Partei-Leute sind beleidigt + Lehrer fordern radikale Äußerungen zuzulassen

Manche Leute der großen Parteien sind echt beleidigt, dass viele Wähler die AfD gewählt haben. Denn was man auf Facebook wieder alles so zu lesen bekommt – schon kurios. Aber Ehrlichkeit wird sich auszahlen, nicht Übertreibungen, die keiner glaubt – keiner ist vielleicht zu viel gesagt, diejenigen, die es sagen, tun es vielleicht.

Witzig fand ich die Aussage: AfD bei 13% – Mehrheit der Deutschen ist gegen die AfD. Nun, wer hätte das gedacht. Da kann man auch sagen: CDU bei 34% – Mehrheit der Deutschen ist gegen CDU, und noch mehr Deutsche sind gegen die SPD (22%).

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Es gibt doch vernünftige Leute: Lehrer in Großbritannien fordern, auch radikale Äußerungen von Schülern zuzulassen, weil sich Radikalität so besser bekämpfen lasse: http://www.focus.de/politik/ausland/sicherer-platz-zum-radikalisieren-lehrer-fordern-schueler-sollen-sich-frei-ueber-radikale-gedanken-austauschen-koennen_id_5386001.html

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Gott ist nicht tot

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Ich habe neulich auf den Film hingewiesen: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/03/12/gott-istnichttot/

Ich möchte noch einmal darauf eingehen.

Der Atheist stirbt am Ende – aber nicht, bevor er sich zu Jesus Christus bekannt hat.

Um diese Szene richtig einordnen zu können, muss man beachten, dass er Atheist wurde, weil seine Mutter starb, als er 12 Jahre alt war. Und er wurde dann zu einem Gott-Ablehner. Durch den Studenten und durch seine ehemalige Lebensgefährtin wird er nachdenklich und will vermutlich sein Leben ändern. Kurz vor seinem Tod liest er (noch einmal) den Brief seiner Mutter an ihren Sohn. In dem steht, dass er Gott dienen möge. Und er tat auf den ersten Blick das Gegenteil. Aber: Indem er als Atheist den jungen Studenten herausgefordert hatte, seinen Glauben darzulegen, bewirkte er ohne es zu wollen, dass viele junge Menschen zu Gott fanden.

Und das steht auch im Hintergrund des Filmes, wenn man an das nicht anspringende Auto denkt: Der Mensch ist frei – aber im Hintergrund verwendet Gott auch diejenigen, die Gott ablehnen, um seinem Ziel näher zu kommen. Vorausgesetzt ist natürlich, dass ein Nachfolger (hier der Student) trotz Widerstände Gottes Weg mitgeht.

Der Film ist sehr vielschichtig. Und darum auch manchmal schwer zu durchschauen.

Er ist wie ein Paulusbrief: Er will mit anderen besprochen werden.

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Supergalaxien + Mond + Zwischenartliche Tötung

Wissenschaftler haben Galaxien gefunden, die nicht „nur“ 100.000 Lichtjahre groß sind (wie unsere Milchstraße), sondern bis zu 440.000 Lichtjahre http://www.focus.de/wissen/weltraum/astronomie/groesser-als-unsere-milchstrasse-super-spiralen-diese-galaxien-duerfte-es-eigentlich-gar-nicht-geben_id_5380057.html

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Die Mondpole, so denkt man, seien gewandert: http://www.wissenschaft.de/erde-weltall/geowissenschaften/-/journal_content/56/12054/10729970/Sind-die-Mondpole-gewandert%3F/ Hat das nichts mit der Erde zu tun?

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Kommen wir zur Erde: Man hat beobachtet, dass die Pflanzen fressenden Präriehunde Nahrungskonkurrenten gezielt töten. Man kannte das bislang nur von Fleischfressern: http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/10716273/Pr%C3%A4riehunde-sind-Killer/

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Feigheit: „Der Spiegel“ zum Thema Glaube + Dawkins

In verschiedensten Variationen wird im Spiegel vor Religion gewarnt. Ganz vorne dran die christliche – mit christlichen Symbolen im Vordergrund: https://magazin.spiegel.de/SP/2016/13/143811198/index.html und: http://magazin.spiegel.de/

Das ist mal wieder die typische Feigheit vieler unserer Medien. Statt den Islam zu kritisieren, aus dem heraus der ganze Terror geschieht, setzen sie vorne dran das Christentum, damit sie dann auch den Islam kritisieren können.

