Abend wird es wieder

Ein Lied – das in der ersten Strophe nicht von vielen nachvollziehbar ist. Es ist eine unruhige Welt, in der wir leben. Wie erleben nicht mehr in unruhigen Städten und Dörfern, dass Frieden niedersäuselt und die Welt ruht. Wir schaffen uns die Unruhe. Wir Menschen sind, wie die weiteren Strophen zeigen, im Grunde wie fließende Bäche: voller Unruhe, ohne Unterbrechung, weiter, weiter, weiter. Wer kann das Herz beruhigen, wer kann dem Herzen Ruhe schenken? Gott allein. Und eben diese Ruhe in der Unruhe, die wir in der Welt haben, kann er uns schenken.

Es gibt mehr in der Welt als die Unruhe.
Wir dürfen uns nicht zu Sklaven der unruhigen Welt machen lassen.
Denn es gibt die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen.
Zu allen Zeiten ist das Herz unruhig.
Auch wenn es nicht solche immensen Unruheherde gibt.
Wie kleine Dornen in der Haut,
können kleine Situationen Herz und Hirn belasten.

Es liegt an uns Menschen:
Ruhe zu ersehnen –
und das voller Unruhe.

Und so schriebt schon der Kirchenvater Augustinus*:
„Geschaffen hast du uns auf dich hin, o Herr,
und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir“

(* In den Jahren 397-401 geschrieben.)