Mutige Menschen + Perverse Menschen

Die IS köpft und kreuzigt zahlreiche Christen: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/syrien-is-koepft-und-kreuzigt-elf-einheimische-christen-92343.html : Mutig sind die Menschen, die sich von diesen Barbaren nicht unterkriegen lassen. Es wird die Zeit kommen, da werden wir sie sehen. Diese großartigen Menschen. >Als sie erklärten, sie würden Christus niemals verraten, hätten die IS-Kämpfer vier Mitarbeiter des Werkes – darunter einen 41-Jährigen und seinen zwölfjährigen Sohn – zunächst brutal misshandelt und anschließend gekreuzigt. Zwei Tage habe man sie an den Kreuzen hängen lassen; niemandem sei es erlaubt gewesen, sie abzunehmen. An die Kreuze hätten die Terroristen zudem Schilder geheftet mit der Aufschrift „Ungläubige“. Sieben weitere Mitarbeiter – darunter zwei Frauen – seien zunächst geköpft und anschließend an Kreuzen aufgehängt worden. Augenzeugenberichten zufolge sollen sie bis kurz vor ihrem Tod zu Jesus gebetet haben.<

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In Ägypten wurde ein Christ bestialisch behandelt und ermordet und sein Leichnam geschändet: http://www.jewsnews.co.il/2014/05/07/muslims-murder-xtian-man-right-in-front-of-his-son-drag-his-body-to-the-mosque-tie-his-body-and-mutilate-him/ Zahlreiche Gaffer stehen drum herum.

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Es sieht entgegen anderer Meldungen, die ich auch brachte, so aus, als hätte der Held, der den marokkanischen Attentäter mit zwei anderen überwältigt hatte, den Messerangriff doch überlebt: http://www.bild.de/news/ausland/messer/thaly-held-spencer-stone-niedergestochen-42944724.bild.html

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Es ist gut, dass der Friedensnobelpreis an die Tunesier gegangen ist, die versuchen, ihre Gesellschaft zu befrieden. http://www.sueddeutsche.de/politik/friedensnobelpreis-licht-in-die-grauen-winkel-der-gesellschaft-1.2685031 Als ich in der Nacht zum Freitag wach gelegen habe, dachte ich mir: Ich würde den Friedensnobelpreis einer pakistanischen Gruppe geben, die unter hohen Opfern versucht, die pakistanische Gesellschaft zu einer menschlichen Gesellschaft umzuprägen. Solche Menschen – aber auch die Tunesier – die haben das verdient. Und nicht die EU und andere Granden unserer europäischen Welt. Zur zeit zumindest nicht. Es gibt Kämpferinnen und Kämpfer für den Frieden, die ihr eigenes Leben in die Waagschale werfen.

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Die Steinigungen und Kreuzigungen durch die IS sind kein Einzelfall. Barbarische Strafen für Menschen, die sich vom Islam abwenden bzw. als religionslos angesehen werden, kennen auch der Iran, Saudi Arabien und Pakistan: http://www.igfm.de/news-presse/aktuelle-meldungen/detailansicht/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=3016&cHash=fb56637d8162d438601c9e5fd99b0a83

Was den Iran betrifft: Die Regierung stand am Rand ihrer Existenz und verspürte wohl den Druck, sich international ein wenig zu öffnen, um die Bevölkerung durch den Import zu beruhigen. Ähnlich stand Kuba unter Druck. Durch Obamas Politik ist der Druck von den Regierungen genommen worden und sie können wie bisher die armen Iraner bzw. Kubaner drangsalieren.

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Dass der IS in Syrien weiter vorankommt, das dürfte kaum allein an den Russen liegen. Und: Wo bleiben die Amerikaner, die Türken, die Saudis, die Briten, die Jordanier? http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-russland-will-hunderte-aufstaendische-getoetet-haben-a-1057124.html

Das Desaster der US-Politik wird hieran deutlich: Statt 5000 Kämpfer auszubilden, haben sie nur 5: http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-usa-stoppen-ausbildung-fuer-rebellen-a-1057092.html Es gibt aber leider noch keine Anzeichen dafür, dass die US-Politik vernünftiger wird. Im Gegenteil. Die Republikaner sind genauso vernebelt wie die Regierung. Und was ist mit dieser Meldung? http://www.rtdeutsch.com/33943/headline/asow-und-al-nusra-jubeln-pentagon-budget-fuer-2016-600-millionen-us-dollar-fuer-syrische-rebellen-und-300-millionen-fuer-kiew/

