Arschlochkind

Mittermeier rastet aus, weil einer sein Auto zerkratzt hat und nennt die Person: „Arschlochkind“ – und bringt weitere negative Aussagen: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/comedian-ist-maechtig-sauer-michael-mittermeier-wuetend-arschloch-fan-zerkratzt-seinen-tour-wagen_id_7703326.html

Damit wird er sehr vielen aus der Seele sprechen – denn es gibt viele zerkratzte Autos in unserem Land.

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Käßmann und AfD + Kauder hat (nicht) recht + AfD in Niedersachsen + Diskussion unter Linken: Flüchtlingsfrage + Deutsche müssen sich integrieren

Käßmann würde mit der AfD diskutieren, sagt sie in einem Interview mit der Jungen Freiheit: https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/margot-kaessmann-ich-wuerde-mit-der-afd-diskutieren-102754.html

Zwei NoGos für Linke auf einmal: Diskussion mit der AfD und Interview mit der Jungen Freiheit. Käßmann – Sie trauen sich was!

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Kauder hat recht – kurz: das sage ich auch immer -: eine vernünftige Migrationspolitik wird die AfD schwächen (oder sie sich selbst). Er hat aber nicht recht mit der Aussage, dass der CDU/CSU Kompromiss dazu beitragen kann. Da muss man schon sehr Apparatschik sein, um das sagen zu können. Kurz: Noch ist keine vernünftige Migrationspolitik, die auch umgesetzt wird, zu erkennen. http://www.focus.de/politik/videos/nach-siegeszug-der-rechtspopulisten-merkel-intimus-kauder-sicher-die-afd-wird-wieder-verschwinden-wenn_id_7708159.html

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Ich bin gespannt, wie die AfD in Niedersachsen abschneidet: Medien und auch die Staatsanwaltschaft tun alles dazu, damit sie mehr Stimmen bekommt, so auch dieser Beitrag: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-10/afd-niedersachsen-armin-paul-hampel-wahlkampf-schulden-ermittlunhgen

Nicht in dem Beitrag, aber zum Fall Hampel, der zum Nichtfall wurde: Erst groß Trara – dann war nichts an Vorwürfen da, dann kommt irgendwie ein – könnte doch mal was gewesen sein. Wie werden das wohl die AfD-Fans sehen? Als Schikane der etablierten Politik und ihrer Fans.

Gespannt bin ich auch auf das Abschneiden der CDU. Da ich, wie schon vor vielen Monaten gesagt habe, die SPD/Grünen in Niedersachsen eine nicht schlechte Politik gemacht haben (zu kritisieren gibt es freilich immer etwas), könnte sie Stimmen holen – aber die CDU aufgrund ihres kuriosen Migration-Kompromisses Stimmen verlieren.

Gespannt bin ich auf das Ergebnis, weil ich wissen will, ob ich mit meiner Beobachtung vollkommen daneben liege.

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Lessenich meint, die Linke habe ein Lafontaine-Problem – er sei zu rechts: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1066535.der-rassismus-im-lafonknechtschen-wagentainment.html

Interessant ist, so kann man dem Beitrag entnehmen, dass Lafontaine meint, Zugereiste seien nicht notleidend, während Lessenich meint, sie seien notleidend und eben entsprechend auf die Tränendrüse drückt.

Diese Polarisierung zeigt das ganze Dilemma unserer Flüchtlingspolitik. Aber inzwischen haben manche gelernt zu differenzieren: Flüchtlinge, die wirklich Not leiden, müssen aufgenommen werden. Migranten, die nicht unbedingt Not leiden, die muss man nicht aufnehmen bzw. man muss schauen, welche man aufnimmt (Hotspots).

