Geschichtsexorzismus + Rigoristen am teutonisch gründlichen Werk

Über den Geschichtsexorzismus in unseren Städten: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/politischer-exorzismus-umbenennung-von-strassen-kolumne-fleischhauer-a-1141605.html Echt? Fichte will man lassen? Diesen Nationalisten?

Ich würde vorschlagen: Man nimmt die Namen derer, um die Straßen mit Namen zu verzieren, die in den Kommissionen zur Reinigung der Straßennamen sitzen. Hoffentlich sitzen sie dort ehrenamtlich und unentgeltlich. Denn sonst könnten sie von der kommenden Generation als steuergeldgeil gekennzeichnet werden und werden schleunigst aus dem Straßenbild verschwinden. Man weiß ja nie.

Fleischhauer weist schon einmal darauf hin, dass in Zukunft vielleicht nur noch Veganer genannt werden dürften. Wahrscheinlich mit Ausnahme von Hitler – ach so, ne, der war nur Vegetarier. Wenn die Frutarier siegen werden, haben die Veganer auch nichts mehr zu lachen, weil sie dem Salat das Leben genommen haben. Das ließe sich wunderbar nach allen Seiten hin ausmalen.

Aber Spaß beiseite: Man will wirklich nicht alle Berühmtheiten ihrer Zeit im Straßennamen wieder sehen. Aber muss der Exorzismus mit der teutonischen Gründlichkeit geschehen?

Und wenn dann die Straßennamen nur noch aus Zahlen bestehen, denkt man sich: Oh, wie schön! Menschen waren Menschen! Das scheinen manche der Rigoristen zu übersehen, dass Menschsein mit Schwächen verbunden ist, mit Zeitgemäßheit… Und so bewahrheitet es sich wieder einmal:

Lieber in die vergebende Hand Gottes fallen als in die Hände unbarmherziger Ideologen.

Schlimmer als dass es solche Rigoristen gibt – denn die gehören auch mit diesen ihrem Fehler zu uns Menschen dazu -, ist es, dass die Gesellschaft solchen Rigoristen Raum gibt, der ihnen nicht zustehen darf. Da bin ich rigoros.

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Feigheit vor Islamisten + Anschlag in Russland + Kriegsspiele in Moschee + Muslimischer Antisemitismus + Ditib Imame verweigern + No Go Area

Wenn Muslime vor Islamisten kuschen, dann kommt das dabei heraus: http://www.journalistenwatch.com/2017/04/01/schweden-linke-feministinnen-auf-der-flucht-vor-muslimen/

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In Russland gab es einen Anschlag. Zurzeit sind es mindestens 11 Tote und viele Verletzte: http://www.n-tv.de/politik/Zehn-Tote-bei-Explosion-in-St-Petersburger-Metro-article19778077.html

Und Berlin? Das Brandenburger Tor wird nicht angestrahlt. Begründung: Keine besonderen Beziehungen zu Sankt Petersburg: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/brandenburger-tor-wird-nach-anschlag-in-st-petersburg-nicht-angestrahlt-a-1141722.html Die Beziehungen sind der Maßstab. Und die gefühlten Beziehungen. Nicht die Opfer von Terror.

In Berlin müsste das Brandenburger Tor häufig beleuchtet werden, wenn man an all den Terror weltweit denkt: Pakistan, Afghanistan,… – aber es war doch ein schönes Zeichen der Solidarität. Sollte man es wirklich aufgeben?

Nachtrag: Deutschlandradio Kultur nennt das „bürokratisch“: http://www.deutschlandradiokultur.de/nach-dem-anschlag-in-st-petersburg-keine-farben-fuer.1895.de.html „Wenn Berlin das nur bei Partnerstädten (&Ausnahmen) macht, aber auf keinen Fall für Russland: Hier meine Solidarität den Opfern“ – dem kann man nur zustimmen.

