Wie sich Zeiten gleichen

Im Artikel über Heinz Piontek https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Piontek stieß ich auf diese Aussage:

Im zunehmend politisierten Literaturbetrieb der 1960er und 1970er Jahre geriet Piontek mehr und mehr in die Kritik. Sie fand ihren Höhepunkt bei der Verleihung des Georg-Büchner-Preises an einen, wie der häufig wiederholte Einwand hieß, Vertreter „reiner Poesie“, mangelnden gesellschaftlichen Engagements und von Eskapismus, wobei nicht genügend geprüft wurde, ob diese Etikettierungen überhaupt zu Recht bestanden. Zum „Außenseiter“ gestempelt, zog sich Piontek mehr und mehr aus dem Literaturbetrieb zurück, den er bereits in seinem zweiten Münchner Roman Dichterleben (1976) aufs Korn genommen hatte.

Wer nicht im Gleichschritt der jeweiligen Zeit marschiert, hat schlechte Karten. Oder sind es die besseren?

Die Politisierung des Lebens – alles Eintagsfliegen. Leben ist mehr. Es ist auch politische Einmischung.

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