Wenn man ständig droht, die Drohungen aber nicht wahrmacht, warum sollten die Taliban dann nicht unmenschlich schalten und walten wie sie wollen? Die UN wird an der Nase herumgeführt wie ein Tanzbär. Mitleid erregend: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/un-hilfe-afghanistan-103.html
Ich habe viel über und von Gott selbst gehört. Ich habe viel über Gott gelesen und sein eigenes Wort. Ich habe viel vor ihm, mit ihm, über ihn nachgedacht. Ich habe viel mit ihm, von ihm, über ihn geredet. Ich habe viel von Gott gespürt – Du kamst zu mir.
Gott, Dir sei überschwänglich Dank. Gott, vergib uns, was uns von Dir trennt. Gott, Deine helle Geistes-Gegenwart gibt Mut. Gott, wir legen uns in Deine sorgende Hand. Gott, Deine wunderbare Liebe lebt uns hin zu Dir.
Ein Beitrag, der es in sich hat. Es bleibt teuer – weil es die Regierung so will und so vorbereitet hat mit ihrer Politik. Höhere Preise werden wir aushalten müssen – und all die Industrie und Menschen, die das nicht so einfach sagen können und ins Strudeln geraten? Und wenn man ausgehalten hat, werden sich die Preise wieder regulieren. Aha – preiswert wie vor Habecks Regierung? Kaum. Es sei denn, wir werden wieder russisches Gas importieren. Die Gaspreise auf dem Markt sind billiger geworden – aber das wird den Bürgern nicht zugute kommen. Dass es ein Gasmangel geben könnte – dass dem nicht so sein wird, hoffe ich auch – aber die Preise sind das Problem. Da sich dann manche Menschen das Heizen nicht mehr leisten können. Schön, dass er sich bei der Bevölkerung bedankt. Der Dank gilt nur, wenn alle gehorsam sind. Wir hörten ja schon die intendierten Drohungen aus Regierungsumfeld: Ihr habt nicht genug gespart – ihr seid selbst Schuld, wenn ihr friert. Leider bin ich noch nicht in der Lage, mich bei der Regierung für all das Malheur zu bedanken: https://www.welt.de/politik/deutschland/article242910797/Robert-Habeck-Dann-sinken-die-Gaspreise-fuer-Verbraucher.html?icid=search.product.onsitesearch
Deutsche Unternehmen
An solche Nachrichten müssen wir uns gewöhnen, denn die Politik tut alles, um die Unternehmen kleinzumachen oder außer Landes zu drücken – natürlich in Partnerschaft mit der EU: https://www.faz.net/aktuell/finanzen/deutschland-verliert-an-der-boerse-dramatisch-an-einfluss-18565561.html Und was das bedeutet, wenn keine Gelder mehr kommen, kann jeder an seinen fünf Fingern abzählen. Noch sind Unternehmen im Land. Wenn die Bevölkerung ärmer wird, da darf sich keiner was vormachen, wandern sie ab.
Apropos EU: Ist die Info richtig, dass Deutschland 800.000€ täglich hätte zahlen müssen, wenn die EU-Nitratrichtlinie nicht rechtzeitig umgesetzt wird? https://www.wochenblatt-dlv.de/politik/jahr-oezdemir-maue-bilanz-571455 Glückliche Briten! Die EU braucht Geld, klar. Aber geht es nicht auch ziviler? Es geht um Macht. Bin gespannt, wann die nächsten rauswollen. Leider. Versagen der EU-Granden ist schlimm.
Ein destabilisiertes Russland würde für Europa und Asien viel Übles mit sich bringen: https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-freitag-217.html#Sicherheitsexpertin-Schwaches-Russland-ist-destabilisierend-fuer-Europa Meine Frage aber ist: Ist Russland wirklich destabilisiert oder sind das nur die Träume mancher, Russland in die Knie zu zwingen? Das darf auf jeden Fall nicht das Ziel sein. Das Problem aber auch hier: Tut nicht Putin alles dazu, das Land zu destabilisieren? Andererseits: Militärisch wird Russland viel dazulernen, diplomatisch und Netze knüpfend wird es auch phantasievoller. Diese scheinbare Schwäche kann zur kommenden Stärke führen. Hoffentlich eines demokratischen Russlands.
