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Hindu-Ideologie + Compassion
In Indien gerät die christliche Hilfsorganisation Campassion unter Druck. Die ideologisch orientierte Hindu-Regierung stößt sich an den christlichen Hintergrund der NGO. Vielleicht schaffen die Hindu-Ideologen es endlich, selbst für die Kinder sorgen zu können, bevor sie diese wieder in eine dunkle Zukunft hineinwerfen.
Zu Compassion: https://www.compassion-de.org/ Ich finde das Eingangsvideo ansprechend. Freilich soll man sich von schönem Internetauftritt nicht blenden lassen. Und so wird so manches auch den Helfern vorgeworfen. Was stimmt, kann ich natürlich nicht sagen. Aber vielfach ist es Neid, der auf kleine Fehler hinweist und sie riesig groß macht, um Gegner fertig zu machen. Wenn die Vorwürfe aber bewiesen und wirklich gravierend sind, dann müssen Übergangslösungen geschaffen werden, bevor die Kinder einer ungewissen Zukunft ausgesetzt werden. Gibt es diese? Es bleibt die Hoffnung, dass nicht die Ideologie siegt, sondern die Menschlichkeit.
Ich stelle mir gerade vor, Indien verbietet allen christlichen Gruppen aktiv zu sein. Das würde viel Leiden mit sich bringen – vor allem für die Menschen, die in der indischen Gesellschaft sowieso nichts gelten.
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Konservativismus
Was ich sonderbar finde, das ist, dass nicht normaler Konservativismus im Westen die Schlagzeilen beherrscht, sondern extreme Formen, die zum Teil im Mäntelchen des Konservativismus auftreten, aber mit ihm im Grunde kaum etwas gemeinsam haben. Dadurch wird der Konservativismus verbrannt, bevor er der breiten Öffentlichkeit überhaupt deutlich machen konnte, was Konservativismus überhaupt ist. Manche Konservative meinen, mit rechten Gegnern des Konservativismus zusammen gehen zu müssen – müssen aber höllisch aufpassen, dass sie von diesen nicht vereinnahmt werden.
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Missbrauch und Katholische Kirche + Frauenmärsche USA + Mütter weg vom Kind
Wenn man den Artikel liest, dann ist zunächst zuzustimmen: Man muss schauen, inwiefern Missbrauch in der Katholischen Kirche auch mit dem System zusammenhängt. http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/striet-amtsverstandnis-hat-missbrauch-begunstigt Man muss allerdings aufpassen: Man darf nicht die gesellschaftspolitische Situation außer acht lassen (eben in der Moderne die 70er Jahre), man muss sehen, dass immer wieder gegen die Verlodderung von Klöstern durch Klosterreformen angekämpft wurde. Wichtig scheint mir, dass das „sakralisierte Amtsverständnis“ der katholischen Kirche nun nicht bekämpft wird, sondern neu durchdacht wird. Nun auch den Aspekt „kultischer Reinheit“ insgesamt negativ zu sehen, weil es Männer gab, die ihre Sexualität nicht im Griff hatten, scheint mir der falsche Weg.
Es ist nicht die „kultische Reinheit“, es ist nicht das „sakralisierte Amtsverständnis“, dass Missbrauch fördert. Ich habe einmal gelesen, dass der Missbrauch von Kindern in der Katholischen Kirche geringer ist als im Gesellschaftsdurchschnitt. Er ist auch in der evangelischen Kirche vorhanden – und auch sonst – man sei nur an die Odenwaldschule erinnert. Es müssen jedoch unbedingt Sicherungen eingebaut werden.
Fatal fände ich es, wenn katholische Gruppen die Missbrauchsfälle dazu verwenden würden, um ihre Sicht einer anderen katholischen Kirche durchzusetzen. Denn das ist bislang – soweit ich das verfolgen konnte – wissenschaftlich nicht erwiesen, dass diese genannten Vorstellungen (sowie auch das Zölibat) für Missbrauch verantwortlich zu machen sind.
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Die Frauenmärsche in den USA werden genauestens beäugt werden müssen. Wer steckt dahinter? Wer finanziert sie? Im Augenblick höre ich, dass der Trumpsche große Feind Soros sie mitfinanziert wie auch Planned Parenthood, ebenso C.A.I.R. das nicht gerade dafür berühmt ist Frauenwerte im westlichen Sinn durchzusetzen – aber manches Hühnchen mit Trump zu rupfen hat http://m.washingtontimes.com/news/2017/mar/7/george-soros-gave-246-million-partners-womens-marc/ Und was hat Soros für ein Interesse daran? Er hatte Clinton massivst finanziert. Warum? Dass Planned Parenthood gegen Trump ist, ist klar. Werden der Abtreibungsorganisation doch viel Gelder gestrichen. Lassen sich die Frauen bewusst von diesen Interessengruppen vor den Wagen spannen?
