Einsatz gegen Ausbeutung + Soja gegen Urwald

Um die Situation der Textilarbeiterinnen in Kambodscha kennenzulernen, haben drei junge Leute aus Norwegen die Situation vor Ort kennengelernt. Nun setzen sie sich gegen die Ausbeutung von Textilarbeiterinnen ein: http://www.focus.de/politik/videos/schockierendes-experiment-wo-kommt-die-kleidung-eigentlich-her_id_4427254.html

Hier kann man sich über „Saubere Kleidung“ informieren und dafür engagieren: http://www.saubere-kleidung.de/

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Der Urwald muss dem Soja weichen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/amazonas-regenwald-in-brasilien-soja-moratorium-ausweiten-a-1014963.html Die Naivität der guten Menschen wird ständig durch solche Nachrichten drangsaliert: Auch gut sein wollen schadet.

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Kirchensteuer: „Reine“ Christen und Atheisten Hand in Hand

Auch ohne Kirchensteuer wird die Kirche nicht aus besseren Christen bestehen. Oder sind die Menschen der Freikirche bessere Christen? Meine Meinung: Kirche sollte sich nicht leichtfertig aus dem öffentlichen Raum zurückziehen und dadurch die vielen Chancen verpassen. Kirchen wie Freikirchen sollen ihre Aufgaben erledigen zum Wohl unserer Gesellschaft. Und die von Atheisten immer wieder ins Feld geführten Argumente sollten hinterfragt werden, statt leichtfertig nachgeplappert zu werden. Als Jugendlicher war ich auch für die „reine Kirche“, klein aber fein. Inzwischen sehe ich es anders. Ich denke, dass die Kirchen viele Aufgaben nur anpacken können, weil sie Menschen hat, die nicht aktiv mitmischen, sondern sie nur zu finanzieren mithelfen. Das ist wie mit anderen Gruppen auch. Man kann nicht überall mitmischen – aber man kann, wenn die finanziellen Ressourcen vorhanden sind, den Gruppen helfen, sich zu engagieren. Dass die Kirchen allerdings auch Geld zum Fenster rauswerfen, so in der Genderfrage und vielen anderen Bereichen, das ist bekannt und muss gesondert von der Frage nach den Kirchensteuern angeprangert werden. Ebenso ist bekannt, dass sie Gelder zurückhält, wo sie sie stärker einbringen müssten, aus Angst vor der Zukunft. Aber auch das hat nichts damit zu tun, dass Kirchensteuern einkassiert werden. Themen, die nicht zusammengehören, sollte man nicht mit der Frage der Kirchensteuer vermengen. http://www.kath.net/news/49205

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Keine Terroristen + keine Linken bei Beerdigung von Khaled + Ehrenmord?

Die Mörder von Paris waren keine Terroristen, sie haben 12 Menschen ermordet – aber sie waren keine Terroristen. Warum nicht? Weil die UN sich nicht auf eine Definition dessen festlegen kann, was ein Terrorist ist, so der Chef der BBC im arabischen Raum. http://www.jihadwatch.org/2015/01/head-of-bbc-arabic-dont-call-charlie-hebdo-killers-terrorists Ich kann mir gut vorstellen, warum sich die UN, wenn es denn stimmen sollte, sich auf keine Definition festlegen mag: Der Druck der islamis(tis)chen Staaten und der Staaten, die von ihrer Gnade abhängig sind, ist wohl zu groß.

Ich hoffe, dass einmal die Zeit kommt und die Welt nicht mehr vom arabischen Öl und Gas usw. abhängig sein wird, dann wird wieder ein Terrorist Terrorist genannt werden dürfen, dann wird der Druck auf die Meinungsfreiheit wieder nachlassen, weil auch westliche Staaten nicht mehr einsehen werden, dass sie sich den Versuchen diktatorischer Länder beugen sollten.

Aber es ist ja auch schwer, Terrorismus zu definieren. Wären dann all die Pakistaner, die Millionen gesammelt haben, um die Charlie Hebdo Mitarbeiter zu ermorden – alles Terroristen?

