Gendersternchen mal anders + Generation „Sternchen“

Allen Neu-Konventionen zum Trotz werde ich das Gendersternchen anders verwenden. Ich setze es vor das Wort, dann kann jeder wissen, dass jeder gemeint ist und lesen, was er will. Freiheit pur.

Also mit Genderstern dieser Satz:

Ich setze es vor das Wort, dann kann *jeder wissen, dass *jeder gemeint ist und lesen, was *er will.

Und das geht auch wunderschön: *der Student, *der Polizist, *der Vater, *die Mutter, *die Krankenschwester. Bzw. *die Studentin…

Natürlich kann man das auch noch vervollständigen, indem man zum Beispiel *der Genderstern oder *die Sonne schreibt. Das dürfen dann aber andere machen.

Un dann, dann haben wir die Generation „Sternchen“

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„Widerstand darf kein Dogma werden“

Intellektuelle gegen eine erstickende, intollerante Gesellschaft – eine, in der der Meinungsfreiheit die Luft genommen wird. Das würde ich sofort unterschreiben: https://www.zeit.de/2020/29/cancel-culture-liberalismus-rassismus-soziale-gerechtigkeit

Der freie Austausch von Informationen und Ideen, der Lebensnerv einer liberalen Gesellschaft, wird von Tag zu Tag mehr eingeengt. 

Allerdings denke ich, dass der Liberalismus als Ideologie unser großes Problem ist.

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Senioren-Seelsorge-Ausbildung

Mir wurde erzählt, dass in der Zeit, in der keine Seelsorger in die Seniorenheime durften, eine Seniorin diese Rolle – in dem Rahmen ihrer Möglichkeiten – übernommen hatte. Das finde ich klasse. Das beendet die Zentrierung auf Pfarrerinnen und Pfarrer. So soll Gemeinde sein. Entsprechend stellte sich mir die Frage: Kann man das nicht von der Kirche als Möglichkeit sehen, Seniorinnen und Senioren in Heimen die Möglichkeit zu geben, sich weiterzubilden bzw. selbst Hilfestellungen zu bekommen? Oder gibt es das schon?

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Herumgebastele an Sprache macht sprachlos + Rassismus + Selbstbewusstsein

Bald wagt man wohl gar nichts mehr zu sagen in der Welt der political correctness. Wie schön, wenn manche sprachlos wären. Aber Nein*in könnte vielleicht das letzte Wort sein, das sie noch zu äußern wagen. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/das-sprachdiktat-des-vermeintlichen-antirassismus-16853596.html

Was ich neulich auch bedenklich fand: In einem Artikel stand Weiße und Nichtweiße – wohl weil man das Wort Schwarze vermeiden wollte. Das bedeutet letztlich: Rassismus pur, da die ganze Welt nur noch weiß oder nichtweiß ist. Das ist auch der Fall, wenn man nun beginnt, Schwarze aus der Werbung zu entfernen. Man macht Schwarze dann unsichtbar. Andererseits nimmt man sie im Kontext von Weißen überall herein – um die Gesellschaft daran zu gewöhnen – auch eine Form von Rassismus, da man überhaupt auf die Hautfarbe achtet.

Rassismus ist ein großes Übel. Political correctness auch, wenn es verhindert, die wahren Probleme wahrzunehmen, weil man an Marginalien kleben bleibt, wenn man jedes Fitzelchen auf die Goldwaage legt, missverstanden oder nicht. Bleibt nur zu hoffen, dass das eine beachten (wachsam sein gegenüber kleinen Unsicherheiten) nicht das andere (wachsam sein gegenüber den vielfältigen Problemen und Menschenrechtsverletzungen weltweit) ausschließt. Dass nicht alle Kräfte veräußert werden mit manchen gesellschaftlichen Diskussionen. Ist natürlich einfacher, als einen wachsamen Blick für weltweite Probleme zu haben.

Apropos Redskins, die Mannschaft, die nicht mehr so genannt werden darf. Vielleicht sollte man daran denken, dass Iren, die in den USA ja sehr dominant sind, vielleicht die Namengeber waren? Dann dürfte man den Namen vermutlich beibehalten, da die Iren über alle Rassismus-Fragen erhaben sind. Und was sagt uns das?

Es ist wichtig, das Selbstbewusstsein zu stärken. Alle Idioten, die einen erniedrigen wollen, auch als solche ansehen und erhobenen Hauptes weiter gehen. Denn Erniedrigungsversuche haben nicht nur mit Rassismus zu tun, ebenso mit Sexismus – und Machtspielchen irgendwelcher kleiner Potentaten, die im Alltag überall begegnen, Menschen, die meinen, klüger zu sein, gesunder und schöner zu sein als andere, Menschen meinen, herumpöbelnd groß und wichtig zu sein. Man muss lernen, auch wenn es schmerzt, darüber zu stehen. Es schmerzt, weil wir anerkannt sein wollen, angepasst, dazugehörend. Auch von/an/zu Idioten?

Allerdings darf eine Gesellschaft nicht zulassen, dass Idioten eine Weltanschauung, eben die rassistische… gesellschaftspolitisch zur Macht verhelfen. Da muss dann der Einzelne von der Gesellschaft beschützt werden. Das ist mit der Stärkung des Selbstbewusstseins zu verbinden.

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Stiftung Preußischer Kulturbesitz + Christliche verschwiemelte Vorstellungen

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist zu mächtig: https://www.spiegel.de/kultur/nach-gutachten-gruetters-will-stiftung-preussischer-kulturbesitz-reformieren-a-f91dd1bc-c389-4454-bef1-d0dc3d945614

Was auch immer das heißen mag. Hoffentlich nicht: Der Staat muss alles unter seine Füße bekommen. Tendenzen gibt es.