Wenn sie schon so atheistisch daher kommen, sollten sie sich ein Vorbild an ihrem Chefideologen nehmen: Dawkins hat wenigstens Mut, den Islam zu kritisieren. Die Epigonen haben diesen Mut nicht.

Der Spiegel macht genau das, was er mit Blick auf Muslime immer predigt: Man darf nicht alle in einen Topf werfen, man muss differenzieren. Aber mit Blick auf die Religionen scheint er sich an seine eigenen Regeln nicht zu halten. Zumindest lässt sich das aus den Werbemaßnahmen heraus erkennen.

Zudem sei noch angemerkt: Christen sind vielfach Opfer von muslimischen Extremisten und frommen Muslimen. Hier werden also Opfer auf die gleiche Stufe gestellt wie die Täter. Und das ist mehr als feige, das ist Unmenschlich. Und wenn man das nicht bedacht hat, dann ist es dumm.

Aber der Spiegel ist ja ideologisch sowieso blind, von daher kann man verstehen, dass er den oben genannten Sachverhalten entspricht.

Apropos Dawkins: Er wird 75 http://www.cicero.de/salon/richard-dawkins-wird-75-das-mem-vom-egoistischen-gen/60687 (So ganz kann ich den Beitrag nicht nachvollziehen. Aber: Glückwunsch zum Geburtstag.)

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Ich kommentiere das nicht: http://www.focus.de/gesundheit/videos/glaube-ist-im-gehirn-verankert-was-atheisten-mit-psychopathen-gemeinsam-haben_id_5386211.html 😉

Die nächste Studie wird das Gegenteil erweisen. Interessant ist, dass hier Atheisten den Psychopathen nahe gerückt werden, früher waren es immer die Religiösen.

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Weiße verstehen Islam nicht + Dialogindustrie

Das ist eine ganz neue Perspektive: Weiße, so der Vorwurf verstehen den Islam nicht, weder die Sprache, noch die Kultur, noch die Religion. Dadurch wird Islamkritik zu Rassismus:Weiße contra Islam… http://www.jihadwatch.org/2016/03/cnn-guest-says-white-people-dont-understand-islamic-culture-ibrahim-hooper-hardest-hit

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Es scheint so, dass nicht nur Weiße den Islam nicht richtig verstehen können, sondern auch Muslime. Einer dieser Muslime ist Hamed Abdel-Samad: http://www.cicero.de/weltbuehne/die-dialogindustrie-respekt-als-eine-einbahnstrasse/60668 Er geht auf den im Westen auf Missionsreise agierenden Al-Tayyeb aus Ägypten ein, den ich neulich auch angesprochen hatte: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/03/17/riss-in-der-gesellschaft-anzeige-wegen-islamkritik-eu-fluechtlingsgipfel-steinzeit-botschaften-fuer-unglaeubige

Abdel-Samad bringt ein sehr schönes Beispiel, das vielleicht sogar… – sorry, ich wollte bissig werden – verstehen. Mit Blick auf den Dialog mit dem Islam: „Es ist, als würden zwei Fußballmannschaften aufeinander treffen und die eine vor der Partie eine Bedingung für den Anpfiff nennen, nämlich dass die andere Mannschaft ihr Tor niemals beschießen darf!“

Ich kenne auch ehemalige Muslime, die nicht besonders gut auf den Islam zu sprechen sind. Wie ist das da mit Islam als Rasse usw.?

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Flüchtlinge: Ideomeini und Thüringen + Merkels rosa Asyl-Ponyhof + Hassprediger + Gemeinsam gegen AfD für die AfD

Was ist das denn für eine Politik. Endlich lassen sich Menschen davon überzeugen, dass sie am Grenzzaun keine Chance haben und dass sie sich endlich (!) in organisierte Aufnahmelager transportieren lassen, dann kommt diese Aussage aus Thüringen http://www.welt.de/politik/deutschland/article153682325/Thueringen-will-Fluechtlinge-aus-Idomeni-aufnehmen.html Damit ermuntert sie Flüchtlinge in diese unhaltbaren Zustände von Ideomeini zu kommen und die da sind auch zu bleiben. Die griechische Regierung wird sich für diese politische Dummheit sicher sehr bei Ramelow bedanken. Ich hoffe die linke Regierung von Griechenland wird den Linken in Thüringen angesichts dieser unsinnigen Politik heftigst ihre Meinung geigen. Oder sie ist glücklich, dass sie endlich die aggressiven Rädelsführer nach Thüringen los wird, die das trostlose Lager terrorisieren.

