Spaß-Prügel + Diskriminierung verändert Persönlichkeit

Die Jugendlichen, die die Frau verprügelten und herumstießen, wollten zum Glück nur ihren Spaß haben – andere hätten sie ermordet, so sagt die Frau: http://www.spiegel.de/kultur/kino/wegen-prostituierten-rolle-loubna-abidar-verlaesst-marokko-a-1062480.html Was für ein Selbstbild diese Frau aus Marokko verinnerlicht hat!

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Dass Diskriminierung die Persönlichkeit verändern kann, wird hier gezeigt: http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article148801118/Wie-Diskriminierung-die-Persoenlichkeit-veraendert.html

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Islamisten + Mit dem Islam nichts zu tun + Mazyeks quere Gedanken + Trumps Waffen

Islamisten drohen auch Deutschland: http://www.welt.de/politik/deutschland/article144841240/IS-droht-Merkel-und-Deutschland-in-Mord-Video.html Leider muss man deren Geschwafel ernst nehmen, vor allem auch die Aufrufe an Gleichgesinnte, Ungläubige zu töten, wo sie sind (Zitat: Koran 9,5 [Schwertvers]; 2,191; 4,89) – irgendwelche Verrückten werden sich immer finden lassen. (Bislang können wir froh sein, dass es nur wenig Verrückte gibt, denn solche Aufrufe gibt es bekanntlich schon länger.) Brutal, dass sie in diesem Video nicht nur Worte in die Gegend schleudern, sondern auch zwei Geiseln erschießen, zur Unterstreichung ihrer Worte.

Übrigens: Der Islam-Blogger wirft Islamkritikern vor, sie würden den Koran-Satz (2,191) kennen, anführen, aber sonst keine Ahnung haben: http://www.islam-blogger.de/2015/01/28/islam-und-toetet-sie-wo-immer-ihr-sie-findet/ Sage er das seinen Glaubensgenossen, die ihn zitieren, um Menschen einzuschüchtern. Nun denn: Er kommt nicht nur in 2,191 vor, wie der Islam-Blogger uns weis machen will.

Die Schlacht der Jubelsuren gegen die Sudelsuren hilft nicht: http://www.faz.net/aktuell/politik/was-die-anschlaege-von-paris-mit-dem-islam-zu-tun-haben-13362901.html Dieser Artikel macht mal wieder das, was viele machen: Um den Islam als Verantwortlichen auch für die Terroristen darzustellen, meint er, dass Verbrechen der Kreuzfahrer (vor ca. 1000 Jahren) usw… auch mit dem Christentum zu tun haben. Wie dem auch sei: Sein Fazit zum Thema Islam: „Solange sich all diese Imame und Scheichs nicht fragen, warum ihre Religion so viele Perverse hervorbringt und warum die Lehren ihres Propheten so viele Menschen gebären, die sich mordend auf ihn berufen, solange werden sich Verbrechen wie das von Paris wiederholen – einmal auch in unserer Nähe.“

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Lamya Kaddor meint, sie müsse sich als Muslima nicht von den Terroristen distanzieren, weil es keine Nähe zum Islam gebe. Wenn Muslime diese Diskussion verinnerlichen, dann haben sie angesichts der Terroristen schon verloren. Ich kann diese Einstellung verstehen, einfach auch darum, weil man seine Religiosität schützen will und sie nicht von Terroristen in Frage stellen lassen will. Das zeigt aber nicht Größe, sondern Verzweiflung. Als Muslima – so denke ich mir das – müsste sie aktiv gegen Muslime vorgehen, die meine Religion – so wie ich sie verstehe – missbrauchen. Wenn ich das nicht tue, überlasse ich denen die Führung. Denn dieser Islam wird in der Öffentlichkeit deutlicher wahrgenommen als der Islam Kaddors. Man mag das bedauern – aber so lange Muslime diese Terroristen, die im Namen Allahs herummorden, nicht isolieren, sondern einfach sagen: haben mit mir nichts zu tun, so lange werden die Terroristen Oberwasser haben und die Deutungshoheit über den Islam. Vor allem aber auch: Sie haben immens viele Anhänger unter den Gelehrten islamischer Länder. Es ist ein Kampf innerhalb des Islam. Und der muss von Muslimen ausgetragen werden, wie gesagt, wenn man die Terroristen nicht siegen lassen will.