Du musst Dich groß und stark fühlen, nimm nur dein Leben in die Hand! Ich nehme mein Leben in die Hand und ich bin groß und stark. Oft bemerken wir: Das ist Selbstbetrug. Wir benötigen jemanden, der uns von dem Selbstbetrug befreit: Jesus Christus lässt uns schwach sein, schenkt uns in der Schwäche Kraft.
So kann man bestimmte Themen aufbauschen. Und der arme Özdemir, der doch nur das Beste für uns wollte, bekommt eine Abfuhr. Warum der böse Bundesrat nicht seinem Vorhaben folgte, wird leider nicht gesagt. Ein schwarzer Tag für alle Medienkonsumenten.
Was wird da noch alles herauskommen? Wird alles herauskommen? Wieso ist die europäische Sozialdemokratie so in diesen Fall verwoben? Ich kann mich noch erinnern, dass wir als Jugendliche – auch ich zählte dazu – eher linksgerichtete für die Autonomie der Westsahara eintraten. Die damalige SPD nicht? Wann kam der Schwenk, dass man nun nach massiver „Vorarbeit“ Marokkos für die Zuordnung zu Marokko ist? War Trump der Auslöser? Kam es schon vorher? Auch unsere Regierung macht sich für die Annexion stark. Komisch, statt Marokko zu sanktionieren. Nun denn, Marokko ist nicht Russland und Westsahara ist nicht Europa. Allerdings fragt man sich auch, was für Folgen die marokkanischen Bespitzelung von allen möglichen auch hochrangigen Personen Europas (Macron) hat. Hat das was damit zu tun? https://www.heise.de/tp/features/EU-Korruptionsfall-Eva-Kaili-Wie-aus-Katargate-ein-Marokkogate-wird-7398378.html?seite=all
Unser EU-Beitrag
Das war zu erwarten. Einmal haben wir ja das Geld, das man überall ausgeben kann – im letzten Jahr wurde uns ja ständig gesagt, wofür die Regierung nicht alles Beiträge abgibt und verspricht. Zum anderen: Irgendwer muss ja den Beitrag, den Großbritannien zahlte, ersetzen. Und nachdem Merkel mit ihrer Politik dazu beigetragen hat, dass GB schleunigst die EU verlassen wollte – ist das die Strafe dafür: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/deutschland-eu-haushalt-101.html
Das wird ihnen höchstwahrscheinlich nichts nützen. Wie neutral ist der Europäische Gerichtshof? Sämtliche EU-Länder gieren nach dem Geld. Da wird er wohl nicht sagen: Übergewinnsteuer – weg! Übrigens wird im Beitrag statt von Übergewinnsteuer auch von „befristeten Solidaritätsbeitrag“ gesprochen. Scheint ein anderes Wort für Übergewinnsteuer zu sein. Zwangssolidarität – dürfte auch ein Unwort des Jahres sein.
Triggerwarnung
Unsere Regierung – nur schauen, wer sich ärgern will: https://www.youtube.com/watch?v=4mgCyn35-ng Interessant der buddhistische Ansatz: Sich nicht abhängig machen bedeutet, mit Freuden zu hungern, mit Freuden alle sozialen Kontakte loslassen, mit Freuden frieren…
In der Weihnachtszeit, in der Zeit des Friedens reden alle vom Krieg, von Panzern, Strategie, Drohnen, Flugabwehr, von Milliarden Geldern. Redet jemand von Soldaten – dem notwendigen Menschenmaterial im Krieg, Krieg, Krieg?
