Leselust: Bücher afrikanischer Frauen
Wer das liest, bekommt richtig Lust, Bücher afrikanischer Frauen zu lesen: http://www.achgut.com/artikel/herausragende_buecher_afrikanischer_frauen
Gewalt gegen Frauen: Heute – Afghanistan
Was man hier zu lesen bekommt, ist abscheulich: http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-10/jungfraeulichkeit-afghanistan-ehe-tradition-fluechtlinge
Kaninchen-Raub
Ist das ein Scherz? In Schleswig-Holstein soll die Animal-Liberation-Front einem Mädchen zwei Kaninchen geklaut haben. Ein Zettel soll im Käfig gelegen haben: Nun geht es ihnen besser.
Haben sie sie verspeist? haben sie sie grausam der Natur ausgesetzt – so dass sie im Winter irgendwo jämmerlich erfrieren oder dem Marder zum Opfer fallen? https://www.welt.de/vermischtes/article169574000/Terroristische-Vereinigung-stiehlt-9-Jaehriger-die-Kaninchen.html
Staatsfunk + Betreute Journalisten + Lustige Buchmesse-Organisatoren gegen Antaios Verlag + FPÖ – Argumente kennen wir doch – Phantomkämpfe
Fleischhauer zum Staatsfunk: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ard-und-zdf-sag-nicht-staatsfunk-kolumne-von-jan-fleischhauer-a-1172597.html
In diesem Beitrag formuliert er einen Satz, der es Wert ist, unseren WortDesignern in der Politik und in den Medien ins Poesiealbum zu schreiben:
Wenn man die Dinge nicht beim Namen nennen darf, folgt erst Unruhe, dann Revolte. Viele politische Zwangssysteme sind nicht an dem Zwang zugrunde gegangen, den sie über die Menschen ausübten, sondern an dem Doppelsprech, der es den Bürgern abverlangte, das, was sie als Zwang empfanden, als Vergünstigung begrüßen zu sollen.
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Journalisten benötigen unbedingt Betreuung, damit sie auch so berichten, wie es bestimmte Kreise in unserem Land wollen. Betreute Journalisten braucht das Land – sie sind noch immer zu wenig konform. Darüber: http://www.achgut.com/artikel/mit_betreutem_journalismus_seelen_retten
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Ich hatte gestern schon das Thema dieser lustigen Buchmesse-Organisatoren, die gegen einen Verlag demonstrieren, den sie aus weltanschaulichen Gründen nicht mögen, mit dem Schild: „Freiheit und Vielfalt“. Hier kann man sie in der Hessenschau bewundern: http://www.hessenschau.de/kultur/buchmesse/mit-plakaten-buttons-und-offenen-muendern-gegen-rechte-verlage,rechte-verlage-102.html
Allerdings begrüßen Protestierende, dass der Stand auf der Buchmesses zugelassen wurde: „Sonst wären wir nicht besser als die“ – Das ist auch ein klares Statement: Wir sind besser als die anderen. Die anderen, die nicht so denken wie wir, die sind schlechter als wir.
Sie outen sich und outen sich – aber das ist schön und macht Freude.
Allerdings outet sich auch der OB Feldmann (SPD): Es sei eine Fehlentscheidung des Börsenvereins, den Antaios-Verlag zuzulassen. Warum? „man müsse `die Vielfalt, die wir in Frankfurt leben, ernstnehmen´“ – also Vielfalt ja, aber ohne die Leute, die ich weltanschaulich nicht mag. Er wäre also „nicht besser als die“, weil er den Stand verboten hätte.
Logik ist fehl am Platz.
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Diese Einschätzung der FPÖ kennen wir doch – es ist die typische Haltung der Modernisierungsgewinner – oder wie soll man den Experten bezeichnen, der die FPÖ so einschätzt http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-10/oesterreich-wahl-rechtspopulismus-fpoe-front-national
Die FPÖ-Wähler sind vor allem Menschen ohne höhere Bildung, überdurchschnittlich häufig Männer und sie stammen eher aus dem nicht urbanen Raum. Bei den Menschen mit höherer Bildung ist sie kaum vertreten. … Das heißt: Die Freiheitliche Partei ist die Arbeiterpartei – eine von mehreren Parallelen mit dem Front National in Frankreich. Das, was früher mal Proletariat hieß, ist heute das Kleinbürgertum – geplagt von Verlust- und Abstiegsängsten.
Also: immer dasselbe. Bis dann einer nach der Wahl kommt und sagt: Huch, so blöd, wie wir dachten, waren die ja gar nicht.
