Umgang mit Geschichte: Geister vertreiben, indem man sie ruft + Grüne graben Gruben + Amazon vertreiben

Hier haben wir wieder den Fall, dass man Dämonen bekämpfen möchte, indem man sie herbeiruft: http://www.spiegel.de/politik/ausland/spanien-beschliesst-exhumierung-von-franco-a-1253512.html

Franco in der Almudena-Kathedrale beizusetzen, fände ich übelst. Da hat er überhaupt nichts zu suchen – vor allem sollten Gesinnungsgenossen da nichts zu suchen haben – außer eben Gott und die Liebe Gottes zu allen Menschen suchen – keine Diktatoren: https://de.wikipedia.org/wiki/Almudena-Kathedrale

Solche Traditionen, Herrscher in Kathedralen zu bestatten, sollte man nicht wieder aufleben lassen. Das gilt vor allem dann, wenn die Herrscher zwar national von Bedeutung waren, aber nicht berühmt dafür sind, Menschenrechte geachtet zu haben.

Diesen ganzen Komplex der Grabanlage, die im Augenblick verwendet wird, sollte man überdenken, da inzwischen durch die Auseinandersetzung die Dämonen herbeigerufen wurden. Nicht in einem Hauruck-Verfahren sollte eine neue Konzeption entwickelt werden, sondern diskursiv mit allen Beteiligten. Wobei man ja schon Ansätze für einen Kompromiss gefunden hatte, der durch politische Gegner wieder in Frage gestellt wurde.

Ein anderer Aspekt ist zu bedenken: Unser Umgang mit Geschichte. Unsere Zeit muss gehörig aufpassen, dass wir nicht Sklaven neuer Ideologen werden, die Geschichte dann tilgen, wenn sie nicht in ihren Kram passt. Wir sind kein Maßstab. Nur Fundamentalisten und Ideologen sind starr und unflexibel, haben nur ihre Sicht im Blick, die sie auf alle übertragen wollen. Da ist linksextrem wie rechtsextrem wie islamistisch. Kurz: Der starre, rechthaberische, andere beherrschen wollende Mensch, aus welcher Richtung auch immer.

*

Grüne graben Gruben: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gruene-asylpolitik-ins-eigene-fleisch-16043429.html

Nicht nur derjenige, der das Asylrecht abschaffen will, muss korrigiert werden, sondern auch derjenige, der es überdehnt und damit de facto abschafft.

*

Diejenigen, die Jobs haben, vertreiben die Firma. Was ist mit denen, die auf Jobs durch die Firma hofften? Keine Chance haben sie. Ideologen denken nur an ihre Ideologie. Dabei versucht man eben, die Firmen in einen gewissen Rahmen einzubetten, der den Menschen gut tut. Aber nichts da, wer einen Job hat, oder auf andere Art finanziert wird, dem ist die Ideologie wichtiger: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/der-populismus-holt-amazon-in-new-york-ein-16043600.html

Datenschutzerklärunghttps://www.wolfgangfenske.de/