Facebook sperrt Antisemitismus-Gegner + Hamburger Messerstecher: Gegen Christen, wollte raus

Da protestiert einer bei Facebook gegen Menschen verachtende Seiten – und wird selbst gesperrt. Wenn es um Palästinenser geht, versteht Facebook keinen Spaß. Die müssen sagen dürfen, was sie wollen, auch wenn es massiv antisemitisch ist? http://m.bild.de/politik/inland/facebook/facebook-sperrt-jungen-politiker-52700920.bildMobile.html

Ist es Facebook? Ist es ein Mitarbeiter bei Facebook? Wer kontrolliert eigentlich die Exekutierer bei Facebook? Muss da eine Gruppe nur die richtigen Leute einschleusen – und schon hat sie Narrenfreiheit? Fragen über Fragen, die sich angesichts dieser Meldung stellen.

Nun denn – war alles vermutlich nur ein versehen der Technik…

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Der mutmaßliche – muss man wohl sagen – Hamburger Messerstecher hatte Christen im Visier – aber wollte raus aus Deutschland: http://kath.net/news/60449 und: http://www.focus.de/politik/deutschland/messer-attacke-in-hamburg-er-wollte-gehen-aber-durfte-nicht-der-ausreise-irrsinn-um-messer-mann-ahmad-a_id_7413454.html

Warum konnte er nicht raus? Weil die Papiere nicht vorlagen. Warum kämpft einer gegen Christen, weil die Papiere seiner Glaubensbrüder so lange auf sich warten lassen? Das bleibt ein Geheimnis und lässt die Tat medial als „psychisch labil“ interpretieren?

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Regenwaldzerstörer – Vergesslichkeit + Autofahrer im Diesel stehen lassen + Überdachte Fahrradwege + Deutsche für Fahrverbote

Das ist seltsam – oder? Die hier wenden sich gegen die Deutsche Bank, weil sie Regenwald-Zerstörer finanzieren soll: https://campact.de/urwaldbrand/appell/teilnehmen/

Schon vergessen, wer für die Flut an Palmöl verantwortlich ist? Kommen Aktivisten an die dafür verantwortlichen EU-Politiker nicht ran? Denn dass der Regenwald wegen des Palmöls leiden muss, liegt an der Politik, die dem Benzin eben Produkte des Palmöls beimischen lässt. Hat sich das geändert? Meines Wissens nicht. E10 wird politisch auch in unserem Land gefordert. Schreibt Petitionen an die Politiker an – nicht die Banken. Die sind in dieser Frage sekundär, ruft aber vielleicht mehr AversionsUnterschriften hervor.

Hier geht es im wesentlichen um BioDiesel – aber E10 ist sicher mitgemeint: https://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/191612/index.html

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Die Politik hat die Diesel gefördert. Für mich stellt sich die Frage: Hat sie vorgaben gemacht, die die Technik nicht umsetzen konnte? Und dann haben die Firmen getrickst? Denn warum sollte man tricksen, wenn die Forderungen technisch umsetzbar waren. Oder war die Trickserei wichtig, um die Autos gegenüber der Konkurrenz billiger zu machen? Mir ist das alles zu undurchsichtig und die Berichterstattung zu sehr von Vermutungen und Gerüchten usw. bestimmt.

Nun sollen die Diesel also möglichst schnell abgeschafft werden und man überlegt, ob es so eine Art Dieselabwrackprämie geben soll. Der Bund der Steuerzahler ist dagegen. Ich wäre dafür. Denn warum sollen die einzelnen Menschen zur Kasse gebeten werden für Fehler der Politik? Besser wäre es allerdings zu sagen: In 20 Jahren gibt es keinen zugelassenen Diesel mehr. Dann weiß jeder Bescheid und wenn einer einen kauft, dann wird er ihn halt nicht mehr los. Dann gibt es kein sinnvolles Jammern mehr. Alles andere wäre ein Ausbaden der politischen Fehler auf dem Rücken der Verbraucher.