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Hamas greift Israel an – womöglich zur Unterstützung der palästinensischen Islamisten in israel selbst: http://haolam.de/artikel_22708.html

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Ob in Großbritannien die Gerichte keine „gerechten“ Urteile mehr sprechen und Muslime bevorzugen? Das muss weiter beobachtet werden. Denn vermutlich geht es nicht um Muslime allgemein, sondern um Muslime, die Druck ausüben auf Richter usw. http://pamelageller.com/2015/10/unequal-justice-uk-favouring-muslims-over-non-muslims-in-court.html/

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Übrigens habe ich von einem Fall gehört, in dem wieder in einem Krankenhaus auf das Personal massiv Druck ausgeübt wurde, weil der Vater von Zugereisten reanimiert werden musste und die Söhne nicht gerade zurückhaltend waren. Sind unsere Krankenhäuser darauf vorbereitet? Wieweit ist Sicherheitspersonal schnell greifbar? Wird das Personal für solche Fälle der Aggression geschult? Gibt es Notfallpläne? Überall müssen wir umdenken lernen.

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Jesus und unsere Kultur

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Jesus Christus hat (vor 2000 Jahren!) wichtige Weichenstellungen für unsere Kultur gestellt – denen wir immer wieder gerecht werden müssen. Sie zeigen auch, dass man in der Kirchengeschichte Jesus oft genug nicht ernst genommen hat – und dass Jesus mit Blick auf Menschlichkeit weiter war, als es heute viele (auch andere Religionen und Kulturen) sind. Dazu gehören folgende Sätze, die ich um der Verständlichkeit hin und wieder leicht abwandle. Mit diesen Sätzen gebe ich nur ein paar Ansätze wieder, die mir spontan eingefallen sind:

  1. Gebt Gott, was Gott gehört, gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört (Mk 12,17): Das ist die Grundlage zur Trennung von Kirche und Staat. Was dann dazu führte, dass die Kirche nichts in den Belangen des Staates zu suchen hat und der Staat nicht in Belange der Kirchen eingreifen darf. Alles weitere regelt das Gesetz Zwinkerndes Smiley .
  2. In der Vergangenheit wurde gesagt… – ich aber sage euch (Mt 5), und: Das Gesetz ist für den Menschen da, nicht der Mensch für das Gesetz – der Menschensohn (= der Mensch? Jesus) ist Herr über das Gesetz (Mk 2,27): Der Mensch wird betont, damit auch die Bedingung, dass das Gesetz dem Menschen dienen muss. Jesus ist nicht für Gesetzesbruch – aber für verantwortliches Handeln aus der Gottesbeziehung heraus.
  3. Ihr seid das Salz der Erde… Ihr seid das Licht der Welt…. Oder: Die Letzten werden die Ersten sein, die Ersten werden die Letzten sein (Mt 19,30). Das sagt Jesus zu den Kranken, Gebrochenen, Friedfertigen… – nicht zu den Herrschern, den Lokalmatadoren. Er degradiert sie. Gott macht sie groß. Das heißt: Christen waren vielfach aufmüpfig und haben sich nicht unterbuttern lassen (Christenverfolgungen seit dem 1. Jahrhundert).
  4. Was ihr einem meiner geringsten Brüder/Schwestern getan habt, habt ihr mir getan (Mt 25,40) und: Wer ein Waisenkind aufnimmt, nimmt mich auf bzw. Gott (Mk 9,37): Gott solidarisiert sich mit Notleidenden. Er sensibilisiert für den Mitmenschen. Das führte letztendlich zu Krankenhäusern, insgesamt zur Diakonie/Caritas.
  5. Nächstenliebe und Gottesliebe gehören zusammen – das geht soweit, dass – und das ist für die Antike Gotteslästerung – es wichtiger ist, sich zu versöhnen als ein korrektes Opfer darzubringen (Mt 21,23f.), dazu gehört auch, dass ein Schwur, der in der Antike so wichtig war wie heute unsere Unterschrift bei Verträgen, sinnlos sei, weil man Gott nicht beherrschen könne. Dagegen sei Euer Ja ein Ja, euer Nein ein Nein – das heißt wir bürgen heute mit unserem Namen (Unterschrift).
  6. Der Fremde, der Samaritaner als Beispiel für gelungene Nächstenliebe (Lukas 10,25ff) – das heißt: Grenzen werden überwunden.
  7. Nicht vergelten / Feindesliebe (Matthäus 5,38-48): Gewaltspirale kappen, aber auch: der Erniedrigte signalisiert, dass er sich nicht erniedrigen lässt –> intelligente Feindesliebe (Rotes Kreuz, Gandhi, M.L. King…).
  8. Unkraut unter dem Weizen (Matthäus 13,24ff.): Der Mensch hat nicht das Recht zu entscheiden, wer zu Gott gehört oder nicht, böse ist und vernichtet werden muss oder nicht. Gott ist es, der über den Menschen richtet. Das heißt: Der Mensch darf sich nicht als Richter über seinen Mitmenschen aufspielen. (Es gibt im Matthäusevangelium auch den Versuch, Regeln aufzustellen für den Umgang miteinander – was zum Ausschluss aus der Gemeinde führen kann, aber nicht zu körperlichen Beeinträchtigungen eines Menschen.) Wie Gott selbst mit Gottesfeinden umgeht (er lässt über sie die sonne scheinen wie über alle anderen auch), so soll der Mensch mit Feinden umgehen (s. 7.).
  9. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein (Johannes 8,7): Die Todesstrafe ist damit obsolet.
  10. Jesus traut dem Menschen zu, dass er sich und die Gesellschaft zum Guten hin verändern kann. Und er fordert ihn auf, sich auch entsprechend einzusetzen und nicht zu resignieren. Was er am Ende der Zeiten von Gott erwartet, dass dieser ein Reich der Güte, Vergebung, Liebe, Freiheit, Gerechtigkeit, des Friedens (Schalom) errichtet, das soll der Mensch jetzt schon aktiv vorwegnehmen.
  11. Jesus hat dem Menschen als Individuum großen Raum gegeben – nicht nur in den oben genannten Sätzen. Überhaupt muss das Individuum verantwortlich entscheiden, es kann sich nicht auf den Glauben der Gruppe, auf Handlungsweisen der Gruppe berufen. Das Individuum muss alles dazu tun, damit es ein gelingendes Leben führt. Es geht aber nicht um Individualismus als Ideologie, sondern: Das Individuum ist Teil der Gemeinschaft und die Gemeinschaft muss für das Individuum sorgen.
  12. Warum opfern wir nicht mehr wie Menschen aus allen Völkern, selbst Buddhisten des großen Wagens? Gott muss nicht gnädig gestimmt werden – er ist es. Gott brachte sich selbst in Jesus Christus als letztes und vollgültiges Opfer dar.
  13. Hinzu kommen mit Jesus aus der jüdischen Tradition die Zielgerichtetheit der Geschichte. Sie ist kein ständiges Einerlei, sie geht auf eine gute Zukunft hin, die der Mensch von Gott empfängt, für die er aber auch schon etwas tun kann.
  14. Die goldene Regel in ihrer positiven Form. Was du willst, dass dir die Menschen tun, das tue ihnen…

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Urpferdchen

Auch wenn es manche wundert, dass das Fortpflanzungssystem bei dem Urpferdchen schon so war wie heute („es hat genauso funktioniert wie heute“) – andere wundert es wiederum nicht, vor allem dann, wenn man davon ausgeht, dass sich manches am Körperbau modifiziert hat, aber nicht langsam entwickelt hat: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/messel-bei-darmstadt-versteinertes-urpferd-mit-foetus-entdeckt-a-1056676.html Vor 48 Millionen Jahren soll das Urpferdchen gelebt haben. Seitdem hat sich nichts geändert. Das älteste Säugetier, so wird vermutet, stammt aus der Zeit von 225 Millionen Jahren und soll sich aus Vorformen aus ca. 300 Millionen Jahren entwickelt haben.