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Interessant finde ich die Charakterisierung derer, die angesichts der Ermordung von Khaled B. auf die Straße gingen, als: „linke Szene“ – und das durch die taz! Also: Die linke Szene war bei der Beerdigung nicht dabei – warum nicht? Weil der Mörder nicht ihren Vorstellungen entsprochen hat, so die taz: http://taz.de/!153481/ Mausert sich die taz zu einem guten Blatt? Wir erfahren hier auch über den Unmut von Leuten, die die Polizei kritisiert haben, weil sie überhaupt die Mitbewohner in die Untersuchung einbezogen hat, statt sich auf die Rechtsextremisten zu beschränken.

Wie beschränkt muss man sein, um ein so enges Weltbild zu haben. Die Mörder sind immer die Rechten. Manchmal denkt man, wir würden in einer aufgeklärten Welt leben, in der gleiches Recht für alle gilt. Nichts da. Zur Beerdigung kamen übrigens, so die taz: „fast nur Schwarze“.

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War die bestialische Ermordung der zum Islam konvertierten 19 jährigen schwangeren Maria P. ein Ehrenmord? http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz/trauer-um-getoetete-maria-der-wald-der-schande,7169126,29662310,item,2.html

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Linke, Rechte – Pegida – Fahimi SPD + Christen und Pegida

Ja, jeder kann so ein Schreiben verfassen. Und jeder kann ein Schreiben allgemein unterschreiben. Frage ist: Hat Fahimi überprüfen lassen, woher das Schreiben kam? Hat sie überprüft, wieweit dieses Schreiben die Meinung der Magdeburger Pegida wiedergibt? Das sind Fragen, die sich politisch Verantwortliche stellen müssen, bevor sie mit einem Pamphlet an die Öffentlichkeit gehen. Wenn sie es nicht tun, handeln sie verantwortungslos und sind als Volksvertreter inakzeptabel, weil sie alles Mögliche heranziehen, um einem Teil des Volkes eins überzubraten, ohne sich die Mühe zu machen, näher hinzuhören. http://michael-mannheimer.net/2015/01/25/die-spd-generalsekretaerin-und-der-angebliche-frau-auslaenderddrecksau-pegida-schreiben/

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Pegida und kein Ende: Nun sieht sich die Evangelische Allianz Frankfurt dazu bemüßigt, sich von einer Pegida-Veranstalterin zu distanzieren, weil sie unangemessenes Vokabular benutzt habe: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/evangelische-allianz-distanziert-sich-von-pegida-organisatorin-heidi-mund-90853/ Was hat sie gesagt?: „Ich bin stolz auf die deutschen Männer, die endlich einen Arsch in der Hose haben.“ Man schäme sich für sie – sie solle sich von ihrem „religiös-nationalistischen Gedankengut“ distanzieren. Und man unterstütze die Kräfte, die für ein friedliches Miteinander einstehen.

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Christen bei Pegida – Christen gegen Pegida: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/zeit-autorin-besuchte-christliche-pegida-anhaenger-90843/

Es geht um Politik – und darum, darüber zu streiten, was verantwortungsvolle Politik ist. Warum sollten Christen sich darüber nicht streiten? Wir haben keinen Führer und auch keine Elitäre Gruppe, die über alle anderen stehen und sagen: Da gehts lang – und alle Christen traben brav wie eine Schafherde hinter diesen menschlichen Führern hinterher. Sondern: Christen, jeder Einzelne und jede Einzelne hat aus Verantwortung für die Gesellschaft aus ihrem Glauben heraus den Weg zu gehen, den sie / er für richtig hält.

Was Christen allerdings – und zwar allen – nicht zukommt,

ist die Würde eines Menschen zu negieren,

ist, nicht gesprächsbereit zu sein,

ist Gewalt anzuwenden,

ist, sich über andere Christen zu erheben,

ist Hass und Destruktion

das gilt für alle politischen Seiten.

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Schüler wurden in Lübeck zur Toleranz-Demo gezwungen? http://www.focus.de/panorama/welt/europaschulen-in-luebeck-1000-schueler-auf-demo-fuer-toleranz-weil-sie-mussten_id_4431538.html Natürlich nicht. Alle machten freiwillig mit. Gruppendruck gibt es an diesen Schulen nie und nimmer.