Nun geht es eigentlich nur noch um die Frage: Wie geht es mit den Migranten (nicht Flüchtlingen!), die Not leiden? Und damit diese nicht heimatlos werden, muss man ihre Heimatländer unterstützen. Denn das würde bedeuten, dass sie nicht ausreisen müssen. Gleichzeitig muss aber die Grenze geschlossen werden, damit nicht Schlepperbanden oder andere (Fernsehfilme, Werbung….) einen Traum vom Europa-Paradies in die Hirne pflanzen, der vollkommen falsch ist. Man darf es nicht zulassen, dass Menschen aufgrund falscher Traum-Einflüsterer in die Irre und in Todesgefahr geleitet werden. Wenn sie von geschlossenen Grenzen hören, werden sie es sich vielleicht 10 mal überlegen, ob sie ausreisen wollen. Das ist die die eine Seite.

Menschen, die aber schon hier sind, die es aufgrund falscher Politik geschafft haben, herzu kommen, denen muss man menschenwürdig begegnen und muss versuchen sie zu integrieren. Und an dieser Stelle hat dann Lessenich recht: Man darf diese Armen nicht gegen einheimische Arme ausspielen, sondern muss versuchen, allen gerecht zu werden.

Nur hier kommt dann Weiteres ins Spiel: Man muss Integration fordern. Und wer nicht bereit ist, sich zu integrieren – und zwar auf ganzer Ebene, dem muss nahegelegt werden, wieder in seine alte heiß ersehnte Heimat und Kultur umziehen zu können. Ebenso muss man einheimische Rassisten auf die Finger klopfen – aber als gesellschaftliche Aufgabe.

Kurz: Diese oben genannten Extrempositionen sind beide nicht mehr relevant. Die Diskussion ist weiter gegangen. Am Anfang, als die Willkommenskultur aus allen Rohren der Medien auf die Bevölkerung schoss, da konnte man mit dem Leiden der Flüchtlinge, Migranten und wem auch immer punkten. Aber inzwischen weiß man mehr und kann sachlicher werden: Es gibt Leidende und Nichtleidende und Leidensverursacher. Mit jedem muss man gesondert umgehen.

Und dann sagen manche – wie ich: Zugereiste müssen sich integrieren. Dann gibt es manche, die sagen: Die Deutschen müssen sich integrieren. Integration bedeutet für mich: Grundwerte anerkennen. Dass auch manche Deutsche an dieser Stelle Defizite haben, sehe ich auch – von diesen ist also auch Integrationsanstrengung zu verlangen. Aber eine Anpassung der Grundwerte an Werte Zugereister dürfte unsere Gesellschaft selten weiterführen. Spontan fällt mir kein Beispiel ein.

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Ziel erreicht + Kein Plan sondern Inkompetenz + De Maizieres muslimischer Feiertag + Welthumanistentag: Sommersonnenwende

Eine bestimmte Kultur scheint ihrem Ziel immer näher zu kommen: Trennung der Geschlechter: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2017/sexuelle-uebergriffe-schwedin-veranstaltet-festival-nur-fuer-frauen/

Aufgrund massiver Übergriffe gegen Frauen in Schweden soll ein Konzert nur für Frauen und Transgender stattfinden.

Irgendwann haben wir wieder weitere Trennungen, die wir extremen Zugereisten zu verdanken haben. Bin gespannt, wann die Kleidung konservativer wird, weil sich Frauen schützen wollen – zumindest sich dann selbst nicht vorwerfen lassen wollen, sie hätten zu den Übergriffen durch ihre Kleidung beigetragen.

Es gibt ja schon Versuche, dem entgegenzutreten: Frauen – nicht ihr müsst die Kleidung ändern, diese Männer müssen die Gesinnung ändern.

Tun sie aber nicht – man kommt ja ans Ziel, wie oben sichtbar ist. Da ist es also schon einfacher für Frauen, die Kleidung zu ändern.

Es ist verrückt. Es ist einfach nur verrückt, dass wir unsere Errungenschaften so leicht aufgeben.