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Steuern erdrosseln

Steuern dürfen Bürger nicht erdrosseln – aber einen einzelnen Bürger schon? http://www.main-spitze.de/lokales/nauheim/nauheim-diethelm-wenz-schreibt-beitrag-zum-buch-hallo-frau-bundeskanzlerin-haetten-sie-mal-eine-minute_16248849.htm Stimmt das? Solange das Kollektiv überlebt kann das Individuum vor die Hunde gehen? Ich kenne mich im Recht nicht aus. Aber das würde zumindest dem widersprechen, was ich als Grundlage unseres Staates ansehe, vor allem, wenn man das Subsidiaritätsprinzip als Grundlage unseres Staates anerkennt. Eine Antwort aus der Sicht des Rechts würde mich schon sehr interessieren.

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Obama und Friedensnobelpreis

Obama hat den Friedensnobelpreis inzwischen ein wenig verdient? Er hat seinen Job gemacht. Und das nicht einmal gut. Dafür einen Friedensnobelpreis bekommen? Martin Klingst ist echt anspruchslos – wobei: Er traut sich selbst nicht so recht: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-10/friedensnobelpreis-preistraeger-barack-obama Was man Obama nicht absprechen kann, das ist, dass er einen Traum hatte, den Traum von einer friedlichen Welt. Vielleicht sollte man einen Nobelpreis für Träumer einrichten.

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Kissler und Merkel + Argumente + Bürger und Staat

Ich weiß nicht, warum sich der geschätzte Alexander Kissler so auf Merkel einschießt: http://www.cicero.de/berliner-republik/angela-merkel-bei-anne-will-ihre-verdammte-pflicht/59956 Hat er Lösungen? Wer würde sie nicht gerne hören? Die einzige Lösung, die ich sehe, ist, dass auch all das schnell und tatkräftig umgesetzt wird, was von der Regierung geplant ist: Schnelle Abschiebungen von Kriminellen und denen, die kein Asylstatus bekommen, Situationen vor Ort ändern, Länder unterstützen…

Irgendwo las ich: Würden die Bürger nicht so viel machen, würde die Regierung am Ende sein. (Nach dem Motto: Nur die Bürger retten die fatale Situation.)

Was ist das für ein Staatsverständnis! Es geht doch darum, dass die Bürger für ihren Staat (nicht für die Regierung) handeln. Wenn sie das Wohlergehen des Staates der Politik und den Medien überlassen würden, wäre der Staat auch so schon am Ende. Bürger dieses Staates sein, bedeutet nicht, dass man seine Hände in den Schoß legt und sich versorgen lässt, sondern dass man aktiv an dieser Gesellschaft mitgestaltet – durch Wort und Tat. Tat wie Wort müssen gemeinschaftsfördernd sein. Wort muss zudem Argumente haben. Durch reines Behaupten kann man nur Gleichgesinnte beglücken, durch wiederholtes, heftiges Behaupten ohne Argumente kann man nur diejenigen beglücken, die verlernt haben, selbst zu denken.

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Merkel und de Maiziere wurden wegen „Bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern“ angezeigt: Schleuser bekämpft man – aber gleichzeitig schickt man Sonderzüge, um Migranten/Flüchtlinge herzuholen. http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/index.jsp?rubrik=54163&key=standard_document_57324838

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Jean Raspail + Benimmregeln für Flüchtlinge + Christen in DeutschIran

Matthias Matussek bespricht das Buch von Jean Raspail: Das Heerlager der Heiligen: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2015-40/literatur-lust-die-eigene-kultur-auszuloeschen-die-weltwoche-ausgabe-402015.html Es ist schon beeindruckend.

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Skeptisch blickt der Journalist auf die Benimm-Regeln für Flüchtlinge. http://www.welt.de/politik/deutschland/article147362583/Odenwald-Gemeinde-verteilt-Benimmregeln-an-Fluechtlinge.html Warum? Weil er immer noch davon ausgeht, dass alle gut ausgebildet sind. Vielleicht haben aber die Dorfbewohner schlechte Erfahrungen gemacht – und wenn es nur ein paar sind, die Vorgärten als Toilette benutzen, weil die in den Lagern so unangenehm sind. Weitere Benimm-Regeln: Kein Obst klauen, Verpackungen nicht öffnen, bevor man bezahlt hat, nicht alle Mädchen wollen heiraten… Dieses Dorf ist Vorreiter, auch wenn der arme Bürgermeister massiv eins auf den Deckel bekommen wird. Es wird der Prototyp weiterer Benimm-Regeln werden. Sollte ein Verlag übernehmen. Er könnte reich werden damit, wenn er den Mut hat, sich von solchen Journalisten, wie den genannten, nicht einschüchtern zu lassen. Vielleicht sollte er den Titel ändern: Benimm-Regeln für Neuzugezogene und für Alteingesessene – denn auch mancher Deutsche hat sie nötig.