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Es hat mit dem Islam zu tun: http://diekolumnisten.de/2015/11/14/es-hat-mit-dem-islam-zu-tun/ Davor darf man die Augen nicht verschließen. Man muss die muslimischen Verbände zu dieser Diskussion zwingen, weil man sich mit Lippenbekenntnissen nicht zufrieden geben kann.

Und darum ist es – das wird in dem Beitrag nicht gesagt – so wichtig, dass Muslime eine neue Koran/Ahadith-Exegese/Hermeneutik entwickeln, die menschenfreundlich ist – und das aus dem Koran und den Ahadith heraus.

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Solche Antworten von Mazyek sind mal wieder nicht hilfreich. Statt eben das eigene Versagen zu erkennen, wird von dem gesamtgesellschaftlichen Versagen gesprochen. Er hat ja Recht, dass manche dieser Attentäter in Europa zur Schule gegangen seien. Aber was folgt daraus? Dass die Schulen sie zu Terroristen gemacht haben? Das kann doch wohl nicht sein Ernst sein. Der Islam hat Anziehungskraft auf gewaltbereite junge Männer – liegt es am Islam oder an der aufgeklärten Gesellschaft? Und das Argument, dass man Familien nachziehen lassen müsse, damit die jungen Männer, die zu uns gekommen sind, leichter integriert werden könnten, ist auch recht kurz gesprungen. Weiß Mazyek das nicht? Ist er so naiv? Ich glaube nicht. http://www.deutschlandfunk.de/nach-pariser-anschlaegen-die-willkommenskultur-ist-der.868.de.html

Übrigens: Wenn man Instrumentalisierungen des Terrorattentats sucht: Hiermit ist eine gegeben: Lasst bloß die Familien nachziehen, damit die jungen Männer nicht zu Terroristen werden.

Liegt es am Islam oder an der aufgeklärten Gesellschaft, dass sich junge Männer den Islamisten anschließen? Ich hatte es auch schon im Blog – vor längerer Zeit: Unsere Gesellschaft hat das Problem, dass sie kaum Kristallisationspunkte bietet. Karriere ist einer, aber der befriedigt Menschen nicht unbedingt. Westliche Werte sind wichtig – aber dafür wirklich zu kämpfen, das ist vielen mit archaisch geprägten Hirnen zu abstrakt. Aber unsere Gesellschaft kann keine Ideologie bieten. Von daher ist sie im Grunde gegen solche Sehnsüchte des Menschen machtlos und sie finden ihre Ziele im Rechtsradikalismus, Kommunismus, Islamismus. Wenn der christliche Glaube sie nicht auffangen kann.

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Auch Trump instrumentalisiert die Terrorattentate: Wenn die Menschen in dem Konzertsaal Waffen bei sich gehabt hätten, hätten sie sich verteidigen können: http://www.youngcons.com/donald-trump-says-attacks-in-paris-would-have-been-different-if-citizens-were-armed/

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Dass Muslime sich distanzieren – damit sie nicht als Mitschuldige angesehen werden: http://www.focus.de/politik/videos/terror-in-paris-notinmyname-muslime-weltweit-distanzieren-sich-von-den-anschlaegen-des-is_id_5088375.html – das kann man sehr, sehr gut verstehen. Aber das ist immer so. So lange nicht die Koran-Exegese und Koran-Hermeneutik eine grundsätzlich andere wird, bleiben diese Distanzierungen nur verständliches Wortspiel, geboren aus der Angst. (Ausgenommen sind freilich die Ahmaddiyas, weil sie einen neuen Ansatz haben. Aber sie zählen ja für die Mehrheit der Muslime nur als Sekte.) Bislang hat man deutliche Demonstrationen dagegen nicht wahrgenommen. Zahlenmäßig gering oder Beteiligte waren überwiegend Nichtmuslime oder von Medien aufgebauscht worden. Aber das muss ich nicht wieder aufwärmen.

Eine pauschale Diffamierung von Muslimen verbietet unsere Kultur, verbietet die Menschlichkeit. Und jeder, der sich von seinen Emotionen hinreißen lassen sollte, sollte sich überlegen, ob er noch Teil unserer christlichen Kultur ist, ob er von Jesus Christus bestimmt ist oder ob er eine andere Kultur durchsetzen will. Eine Kultur des Lebens wird das dann aber nicht mehr sein. Und Kultur des Todes haben wir schon zur Genüge.