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Ein Imam lässt Jungs in einer Moschee Krieg spielen – sollte für ein Theaterstück sein, das gegen Krieg ist: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.moschee-in-baden-wuerttemberg-imam-spielt-mit-minderjaehrigen-krieg.e0c3ce31-9dcc-4796-b74b-0a3a56ca3dcb.html

Befragt wird dazu ein Oberarzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, der findet das aus psychologischer Sicht nicht gut. Vielleicht hätte man, einen gestrigen Blog aufgreifend http://blog.wolfgangfenske.de/2017/04/03/cdu-islamgesetz-politikhase-igelislam-privat-islam-und-moscheeexpertin-gruene-panik-und-mitleids-waehler/ , keinen Deutschen befragen sollen, sondern einen muslimischen Psychologen. Denn dieser hätte sicherlich, nach der gestrigen Diktion, einen ganz anderen Zugang zu muslimischen Jugendlichen als ein Deutscher.

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Josef Schuster vom Zentralrat der Juden hat sich zum Antisemitismusfall an der Schule in Berlin geäußert: https://www.welt.de/vermischtes/article163355184/Hier-geht-es-um-Antisemitismus-uebelster-Art.html

Schuster appellierte an die muslimische Gemeinschaft, „den antisemitischen Tendenzen in ihren Reihen mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten“. Es könne nicht angehen, „dass in einem Teil der Moscheen in Deutschland Judenfeindlichkeit und Israelfeindlichkeit aktiv Vorschub geleistet wird“.

Er hat schon 2015 darauf hingewiesen: https://www.welt.de/politik/deutschland/article147173550/Zentralrat-der-Juden-warnt-vor-arabischem-Antisemitismus.html

Wenn muslimische Communities nicht massiv gegen solche Ideologie und andere Ideologien in den eigenen Reihen vorgehen, wird sich nichts ändern. Gilt allerdings auch für unsere Gesellschaft: Nicht nur Druck steigern auf muslimische Communities, sondern auch gegen rechte und linke Vertreter des Antisemitismus.

Zu Antisemitismus in Schulen: http://www.tagesschau.de/inland/antisemitismus-119.html

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Ditib Imame verweigern eine Sicherheitsüberprüfung, wenn sie aus seelsorgerischen Gründen ins Gefängnis gehen? https://www.welt.de/politik/deutschland/article163348324/Ditib-Imame-in-NRW-verweigern-Sicherheitsueberpruefung.html

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Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde die Existenz von NoGoAreas in Deutschland vehement bestritten. Und nun taucht der Begriff sogar im Wahlkampf in NRW auf http://www.focus.de/politik/deutschland/duisburg-fehler-gemacht-ex-chefermittler-fordert-doppelstrategie-fuer-no-go-area-marxloh_id_6884619.html Ich liebe Wahlen, da wird für kurze Zeit so mancher ehrlicher. Wenn er politischer Gegner ist.

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Flüchtlingskinder-Koma + Verfolgung Schwuler in Tschetschenien

Flüchtlingskinder fallen ins Koma, wenn die schwedische Regierung die Familien ausweisen will: http://www.stern.de/gesundheit/warum-in-schweden-hunderte-fluechtlingskinder-ins-koma-fallen-7391212.html Sonderbar, sehr sonderbar… – vor allem: Sagt es bloß weiter, beschreibt alles sehr genau, dann muss man sich nicht mehr, wie es im Artikel heißt, wundern, dass es weitgehend nur in Schweden vorkommt.

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Unabhängig davon, ob alle Informationen stimmen – stimmen wird die Information, dass Schwule in Tschetschenien verfolgt werden. Menschenrechtsverletzungen in einem Land, in dem Menschen nichts zählen: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-04/tschetschenien-homosexuelle-maenner-festnahmen-verschleppung

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Not und Glück

In der Not können wir spüren und erfahren,

was wir im Glück schnell leichtsinnig übersehen.

Dennoch: Lieber Glück als Not!

 

Durch Glück können wir am Ziel vorbeirennen.

Die Not kann uns zur Besinnung bringen.

Dennoch: Lieber Glück als Not?

 

Sinn von Not ist rational kaum zu durchdringen.

So nehmen wir Zuflucht.

Zuflucht zu Gott,

der uns helfen will, Not zu meistern.

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Interview mit Bettina Wulff

Ein Interview mit Bettina Wulff: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2017/04/02/mein-glaube-half-mir-den-inneren-frieden-zu-finden/

Ich möchte das Thema Glaube mehr in die öffentliche Diskussion rücken. In Deutschland ist es zunehmend wichtig, dass wir als Christen darstellen, wofür wir stehen und was unsere Werte sind. Die Diskussion darüber brauchen wir auch im Hinblick auf die vielen Menschen, die aus anderen Religionskreisen zu uns kommen.