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Warum will die SPD-Politik Frauen unbedingt von ihren Kindern wegholen? http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/weltfrauentag-und-das-ideal-der-gleichstellung-14913805.html Ich hätte eine andere Idee – so neu ist sie nicht – aber warum wird sie gesellschaftspolitisch nicht häufiger ins Spiel gebracht – auch von den Kirchen? Man sollte Menschen, die sich um ihre Kinder kümmern, ihre Tätigkeit massiv in der Rente anrechnen. Aber man will Frauen und Männer in der Produktion oder bei den Dienstleistungen sehen. Die Wirtschaft ruft – die Frauen müssen folgen. Und wenn sie nicht wollen – dann zwingen wir sie. Eine alternativlose Politik? Wenn Frauen außerhalb der Familie arbeiten wollen – dann sollen sie die Möglichkeiten bekommen. Wenn Frauen aber lieber in der Familie als Mutter arbeiten, dann soll man sie lassen. Das ist kurios, was die Politik zurzeit mit den Frauen treibt. Man muss Eltern absichern, die sich um die Kinder kümmern. Aber da wir immer mehr zugereiste Kinder haben, wird die Notwendigkeit immer weniger gesehen. Da benötigt man noch die in Deutschland ausgebildeten Frauen in der Wirtschaft. Und die Frauen, die zugereist sind und weniger Arbeit aufgrund sprachlicher und religiöser Probleme annehmen können? Die dürfen zu Hause bei den Kindern bleiben. Was macht man damit gesellschaftspolitisch gesehen?
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Zäune sind keine Lösung (Bedford-Strohm/Körtner) + Flüchtlingskrise bleibt erhalten + Afrika: Unternehmer sind die besseren Entwicklungshelfer
Die Diskussion ist spannend: http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2017/33200/ulrich-koertner-und-heinrich-bedford-strohm-kirche-und-politik-ueber-ethik-der-fluechtlingspolitik Man sollte sie lesen – wie auch die Leserkommentare (von denen ich aus zeitlichen Gründen nur ein paar lesen konnte). Es könnte sein, dass Bedford-Strohm unterschätzt, was er denkt und sagt – und was dann in der Öffentlichkeit für ein Bild ensteht. Und das Bild, das von der Kirche entstanden ist, das gibt Körtner treffend wieder. Aber ich bin mir auch nach dem Interview nicht sicher, ob Bedford-Strohm von Medien wirklich falsch „rübergebracht“ wurde.
Interessant finde ich mal wieder die Schlussfrage:
>Herr Körtner, fürchten Sie Lob aus der falschen Ecke, von Rechtspopulisten?
Körtner: Auch andere namhafte Sozialethiker haben sich kritisch zu Wort gemeldet. Jedes gute Argument kann missbraucht werden. Der Vorwurf, jemand könnte von den falschen Leuten zitiert werden, wird gern gebraucht, um Kritiker mundtot zu machen und die Diskussion abzuwürgen.<
Allein diese Frage ist wieder einmal dafür geeignet, Menschen ohne Rückgrat einzuschüchtern. Aber ich vermute, Herr Körtner lässt sich auch weiterhin nicht einschüchtern. Ich finde es gut, dass die AfD inzwischen politisch an Luft verliert – denn dadurch darf man vielleicht sachgemäß diskutieren, ohne gleich wieder in eine solche AfD-Ecke gestellt zu werden. Wobei ich freilich davon ausgehe, dass manche argumentationsfeindliche Gegner, die nur plakative Aussagen verstehen, das immer und immer wiederholen, weil sie eben keine Argumente haben und sich dadurch unbequemes Denken aus dem Hirn halten wollen.
Nur am Rande, um den Eingangs-Aspekt aufzugreifen: Natürlich sind Zäune keine Lösung. Aber die Zäune einzureißen ist auch keine Lösung. Kluge Politik ist die Lösung. Im Augenblick sieht es so aus, dass Zäune zumindest für Europa eine Lösung sind, eben der „Zaun“ zwischen der EU und der Türkei. Es muss aber unbedingt eine Lösung gefunden werden, damit wahre Flüchtlinge nicht ausgeschlossen bleiben. Und diese Lösung gibt es im Augenblick noch nicht. Ich plädiere noch immer für UN-Hotspots, die wahre Flüchtlinge weltweit aufnehmen und verteilen.