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Stunde der Scharfmacher könnte bevorstehen: http://www.welt.de/vermischtes/article148854564/Es-sind-keine-Heiligen-die-zu-uns-kommen.html Aber nur, wenn Politik vor sich hin träumt und die Realitäten ausklammert. Wir können doch nicht so tun, als seien wir diesen Terroristen schutzlos ausgeliefert. Verantwortung übernehmen heißt: Zu sehen, welche Wege können gegangen werden, um den Terroristen ihr Handeln möglichst schwer zu machen. Das bedeutet, dass man alle möglichen Wege, die der Terror nehmen kann, überprüft. Das wird hoffentlich auch gemacht. Und einer dieser Wege ist der über die Flüchtlingsroute. Nicht nur, dass er angekündigt wurde, sondern auch, dass er schon begangen wurde. Dass allerdings die Terroristen es wirklich nötig hätten, den Flüchtlingsweg zu gehen, glaube ich nicht. Das dauert zu lange, einen Kämpfer aufgebaut zu haben. Aber es ist ein Weg, Islamisten haben Zeit. Sie haben ihre Schläfer ja auch im Irak installiert, die dann auf Kommando zuschlagen – wenn die Zeit für sie günstig scheint.

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Natürlich ist Europa nach den Anschlägen noch immer das, was es vorher war – und nicht: Europa ist nach dem Attentat nicht mehr das, was es vorher war: http://www.tagesspiegel.de/politik/terror-in-paris-ein-dritter-weltkrieg-wird-uns-aufgezwungen/12588236.html Dasselbe hat man auch nach Charlie Hebdoe gesagt. Und dann? Dann vergaßen alle, was war – oder sie argumentierten nach dem ersten Schock so lange herum, bis das alles nicht mehr so scharf gesehen wurde. Medien tragen nicht selten eine ganze Menge dazu bei, dass die Vergesslichen vergesslicher werden. Ebenso die menschliche Trägheit und Sehnsucht nach Friedhofsruhe trägt dazu bei, die Zeit zurückzudrehen. Und wenn einer sagt: Passt auf! Führt Sicherheitsvorkehrungen ein! – Dann heißt das blitzschnell: Diskriminierung anderer! Heißt das: Angstmache! Und das wird auch nach diesem Attentat geschehen. Die Vernebler, Verharmloser und Rosarotmaler sind ja schon wieder unterwegs. Einen Tag nach dem schlimmen Attentat.

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Paris + Weltgebetstag für verfolgte Christen

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Es fällt schwer, angesichts der schlimmen Nachrichten aus Paris normal zu leben. Aber das ist es, was die Islamisten wollen: Den Alltag zerstören, sie wollen einen Keil in die Gesellschaft treiben, sie wollen, dass unsere Gedanken von ihren bestialischen Taten bestimmt werden, dass wir um den Tod, das Verderben, die Verbrechen kreisen. Diesen Gefallen dürfen wir ihnen nicht tun.

Und das lernen wir von den verfolgten Christen seit Jahren. Ihnen ergeht es ja schon seit Jahren so, wie es so langsam in Europa zu uns herüberschwappt. Sie werden bedrängt, verfolgt, Frauen verlieren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder verwaisen, weil Islamisten nichts anderes kennen als morden, morden, morden. Nicht allein Christen, zahlreiche Menschen, die diese Zustände kritisieren, wurden zerhackt, erstochen, geköpft, ausgepeitscht, verbrannt. Seit Jahren. Und nur wenige in Europa hat das überhaupt gekümmert.

Was jetzt zu uns an Brutalitäten herüberschwappt aus den islamischen Ländern, das ist Alltag für Christen. Und darum lernen wir so viel von den Christen aus diesen Ländern: Wir dürfen es nicht zulassen, dass die islamistischen Mörder unsere Gedanken beherrschen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie unser Handeln bestimmen, denn sie wollen den Keil zwischen Muslimen guten Willens und den Nichtmuslimen treiben. Sie dürfen nicht Macht über uns bekommen.

