Ein bisschen herumprobieren. Und die Figuren mit der Maus bewegen – dann singen sie höher, tiefer… Skript tutorial rechts anklicken. Alle vier Bubbles stellen sich nebeneinander. Dann rechts unten die gewünschte Weihnachtsmelodie anklicken. Während sie singen, kann man die einzelnen Figuren mit den Melodien verändern.
Im Talmud wird geschrieben, dass der Sündenbock in die Wüste getrieben wurde. Ein Wollband, das rot war, wurde, wenn Gott die Sünden vergeben hatte, weiß. Das Volk jubelte. Blieb es rot, waren alle bedrückt und traurig. Nun heißt es im Talmud https://www.sefaria.org/Rosh_Hashanah.31b?lang=bi , dass das Band seit 40 Jahren vor der Zerstörung Jerusalems (im Jahr 70) nicht mehr weiß geworden sei. So lehrt es die mündliche Überlieferung.
Wann wurde Jesus hingerichtet? Im Jahr 30. Das war sicher ein großes Ereignis, dass das Band nicht weiß wurde. War vielleicht Jahre lang in aller Munde. Half dieses Ereignisses das Verstehen des Kreuzestodes Jesu als Sündenvergebung und Jesus als Lamm Gottes, das die Sünden der Welt trägt, zu vertiefen?
Wie dem auch sei: Das ist eine sehr sonderbare Notiz im Talmud, weil sie mit der Kreuzigung Jesu zusammenfällt.
Der Glaube beinhaltet viele Wunder: Empfängnis Jesu, Lehre Jesu, Wundertätigkeit Jesu, Sündenvergebung durch Schandtod am Kreuz, Auferstehung Jesu, Geistgabe, Neuschöpfung, ewiges Leben, Dreieinigkeit Gottes – alles durch einen Menschen aus dem Kaff Nazareth. … Der Glaube selbst ist ein Wunder.
Es geht um Ablehnung einer Politik, die Russland und China nicht einsehen: Syrien wird als autark angesehen. Das können manche in unserem Land nicht begreifen. Dass Peking und Moskau miteinander versuchen, dem Westen Paroli zu bieten, wer mag es ihnen verdenken. Sie wollen selbständig bleiben – wie auch wir im Westen nicht unter Moskau und China agieren wollen. Sie werden immer stärker und selbständiger – das wird noch viel diplomatisches Geschick und Fingerspitzengefühl in Anspruch nehmen. Wir im Westen sind das nicht gewohnt, weil wir denken, wir sind die Hüter der Welt.
Es ist Schade, dass man eben polarisiert – auch von deutscher Seite aus – statt versucht, miteinander zu handeln.
Nun Polarisierendes: Die UN ist kurios. China – Mitglied im Menschenrechtsrat. Kann man tiefer fallen?
Das verstehe, wer will: Die fahren sie in Risikogebiete, kommen dann Anfang Januar zurück, gehen in die Schulen, arbeiten in Krankenhäusern und Seniorenheimen, Arbeiten als Reinigungskräfte, Verkäufer – also überall da, wo man mit vielen Menschen in Kontakt kommt – hat man wenigstens dann von der Politik diese Menschen im Blick? Die hat man nach den Herbstferien aus dem Blick verloren – und die brave Bevölkerung wird eingetütet.
Halt an Drogen, an Menschen, an esoterischen Vorstellungen, an politischen, religiösen Ideologien, an Nahrung, an Hobbys, an technischen und medizinischen Zukunftserwartungen, an sich selbst zugefügtem Schmerz – an vielem, vielem mehr.
Vieles verspricht Menschen Halt, macht sie jedoch haltlos. Sie versuchen sich im Leben zu halten und am Leben zu erhalten. Dennoch: Es wartet der Tod. Nicht nur er. Häufig begleitet von Krankheit, Schmerzen, Einsamkeiten, mutigem aber aussichtslosen Kampf.
Das ist es wohl, was Jesus Christus meinte, als er sagte: Menschen sind wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Das ist es wohl, was den Jünger Jesu, Johannes, auch massiv beschäftigte, bis er den fand, der der Hirte ist. Und er bekennt von Jesus: Ich bin der gute Hirte, der sein Leben lässt für die Schafe. – Durch die Auferstehung dieses Hirten haben die Schafe ein Licht, an dem sie sich orientieren können, der ihnen vorangeht, ihnen nahe ist.
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Zur Erinnerung: Der Auferstandene ist der, der gefoltert, erniedrigt, hingerichtet worden war; dem nach menschlichen Maßstäben gesehen, das Leben entglitt, die Zukunft genommen wurde. Er ist also keiner, der im Wohlleben auf dem Höhepunkt seiner Macht, von allen geehrt und gefürchtet gestorben ist. Das wird sehr leicht übersehen. Aber erst durch dieses grausame Sterben wird der Hirte als einer erkannt, der nicht nur auf irgendeiner Bühne der Weltgeschichte weise, salbungsvolle Worte und erhebende Taten zu bieten hat, sondern weiß, was Menschen leiden. Er weiß, was Menschen ertragen müssen. Darum ist seine Nähe so wertvoll und Kraft schenkend.
