Reporter von Skynews und die Klima-Jugend

Im Internet kursieren Worte eines Reporters, die er der Klima-Jugend schreibt. Er geht mit ihr hart ins Gericht: https://www.feierabend.de/forum/politik/brief-eines-reporters-von-skynews-australien/

Mein Problem mit dem Text: Die Erwachsenen sind daran Schuld. Nicht die Klima-Jugend.

Man muss allerdings tiefer schauen: Wohlleben ist das Ziel aller – und das möchte man seinen Kindern mitgeben. Je reicher Menschen werden, desto stärker das Wohlleben. reiche Menschen sind das Vorbild. Früher war der Adel das Vorbild für die Bürger. Heute ist der reiche Mensch Vorbild. Dazu passt dann, dass man verschwenderisch leben kann. Nahrungsmittel wegwerfen und möglichst Exotische besorgen, Nahrungsmittel chemisch und künstlich herstellen, möglichst ohne Fehl und Makel; kein Energiesparen; Kleidung en masse kaufen, weil sie so billig ist; herumreisen zum Wohlergehen (sogar um sich zu besaufen) nicht, um die Welt kennenzulernen; auf kürzesten Strecken das Auto benutzen, auch wenn man nichts zu tragen hat, man fährt, um zu fahren; neueste Produkte besitzen wollen; man scheut sich nicht, auf Kosten des Lebens anderer sein Leben aufzubauen (nicht nur durch Abtreibung)…

Vieles an Übeln, um die Käufergelüste zu befriedigen, geschieht, ohne dass man es als normaler Mensch bemerkt.

All das ist lang bekannt. Auch die Auswirkungen der Propaganda, genannt Werbung – auch das ist bekannt. All das wird immer stärker verfeinert, um Menschen zu beeinflussen. Bis dahin, dass Menschen nicht mehr in der Lage sind zu erkennen, wann ihr finanzieller Rahmen gesprengt wird, sie ihr Leben verkorksen. All das treibt die Wirtschaft an, hilft dazu beizutragen, dass Menschen Arbeit finden…

Und daran sieht man: Es ist ein Kreislauf, der nicht so ohne Weiteres zu unterbrechen ist. Unterbricht man ihn, wird es zu massiven sozialen Verwerfungen führen, zu Mord und Totschlag, zu Unsicherheiten auf der ganzen Ebene. Zusammenbruch des Rechts und der Ordnung. Infrastruktur wie Gesundheitsstruktur werden zusammenbrechen. Es wird eisig kalt zwischen den Menschen – man nimmt dann besonders wahr, dass es auch warmherzige Menschen gibt.

Manche Jugendliche spüren, wie sehr sie in diese Tretmühle hineingepresst werden. Es gibt Ausbruchsversuche.

Aus christlicher Perspektive ist gegeben: sparsam und bewusst leben, teilen, die wahre Freude nicht im Konsum finden, sondern in der Nähe Gottes und der Gemeinschaft von Menschen, Selbstbewusstsein nicht dadurch bekommen, dass man sich durch materielle Dinge belohnt, sondern im Glauben schon den Lohn gefunden hat. Annehmen, was Gott bietet – bis hin zur Leidbewältigung – in Dankbarkeit und Bescheidenheit.

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