Auf diese Art und Weise Menschen einzuschätzen, die nicht dem Weltbild der Modernisierungsgewinner entspricht, hilft politisch nicht weiter. Wie zu erwarten sein wird, wird es in naher Zukunft noch viel mehr Modernisierungsverlierer geben – aber das ist doch kein Grund, die Parteien zu wählen, die gewählt werden. Es steht etwas anderes im Hintergrund. Und das sollten diejenigen, die sich als Modernisierungsgewinner sehen, respektieren. Wenn es nämlich nicht respektiert wird, können diese Herrschaften nicht realistisch dagegen angehen. Sondern nur mit Phantomkämpfen.
Wieder muss man fragen: Was heißt „Modernisierung“? Was heute modern ist, das ist morgen unmodern. Die meisten Menschen wollen Andauerndes. Vermute ich.
Zustände in Deutschland und Europa + Salzgitters Probleme – allein gelassen
Es gibt Orte in Deutschland, die es aus der Perspektive der Menschenrechte nicht geben dürfte. Und diese werden in Zukunft noch zunehmen: http://www.focus.de/politik/videos/berlin-obdachlose-im-tiergarten-wehren-sich-gegen-raeumung_id_7703843.html
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Er hatte eine Frau vergewaltigt und weigerte sich dann in der Haft, mit einer Polizistin zu sprechen. https://themuslimissue.wordpress.com/2017/10/12/uk-muslim-rapes-woman-and-refuses-to-talk-to-female-police-on-arrest-in-my-country-we-speak-to-men/
Das sind solche Beispiele, die eine Ausweisung sofort nahelegen. Denn gerade solche Leute sind es, die auf die Menschen, die zu uns nach Europa gekommen sind, ein schlechtes Licht werfen.
Gewiss darf man Menschen nicht kollektiv beurteilen – aber das ist ein Teil unseres Menschseins und Weltbildes. Vor allem auch darum, wenn ein Vergehen religiös oder aus einem Kulturkreis heraus begründet wird, signalisiert das den anderen: Nicht nur ich denke so, sondern viele/alle von uns.
Wir müssen gegen diese „Kollektiv-Beschuldigungen“ angehen – aber so lange wir nicht in der heilen Welt leben, müssen solche Menschen, die ein schlechtes Licht auf Zugereiste werfen, unbedingt zur Raison gebracht werden.
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Ich finde es gut, wie der Oberbürgermeister von Salzgitter auf diese Probleme seiner Stadt reagiert: sachlich. http://www.focus.de/politik/deutschland/niedersachsen-erlass-fuer-salzgitter-erstmals-zuzugsstopp-von-fluechtlingen-in-deutscher-gemeinde_id_7708062.html
Überhaupt nicht gut finde ich, dass die Städte, die viel für Integration tun, die sich für Zugereiste einsetzen, dass sie allein gelassen werden und sehenden Auges in die soziale Katastrophe hinabgleiten. Die Regierenden, die den Städten das einbrocken – die müssten doch alles äußerst schnell dransetzen, um mit den Menschen vor Ort dagegen anzugehen. Aber nein. Die Menschen vor Ort müssen warten und warten – und dann bekommen sie nicht einmal genug finanzielle Mittel, ganz zu schweigen wahrscheinlich Menschen, die helfen, da man diese ja nicht backen kann. Zudem: Welcher hilfreiche Mensch möchte schon nach Salzgitter ziehen, wenn die kommenden Probleme so augenscheinlich sind.
Der Oberbürgermeister scheint Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen. Aber auch er weiß, dass die Situation ganz schnell kippen kann. Von daher ist mir das gemächliche Handeln der Verantwortlichen in Hannover vollkommen unverständlich. Mal sehen, wie die Menschen aus Salzgitter wählen werden. Wahrscheinlich noch moderat, wenn ich die Stimmung, die der OB ausstrahlt richtig interpretiere. Noch.
Ich frage mich auch: Gab es den Zuzugsstopp nur, weil die Wahl vor der Tür steht – oder aus Einsicht?
Rakka – Syrien + Islamisten + Sicherheitsbedrohung + EGMR – Sicherheitsrisiko? + Einwanderung und Sicherheit + Argumente gesucht
Monitor brachte einen Beitrag über Rakka. Dort wurde von der massiven Bombardierung geredet – dass auch viele Zivilisten darunter leiden. Rakka soll in der Hand von Islamisten sein. Ich wunderte mich: Wie kommen Menschen so einfach nach Rakka, um da herumzugehen und den Aliierten Fehler nachzuweisen?
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Aus Deutschland Zugereiste sind in Dänemark eine Sicherheitsbedrohung: http://www.spiegel.de/politik/ausland/daenemark-verlaengert-grenzkontrollen-aus-furcht-vor-illegalen-migranten-a-1172700.html
Man muss beachten: Dänemark kämpft gegen unzumutbare Zustände durch Zugereiste.
