Segen am Sonntag
Wir sind frei.
Wir dürfen immer zu Gott kommen, wenn uns danach ist und wie uns danach ist.
Es gibt keine besonderen Sprechstunden.
Es gibt auch keine Maulkörbe und Stimmungsprüfungen.
Seelische Schönheitswettbewerbe schon mal gar nicht.
Wir sind frei
unsere Freiheit zu leben.
Gott segne uns mit einem Herzen,
das uns zu ihm zieht.
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Psalm 84
Und:
Text des Psalms: https://www.bibleserver.com/text/GNB/Psalm84
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Menschen ändern sich
In einer idealen Gesellschaft wird argumentiert und die besten Argumente setzen sich durch, weil Menschen einsehen: Oh, das, was ich dachte, war doch nicht so gut! Und das geht bis ins hohe Alter. Heute gibt es Gruppen, die andere anklagen, weil sie einmal Meinungen vertreten haben, die sie heute nicht mehr vertreten. Haben diese Gruppen schon einmal überlegt, was Argumentieren eigentlich bringt, wenn man andere an ihre vorige Meinungen fesselt, sie darum beschimpft, ausgrenzt, stigmatisiert?
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Sehnsucht der Menschen und Reaktionen der Kirchen
Kirchen gehen zu wenig auf die Sehnsucht der Menschen nach Religiösem ein, sagt die Journalistin Claudia Becker: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/journalismus/2017/03/25/medien-stillen-sehnsuechte-kirchen-bieten-nur-bedingt-antworten/ An die Stelle der Kirchen würden Medien treten.
Kirchen werden vielfach nur als politisch Tätige wahrgenommen – und von daher polarisieren sie: Entweder man ist mit ihrer Politik einverstanden oder gegen sie. Entsprechend tritt man ein oder aus.
Diese politische Betonung der Kirchen ist medial bedingt. Sicher, manche Pfarrer politisieren im Gottesdienst kräftig herum und verärgern mit ihren ideologischen Ansätzen so manchen, aber es gibt auch viele, die sich um die Sehnsüchte der Menschen kümmern und versuchen, ihnen hier Hilfestellung zu geben. Das zu vermitteln, damit tun sich Medien schwer – wahrscheinlich, weil sie nicht als Handlanger christlichen Glaubens gelten wollen – lieber schon als Handlanger buddhistischer oder atheistischer Weltanschauung – denn die gelten kurioserweise als neutral.
Medien bieten aber Christen vielfach die Möglichkeit der Selbstdarstellung. Nutzen Kirchen und Gemeinden das genug?
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Chebli + Frauenrechte in modernen islamischen Staaten
Chebli hat recht: http://www.focus.de/politik/videos/spd-frau-sawsan-chebli-monster-die-sich-muslime-nennen-pervertieren-meine-religion_id_6831679.html
Muslime müssten Fehler in der eigenen Gemeinschaft offen benennen. Chebli wörtlich: „Dazu gehört es, dass wir auch in der Öffentlichkeit kritischer mit Fehlentwicklungen in unseren Communities umgehen. Je offener wir über die Missstände sprechen, desto glaubwürdiger sind wir, wenn wir für unsere Werte eintreten.“
Das Grundproblem aber hat sie nicht benannt: Worauf berufen sich die Islamisten, diejenigen, die sie Monster nennt? Und warum berufen sie sich auf den Koran? Sie hat einen anderen hermeneutischen Schlüssel – aber welchen und warum? Das muss sie kommunizieren.
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Ein interessanter Beitrag über Frauenrechte in Dubai und in den Arabischen Emiraten: http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-03/anum-bashir-naher-osten-frauenrechte-verschleierung-interview
Er macht deutlich, dass das Frauenbild aus Saudi Arabien das Bild bestimmt, das wir von den Frauen in islamischen Staaten haben. Aber es ist nicht nur geprägt von Saudi Arabien, sondern auch vom Iran, von Afghanistan und bestimmten Kreisen in anderen islamischen Staaten (Pakistan zum Beispiel – oder den extremen Bereichen Indonesiens, Bangladesh…). In den islamischen Ländern findet ein massiver Kampf statt zwischen freieren Muslimen und konservativen. Wer wird siegen? Wen unterstützen wir? Vollkommen gedankenlos und leichtsinnig diejenigen, die Menschen religiös-ideologisch knechten?
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Kleine bio-soziologische Lektion in Sachen Demokratie
Wir Menschen haben 5 Sinne (den 6. Sinn lassen wir mal wie den 7.). Mit den jeweiligen Organen sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken wir die Welt um uns herum. Die Reize gehen ins Hirn. Das Hirn interpretiert. Es interpretiert mit Hilfe dessen, was man an Erziehung genossen hat, mit Hilfe der Tradition, der Freunde, des weiteren Mitmenschlichen Umfeldes, des eigenen Charakters… So geht es Linken, so geht es Rechten, so geht es wem auch immer. Und nun kommen manche daher und sagen: Meine Interpretation ist die einzig Wahre! Bekämpft die anderen! – Was muss man da sagen? Lächerlich.
Darum hat man sich in der Demokratie die Argumentation zunutze gemacht: Man muss argumentieren – jeder darf seine Argumente einbringen – wer die besten Argumente hat, bekommt mehr Anhänger. Wer die Argumentation verbal oder physisch gewalttätig verhindert, ist kein Demokrat, sondern wer weiß was.
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Emotionalisierte Politik und gute Politik
Angesichts der weltweit immer stärker werdenden emotionalisierten Politik, tun Politiker, die einfach sachlich und cool reagieren gut. Emotionalisierte Politik ist nicht cool.
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Abendlied: Kein schöner Land
Jeder Atemzug
Jeder Atemzug erinnert an Gottes Liebe –
ihm zu leben,
ihm, der uns den Atem gab,
bis er ihn uns wieder nimmt,
um bei ihm zu leben.
(Genesis 2)
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