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Realitäten: Die einen im Dorf sind äußerst aufgeregt, weil ein Mädchen vergewaltigt worden ist und eines sexuell belästigt wurde, die anderen verstehen nicht, dass sie aufgeregt sind, und klagen sie an, sich gegen Flüchtlinge/Migranten zu wenden. http://www.augsburger-allgemeine.de/friedberg/Diese-Dreckskerle-haben-die-Angst-nach-Mering-gebracht-id35706467.html Wie bei allen Menschen: Man muss äußerst vorsichtig sein, man muss aufeinander acht haben, man darf nicht alle in einen Topf werfen, man muss mitmenschlich sein – und man muss die Kriminellen selbst möglichst schnell nach Recht und Gesetz loswerden, damit das Miteinander nicht gestört wird… – es ist ein ganz schmaler Grat. Und dass nach sexueller Belästigung und Vergewaltigung die Stimmung aggressiv ist – wer kann das nicht verstehen? Und das sollten auch die Flüchtlings- und Migrantenfans verstehen. Aber die Flüchtlings- und Migrantenskeptiker sollten auch lernen, nicht von einen Kriminellen auf alle zu schließen.

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Manche Muslime, die Christen geworden sind, fühlen sich in Deutschland schikaniert wie im Iran: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/christlicher-fluechtling-deutschland-kommt-mir-vor-wie-der-iran-93592/ Hübsch kommt auch zu Wort – mit altem Mantra: Gewaltbereite Muslime kennen den Koran nicht… Dagegen hätten sicher diese Muslime selbst etwas. Bautz hat ein modernes Mantra: Schuld ist die Situation in den Heimen, nicht der gewalttätige Muslim – hinzukommt: Schuld sind die Traumata aufgrund des grausamen Fluchtweges! (Hat sie jemand gezwungen? – Es scheint um Migranten zu gehen, denn christliche Flüchtlinge haben Traumata schon von den Verfolgungen im islamischen bzw. kommunistischen Land erlebt). Klöckner: Problematische Weltbilder ändern sich auch nicht beim Wechsel des Wohnortes.

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IS und Toyota + Hohe Strafe in Saudi Arabien + Mord an Helden

Natürlich ist die Frage berechtigt: Wie kommen all die Toyota in die Hände der IS? Nur ist diese Frage dann kurios, wenn die USA nicht gleichzeitig überlegt: Wie kommen all die Waffen in die Hände der IS? Die Wege sind vielfältig – auch über die USA selbst: http://www.jihadwatch.org/2015/10/us-officials-question-toyota-over-how-islamic-state-obtained-suvs-pick-up-trucks-spotted-in-videos

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Saudi Arabien köpft 28 Menschen, die dafür verantwortlich gewesen sein sollen, dass das große Pilger-Unglück geschehen ist? http://www.jewsnews.co.il/2015/10/07/report-saudi-arabia-allegedly-beheads-28-for-hajj-stampede/

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IS hat wieder drei Christen geköpft: http://zavd.de/2015-10-08/pressemitteilung/islamischer-staat-ermordet-drei-assyrer-und-droht-mit-weiteren-exekutionen-deutschland-muss-sich-fuer-die-freilassung-der-unschuldigen-geiseln-einsetzen/

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Eine Frau in Saudi Arabien wird ein Jahr Haft bekommen und 133.000 Dollar Strafe zahlen, weil sie ihren Mann fotografiert hat, wie er eine Sklavin/Dienstmagd küssen wollte und es dann ins Netz gestellt hat. http://www.jihadwatch.org/2015/10/saudi-housewife-faces-one-year-in-prison-and-133000-fine-for-posting-online-video-of-her-cheating-husband Diese Nachricht+Urteil finde ich insofern eigenartig, weil die 133.000 Dollar Strafe ja vom Geld des Mannes bezahlt wird. Wie ist das alles zu verstehen – oder doch alles ganz anders?

