Islamisten und Muslime ermorden Muslime + Saudis

Afghanische Islamisten ermordeten wieder Soldaten: http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-selbstmordattentaeter-toetet-mehrere-nato-soldaten-a-1068960.html

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Dass Islamisten wohl mehr Muslime ermorden als Nichtmuslime, das mag sein. Die Frage die sich dann nur stellt: Warum stellen sich Muslime nicht massiver gegen diese ihre Glaubensgenossen? Es ist eine eigenartige Zurückhaltung und Apologie zu erkennen. Die Umma wird von den Islamisten mit Füßen getreten – aber die Muslime scheinen durch die Umma-Ideologie wie paralysiert zu sein.

Dass auch Muslime Muslime ermorden – und allen ist das egal, weil es nicht Israel ist, das Angriffe fliegt – zeigt der Jemen-Krieg: https://www.hrw.org/news/2015/12/21/yemen-coalition-bombs-homes-capital Stellt euch mal vor, Israel würde das verursachen. Die Zeitungen und Medien wären voll davon, morgens, mittags abends. Rauf und runter von allen Seiten, empörende Demonstrationen, Kommentare noch und nöcher in den Gazetten – aber wenn Muslime Muslime ermorden – Schweigen.

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Und dann muss man das lesen: Ein Salafist hat untersucht und herausgefunden, dass alle muslimischen Gruppen die IS unterstützen: http://www.jihadwatch.org/2015/12/egyptian-political-analyst-all-islamic-groups-and-members-support-islamic-state Er hätte vielleicht mal einen europäischen Muslim diese Untersuchung durchführen lassen sollen, der wäre zu dem gegenteiligen Ergebnis gekommen.

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Aber manche Muslime sind nicht durch die Umma paralysiert: In Kenia solidarisierten sich Menschen im Bus nach einem Überfall durch Islamisten mit den Christen im Bus: http://www.bbc.com/news/world-africa-35151967 Wenn man der BBC trauen darf. Denn die alte Tante BBC biegt sich auch manche Nachrichten zurecht.

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Ich denke ja nicht, dass das Geld der Saudis bald weg sein wird. Sie haben ja weltweit ziemlich in Firmen und Aktien usw. investiert. Allerdings könnte es dann sein, dass dann weniger Geld dafür da sein wird, weltweit die wahhabitischen Moscheen zu finanzieren. Aber gemach, gemach. Bis dahin wird den Scheichs etwas anderes einfallen. Die sind ja nicht blöd. http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/21-prozent-defizit-vermoegen-in-fuenf-jahren-komplett-weg-so-verjubelt-saudi-arabien-die-oel-milliarden_id_5167629.html

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Nachdem die Israelis einen führenden Hizbollah-Terroristen getötet haben, reagiert diese Terrorgruppe mit Raketenabschuss gegen Nordisrael: http://unitedwithisrael.org/hezbollah-fires-3-rockets-into-northern-israel/

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Im Sudan wurden wieder Pfarrer verhaftet: http://morningstarnews.org/2015/12/two-more-pastors-arrested-in-khartoum-sudan/

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Christen im Irak

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Adventslieder

Gott handelt überraschend. Adventslieder sind voller Überraschungen. Wir singen sie aus alter Gewohnheit, sie sind alte Freunde geworden, doch wenn wir genau hinhören, wenn wir genau lesen, was sie sagen, was wir da singen, dann stehen wir vor ihnen mit ungläubigem Staunen. Und das beginnt schon mit dem ersten Lied: Mach hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit. Der Herr der Herrlichkeit – der Herr der Herrlichkeit, der Herr der wunderbaren Fülle Gottes, er kommt als Heiland, als Mensch, der sich um Menschen kümmert, der sich uns Menschen zuwendet in Liebe. Er kommt – doch was hat das mit uns zu tun? Es geht darum, die Herzenstür zu öffnen, sonst kann er nicht einziehen. Gott achtet unsere Privatsphäre. Er bricht nicht in uns ein. Er klopft an und wünscht sich, dass wir die Tür öffnen.

Wir sprechen von Wundern, die Jesus Christus getan hat. Wir rätseln: Hat er die Wunder wirklich getan? Doch die größten Wunder sind nicht die Wunder-Heilungen, die größten Wunder sind im christlichen Glauben das, was Menschen bis dahin für unmöglich hielten – und heute noch immer für unmöglich halten: Jesus Christus wurde von Gott aus dem Tode auferweckt und: Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden. Das allergrößte Wunder: Gott zeigt uns seine große Liebe zu uns verwirrten, einsamen und auch bösartigen Menschen. Er hat uns nicht aufgegeben, er will uns neu machen, liebevoll neu machen. Wie können wir mit den unglaublichen Überraschungen umgehen? Wir können dem Wunder ganz zaghaft die Hand hinhalten – damit es uns ergreift.