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Man wünscht sich sehnlichst – oder befürchtet – einen Plan der Verantwortlichen – doch die politischen Entscheidungen zeugen schlichtweg von Inkompetenz. Worum es geht?: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/einwanderung-kein-plan-nur-die-banalitaet-der-inkompetenz/

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Bevor Muslime einen Feiertag bekommen, weil man gerade freigiebig ist, sollten Atheisten einen bekommen – von denen gibt es mehr in unserem Land, denke ich in meinem Gerechtigkeitssinn: http://www.focus.de/politik/videos/kann-man-gerne-mal-machen-de-maiziere-schlaegt-muslimischen-feiertag-vor-und-erntet-kritik-von-allen-seiten_id_7705727.html

Vorsicht – Ironie!

Ich würde den 25.8. vorschlagen: Atheisten bezeichnen sich doch fast alle als Humanisten. Und wer war einer der größten Humanisten? Der Theologe Johann Gottfried Herder. Oder den 28.10. – der Geburtstag von Erasmus von Rotterdam – ebenfalls großer Humanist und Theologe. Es wären eine Menge weiterer zu nennen. Der andere altbekannte (Ulrich von Hutten) ist weniger geeignet – ist zu nationalistisch. Aber man findet sicher auch einen modernen Nichttheologen (Erich Fried, Jean Paul Sartre…) – obwohl der Welttag des Humanismus zur Sonnenwende (!) 21.Juni wurde schon erkoren.

Komisch: Wintersonnenwende: Geburt Jesu wurde darauf gelegt, weil die Finsternis vergangen ist und die Sonne wieder länger scheint, es wird heller und wärmer… Warum wurde gerade die Sommersonnenwende als Tag des Humanismus auserkoren? Die Tage werden wieder kürzer – dunkler – kälter… Eine Wahl ohne Sinn und Verstand? Oder einfach: Mit Symbolen hat man es nur ein bisschen – man denkt sich kurz etwas – und schwuppdiwupp: Wunderschön, der längste Tag des Jahres! Doch wenn man ein bisschen weiterdenkt… – wird es einem Wehmütig ums Herz, weil die Tage wieder kürzer werden…

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Deutschland treibt Türkei? + USA verlässt die Unesco

Armer Erdogan. Er ist Opfer der bösen Deutschen: http://www.focus.de/politik/ausland/tuerkischer-aussenminister-erdogan-intimus-liefert-den-beweis-rache-bestimmt-die-tuerkische-deutschland-politik_id_7702762.html

Auch wenn Erdogan bzw. die türkische Politik so dargestellt wird – es wird deutlich, dass eine härtere Gangart gegen die türkische Regierung deren Haltung ändern lässt. Das bedeutet, dass Putin ein guter Lehrer ist, wenn es um den Umgang mit der türkischen Erdogan-Regierung geht. Von daher hat das auch Trump begriffen. Aber man muss aufpassen, jetzt nicht „einen“ Schritt auf die türkische Regierung zuzugehen, bevor sie nicht Vorleistungen ausgeführt hat: Freilassung aller politischen Gefangenen – die mit Deutschland irgendwie zu tun haben, dann eine Rückkehr zur unabhängigen Justiz und Pressefreiheit, Wiedereinstellung von Menschen, die willkürlich wegen irgendwelcher Vorwürfe entlassen bzw. inhaftiert wurden, Deutschland nicht mehr als Plattform für AKP-Politik benutzen, Geheimdienste aus Deutschland zurückpfeifen, die Ditib nicht als verlängerten Arm der Regierung ansehen… Und wenn man noch weiter geht: Aufhören mit der Drangsalierung von Christen – also Religionsfreiheit gewähren, die Armenien- und Kurdenfrage mit Blick auf Menschenrechte lösen… – also alles, was für jemanden, der in die EU will, selbstverständlich sein sollte, Und wenn die ErdoganRegierung diesen Katalog aus der Menschenrechtsperspektive angeht, dann sollte man Schritte auf sie zugehen – nicht vorher, weil das den Druck löst und das bedeutet eben wieder die alten garstigen Erdogan-Lieder.