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Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte lehnt eine Kollektivausweisung ab, wenn die Fälle nicht einzeln gerichtlich überprüft werden konnten. Spanien muss an die beiden Ausgewiesenen 5000€ Schadensersatz zahlen: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/einwanderung-einfallstor-nach-europa-geoeffnet/
Wer die Europäische Menschenrechtskonvention ratifiziert und unterschrieben hat, muss sich danach richten. Tja. Sicher werden bald einige austreten.
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Bassam Tibi, den ich im Blog zur Wahl des Bundespräsidenten vorgeschlagen hatte, schreibt über Einwanderung und Sicherheit: http://cicero.de/innenpolitik/islamismus-zuwanderung-kriminalitaet-bassam-tibi
Gegen viele Weichspüler, die die Wahrheit verdrehen oder die Augen davor verschließen.
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Viele Antworten gibt es – aber gibt es auch Argumente? Dieser folgende Beitrag findet keine – und diejenigen, die gegeben werden, zerpflückt er grausam: http://www.achgut.com/artikel/die_amtlichen_migrations-mythen_im_faktencheck
Meine Sicht muss ich nicht darlegen. Ich habe sie in letzter Zeit wieder häufig im Blog genannt.
Leicht und richtig?

Manchmal stehen wir vor der Frage:
Soll ich das Leichte oder das Richtige tun?
Und dann tun wir das…?
Stellen wir uns in das Licht Gottes
und gehen mit ihm –
und tun das Richtige mit Leichtigkeit?
Zwei Bilder Afrikas
Ein sehr guter Beitrag: http://www.zeit.de/kultur/2017-10/afrika-rassismus-klischees-vorurteile-10nach8
Dieses Afrika müssen wir unterstützen, von dem im Beitrag gesprochen wird.
Es geht ihr allerdings nicht nur um Afrika, sondern auch darum, wie wir mit Menschen aus anderen Ländern umgehen. Da müssen viele umdenken – auch diejenigen, die es gut meinen. Ich bin in Brasilien geboren und aufgewachsen. Aus der Erinnerung heraus: Da hat keiner einen aus Afrika Stämmigen gefragt: Wo kommst du her – er war Brasilianer! Bis wir in Deutschland dahin kommen, wird es sicher noch eine Weile dauern. Andererseits muss ich sagen: Menschen aus Afrika – zumindest habe ich das erlebt – sind enttäuscht, wenn man sie nicht nach ihrem Heimatland fragt. Sie engagieren sich manchmal auch für es, sind stolz auf es. Man kann es also immer falsch machen.
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Am 15.6. habe ich das hier für den Blog geplant, aber nicht einbringen können, weil immer andere Themen relevanter waren – und dann vergaß ich ihn. Der oben genannte Beitrag erinnerte mich daran:
Afrika – welche Bilder haben wir vor Augen?
Und/oder?
Ich muss freilich sagen, dass ich beider Clips Texte nicht verstehe – und nicht nur die Texte nicht, sondern auch die Gesten, Tanzrhythmen…
Afrika ist vielfältig. Aber wem sag ich das.
Rassismus und Neonazis und Medien
In diesem Beitrag wird den Rassisten zu viel Macht eingeräumt – durch Reduktion. Man darf Rassisten und NeoNationalsozialisten keinen Raum geben – aber mit der Überschrift: „Wir lassen uns durch Neonazis Angst einreden“ – im Beitrag gerade das zu tun, ist nicht hilfreich. http://www.faz.net/aktuell/politik/pro-7-moderatorin-mo-asumang-ueber-fluechtlinge-und-neonazis-13793337.html
Und nun von Medien Propaganda zu fordern, damit Neonazis weniger Zulauf haben, ist auch nicht hilfreich. Denn die Leute sehen ja, wenn Medien und Realität nicht übereinstimmen. Die Welt ist nicht einfach, sie ist kompliziert.
Man sollte auch die Forschung berücksichtigen: Menschen haben Empathie. Sie sehen die Notleidenden. Aber: Sie können nichts dagegen tun, fühlen sich hilflos, ausgeliefert. Und dann schlägt die Empathie in Aggression um. Auch aus dieser Perspektive ist das, was hier von den Medien gefordert wird, kontraproduktiv.
Rassisten darf man keinen handbreit Raum geben. Wer Angst hat, gibt ihnen Raum. Dass Zugezogene Angst haben – ist verständlich, weil sie vielleicht entsprechende Erfahrungen gemacht haben oder sie befürchten, sich wehrlos fühlen, weil sie eher wehrlos sind. Sie fühlen sich ausgeliefert. Von daher muss die einheimische Bevölkerung ihre schützende Hand über die Zugezogenen halten – damit eben Rassisten keinen Raum bekommen, um ihr Menschen verachtendes Tun ausleben zu können.
https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html