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Lasst uns beten für die Millionen Muslime, die von diesem Terror im Namen ihrer Religion abgestoßen sind. Möge Gott ihre Herzen öffnen.” (Michael Brown: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/wie-christen-auf-die-anschlaege-in-paris-reagieren-94061/ )

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Volkstrauertag: Andreas Gryphius

Soweit ist Europa nicht wie 1636. Aber man muss alles dazu tun, dass es nicht soweit kommt. Nicht erst im 20. Jahrhundert trauerte das Land über zwei Weltkriege. Trauer – und dann Zorn – kam auf im 19. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert Österreichische Erbfolgekriege. Im 17. Jahrhundert gab es im 30 Jährigen Krieg furchtbare Zeiten. In diesen ist das Gedicht entstanden:

Tränen des Vaterlandes

Wir sind doch nunmehr ganz, ja mehr denn ganz verheeret!

Der frechen Völker Schar, die rasende Posaun

Das vom Blut fette Schwert, die donnernde Karthaun

Hat aller Schweiß, und Fleiß, und Vorrat aufgezehret.

Die Türme stehn in Glut, die Kirch‘ ist umgekehret.

Das Rathaus liegt im Graus, die Starken sind zerhaun,

Die Jungfern sind geschänd’t, und wo wir hin nur schaun

Ist Feuer, Pest, und Tod, der Herz und Geist durchfähret.

Hier durch die Schanz und Stadt rinnt allzeit frisches Blut.

Dreimal sind schon sechs Jahr, als unser Ströme Flut

Von Leichen fast verstopft, sich langsam fort gedrungen.

Doch schweig ich noch von dem, was ärger als der Tod,

Was grimmer denn die Pest, und Glut und Hungersnot,

Daß auch der Seelen Schatz so vielen abgezwungen.

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Anschlag-Interpretationen

Manche Atheisten instrumentalisieren den Anschlag, um gegen Religionen insgesamt vorzugehen.

Manche Zeitgenossen instrumentalisieren ihn, um gegen die Flüchtlingspolitik einzuschreiten.

Manche so genannte Links-Liberale instrumentalisieren ihn, um gegen Rechte zu polemisieren.

Manche Zeitgenossen instrumentalisieren ihn, um gegen Muslime vorzugehen.

Es sind nicht die Religionen, die Flüchtlinge, die Rechten, die Muslime – es sind Islamisten,

fanatische und ideologisierte Muslime, wie es auch Nationalsozialisten und Kommunisten gab, die ideologisiert und fanatisch waren. Die fanatische Ideologie ist das Übel, das Unmenschlichkeit produziert.

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Islamisten + Europäische Naivität

In Bayern wurde letzte Woche wohl ein Mann festgenommen, der Waffen in seinem Wagen hatte. Die französischen Behörden sind laut dieser Information darüber informiert worden: http://www.jihadwatch.org/2015/11/german-police-arrest-muslim-linked-to-paris-jihad-attacks-had-guns-explosives-hand-grenades und: http://www.krone.at/Oesterreich/Ein_Paris-Attentaeter_reiste_quer_durch_Oesterreich!-In_Bayern_gestoppt_-Story-482104

Ebenso wurde – zumindest nach ersten Aussagen – an einem Londoner Flughafen ein Mann mit einer Handgranate festgenommen: http://www.jihadwatch.org/2015/11/london-gatwick-airport-terminal-evacuated-police-arrest-man-with-grenade-in-his-bag

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Was die Flüchtlingsfrage in diesem Zusammenhang betrifft, wird besonders spannend sein: Wie kamen die Männer nach Frankreich? Waren es Franzosen? Waren es IS-Leute aus Syrien/Irak?

Aber das kann nicht bedeuten, dass man den Flüchtlingen insgesamt misstrauisch begegnet, sondern dass die Sicherheitskräfte und die Bevölkerung wachsam bleibt.

Erste Anzeichen dafür, dass zumindest ein Terrorist mit den Flüchtlingen über Griechenland gekommen ist, zeigt diese Info: http://www.jihadwatch.org/2015/11/migrant-jihad-paris-jihad-attacker-with-syrian-passport-passed-through-greece-in-october Ein Terrorist scheint aus Frankreich gekommen zu sein, er war dem Geheimdienst bekannt und drei vermutet man aus Belgien (allerdings keine autochtonen Belgier).