Ein sehr interessanter Film, der den Menschen auf die Ränge verweist.
Aber – ich las einmal irgendwo – der Mensch ist nicht über den Hund zu stellen. Seitdem warte ich, dass der Hund seine Dose mit dem Dosenfutter selbst öffnet.
Der Mensch ist nur groß als Ebenbild Gottes. Als solches ist er Teil der Schöpfung. Als Ebenbild Gottes hat er die Aufgabe, sich für Gottes Schöpfung einzusetzen. Wenn er dem nicht entspricht, was Gott für ihn vorgesehen hat, liegt seine Besonderheit darin, dass er böser, grausamer ist als jedes andere Lebewesen. Er kann Engel und Teufel sein – was von Tieren nicht zu sagen ist. Oder? Aber all das ist nicht neu – das weiß man schon in alttestamentlicher Zeit.
Was den Film ein wenig suspekt macht: Menschen können alles nicht, was einzelne Tiere tun können. Er kann im Verhältnis nicht so hoch springen wie ein Floh. Aber er kann sehr viel ausgleichen – durch seine Intelligenz. Was auch immer sie im Film über den Menschen sagen – auch in dem Versuch, ihn als Teil der Schöpfung zu zeigen – sie bleiben an dem hängen, dass der Mensch besonders ist. Letztlich läuft es – erwartbar – auf Umweltschutz hinaus.
Was den Film gut macht: Er ordnet den Menschen ein und zeigt die Bedeutung der Schöpfung als Ganze, die Einbettung des Menschen in das große Ganze – das Große und Ganze der Natur.
Gott spielt keine Rolle. Die den Film hergestellt haben, erweisen sich als gelehrige Schüler Feuerbachs (der Mensch erschafft sich Gott). Und so wird der Mensch dann wieder so groß gemacht, dass es einem Angst und Bange werden muss.
Wir wissen nur, was wir entdeckt haben. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir nicht, wie das wurde, warum das wurde, was ist.
Die Schönheit der Natur, Schönheit sehen und empfinden zu können – spiegelt den Schöpfergeist Gottes wider.
Wenn wir das wissen, sehen wir auch deutlicher, wie mit denen umgegangen wird, die diesem Great Reset Widerstand leisten, weil sie unabhängig bleiben wollen.
Alles nur zum Guten des Untertans.
Ich wäre der letzte, der nicht eine zum Guten veränderte Welt wünschen würde. Weltweit. Wie wir allerdings von der Weltgeschichte wissen, ist der Mensch so gestrickt, dass er dann umschlägt und wir wieder einen großen Diktator bekommen – nicht nur als Individuum sondern auch als tyrannische Gruppe. Warum auch nicht? Manche würden sagen: Wenn der Mensch dazu gezwungen wird, Gutes zu tun, die Umwelt zu schützen, … – dann ist das doch nicht schlecht?
Man sollte nur mal von Wladimir Solowjew: Kurze Erzählung vom Antichrist von 1899/1900 lesen. Schritt für Schritt wird dem Menschen Freiheit genommen. Widerstand leisten gegen solche Menschen, die sich als Menschheits- und Weltretter sehen, kann lebensgefährlich werden. Der Mensch oder die Gruppe, die sich anheischt, gottlos das Reich Gottes auf Erden zu errichten, ist eben ein Antichrist.
Man darf sich keine Illusionen machen: Die meisten Christen werden sich auf die Seite des Antichrist schlagen. Das war schon immer so – nicht nur bei den Deutschen Christen, die Hitler huldigten und gleichzeitig christliche Lieder sangen. Dem Antichrist huldigen – aber im Namen Christi agitieren. Das liegt dem Menschen.
Wer sich dem Nudging entziehen wird, weil er die Machenschaften durchschaut, wird es nicht leicht haben.
Gleichzeitig sind viele Menschen nicht bereit, Sklave irgendwelcher Ideologen zu sein. Sie werden erst spät merken, welches Spiel mit ihnen gespielt wird. Aber wenn sie es merken, werden sie immer wieder aufbegehren, den Samen der Freiheit weitertragen. Und dann wird diese ganze Antichrist-Sippe durchdrungen und überwunden. Das sind dann die Menschen, auf die ich immer wieder die Hoffnung setze. Aber wie immer bis dahin: Die Opfer werden immens sein. Menschen Gottes werden bereit sein, diese zu bringen – in aller Schwachheit, allem Irrtum, aller Fehlbarkeit. Denn Gott regiert und führt die Welt zu seinem Ziel. Welcher ideologische Clan auch immer sich selbst auf den Sockel des Antichrist stellt.