Immer, wenn Schulen von oben herab politisch tätig werden (müssen) – wird es heikel. (Nachtrag: 28.1.: http://www.focus.de/politik/deutschland/wir-nehmen-diese-kritik-sehr-ernst-schueler-zur-toleranz-demo-gezwungen-jetzt-ermittelt-das-schulamt_id_4434203.html )

So viel zum Thema Demokratie: http://www.echo-online.de/region/rhein-main/Pegida-sagt-in-Frankfurt-Schweigemarsch-ab;art7943,5840628 Linke Eier-, Flaschenwerfer – verhindern ein demokratisch verbrieftes Recht: Demonstrationsfreiheit. Kein Grund, stolz zu sein, dass die Polizei eine legale Demonstration nicht schützen konnte. Wer über die Linkschaoten stolz ist, sollte befürchten, morgen selbst Opfer zu sein.

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„Pegida unterwandert Toleranzfest“ http://www.n-tv.de/politik/Pegida-unterwandert-Toleranzfest-article14391791.html Vielleicht hätte man eine Gesinnungsüberprüfung vorschalten müssen? Hinein dürfen nur Parteimitglieder der Linken und der Grünen? Gabriel natürlich nicht und Schily auch nicht. Manche von der CDU dürfen, unter anderem diese Frau: http://www.blu-news.org/2015/01/26/ihr-koennt-mir-nichts-ich-bin-migrantin/

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Wie sehr unsere Länder für Meinungsfreiheit eintreten, wird daran deutlich, dass ein Lehrer in Frankreich für ein paar Monate suspendiert wurde, weil er Mohammedkarikaturen zeigte: http://hpd.de/artikel/11065

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Muslime gegen muslimischen Terror: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/01/508403/deutsche-muslime-treten-radikalen-entgegen-euer-glaubensbekenntnis-entspricht-nicht-unserem/ Wenn wirklich mehr Muslime gegen den Terror mobil machen, dann kann das ja nur gut sein. Mögen es so viele werden wie diejenigen, die gegen die Mohammedkarikaturen demonstriert haben.

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Ein Scherz? Die türkische Nationalflagge an einen Marienbrunnen befestigt: http://www.augsburger-allgemeine.de/wertingen/Tuerkische-Nationalflagge-am-Marktplatz-id32774907.html Ob Türken das als Scherz ansehen?

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Frauenverfolgung

Christliche Frauen werden in Pakistan (und anderen islamischen Ländern) aus zwei Gründen verfolgt: Sie folgen aus Sicht der Verfolger einer falschen Religion und sie sind Frauen. Sie werden vergewaltigt, entführt, zu Heirat mit Muslimen gezwungen, zur Konversion gezwungen – und zwar sehr verstärkt: http://www.persecution.org/2015/01/26/dramatic-increase-in-attacks-on-christian-women-and-girls-in-pakistan/ Es ist schlimm, was den Frauen und Christinnen – nicht nur Christinnen, es geht auch Hindumädchen in Pakistan so – in diesen Ländern angetan wird. Und sie haben kaum Menschen, die für sie eintreten, weil alle Angst haben. Warum Angst? Weil diese Interpretation des Islam, die die Frauen verfolgt, Menschen insgesamt knechtet. Wehe, einer wagt es, sich für das Recht von Minderheiten einzusetzen. Der bekommt es mit einer geballten Ladung an frommen Muslimen zu tun. Polizisten, Richter, Frauenrechtlerinnen und andere Menschenrechtler, Politiker – alle, die sich für ein menschlicheres Pakistan – aus ihrer Islamsicht heraus – einsetzen, haben ein schweres Leben.

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Islamis(tis)che Staaten

Islamisten gegen Christen – in Deutschland: http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/saarlouis/saarlouis/Lebach-Assyrien-Fluechtlinge-Fuenfsternehotels-Islamisten-Kunst-Kulturvereine-und-Kunst-Kulturverbaende-Saarland-Saarlouis;art447044,5600128 Sie fliehen vor den Islamisten in ihren Heimatländern – und kommen in Deutschland in Heime, in denen sie weiter traktiert werden.