Das gesamte Interview sollte gelesen werden.

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CDU: Islamgesetz + Politik=Hase, Igel=Islam + Privat-Islam und MoscheeExpertin + Grüne: Panik und Mitleids-Wähler

Es ist gut, dass in der CDU über ein Islamgesetz diskutiert wird: http://www.bild.de/politik/inland/cdu/will-ein-islam-gesetz-51109758.bild.html Ich denke nur, es wird keine Chance haben. Denn: Gibt es ein Gesetz, speziell auf eine Religionsgruppe zugeschnitten?

Konkret soll darin festgelegt werden:

►der Vorrang deutscher Gesetze vor islamischen Glaubensvorschriften

►der rechtliche Status der muslimischen Organisationen und Moschee-Vereine

ein Verbot einer Finanzierung von Moscheen aus dem Ausland

►ein Anspruch auf muslimische Seelsorger in Gefängnissen, Krankenhäusern und Pflegeheimen

►das Recht auf islamische Bestattungen.

Klöckner fordert auch ein Moschee-Register: es soll bekannt werden, wie viele Moscheen es überhaupt in Deutschland gibt, wer sie finanziert und wer der Träger ist.

  • Der erste Satz ist selbstverständlich. Von daher – wie sollte ein solches Gesetz formuliert werden?
  • Der zweite Satz ist zu diskutieren – wird mit anderen auf ein paralleles Gesetz zum Kirchen-Staatsvertrag zulaufen.
  • Den letzten Satz halte ich für fragwürdig, weil das aus Bürgersicht eine Art Rassismus ist: Verstorbene fromme Muslime sollen nicht mit Ungläubigen in einem Boden liegen. Ein Recht auf islamische Bestattungen würde zudem auch bedeuten, dass man die Bestattungsforderungen für Einheimische lockern muss – gleiches Recht für alle.
  • Der Anspruch auf muslimische Seelsorger – haben sie so viele? So genannte Import-Imame, die von einem anderen Staat finanziert werden, die entsprechend auch die Ideologie des Staates unter den Muslimen in Deutschland verbreiten – kann das rein rechtlich verboten werden? Zudem muss eine Moschee-Steuer (parallel zur Kirchensteuer) eingeführt werden, wenn der Islam in Deutschland nicht insgesamt aus Steuermitteln finanziert werden soll. Nur: Wie ist das zu bewerkstelligen, da Moscheegemeinden sehr zersplittert sind. Zudem hat der Islam die Sitte, Steuern von Ungläubigen zu erheben – nicht von den Gläubigen. Übrigens finanzieren sich außerkirchliche chrstliche Gruppen auch selbst.
  • Was die Forderung von Klöckner betrifft: Ist das nicht selbstverständlich, dass der Staat das weiß? Wenn das schon nicht kontrolliert werden kann, wie soll das in Zukunft laufen? Sollen alle nicht registrierten Moscheen geschlossen werden?

Eine Diskussion kann vielleicht hier und da weiterführend sein, denn der Staat signalisiert damit auch für alle, die es nicht kapiert haben oder nicht kapieren wollen, wie unser Land tickt. Aber ob es diejenigen, die nicht kapieren wollen, überhaupt juckt, dass ein solches „Gesetz“ existieren wird? Der Staat muss es durchsetzen. Ist er dazu gewillt?

Der Islam in unserem Land muss diskutiert werden, damit wir nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden – und dann gibt es kein Zurück mehr. Die Parallele „Kirche“ ist nur bedingt ein Handlungsmaßstab, da der Islam vollkommen anders tickt (Sunniten, Ahmadiyya, Schiiten, Sufis, Türkische Sunniten, arabische Sunniten, Kurdische Sunniten, Afrikanische Sunniten, Liberale Muslime…).

