir haben schließlich – zumindest noch – dass Prinzip des Subsidiarismus. Und in diesem Zusammenhang haben Kirchen noch über 50% der Bevölkerung als Follower. Muslime müssen ihrer Zahl angemessen unterstützt werden, wie alle anderen Gruppen in unserem Land auch.

Aber da diese Leute das sowieso nicht kapieren, fordern sie wahrscheinlich auch: Na, dann schaffen wir den Sub-irgendwas auch gleich mit ab.

Unabhängig davon kann man natürlich fragen, ob die Kirchen nicht ohne das enge Verhältnis zum Staat besser fahren, weil sie dann selbstbewusster und staatskritischer auftreten würden, aber das ist eine ganz andere Frage. Ob nun in enger Beziehung zum Staat oder stärker losgelöst: Kirche muss dem Staat auf die Finger schauen, wenn sie es für notwendig erachtet. Um der Menschen Willen. Nicht nur dem Staat. Auch solchen Menschen, die unter der Hand das System ändern wollen. Sollen sie es doch zur insgesamt Diskussion stellen – und nicht nur einzelne Steine herauszuklopfen versuchen.

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Nadia Belaid und Mina Ahadi und Emel Zeynelabidin + Pöbel + Koran Exegese

„Die Offenheit der Deutschen gegenüber dem Islam macht ihr Angst“, „Alles, was der IS macht, steht im Koran“: http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/der-rat-der-unglaeubigen-ex-muslime-gegen-die-islamisierung-des-abendlandes/11925986.html Dass Ex-Muslima besonders Angst haben vor die Islamisierung Deutschlands, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Sie wissen, wovon sie reden – und die Exmuslime bzw. die Muslime, die mit den Extremisten nicht im Gleichschritt marschieren, sind wohl eher Druck, massivem Druck ausgesetzt als die autochtonen Deutschen. Denn alle, die sich nicht an die islamis(tis)chen Sichtweisen anpassen, sind eine Versuchung, Herausforderung für die anderen, die auch gern frei wären. Und je mehr Muslime die Freiheit suchen, desto weniger Macht bekommen die Extremisten.

Aber freiere Muslime haben es zurzeit echt schwer gegen solche Schwergewichte wie die Zeit anzukommen: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/is-terror-unislamisch Der Koran soll beweisen, dass die ISIS unislamisch ist. Der Koran beweist gar nichts. Es kommt auf die Exegese an. Und wenn die Koran-Exegese nicht massiv verändert wird, und zwar weltweit und nicht nur in den Redaktionsstuben einzelner europäischer Zeitungen, die den Islam meinen schmackhaft machen zu müssen, dann zeigt der Koran, dass die ISIS richtig interpretiert. Die Muslime kommen nicht darum herum, eine neue Hermeneutik / Exegese durchzusetzen. Ein Schönreden ersetzt weder Exegese noch Hermeneutik.

Die Zeit hatte sogar mal einen Artikel: „Ahnungslose und Dummköpfe lehren den Islam“ – auch Beschimpfungen ersetzen keine Exegese / Hermeneutik: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-01/islam-reform-dialog So etwas ist schlicht und ergreifend nicht gerade klug, weil hier versucht wird, die eigene exegetische Sichtweise als die einzig Wahre darzustellen. Und das kennt man ja auch von anderen Extremisten. Der gesamte Artikel ist gespickt mit – sagen wir sanft – Eigenartigem: Möchtegernmuslime, Gewalttäter = problematische Minderheit, und natürlich: Kolonialismus ist Schuld… Dass Mohammed nur sehr cool gegen Gegner vorgegangen sei, ist auch eine einseitige Sicht der Dinge und wissenschaftlich nicht haltbar. Dieses eklektische Lesen ist auch keine saubere Exegese.

Richtig ist: Muslime wie Nichtmuslime gemeinsam können dieses Problem lösen. Aber die Muslime sind, wie gesagt, in dieser Hinsicht sehr zurückhaltend und überlassen den Nichtmuslimen die ganze Arbeit. Ein paar Aber-Aber-Worte sind noch kein gemeinsamer Kampf.