Nun kann man natürlich sagen: Also: in 20 Jahren soll es auch keine Benziner mehr geben. Also kauft schon jetzt Elektro-Autos. Das macht allerdings überhaupt keinen Sinn, bevor nicht alle Fragen restlos geklärt sind: Auflade-Infrastruktur, Überwindung von Distanzen, die Elektroautos überfordert, Umweltverträglichkeit, Preis… Es wird immer Hysterie betrieben. Erst E10, dann Diesel…

Interessant fand ich in der Tagesschau: Was für Tipps gibt man den Pendlern? Fahrradwege ausbauen. Wie bitte? Das war kein Witz. Man soll also mit dem Fahrrad von Mainz nach Frankfurt fahren? Von Bad Königstein nach Frankfurt? Bei Sonne und bei Regen? Dass alle in die Öffentlichen sollen, wurde, wie ich mich erinnern kann, nicht gefordert. Denn dann müsste darin ja auch erheblich investiert werden. Man stelle sich die kleinen Umsteigebahnhöfe vor, wo man jetzt schon fast neben den durchfahrenden Zügen steht. Es müsste äußerst viel an Infrastruktur neu geplant und durchgeführt werden. Ich hätte nichts dagegen – aber dann muss man sagen: Bevor das große Verbieten kommt und die sinnlosen Vorschläge realisiert werden – ich wäre übrigens für übderdachte Fahrradwege – sollte man wirklich langfristig, vernünftig planen. Nicht Wünsche irgendwelcher begeisterten Umweltleute frönen, die die Leute dann irgendwie in ihre Richtung erziehen wollen, sondern die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigend.

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Interessant ist immer wieder zu beobachten, dass dann, wenn etwas politisch gewollt ist, Umfragen den Wunsch mancher dominanter Gruppen bestätigen. So wollen also Deutsche Fahrverbote für Dieselautos – so die Überschrift.

Doch was befürworten 57%? Fahrverbot für Diesel mit besonders hohem Schadstoffausstoß in Städte mit besonders schlechter Luft: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/dieselfahrzeuge-deutsche-plaedieren-fuer-fahrverbote-a-1160670.html

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Türkischer Geheimdienst agiert in deutschen Sicherheitskreisen

Der türkische Geheimdienst soll dabei sein, unter anderem in Kreisen der Polizei Menschen als Spione anzuwerben: https://www.welt.de/politik/deutschland/article167166583/Deutsche-Polizistin-als-tuerkische-Agentin-verdaechtigt.html

Warum auch nicht? Macht man so unter Freunden. Man darf einfach nicht naiv sein auf dem Parkett der Politik.

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Gott will helfen

 

Wenn Gott und in die Wüste führt,
gibt er Wasser und Schatten.

Wenn Gott in den Sturm schickt,
gibt er auch Schwimmwesten.

Wenn Gott in die Dunkelheit führt,
gibt er auch ein glimmende Licht.

Wenn wir auf Lebensweg irren,
gibt er die Karte.

Gott ist selbst Wasser, Schwimmweste, Licht, Karte.
Er ist genug.

Wir wollen jedoch mehr.
Handfestes mehr.
Nehmen dadurch in Kauf, nichts zu haben.

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Schulz und das deutsche Auenland – Sicht eines Psychologen + Heil zu Merkels Flüchtlings-Fehler

Die Deutschen wollen ein Auenland behalten – und da stört dann Schulz mit seinem Blick auf Probleme – so zumindest aus der sonderbaren Sicht eines Psychologen: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/wahlkampf-merkel-schulz-wohlstand

Eine – ich muss es wiederholen – sonderbare Darlegung unserer Situation im Land – genauso sonderbar wie die Formulierung, Schulz sei eine sympathische Vaterfigur – die zur zaudernden Vaterfigur wurde und darum wendet sich die Bevölkerung lieber wieder der Dompteurin Merkel zu. Schulz solle wieder die Rolle als zupackender Vater einnehmen…

Ein Psychologe mit einer ganz besonderen Weltsicht – oder sehen das andere Psychologen auch so? Eine Fortsetzung in der Zeit wäre wünschenswert: Der Wahlkampf in Deutschland aus der Sicht von Psychologen – Interviews von Parvin Sadigh.