Wie zart ist das Pflänzchen Frieden. Unermüdlich in die Kriegsrhetorik einwerfen: Krieg, Krieg, Krieg, Fri…, Krieg, Krieg, …den, Krieg, Krieg, Frieden, Krieg…, Frieden… Hineinrufen in die Sprachlosigkeit: Verhandlungen! Hineinrufen in die Kriegsrhetorik: Abrüstung! Hineinrufen in die Welt der Zerstörung: Gemeinschaft! Hineinhandeln in die Welt der Gewalt: Haltet ein! Hineinhandeln in den Hass: Frieden, Frieden, Frieden!
Hineinrufen und -handeln: Ehre sei Gott – dessen hilfreiche Herrlichkeit sich im verletzlichen Jesus-Säugling den Menschen zuwendet – und Frieden den Menschen, die in und aus seiner Liebe leben.
Aus dem Gedicht habe ich aus Gründen des Copyrights nur wenige Worte stehen gelassen:
Terror Arbeit bei Nacht Hastig Urteile verteilten an Soldaten Wodka. Riefen Männer und Frauen Nahmen Kleider ab Karrten Gefangene weg. Nachts trieb man sie Über den Eis-Schlamm Vor die Stadt an den Rand der Schlucht, Erschoss sie Erstach sie. Wälzte Lebende in die Grube Schüttete Erde darauf. Beim Morgengrauen schlichen „Frauen, Mütter, Hunde. Scharrten die Erde auf, nagten an Knochen, Küßten das geliebte Fleisch.„
Das Gedicht musste weitgehend übernommen werden, um die folgende Darlegung verstehen zu können. Lesen wir als Deutsche das Gedicht, denken wir vermutlich automatisch an die Zeit des Nationalsozialismus, in der Menschen wie hier beschrieben ermordet wurden, wahllos hingerichtet, geordnet, gezielt, in Gruben verscharrt. Aber es handelt sich um ein Gedicht aus dem Jahr 1919. Entnommen aus: Russische Lyrik. Gedichte aus drei Jahrhunderten. Ausgewählt und eingeleitet von Efim Etkind, Piper Verlag München, 2. Auflage 1987, 356; übersetzt von Rolf-Dietrich Keil.
Der ukrainisch-russische Dichter, Maler, Publizist Woloschin (1877/8-1932) lebte in einer Zeit, in der das Leben in Russland/Sowjetunion äußerst kompliziert war. Vorrevolutionäre Stimmungen, dann 1917 die heftigen folgenreichen revolutionären Auswüchse. Seinen Band „Gedichte über Terror“ brachte er 1923 in Berlin heraus – in der Sowjetunion wurde es verständlicherweise nicht gedruckt. (Bibliographische Angaben s. https://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_Alexandrowitsch_Woloschin )
Er lebte einige Zeit in Westeuropa, erlebte nach Russland zurückgekehrt 1905 den so genannten Petersburger Blutsonntag, als vor dem Zarenpalast mehr als 100/400 friedlich demonstrierende Menschen erschossen wurden. Seitdem gab es in Russland überall Aufstände, Morde. Er war Pazifist und weigerte sich, an Kriegshandlungen teilzunehmen. Während der Revolution versuchte er beide Parteien – die Roten (von Trotzki gegründete Rote Armee – Kommunisten), und die Weißen (Demokraten, Nationalisten, Konservative, nicht extremistische Sozialisten) – zu versöhnen, nahm von beiden Menschen auf, die sich vor der jeweils anderen verbergen wollten. Denn diese Gruppen bekämpften sich mit allen Mitteln – terrorisierten auch die Zivilbevölkerung. Der Bürgerkrieg hat bis zu 10 Millionen Menschen das Leben gekostet. Die Rote Armee besiegte die Weiße Armee in den unterschiedlichen Bereichen Russlands 1920-1922 (Gründung der Sowjetunion). Überwiegend lebte Woloschin an der Südküste der Krim. Dort besiegten die Roten die Weißen 1921.