Was ich sehr gut verstehe, das ist, dass Muslime sich von den barbarischen Glaubensbrüdern distanzieren, das müssen sie, um sich selbst im Spiegel ansehen zu können. Die Islamisten vertreten keinen Islam wie ich ihn verstehe – so eine Muslima in Syrien, die vor Islamisten geflohen ist: http://www.x-pansion.de/international/detail/news/hoffnung-der-christen-in-syrien-schwindet/ Und einsam sind diese Muslime angesichts der geballten Macht der Regierungen Saudi Arabiens, Katars auch der Türkei usw. usw. Wenn die weltweiten Muslime doch massivst ihre guten Glaubensbrüder und -schwestern in Syrien, Irak, Pakistan… unterstützen würden! Dennoch: Ohne guter Exegese / Hermeneutik werden sie dieses Problem nie los.

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Islamisten, die gegen andere kämpfen und kreischen, darf man nicht Pöbel nennen. Aber diejenigen, die in Dänemark eine eigene Meinung vertreten, die der ZEIT nicht passen, die darf man Pöbel nennen? „Der Pöbel-Wahlkamf“ http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-06/daenemark-wahlkampf-populismus

Cameron gehört wohl auch zum Pöbel, weil er Muslime dazu aufruft, die ISIS nicht still zu dulden – denn es unterstützen wohl viele die ISIS, sonst hätte er das nicht gesagt:  http://www.jihadwatch.org/2015/06/uks-cameron-muslims-must-stop-quietly-condoning-the-islamic-state

Und wie würde die ZEIT diese realistische Politik bezeichnen? http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/fluechtlingskrise-de-maiziere-droht-mit-ende-der-offenen-grenzen-13650071.html

Es gibt viele Traumtänzer, die aber für die Gesellschaft nicht direkt Verantwortung tragen aber die verantwortliche Politik bestimmen wollen. Die träumenden Traumtänzer träumen davon, dass unsere Gesellschaft beherrschbar ist. Sie ist es nicht. Die Menschen können genauso ausflippen wie alle anderen Völker, wenn es schief läuft. Und darum muss verantwortliche Politik massivst aufpassen auf das, was sie tut. Und verantwortliche Medien sollten das auch tun. Die ZEIT scheint eher den Traumtänzern zuzugehören.

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In Deutschland ist sie frei – in einigen islamischen Staaten wäre sie jetzt tot, so die Tochter des Gründers von Milli Görüs, Emel Zeynelabidin, die das Kopftuch abgelegt hat: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article139984819/Im-Iran-oder-Saudi-Arabien-waere-ich-laengst-tot.html

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Das Philosophie Magazin ist eigentlich eine recht informative Zeitschrift. Wie kommt es zu dieser Propaganda? http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/der-koran-ist-nur-schoen-92446/

Ich hatte keine Lust, GeoEpoche-Islam zu kaufen. Ich vermutete, dass auch dort nur Lobeshymnen zu finden sind, weil im Augenblick alle meinen, Islam und den Koran nicht mehr sachlich, sondern schön reden zu müssen. Damit wollen sie ein gutes Werk vollbringen. Für wen, ist freilich die Frage. Möglicherweise für die Auflage.

Aber das Heft scheint besser zu sein: http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/geo-epoche-widmet-sich-dem-islam-92444/

Na gut, ich werde das Heft kaufen – und später irgendwann mal meinen Eindruck über das Heft wiedergeben.

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Vera Lengsfeld zur Lage unserer Gesellschaft

Ein lesenswerter Beitrag, in dem wir zum Beispiel diese Aussage finden: „Kurz, die Gesellschaft ist unfreier, als sie vor zwanzig Jahren war und der Prozess wird von steuergeldfinanzierten Interessensgruppen weiter vorangetrieben. Für den Kampf gegen Rechts werden gegenwärtig 40 Millionen Euro jährlich ausgegeben. Wer alles davon profitiert, ist nicht nachvollziehbar, besonders seit der Versuch, die Ausgabe von Steuergeld an die Verpflichtung, das Grundgesetz anzuerkennen, zu binden, gescheitert ist. Das ist eine fatale Niederlage, denn so gelangen extremistische Gruppierungen ungehindert an Geld. Die RAF musste noch Banken überfallen, um an Geld zu kommen. Die heutigen Radikalen müssen nur die richtigen Förderanträge stellen, um mit aller Gewalt , wie in Frankfurt, gegen die Banken zu demonstrieren.“