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Merkels rosa Asylponyhof – Menschen merken, was die Politik mit dem Land macht und sind nicht begeistert. http://www.krone.at/Welt/Feuer_am_Dach_von_Merkels_Asyl-Ponyhof-Welcome-Fans_sauer-Story-502257 Da aber die Menschen ein kurzes Gedächtnis haben und die Flüchtlinge weit ab in Griechenland, wird man bald auch Merkel verzeihen – es sei denn, es geschieht wieder etwas Unerwartetes.

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Man habe nicht gewusst, dass man einen Hassprediger eingeladen habe – so reagiert eine Moschee in essen: http://www.focus.de/regional/essen/nach-absage-an-hassprediger-moschee-in-essen-geschlossen-keine-genehmigung-als-versammlungsstaette_id_5385581.html Jetzt können wir überlegen: Sind sie so naiv? dann wundert uns gar nichts mehr, wenn Moscheen Hasspredigern Tür und Tor öffnen: Das haben wir nicht gewusst! Oder sie sind nicht naiv, sondern versuchen nur, sich jetzt in einem richtigen Licht darzustellen und somit den Staat und die Bevölkerung zu vergackeiern.

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Sie können noch so viele Bündnisse gegen die AfD schließen: Wenn die Politik nicht besser wird, nützt es nichts. http://www.berlinjournal.biz/antifa-gruene-spd-buendnis-gegen-die-afd/ Wer bezahlt die Aktivisten gegen die AfD? Der Staat? Wer lässt sich finanzieren und benutzen? Bürger? Übrigens sind die Unterzeichner nicht für eine vernünftige Politik, das ist klar, wenn man manche Namen liest. Sie sind immer noch für offene Grenzen. Aber die kann man ja gut fordern. Wenn die anderen Länder die Drecksarbeit machen, kann man schön das Gutmenschentum heraushängen lassen. Insgesamt: Diese Gruppe gegen die AfD fungiert als Unterstützergruppe für die AfD.

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Von Israel lernen + Islamisten und Brüssel und Türkei + Schlag auf Schlag gegen Islamisten + Priester kreuzigen

Das ist interessant: Auf einmal wird Israel für unsere linken Medien interessant – sie wollen sogar von Israel lernen, wie man gegen den Terror vorgehen kann! Nicht nur die: http://www.sueddeutsche.de/politik/terror-was-europa-von-israel-lernen-kann-1.2920793 , sondern auch in der Tagesschau sprach man davon. Ich wage es nicht, von einem Umdenken zu sprechen, weil Medien vielfach nur mit dem Strom schwimmen. Wenn die Aufgeregtheiten vorbei sind, geht man wieder dem alltäglichen Kampf gegen Israel nach.

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Brüssel scheiterte am Kampf gegen Islamisten, weil die Regierung zu lange gewartet hat. Unter dem Deckmantel der Toleranz haben sich die Kämpfer einnisten können. Und nun ist es schwer, sie wieder in den Griff nzu bekommen http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bruessel-anschlaege-warum-die-eu-am-anti-terror-kampf-scheitert-a-1083992.html

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In Brüssel geschieht Schlag auf Schlag etwas: http://www.jihadwatch.org/2016/03/brussels-cops-shoot-muslim-carrying-a-bomb-in-a-rucksack-after-he-takes-a-woman-hostage

Nicht nur in Brüssel: http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-us-kraefte-toeten-laut-berichten-is-vize-in-syrien-a-1084192.html

Auch in Deutschland: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bruessel-anschlaege-festnahmen-in-duesseldorf-und-bei-giessen-a-1084127.html und Frankreich: http://www.spiegel.de/politik/ausland/bruessel-verdaechtige-bei-razzia-angeschossen-und-festgenommen-a-1084197.html und: http://www.spiegel.de/politik/ausland/paris-planung-fuer-anschlag-in-fortgeschrittenem-stadium-a-1084132.html

Auch wenn es Schlag auf Schlag geht – Sicherheit muss erst in mühevoller Kleinarbeit und massivem, lang andauernden Kampf wieder hergestellt werden.