Die Türkei und Deutschland sollten eine freundschaftliche Beziehung führen, sie sollten freundschaftlich miteinander umgehen und einander unterstützen. Das ist wohl der Wunsch aller, die vernünftig denken – und das wird hoffentlich bald wieder sein. Es kommt ganz auf Erdogan und seine Regierung an.

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Die USA tun richtig daran, der Unesco zu signalisieren: So geht das nicht weiter: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-10/usa-verlassen-die-unesco

Am 10.10. hatte ich im Blog, wohin die Unesco abdriftet: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/10/10/islamisierung-der-unesco-umgang-mit-der-tuerkei-nordafrikanische-islamisten/

Sie begibt sich in die Hand der Islamisten – der moderaten Islamisten. Die Tagesschau hat das unerwähnt gelassen, sondern einseitig die Friedensarbeit der Unesco betont. Sie sollte auch zeigen, wie parteiisch sie wird und nicht dem Frieden dient, sondern eben moderaten Islamisten den Weg ebnet.

Ich nenne diese moderat, weil es sich um die ständige Lobbyarbeit islamischer Staaten geht, die langsam aber sicher alles politisch unterwandern. Das ist ihr Recht, das zu versuchen. Aber man muss eben als Organisation auf der Hut sein, damit man frei bleibt von Ideologen, seien es weltanschauliche, seien es religiöse.

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Morgengebet

Was möchte man am Morgen?

Allen vergeben, denen man am Abend noch nicht vergeben konnte
und hoffen, dass die Mitmenschen einem vergeben können.

Das, was man gestern übel, und das, was man gut getan hat,
Gott in die Hände legen und neu beginnen.

Das Gebet ins Herz lassen:

Gott möge das gute Tun, Denken und Reden segnen,
er möge das, was nicht gut ist, in Gutes wandeln und vergeben.

Was möchte man am Morgen?

Danken. Vor allem: Danken.

Dankbar in den Tag gehen.

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Klimaziele + ElektroGolf

Klimaziele sollten bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40% gesenkt werden. Und nun wird es vermutlich nichts damit. Warum nicht? Die Wirtschaft brummt, AKWs wurden abgeschaltet…

Wir müssen diese 40% unbedingt erreichen. Warum? So das Argument in der Tagesschau: Weil Deutschland vermutlich massiv an Ansehen weltweit verlieren wird, weil man sich dieses Ziel gesetzt hat, aber nicht erreichen wird.

Ich setze mir das Ziel, morgen 20m weit zu springen. Ich kann es nicht erreichen? Upps, dann verliere ich ja an Ansehen!

Verliert einer an Ansehen, wenn er sich unerreichbare Ziele setzt, um damit angeben zu können? (Ich erwähne das nur, weil ich die Argumentation mal wieder klasse finde, die uns medial in die Ohren gedröhnt werden.)

Nun denn, es wurde ja schon um 32% gesenkt. Lasst es gut sein damit die Leute zu plagen mit weiteren Plänen, noch mehr Auflagen (Bau), noch mehr Risiko durch Abschalten von Kohlekraftwerken, durch Einschränkungen beim Autofahren.

Interessant fand ich übrigens die Meldung aus Norwegen: Das meistverkaufte Elektroauto ist nicht Tesla, sondern der VW Golf. Wusste hierzulande jemand, dass VW-Golf als Elektroauto zu haben ist? Die Werbung für Tesla läuft bei uns  medial also wie geschmiert.

Was klasse wäre: Neue Stadtkonzepte, die es ermöglichen ElektroAutos aufzuladen. Und dass keine Staus entstehen – auch nicht an Baustellen, wenn es umgänglich wäre. Statt kleine, machbare Aktionen, plant man riesig auf Kosten der Bürger.

Und was ist mit Wasserstoffautos? Nix: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/fachtagung-warum-das-wasserstoffauto-das-klima-nicht-rettet-seite-2/3438142-2.html

Aber die Ökobilanz des ElektroAutos ist auch nicht optimal. Von daher: Führen wir doch die Pferde wieder ein. Aber wie sieht da die Ökobilanz aus?