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Das mächtige Land Türkei will Europas Islamophobie testen: http://europenews.dk/de/node/89767

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Saudische Prinzessinen unter Hausarrest: http://rt.com/news/162452-saudi-princesses-denied-food/ Flagge auf Halbmast für den Tyrannen in London – ich hatte das Thema gestern. Kann der Westen tiefer sinken? Gibt es eigentlich eine offizielle Erklärung dafür? Irgend einen plausiblen Grund? Kann mir jemand aus England das mitteilen?

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Fünf Fußballer aus London schlossen sich den IS-Islamisten an: http://europenews.dk/de/node/89765 Ein Somalier aus der Schweiz tötete in Somalia mit einer Autobombe fünf Menschen: http://www.20min.ch/ausland/news/story/18283788

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Ein ausführlicher Artikel von Günter Ederer über viele Themen, die im Augenblick mit dem Blick auf den Islam virulent sind: http://ef-magazin.de/2015/01/26/6288-multikulti-islam-fuers-poesiealbum  Viele gute Sprüche fürs Poesiealbum – aber leider gehen sie an der Realität vorbei, so heißt es. „Die größte Bedrohung sehe ich in der Gefahr, dass der Westen vor lauter Orientierungslosigkeit seine Werte aufgibt.“ „Die Europäer überschätzen sich, wenn sie davon ausgehen, sie könnten hier einen aufgeklärten Islam entwickeln, der dann womöglich noch in die Staaten ausstrahlt, in denen der Koran Gesetz ist. Wir erleben zur Zeit eher das gegenteil: Ehemals gemäßigte islamische Länder passen ihre Gesetze immer mehr den Forderungen der islamischen Strenggläubigen an. Beispiele sind die Türkei, Malaysia, Brunei, Indonesien und der Gazastreifen. Andere Staaten versinken im Terror wie der Irak, Syrien, Libyen, Somalia und der Jemen.“

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Von der Quelle weitergeben

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Viele Christen geben von der Quelle – Jesus Christus – weiter.

Sie nehmen und reichen es sofort anderen.

Sie reichen es weiter, ohne selbst davon zu trinken.

Und irgendwann haben sie anderen viel Gutes getan, vielen Dürstenden den Durst gestillt und leiden selbst darunter, dass sie zu wenig getrunken haben.

Selbst zur Quelle kommen – und trinken!

Auf sich achten, damit man von der Quelle weiter geben kann.

Gott helfe uns, an uns selbst zu denken.

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Schweres Leben

Es gab eine Indianer und Cowboy-Party – und danach kübelten die Leute wieder Shit: https://indexexpurgatorius.wordpress.com/2015/01/24/political-correctness-totet-europaische-kultur/ Warum? Erst rotten sie die Indianer aus – und dann machen sie mit ihrem Outfit Party. Man hat heute viele Möglichkeiten anzuecken. Nichts ist mehr harmlos. Auch ein Sport: Wer eckt am meisten an? Aus der Not eine Tugend machen…

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Flüchtlingspolitik und unsere Gesellschaft

Eine Gesellschaft ist ein äußerst komplexes Etwas, in dem Menschen zusammen wohnen. Wenn eine Gesellschaft gut läuft, dann haben diejenigen, die in ihr leben, ein ausgewogenes System gefunden, die unterschiedlichen Interessen und Mächte und Kräfte so zu ordnen, dass es den Menschen hilfreich ist. Freilich ist eine Gesellschaft immer im Wandel begriffen – und um weiterhin gut zu funktionieren, müssen diese Interessen, Mächte und Kräfte angemessen miteinander umgehen.

Unser gesellschaftliches System hat seine Grundlage in absorbierten Ansätzen jüdisch-christlicher, griechischer, römischer und auch germanischer Tradition. Juden-Christen steuerten die Ethik und die Religion bei, Griechen das abstrakte philosophische Denken, die Römer das Recht und die germanischen Traditionen in ihren unterschiedlichsten Stämmen (Hessen sind anders als die Alemannen und die wieder anders als die Friesen…) agieren im Hintergrund. Natürlich ist das alles nicht so klar abzugrenzen – aber es ist etwas Wahres dran.

