Terrorangriff in Neuseeland

Es ist wieder entsetzlich, was – wie es im Augenblick aussieht – Rechtsextremisten/Rassisten für ein Blutbad in Neuseeland angerichtet haben.

Darin sind sich alle Extremisten gleich: in der barbarischen Feigheit. Sie morden wehrlose, ahnungslose Menschen. Schlimm ist darüber hinaus, dass man sich vorstellen kann, dass ideologisch verhärtete Wirrköpfe, diese Feiglinge als Helden feiern könnten.(*)

Zorn und Wut kochen in mir hoch – gleichzeitig das Wissen, dass ein solches Gift in den Köpfen nicht neutralisiert werden kann.

Man kann nur dafür kämpfen, dass Hass, Selbstgerechtigkeit, Überheblichkeit, Gewalt, Ausgrenzung in einem selbst keine Wurzeln schlagen können – und man muss versuchen, in seinem kleinen Einflussbereich in der Gesellschaft, zu verhindern, dass diese Wurzeln schlagen können. Es gilt: Miteinander das Trennende angehen – und das Trennende nie wichtiger werden lassen als das Miteinander.

So ehrt man die Opfer – so ist Unmenschlichem der Boden zu entziehen, damit es keine neuen Opfer gibt. Und die Trauernden: An sie fest denken – und sie hinein nehmen ins Gebet.

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(*) Nachtrag (16.3.): Als ich das schrieb, war das noch nicht bekannt: https://www.tagesschau.de/ausland/neuseeland-171.html