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1919 wurde in Russland durch die genannten Armeen herumgemordet – ca. 20 Jahre später durch die nationalsozialistischen Ideologen. Die Kämpfe in China – unter dem stalinistischen Kommunismus auch der Stalin-Fan Mao, der sich dann von der Sowjetunion freikämpfte -und die massiven Bürgerkriegszeiten in China, die Kämpfe, Vernichtungen von Menschen in den 40er bis in die 60er Jahren. Ein ungeheures Blutbad. Raffiniert und hinterlistig durchgeführt zum Teil, von Intellektuellen und Fans in aller Welt goutiert. Schlimme Zeiten – ein wenig aufgearbeitet von einem Überlebenden, Solschenizyn (Sowjetunion). Wie sieht es mit der Aufarbeitung der chinesischen Revolution aus – auch die Geschichte der Mao-Fans in Europa? Aus Perspektive der Opfer?
Diese im Gedicht geschilderten Hinrichtungen kann ich im Augenblick weltweit nicht sehen, wie noch vor wenigen Jahrzehnten in Bosnien (1995) und in anderer Form in Ruanda (1994). Wie sieht es durch die letzten Jahrzehnte bis heute in den Lagern aus? Den Lagern Chinas, Nordkoreas? Wie in den vielen Lagern, Gefängnissen der Welt, in denen Gefangene aus politischen, religiösen, ethnischen Gründen inhaftiert sind? Eritrea? Iran? Pakistan? Myanmar? Belarus? Vietnam? Laos? Türkei? Iran? Venezuela, Nicaragua? Was geschieht in Äthiopien? Das sind nur die Namen der Länder, die mir spontan eingefallen sind. Wann werden ehrliche Aufarbeitungen dieser brutalen Zeiten – aus der Perspektive der Opfer – möglich sein?
Mitleidlos, gebeugt, nackt, kontrolliert, gefoltert, herumgekarrt, ohne zu wissen, was mit ihnen passiert, in Finsternis herumgeschubst, vorwärts getrieben in den Tod, frierend – so im Gedicht -, aber in manchen Staaten vegetieren sie dahin in überhitzten Containern. In Dunkelheit – in grellem Licht, Tag und Nacht, Zeitlosigkeit bemächtigt sich ihrer. Überfüllte, vor Schmutz starrende Lager, saubere, glänzende Stätte der Vernichtung, Orte des Hungers nach Nahrung und Geborgenheit, Orte Hasses, der Folter, der emotionslosen Erniedrigungen, der zerstörten Gewissen, der zerbrochenen Seelen, verlorene Achtung vor Gott und Mensch. Orte, wie auch immer, in denen Menschen erzogen, gebrochen, gehirngewaschen werden sollen.
Ja, es gibt Unterschiede. Das Gedicht beschreibt andere Situationen, als wir sie in den genannten Ländern vorfinden. Aber gleich ist die Menschenverachtung, es geht darum, dass Gerechtigkeit und Recht keine Rolle spielen. Menschen werden mit Wodka (so das Gedicht), aber auch mit anderen Drogen, mit Karriere- und Finanz-Versprechungen dazu getrieben, andere zu vernichten. Eigene Ängste, selbst unter die Zertretenen zu geraten, wenn man nicht mitmacht. Menschen, die Lügen glauben, die sich barbarischen Autoritäten unterwerfen, sadistische Machtfülle spielt eine Rolle, unkontrolliert oder gefördert durch den Staat. Ideologien – Drogen, die dazu verführen, Menschen nicht als Menschen zu sehen, sondern als Feinde, als zu vernichtende, lästige Insekten. Wesen, die auf dem Weg in die heile Welt der Ideologie stören. Nicht nur stören, sondern auch für Schlimmes verantwortlich gemacht werden – und darum verachtet, verspottet und vernichtet werden müssen.