Wir leben in Mitteleuropa verhältnismäßig friedlich miteinander. Warum?

Ein Rechtssystem ist entwickelt worden, an das sich Menschen halten – wenn sie es nicht tun, müssen sie die Konsequenzen spüren. Alle Menschen sind – theoretisch (das heißt es muss immer wieder durchgesetzt werden) vor dem Gesetz gleich, alle Menschen haben gleiche Würde.

Ein demokratisches System wurde entwickelt, das heißt, unterschiedliche Kräfte werden gehört, müssen die Chance haben, sich zu äußern, ohne Gefahr zu laufen, geköpft, ausgeschlossen oder gerädert zu werden.

Ein Subsidiaritäts-System wurde entwickelt, das heißt, dass nichts von oben herab Elitär bestimmt wird, sondern dass die Gesellschaft nach einem Prinzip aufgebaut wurde, das von unten nach oben regiert.

In jüdisch-christlicher Tradition, verbunden mit manchen Strömungen der Griechen und Römer wurde es in der Neuzeit endlich geschafft, den Tyrannen abzuschaffen (auch das Alte Testament ist äußerst herrschaftskritisch). Aufgrund der Auseinandersetzungen zwischen Staat und Kirche und den religiösen Auseinandersetzungen in der Neuzeit sowie den unmenschlichen Anmaßungen säkularer Gruppen schaffte man es, das Verhältnis auszutarieren (nach der Herrschaft der herrschenden Gruppen in der französischen Revolution, des Nationalsozialismus und Kommunismus ahnte man, wie es jedoch ohne christliche Religion aussieht).  Man hat es auch geschafft, die einzelnen Gruppen und Weltanschauungen, die andere Gruppen und Weltanschauungen unterwerfen wollen, im Rahmen des Rechts zu disziplinieren. Und weitergehend: Die Gruppen haben das Bestreben, Individuen unterzubuttern, das Individuum zu überrennen, auszusondern, wenn es ihnen nicht hilfreich erscheint. Dass das bei uns kaum geschieht, haben wir vielen Kämpfen in unserer Kultur zu verdanken.

Wir leben also in einer Gesellschaft, in der es aufgrund vieler Kämpfe und Auseinandersetzungen in der Vergangenheit im Augenblick ziemlich ausgeglichen aussieht. Von daher muss man sich überlegen: Was muss an unserer Gesellschaft geändert werden – und wie, damit es besser wird, damit di genannten Grundlagen immer wieder realisiert werden?

Schlimmer wird es ganz schnell.

Und so beobachten wir zurzeit, dass es weltanschauliche und religiöse Gruppen gibt, die Andersdenkenden keinen Raum mehr lassen möchten.

Wir beobachten, dass es Gruppen gibt, die anderen Menschen Würde absprechen (Ungeborenen, dann aus nationalem Interesse, aus rassistischen Gründen, aus linkschaotischen Gründen).

Wir beobachten eine Aufweichung des Rechts zugunsten einer bestimmten zugezogenen religiösen Gruppierung: Frauenrechte werden eingeschränkt (Kleidung und Polygamie), das Recht des Individuums zur freien Meinungsäußerung wird bekämpft, Tierschutzbestimmungen werden umgangen, Kinderrechte werden missachtet (körperliche Strafen, Verheiratung Minderjähriger, Beschneidungen von Mädchen).

Wir beobachten, dass Menschen aus ihren gescheiterten Kulturen Traditionen mitbringen, die für Individuen unserer Kultur gefährlich werden (auch hier: Frauenrechte, Rechte des Kindes), es wird nicht mit dem Wort gekämpft, sondern mit Gewalt – nicht Einzelne kämpfen gegen Einzelne, sondern Horden überfallen Einzelne bzw. Wehrlose, Menschen bereichern sich durch Zerstörung anderer (Drogen, Raub).