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Ich denke, es geht nicht mehr darum, die IS besiegen zu müssen – das freilich auch – aber: Die IS werden bekämpft und: Auch wenn sie besiegt werden, zerstreuen sie sich nach Europa, um den Terror dorthin zu bringen. Ich vermute, dass die Diskussion geführt werden muss: Können wir es uns noch leisten, dass Flüchtlinge/Migranten kommen und einfach so verschwinden? Müssen wir nicht doch abgeschlossene Bereiche haben, in denen sie vorerst leben, bis sie registriert worden sind? http://www.cicero.de/weltbuehne/islamistischer-terror-paris-der-krieg-ist-da/60120 Wir haben zu viele offene Flanken, weil wir Gefahren nicht kannten und die Augen davor verschlossen haben. Nun werden wir mit aller Gewalt in den Terror (Hollande und Valls sprechen von Krieg) hineingezogen. Nicht erst seit Freitag – es gab schon sehr viele Anschläge, die uns hätten klüger machen sollen. Europa muss sich so gut es kann schützen. Und das geht vor.

Die Aussage von de Maziere, den Terror nicht mit den Flüchtlingen/Migranten zu verbinden, scheint gut gemeint zu sein, aber eben wieder einmal: nicht der Realität zu entsprechen. Die Realität scheint immer erst später in den Hirnen der Verantwortlichen anzukommen.

Es war schon lange zu vermuten, dass Islamisten mit den Flüchtlingen/Migranten kommen. Und wenn sich das bestätigen sollte, was eigentlich schon seit langem bestätigt ist (Italien, Schweden… [für Deutschland hat de Maiziere das verneint]) – dann heißt das nicht, dass man die Verbindung zwischen Migranten/Flüchtlingen nicht herstellen soll, sondern fragen muss: Wie gehen wir damit um, dass Einzelne die Situation missbrauchen, um den Terror nach Europa zu tragen? Die normalen Migranten, geschweige denn die Flüchtlinge, dürfen darunter nicht leiden. Aber an Sicherheitsmaßnahmen werden sie einiges ertragen müssen. Wenn die Regierung nicht wieder versagen will, dann wird sie an solchen Maßnahmen nicht vorbei kommen. Dieses: Nun ja, sie rennen halt weg, sie sind ja nicht im Gefängnis, zieht nicht mehr, ist verantwortungslos gegenüber allen potentiellen Opfern.

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Ich las: „Mein Gott, was ist bloß mit den Menschen los?“ Ich denke, dass wir hier genauer hinschauen müssen: Mit welchen Menschen! Allgemeine Klagen tragen dazu bei, keine Verantwortung zu tragen. Genauer hinzuschauen bedeutet: So verantwortlich handeln, dass die Menschen, die so viel Leiden über die Menschen bringen, gestoppt werden.

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Dass Assad Frankreich Mitschuld gibt – wer kann es ihm verdenken. Das klägliche Versagen des Westens und seine Bedeutung für die Entstehung der IS und das große Leiden in Syrien und im Irak ist ja allgemein bekannt. Nun muss man nicht so tun, als sei das neu. Wer meinen Blog liest, hat meine Klagen darüber schon äußerst häufig wahrnehmen können. Nur: Nett ist das natürlich nicht von Assad. Aber verständlich.

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Frankreich hat auch ein großes Problem in Calais: https://deutsch.rt.com/kurzclips/35577-wenige-stunden-nach-paris-attentaten/ Und ebenso ist ein Testzug entgleist, zahlreiche Menschen starben: http://www.focus.de/panorama/welt/behoerden-in-strassburg-melden-zug-in-frankreich-entgleist-mindestens-fuenf-tote_id_5088125.html

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Auch in Israel wurden ein Vater und sein Sohn ermordet, die Mutter und ein weiteres Kind wurden verletzt: http://www.timesofisrael.com/two-israelis-shot-dead-one-injured-in-attack-near-hebron/

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Kritik der Flüchtlingspolitik + Geschäft mit Flüchtlingen

Dass nun die Kritik an der Flüchtlingspolitik dafür herhalten muss, die Kritiker mitverantwortlich zu machen bzw. als Handlanger der IS darzustellen, ist schon kurios – wie so vieles in letzter Zeit verrückt zu sein scheint. Aber solche Medien, die das tun, die ihre Leser dermaßen verscheissern – deren Leser haben wohl nichts besseres verdient.

Aber es ist gut, dass sich immer weniger von dieser Verdrehung der Tatsachen beeindrucken lassen und in Scharen solchen Medien davonlaufen. Jeder Mensch, der irgendwie ein bisschen denken kann, kann die Zusammenhänge erkennen.

