Amerikanische Trump-Politik

Amerikanische Trump-Politik soll wohl so aussehen: Trump schafft Ordnung in der Welt. Und alle haben nur auf Trump und „Amerika zuerst“ gewartet. Nun, manche haben nicht darauf gewartet.

Russland zum Beispiel: http://www.spiegel.de/politik/ausland/rex-tillerson-in-moskau-wladimir-putin-laesst-sich-kein-ultimatum-stellen-a-1143096.html

China zum Beispiel: https://www.tagesschau.de/ausland/china-nordkorea-101.html

Obama und seine Beipflichter haben Assad in die Arme des Iran getrieben. Sie haben Russland zu China getrieben. Und Trump? Er treibt sie weiter weg vom Westen. Auch wenn man kein Freund der chinesischen und russischen Regierung ist – so sieht man doch, dass vernünftige Politik irgendwie anders laufen müsste, als Länder, mit denen man zusammenarbeiten sollte, wegzugraulen. Was sagen eigentlich Amerikas Diplomaten zu der Politik, die sich langsam abzeichnet?

Mir scheint zudem ein anderer klassischer Trick zu erkennen zu sein: Hast du innenpolitisch Probleme, so rassele mit den Säbeln in der Außenpolitik. Bewahrheitet sich das nun wieder?

Übrigens gibt es aus Russland inzwischen vernünftige Töne: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/syrien-krieg-rex-tillerson-sergej-lawrow-treffen und http://www.tagesschau.de/ausland/lawrow-tillerson-103.html Auch beim letzten Artikel wird deutlich: Für Entspannung sorgt der, der sich der WestPolitik anpasst. Wer eine eigene Meinung behält, ist der Friedensstörer.

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