Es ist ein Ros entsprungen – diesem Lied liegt ein Bibeltext zugrunde: Jesaja 11,1. In diesem wird gesagt, dass aus der Wurzel eines abgehauenen Baumes ein neuer Trieb hervorgehen wird, ein Schössling. Und dieser Schössling ist eine Überraschung: Niemand dachte mehr daran, dass aus dem, was zerstört und verdorrt erscheint, neues Leben hervorgehen wird. Doch Gott hat neues Leben entstehen lassen. Dieses neue Leben ist Jesus Christus. Unerwartet hat Gott mit ihm die Welt verändert: Menschen bekommen Hoffnung, Trost, können in Liebe handeln. Das Lied versetzt diesen Text nach Europa. In der kalten Nacht, in der man nicht erwartet, dass eine Rose erblüht, lässt Gott Jesus Christus erblühen. Und so vertreibt er Finsternis und Kälte.

Überraschend ist, dass Gott uns mit solchen Liedern und Texten ergreift. Wir werden selbst fröhlicher. Das Schwere, das wir ertragen müssen, das wir tragen, das wird leichter. Wir spüren etwas von einer Welt, die noch nicht da ist, eine leichte Welt, eine Welt der Freude und der Hoffnung – doch irgendwie ist sie doch schon da, denn sonst würden wir nicht so fröhliche Lieder singen können. Gott handelt an uns, Gott macht uns neu. Der überraschende Gott gibt sich nicht damit zufrieden, dass wir in Traurigkeit versinken.

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Erkalten der Erde + Apokalyptik

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Ich finde es immer wieder faszinierend, was man über unseren kleinen Planeten so hört. Wo von seine Existenz alles abhängig ist. Vom Erdinneren, vom Neigungswinkel zur Sonne, vom Abstand zur Sonne, von seiner Atmosphäre, seinem Magnetfeld, seinem Mond, seinem Wasser… Gefährdet von Meteoriten, Wetterkapriolen (Vulkanausbrüche)… Und so schwirrt dieses kleine Etwas durch das immens große All. Keine Angst, heißt es in dem Beitrag: Bis die Erde abgekühlt ist, dauert es noch einige Jahre – ebenso dauert es noch einige Jahre, bis die Sonne sich ausdehnt, der Mond verschwunden ist… http://www.focus.de/familie/videos/haetten-sie-es-gewusst-kinderfragen-warum-ist-es-im-inneren-der-erde-so-heiss-wie-auf-der-sonne_id_4817223.html

Aber was man allein staunend mit Psalm 8 uminterpretierend sagen kann: Was ist die Erde, dass Du, Gott, ihrer gedenkst? Erst schuf Gott, so heißt es im Schöpfungsbericht, die Himmel (das Universum) – und dann die Erde mit all ihrer Schönheit.

Auch das Neue Testament bekennt den Untergang dieser kleinen Erde – aber dieser Untergang ist Neuanfang, ermöglicht durch Gottes Liebe, und nicht Ende, wie es unchristliche Apokalyptik sieht.

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Mina Ahadi an Sarah Wagenknecht + Götz Aly

Ich sehe manches anders – klar, denn Kommunismus hat für mich und viele Christen weltweit keinen besonders guten Klang – aber es ist dennoch wichtig, diesen Brief zu lesen: http://hpd.de/artikel/12550 In diesem fordert Mina Ahadi Sarah Wagenknecht auf, auch gegen islamischen Terrorismus und Staatsterror anzugehen.

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Götz Aly kritisierte einen, der Facebook Zuckerberg kritisiert hatte, als Antisemiten. Das wird hier zurückgewiesen: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/offener-brief-von-juergen-kaube-an-goetz-aly-13959582.html

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Salman Taseer, Shahbaz Bhatti… + Saudis Frauenwahl

Ich möchte auf eine Seite hinweisen, die an die Menschen aus Pakistan erinnert, die aus politisch-religiösen Gründen ermordet wurden. https://www.facebook.com/Great-Salman-Taseer-Shahbaz-Bhatti-Wali-Babar-Victims-of-Dahshatgardi-179833222038104/info Dass es noch immer trotz massivster Todesgefahren Menschen gibt, die für Recht und Gerechtigkeit, für Gemeinschaft und Freiheit eintreten in einem so kaputten Land wie Pakistan – ist äußerst bewundernswert. Man kann nur hoffen, dass sie noch Früchte ihrer Mühen sehen können.