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Merkel habe zwei Fehler in der Flüchtlingsfrage gemacht: a) sie habe die Grenzöffnung nicht mit anderen abgesprochen, b) sie hat anderen EU-Staaten nicht eine „klare Ansage gemacht“. http://www.bild.de/politik/inland/bundestagswahl2017/hubertus-heil-im-interview-52701740.bild.html

Der Vorwurf a) von Hubertus Heil ist alt. Und wurde auch schon präziser formuliert. Der Vorwurf b) ist unverständlich. Was versteht er unter „klarer Ansage“? Deutschland hätte auf Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, Druck machen müssen. Das erinnert an die Kavallerie, die Peer Steinbrück in die Schweiz schicken wollte. Soll Merkel sie nun in fast alle EU-Staaten schicken? Das fördert nicht gerade die EU und das Ansehen Deutschlands in der EU – das sollte gerade Schulz wissen. Aber es ist Wahlkampf und da sind solche Worte sicher schick.

Richtig ist, und da hat Heil Recht, dass ich es auch für sehr übel finde, dass Menschen hart arbeiten, aber manche mehrere Jobs haben müssen, um sich und ihre Familie ernähren zu können und dass das am Ende für die Rente doch nicht reicht. Hierauf den Finger legen – das wäre sehr wichtig.

http://www.tagesschau.de/ausland/putin-usdiplomaten-101.html

 

Massenschlägereien und Anschläge und Türkei

Schon wieder eine Massenschlägerei: https://www.tag24.de/nachrichten/70-personen-massenschlaegerei-dresden-neustadt-alaunplatz-verletzte-drogen-waffe-302300

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Anschlag auf einen UNO-Konvoi in Somalia: http://www.deutschlandfunk.de/somalia-tote-durch-anschlag-und-angriff-auf-uno-konvoi.1939.de.html?drn:news_id=774575

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Auseinandersetzungen in Israel gehen weiter. Dass sich der jordanische König so massiv einmischt, hängt damit zusammen, dass auch er um seinen Kopf fürchten muss, wenn er sich nicht als starker Mann gegen Israel profiliert. Sie stehen dort alle unter massivstem Druck der Extremisten: Netanjahu, Abbas, Abdullah II….: http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/atempause-in-einer-unberechenbaren-krise/ar-AAoYJJA?li=AA520o&ocid=spartandhp

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Kritik Can Dündars an der Politik Deutschlands gegenüber Erdogan: http://www.focus.de/politik/videos/erdogan-kritiker-can-duendar-rechnet-bei-dunja-hayali-mit-deutschland-ab_id_7406959.html

Muss man noch immer betonen, dass er Recht hat?

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Putin weist Diplomaten aus + Venezuela

Nun denn – die USA und Russland verfallen immer stärker in die alten Bahnen des Gegeneinanders. Schade. Die Betonköpfe scheinen zu siegen. Aber man soll ja nicht aufgeben: Die Fronten bröckeln. Oder interpretiere ich etwas in die jetzige fatale Situation hinein, was nicht richtig ist? Man hat endlich gemerkt, dass die Sanktionen auch wirtschaftlich gegen Konkurrenten eingesetzt werden. Wenn sich die Europäer das gefallen lassen, werden sie zu einem Anhängsel amerikanischer Wirtschaftspolitik und selbst nicht mehr als eigenständige Wirtschaft ernst zu nehmen. Manche Länder haben es kapiert – und waren zumindest in der Vergangenheit schon wackelig. Es sah mal kurz so aus, als hätte selbst unsere Regierung das verstanden. Ich weiß nicht, wie es im Hintergrund im Augenblick aussieht. Die USA kann ja Putin für die Ausweisung dankbar sein – ist billiger. Mal sehen, was jetzt die USA macht – auch ausweisen? http://www.tagesschau.de/ausland/putin-usdiplomaten-101.html

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Wann sieht Maduro endlich ein, dass er nicht Teil des Problems ist, sondern das Problem? Er macht das Land kaputt und kaputter. Es ist ein Drama. Hoffentlich geht die Türkei nicht auch diesen Weg. Aber dazu wurde die opposition wahrscheinlich schon zu stark dezimiert. http://www.spiegel.de/politik/ausland/venezuela-nicolas-maduro-laesst-waehlen-tote-und-verletzte-a-1160650.html