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Israel: Sie können zerstören und Gelder eintreiben. Können sie auch noch mehr? http://www.welt.de/politik/ausland/article147379048/Terrorwelle-erreicht-die-Innenstadt-Tel-Avivs.html Wann werden sie beweisen, dass sie mehr können?

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Einer der Helden, der im Zug in Frankreich einen islamistischen Mörder gestoppt hat, wurde ermordet. Ein anderer entkam der Ermordung. Ist die USA am Kippen, dass die Barbaren solche Macht bekommen haben? http://www.jihadwatch.org/2015/10/breaking-news-hero-who-stopped-jihad-mass-murder-on-french-train-stabbed-repeatedly-in-california Das war natürlich kein terroristischer Akt. Vor diesen verschließt man wohl auch in den USA die Augen und überlässt das Land Barbaren: http://www.jihadwatch.org/2015/10/spencer-stone-stabbing-police-searching-for-two-muslim-male-suspects-say-attack-not-terrorism

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Freiheit und Selbststeuerung

P1030135(Ein Luftballon von der Kerb)

Ich habe das Buch von Joachim Bauer: Selbststeuerung. Die Wiederentdeckung des freien Willens (Blessing 2015) gelesen. Es ist ja schön, dass er sich von den Alten abgrenzt, die Zwang ausübten. Aber nicht gut ist, dass er seine Sicht als neu verkauft, obgleich sie eminent christlich ist.

Die “wahre Freiheit besteht nicht darin, einfach das zu tun, was man will, sondern darin, Herr seiner selbst zu sein, und nicht mehr Sklave der eigenen Triebe. Freiheit bedeutet, zu lernen, mit sich selbst und den anderen in einem Klima der Liebe statt in einer Dimension des Konflikts umzugehen.” (Allessandra Borghese: Mit neuen Augen. Mein Weg zum Glauben, Langen Müller 2005)

Freilich bringt das Buch von Bauer auch Neues, indem er versucht, Freiheit aus der Perspektive der neueren Forschung darzulegen. Aber man sollte doch so ehrlich sein, seine Sicht in die Tradition einzubetten – und dann zu sehen, wie diese alte Sicht neu begründet wird.

Vieles wird heute als neu verkauft, was eigentlich schon uralte christliche Tradition ist. Entweder hofft man, dass das keiner merkt, weil sich ein Teil der Gesellschaft vom Christentum entfernt hat, oder man möchte nicht irgendwie mit dem christlichen Glauben in Verbindung gebracht werden. Dass einer, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt nicht auch im Rahmen der Beschäftigung auf den christlichen Glauben gestoßen sein sollte, ist kaum anzunehmen. Zudem: Wenn man die Alten erwähnt, dann sollte man auch so fair sein, nicht nur das Versagen bestimmter Zeiten darzustellen, sondern auch die guten Erkenntnisse.

Ich habe als Beispiel Borghese (https://de.wikipedia.org/wiki/Alessandra_Borghese) gewählt, um zu zeigen, wie allgemein ihr Denken in christlicher Tradition verankert ist. Man muss nicht irgendeinen verborgenen christlichen Theologen gelesen haben. Das gehört zur Allgemeinbildung und auch zur Grundlage unserer Kultur.

Auf diesen Schultern stehen wir. Manche mögen es verleugnen und meinen, sie hängen irgendwie freischwebend in der Luft. Pustekuchen. Wir stehen auf den Schulter der Alten – und dazu haben wir uns auch zu bekennen. Übrigens fängt nicht alles erst mit Freud an. Siehe Paulus Römer 7: http://evangelische-religion.de/freiheit.html

Freiheit ist Selbststeuerung, die gelingt. Ja. Christlicherseits ist freilich der Gottesbezug zu nennen. Aber wir leben nun mal in einer säkularisierten Zeit, und so mag man eben Gott streichen. Freiheit aus christlicher Perspektive bedeutet: Anerkennen der Grenzen, die Gott setzt. Für Bauer sieht es so aus, als gehöre zum freien Willen die Erkenntnis, dass man Grenzen hat.

Das Buch als solches ist lesenswert. Freilich: Das mit der Gesundheit, das stört mich – das ist zu reißerisch. Da sind wir inzwischen mit dem alten Christentum auch weiter Zwinkerndes Smiley.

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