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Propheten
Ein Prophet und ein falscher Prophet sind jeweils für die Zeitgenossen kaum zu unterscheiden (Auseinandersetzung im Jeremiabuch). Falsche Propheten reden meistens den Zeitgenossen oder den mächtigen Strömungen nach dem Mund. Propheten haben es hingegen meistens schwer – sie treten im Auftrag Gottes auf. Aber: Es wird sich erst in der Zukunft zeigen, ob sie Propheten waren oder nicht. Das Schwere an einem Propheten: Er soll aufrütteln – damit die Menschen sich ändern. Wenn sie sich geändert haben, trifft seine Drohung nicht ein (Jona). Das macht das Prophetendasein äußerst riskant – und es wird einige geben, die sie darum als falsche Propheten einordnen, obgleich sie ihren Auftrag erreicht haben.
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Entstehung des Mondes
Die Entstehung des Mondes – doch anders als gedacht? http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/mond-entstand-aus-vielen-minimonden-a-1129222.html – oder doch nicht? Am 4.4. 2014 schrieb ich: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/04/04/mondhirn/
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Flor Namdar: Weg in die Freiheit + Volker Beck und der Islam
Eine Muslima wurde Atheistin, dann Christin und wirkte als Missionarin unter Kurden: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/2017/01/17/der-lange-weg-in-die-freiheit/ „Liebe statt Furcht“ heißt ihr Buch, das unter dem angegebenen Link rezensiert wird.
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Man muss schon sagen: Volker Beck spricht Dinge klar und deutlich aus, die klar und deutlich ausgesprochen werden müssen: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article161206311/Islamfeindlichkeit-war-noch-nie-so-stark-wie-heute.html
Das hat doch neulich schon einmal einer gesagt, dass politische Parteien sich nicht in islam-religiöse Angelegenheiten einmischen dürfen: „Sie haben nicht das Recht, ihre Meinung in religiösen Fragen zu äußern“, sagte der Ajatollah Ramezani.
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Selbst zum Verkauf angeboten?
Es sieht so aus, als habe sich ein achtjähriges Mädchen, das aus dem Libanon stämmig ist, sich selbst zum Kauf angeboten: http://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/in-loehne-achtjaehrige-bot-sich-wohl-selbst-im-netz-zum-verkauf-an_id_6499253.html
Mit dem Bürgermeister wundert man sich, dass sich solche Angebote auf Verkaufsplattformen einstellen lassen.
Mein Anliegen ist ein anderes: Ich hatte schon im Blog, dass Flüchtlingsmädchen verkauft werden – in der Türkei – an arabische Männer. Hauptsache das Mädchen ist verheiratet und irgendwie versorgt. Ob auch das im Hintergrund steht? Ich hoffe, wir bekommen das mitgeteilt, einfach um zu verstehen.
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Interview mit Walter Kohl + Interview mit Trump + Bassam Tibi
Hier finden wir ein Interview mit Walter Kohl: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/menschen/2017/01/16/zu-viele-menschen-haben-vergessen-was-krieg-ist/
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Das Interview mit Trump verwundert manche: http://www.focus.de/politik/deutschland/reaktion-auf-trump-interview-kanzlerin-merkel-europas-schicksal-liegt-in-unserer-hand_id_6502165.html
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Bassam Tibi: Unterbringung und Sprachkurse sind keine Integration: http://www.kath.net/news/58177
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Reichtum verantwortlich einsetzen + Hart gegen Briten? + Schulz und EU-Parlament
Ja, es ist schon – wie es im Text heißt – obszön, dass 8 Männer so viel Geld haben wie 3,6 Milliarden Menschen: http://www.deutschlandfunk.de/studie-ueber-ungleichheit-acht-maenner-haben-so-viel-geld.1818.de.html Auch wenn man Oxfam-Studien genau betrachten muss, bevor man sie kritiklos übernimmt, so ist das, was dort zu lesen ist, schlimm. Man kann sagen: Wenn sie es verantwortlich teilen und für andere einsetzen, dann ist ja alles klar. Das Problem dabei ist nur, dass sie damit viel lenken können – also nicht neutral sind und somit ganze Gruppen und Staaten kaufen können. Sie sind Partei.
Was die Zahl der Menschen (3,6 Milliarden) betrifft: Wieviel Geld habe ich als europäischer Mittelverdiener mehr als – sagen wir – Menschen aus Pakistan, Burkina Faso…? Ich allein habe vermutlich wohl schon so viel Geld wie zig tausende aus diesen Ländern. Von daher – man muss vorsichtig sein mit emotionalisierenden Zahlen.
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Merkel ruft zu einem engen Zusammenschluss der Wirtschaft mit der Politik auf, da sich kein Land nur Rosinen rauspicken darf aus der EU – auch Großbritannien nicht: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/angela-merkel-fordert-wirtschaft-zu-anti-brexit-kampf-auf-a-1130266.html Ich höre da die gleiche Haltung heraus, die sie gegen Russland einnimmt. Ich hoffe, die Brexit-Reaktion der Europäischen Staaten wird vernünftiger als die Reaktion auf Russland. Irgendwann wird auch Trump-USA sanktioniert (wenn Trump die USA selbst nicht vorher schon wirtschaftlich isoliert).
Und ich dachte immer: Politik sei, miteinander so verhandeln, dass man für alle Beteiligten zu guten Lösungen kommt.
Wird sich die Wirtschaft so an die Kandare nehmen lassen – wie mit Blick auf Russland?