Wo werden heute die erniedrigten und vernichteten Menschen entsorgt? Verbrannt, um Spuren zu beseitigen? In Massengräbern? Irgendwo zerstreut in den Wäldern, Meeren, Flüssen, zerrieben unter Steinen? Zerfleddert von Tieren? In Säure? Welche Felder oder Wälder wachsen üppig, weil die Leiber der Opfer sie düngen? Verschollen? Keiner weiß? Namenlos? Oder: Den Angehörigen als Asche übergeben mit der „traurigen“ Mitteilung, dass der Angehörige leider an einer Krankheit, auf der Flucht verstorben ist?
Wo sind all die Opfer begraben? Werden die Friedhöfe in Zukunft zu Orten, an denen man ihrer gedenkt, ihrer gedenken darf, weil endlich die Tyrannen und die tyrannischen Gruppen selbst unter der Erde liegen? Angehörige werden die Opfer suchen, sie nicht finden – finden sie einen Ort der Trauer? Sind sie selbst verrückt geworden, zerbrochen, zermürbt? Opfer, lebende Tote? Warten – hoffen – sehnen? Den Opfern den erniedrigten Namen zurückgeben. Ihn in Ehren halten. Jetzt schon ihre Namen eruieren, unabhängig von ihren politischen, religiösen, ethnischen Hintergründen, damit sie eines Tages als leuchtendes Beispiel für Menschsein gelten. Menschen, die in Freiheit leben dürfen, haben auch Aufgaben, damit die Tyrannen nie und nimmer siegen.
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Es liegt an uns, den Mitmenschen ein Wolf zu werden – oder ein Mensch, der die Hand reicht, stärkt.
Es liegt an uns, mit der Menge mitzuheulen, zu grölen, kreuzige ihn! – oder die Stimme in Klugheit dagegen zu erheben, auch wenn sie schwach ist?
Es liegt an uns, mitzumachen, andere zu erniedrigen – oder auf Seiten der Erniedrigten zu stehen und sie aufzurichten.
Es liegt an uns, andere in die Kategorie Feind einzuordnen und sie zu vernichten suchen – oder als Mensch immer neu versuchen, auf den anderen zuzugehen.
Es liegt an uns, gleichgültig zu sein, ob wir Gewalt an anderen ignorieren, sie übersehen – oder ob wir uns für sie einsetzen, auch wenn es für einen selbst gefährlich werden könnte.
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Woloschin hat einige Texte mit Christus im Zentrum geschrieben – vor und nach seiner Annäherung an die Anthroposophie. 1918 entstand das Gedicht „Das taubstumme Russland“. In diesem zeigt er auf, dass Russland ein von Dämonen besessenes Land ist. Es bleibt den gepeinigten Menschen nur noch, Christus zu bitten, er möge kommen, es bleibt nur noch das Wissen, dass einer – Christus – kommen wird, der dem Satan befiehlt: „Fahre aus!“ – in Anlehnung an Markus 5,8. (Ähnliche Hoffnung auch in dem Gedicht von 1917: „Die taubstummen Dämonen“: Diese gehen über die Erde – bis Christi Antlitz aus den Wolken in die Finsternis leuchtet)(*) Und im gleichen Jahr, in der das oben genannte Gedicht geschrieben wurde, hat er eines geschrieben, das die Welt als Fleisch Satans, der gefallene Engel, bezeichnet. Während Christus den Menschen durch seinen Kreuzestod befreit hat, wartet der Satan noch auf die Befreiung. Der Mensch müsse nun lieben und glauben, damit auch der Satan befreit werde. (Es wird bei Kasack aus dem Kontext nicht ganz klar, ob es sich um das Gedicht „Stigmata“ handelt.) (**)
Ein Satz, den der Apostel Paulus den Gemeindegliedern in Korinth geschrieben hat (1. Kor. 16,13). Jesus Christus war Opfer. Durch die Auferstehung wurde die Angst vieler Menschen überwunden. Er stärkt durch Jahrtausende hindurch Menschen, die erniedrigt werden. Er selbst als Leidender – und der, der den Tod überwunden hat. Durch die Auferweckung durch Gott werden die Opfer wieder gewürdigt, auch wenn Menschen sie vergessen.