Was ich an der Diskussion auch spannend finde, das ist Bedford-Strohms Hinweis auf den „reformatorischen Weg“. Es gehört sich, im Jahr des Reformationsgedenkens alles auf die Reformation zurückzubeziehen – nur: Hätte Luther das auch so gesehen? Wird die Reformation nicht für Themen herangezogen und uminterpretiert, damit sie zu unseren Problemen passt, Luther hin oder her? Ich kann angesichts einer solchen Aussage schon verstehen, dass sich Theologen nicht besonders begeistert darüber zeigen, wie die Reformation in der Gegenwart – sagen wir sanft: – von der Kirchenleitung gebraucht wird.
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„Die Flüchtlingskrise bleibt uns erhalten“ – so Kissler: http://cicero.de/salon/migration-die-fluechtlingskrise-ist-nicht-vorbei Ich würde inzwischen das Thema nicht ganz so mit der Kanzlerin verbinden. Sie ist nicht schuldlos daran – aber wie reagiert eigentlich die SPD darauf? Die Grünen freuen sich noch über jeden Zuzug, die Linken kann ich im Augenblick nicht einordnen, weil ich nicht weiß, ob sich Sarah Wagenknecht durchsetzen wird oder diejenigen, die sämtliche Grenzen öffnen wollen.
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Volker Seitz meint, dass Unternehmer die besseren Entwicklungshelfer seien:
Dazu müssen Bedingungen geschaffen werden:
Zwischenstaatliche Vereinbarungen müssen gewährleisten, dass Investoren, die gemäß definierten entwicklungspolitischen Standards bereit sind, zu investieren, zügig die erforderlichen Genehmigungen erhalten (bestechungsfreier Behördenapparat). Dies muss auch für die operativen Behördenabwicklungen des laufenden Geschäftes gelten (Zoll, Import und Export von Gütern, Unternehmenssteuern).
Aber das hat nicht nur in den jeweiligen Ländern Gegner, die lieber die Hand aufhalten, sondern wird auch von Entwicklungshelfern nicht gerne gesehen:
Wenn aber Unternehmer die besseren Entwicklungshelfer sind, dann ist das für alle, die bisher von den guten Taten leben, keine uneingeschränkt gute Botschaft. Das Eigeninteresse der Entwicklungshelfer und ihrer Organisationen steht diesem Ziel entgegen.
Ich frage mich: Geht nicht beides Hand in Hand? Massive Unterstützung der Unternehmen – und sinnvoll eingesetzte Entwicklungshilfe?
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Grüne + Kritik an Türkei + Schulz und Macron + Katholische Kirche und AfD + Nikes Hijab
Ich weiß nicht, ob das, was die Grünen Oberen planen, funktionieren kann. Sie machen zu viel Politik gegen die Menschen – sie bedienen vielleicht den einen oder anderen Gleichgesinnten, aber das ist zu eng. Und einen Pussy-Hat aufsetzen – nun ja, wen begeistert das? Auf dem Taksim-Platz eine Wahlveranstaltung planen – das sind alles so… – Adressaten sind da wohl die Erstwählerinnen und Erstwähler, die sowas geil finden – aber ich vermute, die meisten von ihnen sind vernünftiger: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-kaempfen-mit-hausbesuchen-gegen-umfragetief-a-1137802.html Das soll nichts gegen die Grünen vor Ort sagen. Es geht gegen die Grünen in der Spitze.
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Lammert und Merkel kritisieren die Türkei – die Grünen fordern Taten: http://www.tagesschau.de/inland/merkel-regierungserklaerung-129.html
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Macron ist für ein modernes Frankreich – Schulz für ein unmodernes Deutschland. So kann man den Beitrag wohl zusammenfassen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/macron-der-anti-schulz/ Irgendwann hat dann Frankreich Deutschland abgehängt, wenn es in Deutschland zu einem Machtwechsel kommen wird.
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Die Bischöfe und die AfD: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/katholische-bischoefe-distanzieren-sich-von-der-afd-14917396.html
Marx betonte, die Bischöfe wollten keine Wahlempfehlung geben und auch die AfD nicht stigmatisieren. Aber es gebe für Christen rote Linien bei der Wahl einer Partei: Inakzeptabel seien pauschale Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Verunglimpfung anderer Religionsgemeinschaften, Hass und Gleichgültigkeit gegenüber den Armen. Ein politisches Agieren, dass Ängste vor Überfremdung schüre und einseitig nationale Interessen betone, sei mit der christlichen Perspektive nicht vereinbar.