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Kirchenkritik und Kritik an Modernreligiöse von Matussek + Konflikte in der Demokratie + Moderne Grausamkeiten + Follet geht in die Kirche + Gegen Vielfalt demonstrieren + Raif Badawi-Preis

Matussek und die Kritik am Kirchentag und bestimmter Verfließungsformen der Kirche: https://static1.squarespace.com/TUMULT_Herbst2017-Matussek-Kirchentag.pdf

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Die Konflikte in der Demokratie gehen zwischen Modernisierungsbefürworter und den Gegnern einer solchen Modernisierung: https://www.sinus-institut.de/veroeffentlichungen/meldungen/detail/news/bundestagswahl-2017-so-haben-die-sinus-milieus-gewaehlt/news-a/show/news-c/NewsItem/news-from/13/

Ich suche ja immer noch nach einen Begriff für die Gruppen, die hier „Modernisierungsbefürworter“ genannt werden. Denn auch dieser Begriff gibt nur wenig von dem wieder, was diese Gruppen kennzeichnet. Denn was ist „modern“? Was heute modern ist – ist morgen unmodern. Es war modern in bestimmten Kreisen Pädophilie zu betreiben. Es war modern – auch hier: nicht die Tat, sondern die „vernünftige“ Argumentation – in bestimmten männlichen Kreisen Frauen zu belästigen. Ist es modern, Menschen zu entwurzeln? Das sind eigentlich eher Anzeichen für Kriege – hier: Krieg einer afrikanischen Oberschicht gegen andere Afrikaner, Krieg des Kapitalismus gegen Afrikaner – so dass sie fliehen müssen?

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Auf dieser Seite entdeckt man sehr viel Interessantes: http://www.hessenschau.de/kultur/buchmesse/ticker-das-war-der-buchmesse-mittwoch,ticker-buchmesse-mittwoch-100.html

So erfährt man, dass Follet gerne in die Kirche geht – obgleich er Atheist ist.

Man erfährt, dass vermutlich kluge Leute ein Schild tragen: Für Vielfalt – aber gleichzeitig gegen einen Verlag demonstrieren, weil er nicht in ihr weltanschauliches Schema passt – das heißt letztlich: Vielfalt als Monokultur.

Man erfährt, dass der Raif Badawi Preis an den türkischen Schriftsteller Ahmet Sik geht.

Man erfährt, dass der Autor Didier Eribon gegen Macron ist, weil er als Neoliberaler den Armen Geld aus der Tasche zieht, um es den reichen zu geben.

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Sexuell konservativer

Man kann nur sagen, dass es gut ist, dass unsere Zeit sexuell konservativer geworden ist. Ebenso, dass manche an die Öffentlichkeit gehen, angesichts der Verletzungen, denen ihnen zugefügt wurden.

Man fragt sich zum Fall Weinstein aber: Warum eigentlich nicht früher? Man hat doch mitbekommen, dass die Zeit schon längst reif war.

Man denke an den Fall Polanski, Jimmy Savile, was auch immer im Kontext von Strauss-Kahn zu sagen ist, die „Überraschungsszene“ im letzten Tango von Paris, man denke an Bill Cosby und Woody Allen – sie wurden öffentlich diskutiert – all das waren keine Gründe, schon längst an die Öffentlichkeit zu gehen?

Und 2014 erschien dieser Beitrag: https://www.welt.de/kultur/kino/article128270731/Rollen-gegen-Sex-so-wild-treibt-es-Hollywood.html

Bei all diesen Beispielen, die ich genannt habe, weiß ich freilich nicht, was sich im Hintergrund abspielt, denn es sind manchmal Ikonen – die im Hintergrund doch, trotz öffentlichen Aufschreis – Zustimmung und Unterstützung bekommen?