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IS und Türkei. Möglicherweise neue Erkenntnisse. Möglicherweise darum, weil man heutzutage vorsichtig sein muss: Fälschungen und so…: http://de.sputniknews.com/politik/20160324/308667158/rt-enthuellungen-tuerkei-is.html

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Die Türkei schickt Islamisten nach Europa, so der jordanische König: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/26/koenig-von-jordanien-tuerkei-schickt-terroristen-nach-europa/ Nicht neu – aber aus diesem Mund sicher. Und vieles Üble, was ich im Blog zum Thema Türkei hatte, formuliert er. Was neu ist: Die Politiker vom Kosovo und von Albanien wollen näher an die EU – bevor die Türkei sie vereinnahmt.

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Europas Selbstmord – es liefert sich der Türkei aus. Zudem: Europa lässt die Menschen, die in der Türkei um um Freiheit kämpfen, allein: http://www.voltairenet.org/article190881.html Auch freie Muslime müssen wissen, wie die Christen: Sie stehen allein. Sie müssen alleine kämpfen. Auf die Regierungen des Westen ist kein Verlass, weil sie ihre Politik wie ein Chamäleon anpassen.

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Kritik an Merkels Politik der offenen Grenzen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/belgien-buergermeister-wirft-angela-merkel-epochalen-fehler-vor-a-1084130.html Ganz Europa scheint froh, dass sie geschlossen wurden. Von Österreich, Mazedonien…

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Angeblich hatten Islamisten im Jemen vor, einen entführten Priester am Krafreitag zu kreuzigen: http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/politik/sn/artikel/islamisten-wollen-entfuehrten-priester-am-karfreitag-kreuzigen-189142/

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IS-Islamist sprengt sich bei einem Fußballspiel: viele Tote http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-dutzende-tote-bei-selbstmordanschlag-nach-fussballspiel-a-1084207.html

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Ein Sicherheitsbeamter vor einem belgischen Atomkraftwerk wurde erschossen – sein Ausweis wurde gestohlen: http://www.focus.de/politik/ausland/sein-zugangsausweis-wurde-gestohlen-sicherheitsbeamter-vor-belgischem-atomkraftwerk-erschossen_id_5386613.html

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Jesus Christus starb für mich

P1040482

Karfreitag – wir denken an Karfreitag an das Leiden Jesu Christi. Wir denken daran, dass er gefoltert wurde, dass er zu Unrecht verurteilt und hingerichtet wurde. Er starb. Wie viele andere Menschen auch – vor ihm, mit ihm und nach ihm. Und an diese entwürdigten Menschen, die in vielen Ländern der Erde gefoltert werden, zu Unrecht verurteilt und getötet werden – an die denken wir auch an Karfreitag, an all die entwürdigten Menschen weltweit. Wir sehen im leidenden Jesus Christus auch die Menschen, die sich durch Krankheit und Spott, durch Verbrechen und mangelnder Selbstachtung erniedrigt und entwürdigt fühlen. Jesus wurde wie sie erniedrigt, er wurde jedoch, und das bekennen Christen seit 2000 Jahren, er wurde erniedrigt unseretwegen. Er nahm diese Entwürdigungen auf sich, um uns die Würde zurückzugeben. Das Geheimnis, das Mysterium seines Todes können wir in seiner Tiefe gar nicht erfassen, wir können es nur staunend und anbetend betrachten, und so sind auch die Passions-Lieder, die staunende, erschrockene aber auch dankbare Betrachtungen dieses Sterbens Jesu.

Das Sterben Jesu gilt mir. Nicht nur der Menschheit insgesamt. Es gilt mir als Individuum. Gott liebt mich, das Individuum. Er liebt nicht nur pauschal die Menschheit. Ihm geht es darum, dass ich als Individuum meine Gottferne erkenne und seine Nähe suche, weil er sie zu mir gesucht hat. Darin darf ich Egoist sein, darf ich mich als Mittelpunkt der Welt wissen: Gott liebt mich. Er liebt mich so sehr, dass Jesus Christus für mich gestorben ist, damit ich Gottes Liebe zu mir erkenne und mich in sie berge. Das hat Konsequenzen für das Leben: Wenn Gott mich liebt – bin ich unabhängig vom Urteil der Menschen – und ich habe den Auftrag, sie weiterzugeben.

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