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Nike adelt den Hijab: https://www.welt.de/sport/article162690423/Nike-kuendigt-Kopftuch-fuer-muslimische-Sportlerinnen-an.html
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Kämpfe in Syrien + Axtangriff in Düsseldorf + Kämpfe in Frankreich
USA erhöht Bodentruppen in Syrien: http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-usa-schicken-hunderte-marines-fuer-kampf-um-rakka-a-1138030.html
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Angriff mit Axt: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/amoklauf-sieben-verletzte-bei-axtangriff-am-duesseldorfer-hauptbahnhof/19498504.html – Bislang: Kein Terror, heißt es, psychisch. Täter stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien. Darf man raten? Nein. Abwarten.
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Soll die Meldung sagen: Wählt Le Pen oder wählt nicht Le Pen?: http://www.focus.de/politik/ausland/krawalle-in-den-banlieues-franzosen-besorgt-le-pen-koennte-das-land-in-einem-buergerkrieg-stuerzen_id_6762817.html Franzosen sind sicher nicht feige, weil sie ahnen, dass wenn dem Schrecken kein Ende gemacht wird, dann wird es ein Schrecken ohne Ende. Wie will eigentlich Macron das Problem angehen? Hoffentlich klug aber bestimmt.
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Sonderbare Christen – Christen mit Macken
Du kennst sonderbare Christen?
Klar, alle Christen sind sonderbar, sie sind sie selbst, sie sind nicht Jesus Christus.
Aber warum sind sie sonderbar? Jede und jeder ist ein Individuum, um auf ihrer oder seiner Weise die entsprechenden Menschen zu Christus zu führen.
Christen sind nicht perfekt. Perfekte Christen stoßen andere ab. Von daher hat jeder und jede die besondere individuelle Macke, um Menschen mit eben solcher Macke im Namen Christi ansprechen zu können. (Perfekt zu sein oder sein zu wollen ist auch eine Art Macke.)
Aber darauf dürfen sich Christen nicht ausruhen: Ich bin wie ich bin! Sie müssen Gott an sich arbeiten lassen, damit sie im Glauben, in der Hoffnung und der Liebe wachsen.
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/ und www.blumenwieserich.tumblr.com
Mancher Trick – nicht empfehlenswert
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Weltfrauentag + Gratulation zum Weltfrauentag
Birgit Kelle zum Weltfrauentag: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article162655361/Der-Feminismus-schafft-die-Weiblichkeit-ab.html
Dass man zum Weltfrauentag – auch Frauenkampftag genannt – gratuliert, halte ich für nicht besonders sinnvoll. Er wandelt sich dann zu einer Art Muttertag für Mütter und Nichtmütter. Er wird verniedlicht. Man umarmt die Frauen mit süßlichen Worten, damit sie ja nicht weiter für Rechte kämpfen? Nur so, das kam mir spontan, weil ich gestern überall Gratulationen lesen konnte. Man stelle sich einmal vor, man hätte die Kämpferinnen, die für das Wahlrecht heftig kämpfen mussten, gratuliert. Als Mann mit Blümchen und süßen Worten. Wie süß! Ich sehe wieder die Gefahr, dass der Weltfrauentag vom Kommerz übernommen wird und er dann darin endet, dass man den Frauen Rosen und Pralinen oder was Veganes schenkt, ihnen süß, lieb und höflich flötend gratuliert – und das war es dann auch.
Es ist ein Tag, an dem man über Frauenrechte nachdenken und sich für sie einsetzen sollte. Über Probleme, die Frauen haben – das habe ich übrigens gestern gemacht – aber nicht nur an Weltfrauentagen. Weltweit. Auch in anderen Kulturen, die Frauenrechte mit Füßen treten.
Nur für meinen lieben Kritiker: Ich bin meiner Zeit immer voraus 😉 : Schauen Sie hier – ich wies auf den Weltfrauentag im Zusammenhang des Weltgebetstages hin: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/02/27/weltgebetstag-und-frauentag/ Und wenn ich es nicht gemacht hätte, hätte ich es eben nicht gemacht. Wer damit Probleme hat, kann ja selbst einen Blog erstellen und alles hineinpacken, was er will und was er bei mir vermisst. Ich hindere niemanden daran. Mein Blog ist mein Blog. Das bleibt er auch.
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