Und sie gibt der CDU einen Tipp: „Das wirft die Frage auf , welche Politikangebote die Union machen muss, um dieses Wählerpotential für sich zu gewinnen. Sie kann das nur schaffen, indem sie wieder eine echte Alternative bietet, nicht die Alternative für Deutschland, sondern eine solide alternative Plattform gegen die von Rot-Rot-Grün angestrebte „Deutungshoheit über die gesellschaftlichen Verhältnisse“. Das heißt, sie muss den Kampf um die Deutungshoheit aufnehmen, ihre eigenen Begriffe setzen oder verteidigen. Die Wiederbelebung des antitotalitären Konsenses wäre ein guter Anfang.“

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_sed_ist_immer_noch_unter_uns

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Tugce und Heldin

Tugce war wahrscheinlich nicht die Heldin, zu der die Medien sie hochstilisiert haben und Politiker als mediale Personen es gleich taten. Aber man muss sie ja nun nicht ins Gegenteil verkehren: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/gerhard-wisnewski/urteil-im-tugce-prozess-wie-eine-propaganda-figur-implodiert.html Das Problem ist nicht Tugce – das Problem sind die unkritischen Medien und Politiker.

Und Medien fallen immer wieder darauf rein. Sie warten nicht ab, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. Wenn eine Ausländerin oder ein Ausländer zum Opfer gefallen sind, dann können wir schon eine Art medialen pawlowschen Reflex erkennen.

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Rechtsradikale und Medien + Russland + USA

Die Anonymisierung im Internet ist schon fatal, weil da alle möglichen unterbelichteten Menschen sich trauen, ihre Meinung ungefiltert kundzutun. http://www.cicero.de/berliner-republik/rechtsradikale-kommentare-liebe-nazis-verschwindet-von-unserer-seite/59417 Und es gibt bösartige, menschenverachtende Kommentare, von denen man immer nur hoffen kann, dass das nicht Volkes Stimme ist bzw. nie zu einer solchen wird. Nicht nur von Rechtsextremen.

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Hier leben Künstler unter dem Druck Rechtsextremer bzw. von Nationalisten: http://artsfreedom.org/?p=9050 Das finde ich auch, ist die Gefahr, in der Putin steht (wenn er denn nicht selbst so denkt, was vermutlich nicht der Fall ist), dass er den Nationalisten Raum gibt, um seine Stellung zu bewahren bzw. um Russland eine Linie zu geben, damit es nicht zerbricht – und dann selbst unter ihren Druck leben muss.

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Vermutlich rassistischer Angriff auf eine afroamerikanische Kirche in den USA: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/charleston-polizei-nimmt-verdaechtigen-fest-a-1039571.html Auch so ein terroristischer Feigling, der Wehrlose überfällt, sie ermordet, vorher noch mit ihnen zusammen ist.

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2/3 Flüchtlinge = Muslime? + Linke + Dänemark

Das ist schon eigenartig, dass 2/3 der Flüchtlinge Muslime sein sollen. Merkwürdig vor allem auch darum, weil eben Muslime es sind, die diese Muslime verdrängen. Und was ist mit denen, die als Nichtmuslime verdrängt werden? Wenn es Muslime sind, die Muslime verdrängen – warum ist der Widerstand gegen diese Aggressoren so verhalten? Das ist immer das, was ich nicht kapiere. Sollen sie auf die Straßen gehen in Massen und die Symbole der ISIS demonstrativ verbrennen, gegen sie brüllen und schreien – wie sie das weltweit doch auch sonst gut können, ion Pakistan, in Saudi Arabien, in Indonesien, in Indien, in Ägypten, in der Türkei… Aber hier und da mal ein: Das ist nicht islamisch. Das wars. Warum kommen diese Muslime gerade in Länder der Ungläubigen und gehen nicht nach Saudi Arabien? Wie sieht es eigentlich mit der Flüchtlingsaufnahme durch Marokko und Algerien aus?