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Debattenkultur der Linken + Traurig: Faschistoide Linke + AfD Wähler + Deutschland ruckelt links, ruckelt rechts oder gar nicht + CDU und AfD

Dass die Debattenkultur auch links nicht besonders ausgeprägt ist – kurz: Toleranz gilt nur denen, die das sagen und denken, was ich sage und denke – zeigt dieser Beitrag: https://cicero.de/kultur/paternalismus-mit-gutem-gewissen-auf-die-boesen-bildungsfernen

Ich fand das auch witzig: Da zieht man her über diejenigen, die etwas falsch geschrieben haben – fühlt sich mordsmäßig erhaben über die doofen Rechten, die eben nicht in der Lage sind, etwas richtig zu schreiben – und zeigt gerade damit, wie kleinkariert man ist. Wer über die Fehlerchen anderer lacht, zeigt die Ebenbürtigkeit mit ihnen.

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Links gerät in faschistoiden Sumpf. Warum überlassen die echten Linken den faschistoiden Linken das Feld? https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/islamkritischer-kabarettist-hoert-nach-wiederholten-attacken-auf/

Das ist meine Verwunderung seit Jahren. Oder wie sind diese faschistoiden einzuordnen, wenn nicht links? Denn sie verorten sich doch selbst da. Warum lassen die normalen Linken, denen es um Toleranz und Menschenrechte geht, um Meinungsfreiheit und soziale Gesellschaft, das zu? Unterstützen sie gar? Traurig.

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AfD Wähler sind anders, als sie medial dargestellt werden. Warum werden sie so dargestellt? Weil es bequemer ist, so der Beitrag: http://www.tagesspiegel.de/politik/bundestagswahl-2017-kann-man-afd-waehlen-ohne-eine-macke-zu-haben/20416936.html

Deswegen, so meine Vermutung seit langem: Man stellt die AfD Wähler als dämlich dar, damit man sich vor seinesgleichen profilieren kann. Es dient im Grunde nur der Abschreckung eigener Leute, damit sie ja nicht denken: Ich wähle AfD. Denn sobald sie das denken, kommt die geballte Ladung an Abschreckungsmaßnahmen durch Ihresgleichen auf sie zu. Wenn du sie wählst, bist du dämlich, abgehängt, verdienst nichts, lebst in Plattenbauten, machst dir öffentlich in die Hose, darfst in Restaurants nicht essen, machen deine lieben Genossen dir dein Auto kaputt, zerstören dein soziales Umfeld…

Und was machen diejenigen also? Die wählen nicht AfD. Aber diejenigen, die AfD wählen, fühlen sich dadurch näher zur AfD hingeschoben. Das heißt: Man fördert die AfD. Und manche nicht AfDler denken dann sogar: Wow, die haben den Mut, den ich (noch) nicht habe. Und dann irgendwann, in der Wahlkabine, machen sie das Kreuzchen da, wovon sie hoffen, dass ihre Genossinnen und Genossen das nicht sehen werden.

Liebe Leute, die Auseinandersetzung mit der AfD muss anders aussehen: Argumentativ und vor allem: gute Politik. Aber die ist leider noch nicht in Sicht.

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Über Ruckler in Deutschland: Es ruckelt links, es ruckelt rechts – aber irgendwie ruckelt gar nichts. Nur die Parteien verändern sich – aber die Wähler bleiben ihrer Linie treu. Von daher: Die großen Parteien ruckeln würde ich sagen. und weil die Parteien ruckeln, ruckeln andere heran. Erst die Grünen (1980), dann die Linken (2007), dann die AfD (2013). zu dem Geruckel ausführlicher: http://www.achgut.com/artikel/durch_deutschland_ist_ein_ruckel_gegangen

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Zum Verhältnis von CDU und AfD: AfD war der CDU nützlich? http://www.tagesspiegel.de/politik/streit-um-angebliche-cdu-strategie-afd-als-chance-fuer-die-union/20431448.html

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