Kritik an falscher Israel-Kritik + Israel Boykott-Bewegung

Medien und ihre misslungene undifferenzierte und einseitige Israelkritik: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/journalismus/2017/07/30/bundestagsabgeordnete-kritisiert-anti-israelische-berichterstattung/

Israelkritik in unseren Medien ist vielfach palästinenserfreundlich. Es wird Aversion gegen Israel geschürt – als Folge davon wird auch Antisemitismus gefördert. Die Boykott-Bewegung wird in dem Beitrag auch zu recht angegriffen.

Das sind – so sehe ich das – die alten Kämpfer, die noch von der damaligen Antiapartheitsbewegung herkommen. Sie haben dort zum Teil Großartiges geleistet – die aber dann nicht aufhören konnten und in Israel den neuen Apartheitsstaat sehen. Doch dieser Konflikt ist viel schwerer einzuordnen und differenzierter zu sehen als in dem platten schwarz-weiß-Denken. Ich muss freilich gestehen, dass ich nicht verfolgt habe, ob sich die Boykott-Bewegung inzwischen auch geändert hat.

Nein, sie hat sich nicht geändert. Wenn man diese beiden Beiträge in der taz vom März liest, dann erkennt man: Sie sind wie sie waren. Selbst der Beitrag, der für diese Bewegung spricht, lässt durchblicken, wes Geistes Kind diese Bewegten sind: http://www.taz.de/!5389548/

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EU und Flüchtlingsfrage + Traum und Wirklichkeit

Die EU bekommt die Flüchtlingsfrage nicht in den Griff: http://vera-lengsfeld.de/2017/07/27/ihr-voelker-europas-schaut-aufs-mittelmeer/

„Spectator“ kommt zu dem Ergebnis, dass die NGOs ein Teil des organisierten Menschenschmuggels sind, bewusst oder unbewusst. Würden sie die „geretteten“ Passagiere der Schlepperboote, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist, zum nächstgelegenen libyschen Hafen bringen, statt nach Italien, wäre dem Schlepperunwesen bald der Boden entzogen. Weil sie das nicht tun, sind die „Retter“ mitverantwortlich für die Toten im Mittelmeer. Das gleiche gilt für die europäische Politik, die dem fatalen Treiben am Mittelmeer tatenlos zusieht und dieses dadurch sogar heimlich unterstützt.

Die Analyse ist nicht neu – muss aber immer wieder gesagt werden, weil NGOs immer wieder gegen eine solche Sicht angehen. Und das ist fatal, wenn die Politik nicht massiver eigenständig und verantwortungsbewusst handelt, sondern auf die NGOs hört.

Wie Macron neulich auch sagte: Die Migranten müssen zurück nach Libyen.

Und dort muss die UN Räume schaffen, die mit den Menschenrechten kompatibel sind – dann muss sehr schnell entschieden werden: Flüchtling oder Migrant. Natürlich ist es schön, von einer Welt des Miteinanders und der Reisefreiheit zu träumen. Aber das ist zurzeit nicht zu machen – das wirft Völker ins Chaos. Das ist keine verantwortliche Politik, das ist Ideologie: Unabhängig von der Realität versucht man seine Träume durchzusetzen.

In unserem Land muss immer mehr Aufnahmebereitschaft ermöglicht werden – aber eben gezielt, vernünftig, ohne Druck auf die Bevölkerung… Ich schätze die Bevölkerung so ein, dass ein großer Teil bereit ist, Menschen aufzunehmen und auch tatkräftig zu unterstützen. Das aber nur dann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Und sie stimmen nicht, wenn Menschen sich von Politik und den Zugereisten ausgebeutet, ausgenutzt und sogar bedroht fühlen. Politik muss nicht auf die Träumer Rücksicht nehmen, sondern auf die Langsamen. Man muss sie mit Blick auf den Traum von einer Welt fordern, gewiss – aber überstrapazieren bringt Zusammenbruch.

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