Der Islam muss diskutiert werden. Im Augenblick sind Politik und Gesellschaft der Hase – der Islam ist die Igel. Politik reagiert – statt zu agieren. http://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/der_hase_und_der_igel

Ich lese soeben: http://www.focus.de/politik/deutschland/forderung-aus-union-schnapsidee-vorschlag-zu-islamgesetz-stoesst-auf-breite-ablehnung-auch-in-cdu_id_6877351.html – und bin versucht zu sagen: Wenn Ruprecht Polenz dagegen ist, dann muss man dafür sein. Aber leider ist es dieses Mal so einfach nicht. Von daher: Es muss darüber diskutiert werden. Auch wenn nun die übliche Methode der Totschlagargumente angeführt wird. Es ist Wahlkampf! Die Keulen werden herausgeholt – und damit wird auch das eine oder andere Wichtige gekeult werden.

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Das ist natürlich fies: Da schreibt einer über Moscheen und über das, was er dort gehört bzw. gelesen hat – und er überlässt die Deutung nicht denen, die sich Experten nennen!  http://www.achgut.com/artikel/was_erlauben_constantin_schreiber_kein_moscheen-diskurs_ohne_lamya_kaddor Frage, bevor Du etwas veröffentlichst, vorher immer den Imam oder andere Muslime Ihres Vertrauens befragen! Das nennt man dann islamische Meinungsfreiheit? Nein. Aber den Eindruck bekommen manche angesichts des genannten Beitrags.

Aus dem Beitrag folgendes Zitat, das von Kaddor stammen soll:

Mit welcher Expertise bewertet er diese Ergebnisse? Aus seinen Erfahrungen, das reicht zumindest für eine narrative Reportage. Aber es reicht nicht, um zu wissen, wie Moscheedidaktik funktioniert, es reicht nicht, um Islamische Strömungen zu kennen, es reicht nicht, um soziologische Prozesse zu beurteilen. Wieso hat man keinen einzigen muslimischen Theologen, Religionspädagogen, Soziologen befragt, der für eine sachliche Herangehensweise an dieses wichtige Thema steht?

Darf man von ihr auf alle Muslime schließen, die sich als liberal ansehen? https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/ueber-die-legende-vom-liberalen-islam-der-lamya-kaddor/ Wie an dem Zitat zu sehen: Sie versucht einen Spagat – aber der ist schwer – und scheint sie zu überfordern.

Ich selbst bin hin und her gerissen: Ist es nicht gut, wenn Muslime eine liberale Privatreligion verbreiten? Vielleicht schaffen sie es ja, den einen oder die andere vom Humanen zu überzeugen. Man darf ihnen nur nicht glauben, dass das der Islam sei. Zudem besteht die Gefahr, da der Islam ja nicht im Koran und der Sunna verankert ist, dass die Vertreter schnell umschwenken wenn sie ihren Privatislam nicht argumentativ vertreten können.

Ich fordere ständig, dass aus Koran und Sunna ein humaner hermeneutischer Schlüssel gewonnen werden muss, sonst können Muslime weltweit nicht überzeugt werden. Es genügt nicht, einen christlich, aufgeklärten, liberalen usw. Privatislam oder Euro-Islam zu propagieren – er muss theologisch sauber aus den genannten Schriften herausgearbeitet werden, damit Muslime weltweit das akzeptieren können. Alles andere ist zwar angenehm – letztlich aber nicht hilfreich. Zumindest nicht weltweit.

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Was die Grünen betrifft, sollen sie angeblich in Panik geraten: http://www.focus.de/politik/deutschland/interne-panik-mail-aufgetaucht-bei-den-gruenen-liegen-die-nerven-blank_id_6874389.html Sollen solche Infos Mitleidswählerinnen auf den Plan rufen?

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Digitale Preisschilder

Uns sind digitale Preisschilder auch schon aufgefallen. Interessant war, dass – vom Augenschein – bei ein und demselben Produkt – nur an anderem Ort unterschiedliche Preise angegeben waren. Welcher zählt nun an der Kasse? Der teurere? Weil man nicht mehr sagen kann, wie der genau Preis war? Welche Absichten aber wirklich dahinterstecken: http://www.focus.de/finanzen/videos/digitale-schilder-mit-flatterpreisen-verbraucherschutz-warnt-tricksen-supermaerkte-bei-den-preisen-bald-wie-tankstellen_id_6875897.html

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