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Bei den Kommunalwahlen in Saudi Arabien durften auch Frauen antreten! Diese Frauen und ihre Männer, die das erlauben – sind auch bewundernswert: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-12/saudi-arabien-kommunalwahl-frauen-gleichberechtigung

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USA und China / EU und Polen: Dicke Luft

Die USA darf das: Sie fliegen mit dem Flugzeug über die Spratly-Insel: http://www.focus.de/politik/ausland/china-wirft-den-usa-gezielte-provokation-vor-amerikanische-bomber-ueberfliegen-umstrittenes-gebiet_id_5165225.html

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Das ist typisch EU: Wir akzeptieren die Wählermeinung, aber… http://www.tagesspiegel.de/politik/polen-empoert-ueber-martin-schulz-was-sich-in-polen-abspielt-hat-staatsstreich-charakter/12723482.html Und so werden wir wohl in unseren viel gepriesenen neutralen Medien nun ständig polnische Regierungsgegner hören. Wenn auch viele demonstrieren – es ist Pech, dass eben die Mehrheit der Leute diese Partei gewählt hat. In ein paar Jahren können sie ja dann wieder neu wählen. Und dann können die wieder die Richter austauschen, den Nato-Chef ebenso wieder einsetzen – wie es der EU so gefallen wird. Aber jetzt ist erst einmal diese Regierung dran – ob es der EU passt oder nicht. So etwas nennt man Demokratie. Das mögen vielleicht nicht alle EUler hören – zumindest dann nicht, wenn Gruppen an die Macht kommen, die sie nicht mögen.

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Finanzjongleure

Nun, so ganz lässt sich der Verdacht nicht ausräumen, dass das neue Gesetz dazu diente, der AfD eine zu verpassen. oder wurde das schon vor dem Erfolg der AfD auf die Wege gebracht? http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gold-geschaeft-geplatzt-spenden-ueber-1-3-millionen-euro-lassen-afd-kasse-klingeln/12745652.html Wenn nicht, dann finde ich solche Mittel, eine Partei in die Knie zu zwingen, nicht in Ordnung.

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Spiegel-Fans

Spiegel und co. haben sich als Propaganda-Masche die Aussage zum Ziel gesetzt: Diejenigen, die nicht dem linken Spiegel-Mainstream folgen, seien: Frustriert http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/rechtspopulisten-die-macht-der-frustrierten-berg-kolumne-a-1068299.html oder „Ängstlich“ (Spiegel Nr 51, 19) jeder, der mit der aktuellen Situation nicht zufrieden ist, ist also frustriert und ängstlich. Man könnte jedoch auch sagen, sie seien: innovativ, Zukunft orientiert, tapfer (weil gegen medialen Mainstream…) – aber das ist nun mal so: mediale Propaganda – wie sie nicht mehr überall geliebt wird. Sachlich bleiben, liebe Journalisten, sachlich bleiben. Propaganda hilft nicht weiter. Im genannten Spiegel wird gesagt, dass diese Rechten Akteuren Vertrauen schenken, „die Meldungen viel radikaler filtern und manipulieren“ (25 – kursiv von mir). Selbsterkenntnis ist doch immer was Gutes.

Im genannten Spiegel wird sogar erklärt, warum die Zeitungsleser abnehmen: weil sich das Prekariat vom demokratischen Diskurs abkoppelt (23). Früher nannte man Prekariat: Mob. Also: Laut Spiegel wendet sich der Mob immer stärker von den Zeitungen ab, nicht weil die Zeitungen vielfach herummanipulieren und das von der aufgeklärten Bevölkerung durchschaut wird, sondern weil die Unterschicht/ der Mob Demokratie nicht so mag – oder sagen wir besser: sich nicht mehr manipulieren lassen will? Und dann kommt noch so eine tolle Spiegel-Umfrage, die all das bestätigt, was der Artikel so beschrieb: Leute mit Abi/FHReife stehen voll auf der Seite des Spiegel. Sie haben weniger Ängste, glauben, dass die Qualität des Schulunterrichtes nicht sinkt, glauben auch nicht, dass die Zahl der Straftaten zunehme, usw. usw. usw. Nun stellt sich die Frage: Lassen sich also die Leute mit Abi und FHReife leichter vom Spiegel manipulieren? Spricht das für sie? Gegen sie? Diese Frage sollte sich der Spiegel dann auch einmal stellen, damit nicht jede Statistik beliebig ist.

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Der Leitartikel im Spiegel Nr 51 (12,2015) fordert die Medien auf, angesichts der Flüchtlingsfrage Kopf und Herz walten zu lassen. Und auch, dass man kritisieren dürfe, und das sei nicht xenophob oder rassistisch. Sehr schön. Nur: Es wird ein JournalistenKollege kritisiert, der ARD und ZDF als Willkommens-Rundfunk bezeichnet habe – und damit würde er zündeln. Auf gut deutsch: Letztlich darf man nur kritisieren, was der Spiegel kritisiert, man darf kritisieren, aber nur wie der Spiegel kritisiert… Unser Leitmedium: Der Spiegel.

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