Ich bewundere mutige Menschen in Pakistan, die sich gegen die Extremisten stellen – und sie wissen, dass das gefährlich ist. Und gerade diese mutigen Menschen werden von all den Mitläufern weltweit im Stich gelassen. Klar, sie haben Angst, sind eingeschüchtert und das seit Jahrhunderten. Aber irgendwann müssen doch auch sie begreifen, dass sie freie Menschen sein könnten. Auch die Regierung versucht hin und wieder vorsichtig die Mauern in den Hirnen ein wenig durchlässiger zu machen, bekommt aber prompt Ärger: http://europenews.dk/de/node/95080

Wenn die 2/3 Flüchtlinge doch durchschauen würden, dass die eigenen Glaubensgenossen sie zur Flucht treiben. Wie weit diese Flüchtlinge jedoch wirklich Flüchtlinge sind und nicht allein Migranten – sei hier mal dahin gestellt. Aber auch hier der Ausruf: Wenn sie doch erkennen würden, warum sie migrieren müssen!

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Ein Video gesehen (ich werde es nicht verlinken), in dem gezeigt wird, dass irgendein neuzugezogener Junge einen autochtonen Jungen auf Rollerblades unverhofft angreift, ihn schlägt. Und diejenigen, die ihn filmen, was sagen sie: Hör doch auf – aber sie kichern und lachen und immer wieder: hör doch auf. Aber sie lassen diesen kleinen Schlägerkerl einfach gewähren. Und das finde ich kennzeichnend: Manche lamentieren darüber dass, man sie nicht so anerkennt, wie sie es gerne hätten. Wenn sie aber selbst nicht den Mut haben, gegen Schläger vorzugehen, sondern als Trittbrettfahrer mitmachen, dann müssen sie sich doch nicht wundern, wenn sie keine Anerkennung finden.

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Wie viel Mühe muss man sich geben, damit solche Kinder in der Gesellschaft Tritt fassen und die anderen Kinder, die von diesen drangsaliert werden, nicht voller Hass im Leben reagieren.

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Ein „Eklat“ in Augsburg beim Copa Augusta Antiracista: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Bei-Anti-Rassismus-Kick-Juso-beschwert-sich-ueber-Negerbonus-id34438202.html und http://www.linksjugend-augsburg.de/2015/06/15/rassistischer-ausfall-von-augsburger-jusos-bei-copa-augusta/

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Die Dänemark-Wahl ist ein Signal, das die Politik nicht überhören sollte. Tut sie aber. http://www.spiegel.de/politik/ausland/daenemark-rechtspopulisten-triumphieren-a-1039607.html

Es brodelt vielfach – was medial nicht immer so deutlich wird. Man darf aber verfehlte Politik nicht auf dem Rücken der einzelnen Menschen, die zu uns gekommen sind, austragen. Im Augenblick überwiegen medial noch die Informationen: Es ist alles ganz toll, es läuft gut, wir schaffen es, wunderbar, so viele Neue, die armen Flüchtlinge fliehen alle vor Krieg usw. Aber es kann ganz schnell kippen. Darum muss jeder nach seinen Möglichkeiten für die Menschen eintreten, aber gegen die verfehlte Politik agieren, die zum Teil aber auch nur so agiert, weil sie von der lautstarken Öffentlichkeit beeinflusst wird.

Diese Statistik zu veröffentlichen geht ja voll nach hinten los. Aber sie merken es nicht: http://www.srf.ch/news/international/so-viel-kostet-europas-anti-migrations-politik Statt zu argumentieren: 11 Milliarden, um Migranten wieder zurückzuschicken, behaltet sie doch in unserem Land, könnte man auch sagen: Investiert es besser in die Heimatländer, damit sie nicht fliehen müssen. Nicht Wohlwollende können sagen: Investiert sie besser in Abschottungsmaßnahmen, damit sie gar nicht erst über das Mittelmeer kommen.

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