GriechenBashing + Schulz schwadroniert

Griechenbasching finde ich auch übel. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/berichterstattung-zu-griechenland-dschungelcamp-der-medien-kolumne-a-1042001.html Nur die griechische Regierung verteidigen – das fällt mir äußerst schwer. Ich vermute – wie vor längerer Zeit schon im Blog geschrieben, dass die Regierung so neu ist, dass sie die Spielregeln der Finanzen und der Politik noch nicht so richtig begriffen haben. Das mag natürlich erfrischend sein, wenn jemand frischen Wind in die Angelegenheit bringt. Aber die wirtschaftlich-politischen Spielregeln haben sich im Laufe der Zeit herausgearbeitet und dienen der Stabilität. Es kann nicht mehr jeder machen, was er will. Man ist eingebunden in die internationale Wirtschaftsgemeinschaft. Die Zeiten des vollkommen unabhängigen nationalen Handelns sind in gewissen Aspekten vorbei. Und ich vermute einmal, dass die Finanzkompetenz eher bei den Bürokraten in Brüssel beheimatet ist als bei einer kleinen Gruppe von Politikern, die die negative Stimmung im Land nach oben gespült hat.

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Das beobachte ich auch seit längerem, dass sich Martin Schulz unagemessen in die Belange von Staaten einmischt. Die Grünen sagen es deutlich: http://www.sven-giegold.de/2015/griechisches-referendum-taktlose-einmischung-von-martin-schulz/ Schulz wollte laut einer Nachricheninfo im Radio selbst nach Griechenland fahren… – ich hoffe, er hat es nicht getan, weil er damit sicher seine Widersacher unterstützt hätte.

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