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„Man gibt einem souveränen Land wie Italien keine Befehle“ – so Italiens Verkehrsminister http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/fiat-chrysler-man-gibt-einem-souveraenen-land-wie-italien-keine-befehle-a-1130272.html
Ich denke, dass sich die EU warm anziehen muss. Die meisten Länder wollen souverän bleiben – und eine spröde Haltung, die versucht, das eigene Denken durchzusetzen – ohne politische Flexibilität – wird scheitern.
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Schulz soll immer gesagt haben: Das EU-Parlament „sei immer nur so stark wie der Mann an der Spitze“? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/europaparlament-martin-schulz-nachfolger-wird-wohl-schwach-kommentar-a-1130261.html Kann man das weiter fortführen? Ein Parlament sei überhaupt nur so stark wie der Mann an der Spitze – ein Land sei nur so stark wie der Mann an der Spitze… – und wer ist der starke Mann?
Ärgerlich finde ich, dass in diesem Artikel die potentiellen Nachfolger schon destruiert werden, bevor sie überhaupt gewählt wurden. Zudem: Auch dieser Artikel kreist nur um Trump. Das EU Parlament muss nun, wenn Trump kommt, stark werden, einer der designierten habe sein politisches Handwerk von Berlusconi gelernt – was beklagt sich der Artikelschreiber Peter Müller, dann haben wir als Europäer ja einen adäquaten Mann zu bieten… – möchte man ihm entgegenhalten.
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Montagswunsch
Wie ein Vogel ohne Schwingen…
Wieder so ein Lied, das stärker den christlichen Glauben betrifft – aber gleichzeitig als Liebe zwischen Menschen verstanden werden kann:
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Achtel Lorberblatt + Freiheit eines Christen
Ich hatte gestern das Lied von Reinhard Mey angesichts einer Auseinandersetzung ( http://blog.wolfgangfenske.de/2017/01/15/udo-ulfkotte-%E2%80%A0/ ) angeführt (ich habe dort Nachträge gebracht!):
Dieses Lied, das ich in meiner Jugend gehört habe, hat mich sehr geprägt. Reinhard Mey hat überhaupt Lieder gesungen, die in mir ein Pflänzchen gepflanzt haben, das heißt: Freiheit, nicht anpassen – aber nicht hysterisch, sondern ruhig. Ich habe das Lied also nicht einfach nur so genannt, sondern weil ich es für sehr relevant halte. Und dieses Pflänzchen wurde bei mir gekreuzt mit dem christlichen Glauben: Zur Freiheit hat euch Christus befreit, werdet nicht wieder Sklaven der Menschen, schreibt der Apostel Paulus.
Paulus, der große Apostel der Freiheit… – dazu habe ich im Studium eine Seminar-Arbeit geschrieben. Ich gestehe, ich habe das umfangreiche Material damals noch nicht richtig einordnen können – aber das heißt nicht, dass ich das nicht imponierend fand. Christenmenschen (um mit Luther zu reden) sind frei. Diese ihre Freiheit sollen sie auch verteidigen, damit sie sich nicht irgendwelchen Ideologen unterordnen müssen. Es fällt schwer. Man möchte so gerne manchmal sein Fähnchen nach dem Wind hängen. Das linke Fähnchen schwingen, das rechte Fähnchen schwingen, das Fähnchen falsch verstandener Toleranz genauso wie das Fähnchen der Intoleranz, einfach das Fähnchen, das so schön bunt ist, und alle es irgendwie sympathisch finden – oder bei jedem Angriff das Fähnchen, das weiße Fähnchen der Unterwerfung. Aber das wäre Verrat an der Freiheit, die der Glaube schenkt.
Freiheit bedeutet also auch: Angriffe aushalten, argumentieren – aber auch, seine Meinung ändern zu können, wenn Argumente überzeugt haben, bedeutet auch, Fehler einzugestehen, wenn man überzeugt wurde, Fehler gemacht zu haben, aber wenn man eben nicht davon überzeugt wurde, zu seiner Sicht zu stehen.
Zudem bin ich der Meinung: Der gemeinsame christliche Glaube ist innerhalb der christlichen Gemeinschaft wichtiger als die politischen Auseinandersetzungen. Wir dürfen uns nicht extremisieren lassen. Auch wenn wir unterschiedlicher politischer Meinung sind, so sind Christen bereit, mit Andersdenkenden in Frieden und Freiheit eine Tasse Tee miteinander zu trinken. Warum? Nicht zuletzt, weil sie wissen, dass alle zeitbedingte Aufgeregtheiten Kinkerlitzchen sind angesichts der Zeit – und natürlich angesichts der Ewigkeit.
Neulich habe ich gehört, dass Anfang der 70ger Menschen politisch so miteinander zerstritten waren, dass sie nicht mehr miteinander geredet haben. Heute sitzen sie zusammen – all die damaligen Auseinandersetzungen sind noch im Kopf vorhanden – aber sie waren zeitbedingt, sind irrelevant, aus der Retrospektive: Lächerlich gewesen und man schämt sich, einmal Irrelevantes als dominant angesehen zu haben. Warum nicht gleich so? Fragt sich der friedliebende Mensch, vor allem aber auch der Christ, der an Gott gebunden ist und aus Gott seine Freiheit empfängt. Warum nicht gleich so, den Ausgleich, die Ruhe, das Miteinander suchen?
Ich bin übrigens froh, in einer Kirche zu leben, in der man seine Meinung sagen darf. Da wirft man als moderner Mensch der Gegenwart der Kirche im „Mittelalter“ vor, dass sie jegliche freie Meinung unterdrückt hat – und dann versucht nun der eine oder andere unter Christen eine solche Unterdrücker-Stimmung zu verbreiten?
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