Wahllos um sich bestimmen: Herumgesetzeln + SUV verbieten + Kompromiss-Tüten = Umweltpopulismus

Spannend, was manchen so alles einfällt, um irgendwie ins Gespräch zu kommen: Nun wieder mal was Neues https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiehaendler-geisseln-schulzes-vorstoss-16374578.html

Solide Politik würde der SPD mehr nützen. Obgleich: Heute weiß man nie.

Gibt es eigentlich solcher Art Rezensionen mit Blick auf die Politik? https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tatort/der-tatort-maleficius-im-ersten-16372078.html

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Ich muss sagen, ich war nie ein Freund der SUV. Aber auf die Idee, wegen eines Unfalls die SUV verbieten, einschränken, stärker mit Steuern belasten, Parkplatzverbot auszusprechen – darauf könne auch nur ganz spezielle Menschen kommen. Irgendwann werden alle Fiats verboten, weil ein Fiatfahrer einen Unfall hatte? Was ist das für eine sonderbare Logik? Diese Kurzschlüsse, die findet man heute ständig. Siehe oben den ersten Beitrag. So eine Politik macht keinen Sinn, sollte zurück zu den Stammtischen. Aber es sieht so aus, als wären die Stammtischpolitiker in die große Politik gewechselt. Politiker dürfen nicht übertreiben mit ihrer Stammtischpolitik – sonst wird sie nicht mehr ernst genommen. https://www.tagesschau.de/inland/suv-unfaelle-diskussion-101.html

Das mit den SUV verbieten ist freilich ein elitäres Etwas geworden: Irgendwie muss man doch die Freunde der SUVs was vor den Kopf knallen, sie kaufen und kaufen – statt die tollen Elektro-Autos: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bmw-profitiert-vom-suv-boom-a-1285882.html

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Gut, in beiden Fällen, dass es noch vernünftige Politiker gibt. Das Problem heute ist, wie schon häufig geschrieben, dass man nicht weiß, wann welche Kuriosität dann doch politisch umgesetzt wird, weil es in irgendwelche Kompromiss-Tüten gepackt wurde.

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