Gouvernante Journalisten + Medialer Trump

Journalisten, die die dummen Bürger erziehen wollen – wie eine ganz bestimmte Partei – waren gefühlt schon immer Thema in meinem Blog. Hier ein guter Beitrag: https://www.cicero.de/innenpolitik/aktivisten-taz-politik-gewissen-rassismus-gender-moral

Allerdings würde ich den so nicht schreiben. Eher so: https://blog.wolfgangfenske.de/2020/06/26/diskriminierung-5/

Allerdings zweifle ich manchmal daran, dass Mensch*innen wirklich Demokratie wollen. Sie wollen wieder eine*n Führer*in, der/die/* ihnen sagt, wo es langgeht, was sie zu denken haben, was gut und richtig – vor allem modern und weltrettend ist. Wenn noch so absurd wie Sprache verhunzend. Nur die politische Farbe hat sich geändert.

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Vor der letzten Wahl, nach der letzten Wahl in den USA da trumpte es medial unentwegt. Alle Meldungen hatten irgendwie mit Trump zu tun. Gebannt starrt die Medienwelt auf ihren Liebelingsfeind. Und das beginnt wieder seit ein paar Wochen. Noch gibt es hin und wieder andere Themen – so ein bisschen Corona. Aber auch die werden bald abnehmen.

Es wäre schön, wenn unsere mediale Welt einfach sortieren würde: Welche Trump-Nachrichten sind wichtig, welche unwichtig. Wir werden nicht wählen. Ich weiß, die US-Medien gegen Trump werden wahrscheinlich als Verstärker die Europäischen Medien benötigen, um zu sagen: Seht, auch die europäischen Medien haben was gegen Trump! Europäische Medien kauen wieder, was US-Medien vorkauen – und die kauen wieder, was die europäischen Medien nachgekaut haben. So läuft das Geschäft. Aber ich, ich als kleiner Medien-Benutzer möchte nicht ständig irgendwas zu Trump. Zudem weiß ich inzwischen, wie er aussieht – man muss nicht ständig abschreckende Bilder einstellen. Propaganda sollte man anderen überlassen.

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