Unsere Gesellschaft ist nicht vollkommen. Das ist klar. Tierrechte werden immer stärker erkämpft, Umweltfragen müssen intensiver diskutiert werden, und was ich für besonders wichtig halte: wieweit darf der Kapitalismus gehen – und neuerdings nicht nur die großen Firmen, sondern der „Finanzkapitalismus“. Er muss von der internationalen Gesellschaft unter Kontrolle gebracht werden, auch ist es asozial, dass eine kleine Gruppe extrem reicher Menschen und Firmen 99% der Menschheit in die Tasche stecken können. Geld darf nicht die Welt regieren. Dass unsere Gesellschaft nicht vollkommen ist, ist also klar. Nur kann das nicht bedeuten, dass Verhaltensweisen, Traditionen in unserer Gesellschaft wieder Eingang finden, die wir als schädlich ansehen und in mühevollen Auseinandersetzungen im Laufe unserer Geschichte aussortiert haben.

Hier hat die Politik anzusetzen: Flüchtlinge müssen bei uns willkommen sein, aus Gründen des Menschenrechts, der Würde – nicht nur aufgrund des wirtschaftlichen Gewinns. Und jeder Mensch, der sich unseren kulturellen Bedingungen anpasst, ist auch willkommen. Es geht jetzt natürlich nicht darum, wie ich mal las, dass ein Italiener sich dagegen verwahrte, nun immer Kartoffeln essen zu müssen. Das ist Schwachsinn. Auf dieser Ebene lieben die Menschen unseres Landes andere Traditionen und Sitten. Es geht nicht um Kleidung, nicht um Feiertagsbräuche. Es geht um das, was oben grundsätzlich dargelegt wurde.

Damit unsere Gesellschaft nicht aus dem Gleichgewicht gerät, müssen Menschen, die sich aktiv gegen sie wenden (gegen das, was oben gesagt wurde), wenn sie sich nicht integrieren wollen, diszipliniert werden. Dazu muss die Politik Möglichkeiten schaffen, diese Menschen zu disziplinieren. Auch Menschen unserer Kultur werden diszipliniert, wenn sie sich asozial verhalten. Einen gewissen Prozentsatz an Menschen, die das Gleichgewicht der Gesellschaft stören, erträgt jede Gesellschaft ohne Gefahren. Doch wenn sie in einem Übermaß vorhanden sind, kann sie leicht kippen. Und was das zur Folge hat, das sehen wir schon an Teilen in Schweden, an den No-Go-Zonen in Frankreich und England, und natürlich an den meisten islamischen Ländern.

Es dürfen keine Ghettos entstehen, keine Rechtsfreien Räume, keine Stadtteile, in der man nicht mehr die Sprache des Aufnahmelandes versteht – und mit der Sprache auch die Kultur nicht. Die Menschen, die zu uns kommen, müssen als Individuen weiter gebildet werden, müssen unterstützt werden, integriert werden, damit auch ihnen das ermöglicht wird, wozu sie hierher gekommen sind: Sie wollen wirtschaftlich, rechtlich sicher leben.

Und wenn wir sie in die Hände asozialer Gruppen ihres Landes fallen lassen, werden wir an ihnen schuldig. Darum müssen wir uns anstrengen, nicht nur die Politik, sondern auch die Städte und einzelne Familien, dass diese Menschen integriert werden – aber die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit diejenigen, die sich um Integration bemühen, nicht durch Asoziale und Integrierungsunwillige Schaden erleiden. Aber dazu muss man die Gefahren auch benennen dürfen und benennen.

Man darf nicht zulassen, dass hilfsbereite Menschen ausgenutzt und vor dem Kopf gestoßen werden.

Zudem: Einzelne schwarze Schafe führen dazu, dass Menschen, die nicht differenzieren können, alle Menschen dieser Religion, dieser Kultur usw. in einen Topf werfen. Man muss also die Flüchtlinge vor schwarzen Schafen aus ihren Kreisen schützen.

Die Gefahren für unsere Gesellschaft kommen freilich nicht allein von Außen, sondern auch von Links- und Rechtsextremen. Aber das ist bekannt. Manchen.

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