Anhand des Tagesschauberichts (13.7.) bekam ich den Eindruck: Man hat sparen wollen und darum alles zentralisiert. Heute will man nicht mehr sparen – und hebt die Zentralisierung auf. Wie ist es morgen? Da will man wieder sparen… und übermorgen?….

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Übrigens zum Thema Kreuz auf dem Schloss in Berlin – hängt mit der Stiftung zusammen: https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2020/05/berlin-stadtschloss-humboldtforum-kuppel-kreuz.html

Da merkt man, dass in Berlin manche wohl keinen christlich-religiösen Hintergrund mehr haben – was nicht klug ist, da man dann etwas sagt, was eher den Fake News – oder geschichtlichen Verschwörungstheorien? – zuzurechnen ist: https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2020/05/berlin-stadtschloss-humboldtforum-kuppel-kreuz.html

Nicht aber, und hier haben offensichtlich alle Kritiker zu spät reagiert, die Inschrift unter dem Kreuz, Gold auf blauem Grund und weithin zu lesen. Eine von Friedrich Wilhelm dem IV verfasste Zusammenstellung mehrerer Bibelzitate, die dazu auffordert, „dass im Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“ Das ist nicht nur verschwiemelt formuliert, das ist preußisches Staatschristentum, das Unterordnung und Gehorsam verlangt.

Auch die Staatsministerin sieht den Text kritisch: „Die Inschrift ist natürlich problematisch und atmet einen monarchischen Geist, von dem wir uns nicht nur in jeglicher Form heutzutage distanzieren, sondern die einmal mehr ein Schlaglicht darauf wirft, was wir überwunden haben und wie glücklich wir mit der heutigen Demokratie sein können.“

Was hat es mit der Inschrift auf sich? Es handelt sich um ein Zitat aus dem Neuen Testament, geschrieben vom Apostel Paulus bzw. um einen von ihm aufgenommenen Hymnus. Was sagt er aus? Dass auch Herrscher sich unter Christus beugen müssen. Das hat nichts mit problematischem monarchistischen Geist zu tun, sondern zeigt, dass der Monarch sich einem Höheren unterordnet.

Aber das möchten sich gegenwärtige Mächtige nicht gerne anhören, mächtige Gruppen, oder diejenigen, die sich dafür halten, auch nicht. Demokratie ja – aber keine Unterordnung unter Gott. Nun denn. Sie werden nicht gefragt. Tut mir Leid, es sagen zu müssen. Sie werden nicht gefragt – weil sie es dann freiwillig tun. Sie erkennen ihn – und dann gehen die Augen und das Herz auf. Die Seele erblüht und sie erkennen: Jesus Christus ist Herr. Sind natürlich christlich verschwiemelte Vorstellungen. Aber diese werden noch in Berlin bedeutsam sein, wenn alle heute Anwesenden in menschlicher Geschichtslosigkeit verschwunden sind – aber deren Namen bei Gott wichtig sind.

Übrigens ein Schloss ohne das Kreuz und diesem Spruch signalisieren Macht und Herrschaft – nicht mehr unter der Verantwortung vor Gott. Gefällt das den Herrschaften heute besser? Die DDR mochte auch keine Kreuze. Hat aber dann aus Versehen eines am Fernsehturm anbringen lassen 😉 https://www.bz-berlin.de/berlin/walter-ulbricht-verfluchte-dieses-kreuz

Reagan: „Bevor die Ost-Berliner ihre Kirchen wieder aufbauten, haben sie ein weltliches Monument errichtet, das die Stadt dominiert – den Fernsehturm am Alexanderplatz. Seither haben die Behörden daran gearbeitet, um das zu korrigieren, was sie als den wesentlichsten Mangel des Turmes ansahen; sie behandelten den oberen Glasbereich mit verschiedenen Farben und Chemikalien. Dennoch erstrahlt dieser Bereich – der sich über das gesamte Berlin erhebt – auch heute noch bei Sonneneinfall im Zeichen des Kreuzes. Dort in Berlin können Symbole der Liebe und des Glaubens genauso wie die Stadt selbst nicht unterdrückt werden.“

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Stuttgart + Islamisten + Racial Profiling und wegschauen

Das ist doch schön, dass die Islamisten abnehmen. Da kann sich dann der Verfassungsschutz ja ganz besonders auf Rechte konzentrieren? So ganz ist dem nicht so. Die Extreme nehmen zu, allerdings nicht die Gefährder. Also Islamisten nehmen zu, aber nicht die ganz gefährlichen: https://www.tagesschau.de/inland/islamisten-deutschland-105.html

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Stuttgart – erneut Ausschreitungen: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/erneut-ausschreitungen-in-stuttgart-100.html

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Racial Profiling ist verboten. Klar. Nur: Verbote helfen nicht. Wer rettet die Kinder der Zugewanderten davor, in die Hände der Drogenhändler und Mafia zu geraten? Sind sie diesen ausgeliefert und machen dann eben das, was man von ihnen verlangt – oder schützt man sie besonders? Racial Profiling ist nicht die Lösung. Wegschauen vor den Nöten der Gefährdeten aber auch nicht. Manche schauen weg – die meinen, sie würden sich besonders für sie einsetzen. Sie stecken den Kopf in den Sand irgendwelcher ideologischer Weltvorstellungen – sagen wir: Ideologemata: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/stuttgarter-krawallnacht-das-wort-stammbaumrecherchen-fiel-gar-nicht-16857804.html?fbclid=IwAR1pqhaLUnW4b6Vzocn2FyekqQrPzWh9TOoe_fRervyEqW_ih7olSCnd-Uk

Bei Racial Profiling – da darf man das Wort noch verwenden?

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