Afrika-Hilfe + Südafrika

Ein neuer Aufsatz zum Thema Afrika von Volker Seitz: http://the-germanz.de/wohlstand-afrika-entsteht-nicht-durch-milde-gaben/

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Was wird aus Südafrika? http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/suedafrika-jacob-zuma-protest-korruption

Gibt es zu Zuma eigentlich eine Alternative? Möglicherweise, wenn man das hier liest, dass sich Bischöfe, Gewerkschaften, Oppositionsparteien, Freiheitskämpfer, Unternehmer gegen ihn richten. Oder sind sie auch so naiv wie manche bei uns und denken: Hauptsache weg, das weitere Vorgehen wird sich ergeben?

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Um der Menschen Willen Afrika helfen: http://www.tagesschau.de/ausland/hunger-afrika-103.html Ist die Kritik an andere Länder, dass sie nicht helfen, richtig? Ich denke, wenn man so argumentiert, dass man das Leiden insgesamt bekämpfen muss, dann gibt man auch als Land, das viel gibt, zu wenig. So sieht es aus wie Prahlerei: Wir geben – aber ihr nicht! Was Afrika betrifft: Man gibt immer zu wenig. Und dann viel mehr geben, wenn die Katastrophe da ist… – ob das Sinn macht, muss jeder selbst verantwortlich entscheiden bzw. jedes Land.

Man muss nachhaltig arbeiten. Wenn man nicht nachhaltig arbeitet, hat es weniger Wert. Und zur Nachhaltigkeit zählt, diejenigen in Afrika zu unterstützen, die gegen die korrupten Systeme von unten her versuchen, langsam aber stetig den Menschen zu helfen. Es ist schlimm. Es ist traurig und macht depressiv. Aber man kann Staaten in Afrika nicht helfen, die für die katastrophalen Lagen mit verantwortlich sind.

Das heißt für mich, dass man NGOs, die man für wichtig hält, dennoch unterstützt. Eben: Von unten verändern.

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