Wie kommen dann Journalisten, bzw. solche, die sich so bezeichnen, dazu, die Realität dermaßen zu verdrehen?

Ich hoffe, dass Medien, die etwas auf sich halten, hier nicht mitmachen. Wir benötigen keine Volksverblöder, sondern Menschen, die sich fragen: Wie kann man angesichts der schlimmen Realitäten einen Weg finden, damit es besser wird – und nicht immer schlechter? Wie können wir die Einheit der Gesellschaft fördern und nicht die Zweitracht?

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Arabische Clans in Berlin machen mit Flüchtlingen Geschäfte, indem sie Wohnungen vermietet – und der Staat zahlt. Bringt mehr ein als Drogenhandel: http://www.focus.de/politik/deutschland/organisierte-kriminalitaet-arabische-clans-vermieten-immobilien-zu-horrenden-preisen-an-fluechtlinge_id_5087428.html

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Tumult bei der Essensausgabe: http://www.n-tv.de/der_tag/Tumult-in-Fluechtlingsheim-Bis-zu-100-Polizisten-im-Einsatz-article16350731.html Mehrere Asylbewerber kamen in Gewahrsam. Flüchtlinge/Migranten muss man schützen – vor allem vor Flüchtlingen/Migranten.

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EU-Schulz muss Rhetorik üben

Gestern, als im Brennpunkt EU-Schulz interviewt wurde, dachte ich mir: Was für ein Rhetoriker. Aber ein Rhetoriker, dem man anmerkt, dass er Rhetoriker ist. Diese Rhetorik ist schon demagogisch. Diese Worte zu analysieren, wäre etwas für Rhetorik-Studierende.

Zudem hat er in einem Clip in der Tagesschau sinngemäß gesagt: Die armen Flüchtlinge, die Frauen und Kinder, die vor diesen Typen fliehen, mit nichts anderem auf nackter Haut als ihre Kleider… – das ist so eine emotionalisierende Rhetorik: Wo trägt Herr Schulz seine Kleider, wenn nicht auf nackter Haut?

Und die Frage ist ja nicht: Sind Flüchtlinge potentielle Terroristen – sondern: Was ist mit den anderen, die auch ins Land kommen und eben keine Flüchtlinge sind?

Ein Rhetoriker sollte beachten, dass die Mitmenschen auch denken. Und dann muss er wissen, dass es auch Infos gibt, dass manche der Herzukommenden Geldbündel in der Tasche hatten – und vielleicht auch noch haben. Man kann auch als Rhetoriker nicht einfach solches Wissen totschwadronieren, sondern muss belegen, begründen. Und entsprechend könnte man auch de Maiziere zerpflücken. Gut gemeint. Aber mit dem Wissen im Hintergrund, das man dann doch so angesammelt hat, sind die gut gemeinten Worte falsch. Auch hier: Man darf die Flüchtlinge nicht mit den Terroristen mischen. Und was ist mit den anderen? – fragt man sich unvermittelt. Also die Rhetorik läuft ins Leere.

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Zudem ist mir im Zusammenhang der Worte von EU-Schulz aufgefallen, dass er von unseren Werten… spricht. Vor ein paar Monaten hat man noch Menschen verbal verknüppelt, die von Leitkultur sprachen. Und jetzt? Jetzt spricht man ungestraft von unseren Werten. Und so hat sich in den letzten Jahren viel geändert. Was verpönt war – ist so verbreitet, dass man es politisch umsetzen will, weil der Druck der Realität so groß geworden ist. Und von daher bleibt die Hoffnung, dass die Themen, bei denen manche heute empört aufspringen, morgen auch durchgesetzt werden können. warum? Weil sie einfach vernünftig und nicht ideologisch begründet sind.

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Gedenken

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Im Gedenken an die vielen, vielen Opfer des islamistischen Angriffs.

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Jesus Christus sagt: “In der Welt habt ihr Angst. Aber habt Mut, ich habe die Welt besiegt.”

Das heißt: Das Dämonische bäumt sich auf. Es wird jedoch nicht die letzte Macht behalten, weil es im Grunde durch Jesus Christus schon besiegt ist.

Aber bis es letztendlich vollkommen zurückgedrängt ist: “Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben”, sagt Jesus.

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