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Das Gedicht von 1919 – es ist ein Gedicht, das in vielen Zeiten der Menschheitsgeschichte entstanden sein könnte. Weltweit. Es beschreibt neutral. Wie ein Zeitungsbericht. Wie ein Film abläuft. So war es. Emotionslos. Oder doch nicht? Der Dichter, der Beobachter regt unsere Emotionen mit einzelnen Worten an. Mitleid. Mitleid darf nicht im Mitleid stecken bleiben. Mitleid fordert Tat. Erinnerung an die Opfer der Vergangenheit – Einsatz für die Opfer der Gegenwart.
Schon interessant zu sehen: die alten Städte. Sie waren einst die Zentren der Macht, des Wohlstands für manche. Ephesus auch eine wichtige Stadt für die Christen – auch für den Apostel Paulus. 262 wurde die Stadt von den Gothen zerstört. Einige Jahrzehnte später hat der Bischof Wulfila den Gothen mit der Bibelübersetzung eine Schriftsprache geschenkt. Christen geben niemals auf.
Wie viele Leben wurden zerstört durch die Anfälligkeit für Schmeicheleien. Heuchlerische und verführerische Absichten wurden nicht rechtzeitig erkannt.
Es ist gut, dass die naive Globalisierungssucht endlich ihr Ende gefunden hat.
Aber: Um Globalisierung im vernünftigen Sinn kommen wir nicht herum. Es kann kein Land autark leben. Auch die EU nicht. Wir sind weltweit aufeinander angewiesen. Diese Angewiesenheit sollte in vernünftige Bahnen gelenkt werden – ohne den ideologischen Hintergrund: Globalisierung ist die Lösung für alle Probleme – mit Ziel Weltregierung.
Die Hoffnung, dass globale Vernetzungen Frieden bedeuten, sollte auch nicht ganz aufgegeben werden. Wir merken ja in dieser Situation, was es bedeutet, die Vernetzung aufzuheben. Sehr viel Armut, Ängste, politische Wirren. Und das wird dann doch für ein paar Jahrzehnte abschreckend sein.
Globalisierung darf auf keinen Fall bedeuten: Wir stehen über andere. Es muss bedeuten: Wir sind unterschiedlich, aber wir arbeiten zusammen.
Rüstungsausgaben
Die Regierung ist ein Negativ-Phänomen. Als Opposition viel reden – dann an der Regierung anders handeln: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-genehmigte-ruestungsexporte-fuer-mehr-als-acht-milliarden-euro-a-93811503-4312-4353-9eae-c1bba3630b2d Und diese Frau treibt weiter an: https://www.tagesschau.de/inland/strack-zimmermann-kritik-101.html Wir haben selbst kaum funktionierendes Material – und sollen liefern. Aber das hat natürlich auch sein Gutes: Der reale Krieg hilft das Material zu testen. Aber auch die Russen lernen dazu, merken, wo das Material versagt, was zu verbessern ist, um die Angriffe zu größerem Erfolg zu führen bzw. die Verteidigung zu stärken. Die Ukraine scheint sich als ein Waffen-Testgebiet herauszubilden. Es darf dennoch nicht sein, dass der Krieg auf Russlands Gebiet ausgedehnt wird. Die Verteidigung muss massiv unterstützt werden – nicht aber die Angriffe auf russisches Gebiet.
Wie immer in Kriegen: Die Herren und Damen testen – die Zivilbevölkerung und Soldaten leiden. Es hat sich nichts geändert seit Menschengedenken.