Welthandelsabkommen+Landgrabbing

Die Länder dürfen nicht mehr die Nahrungsmittel subventionieren, wenn die Bevölkerung hungert? Nur Indien darf das, aber allein mit Blick auf Getreide. http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-12/wto-einigt-sich-auf-globales-handelsabkommen Bei manchen Abkommen ahnt man schon, dass sie nur auf dem Papier stehen.

Das schrieb ich am Samstagmorgen. Und dann liest man am Samstagabend: Indien hat doch die Unterschrift verweigert: http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-08/indien-wto-recht-auf-nahrung Und man findet Lob dafür. Ich denke auch, dass das lobenswert ist.

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Da wir bei dem Thema sind: Landgrabbing. Reiche Länder, Investoren, Firmen kaufen riesige Ackerflächen bzw. Bewirtschaftungsflächen in armen Ländern, reißen es an sich, produzieren darauf das, was gerade benötigt wird, wofür auch immer (z.B. Biosprit) – und exportieren es, spekulieren damit, während die Bevölkerung des Landes hungern muss. Moderner Kolonialismus. Geht dieses Welthandelsabkommen auch auf diese Problematik ein? Regelt es die Beteiligung der Länder an dem Gewinn und Mitspracherecht über das, was angebaut wird? http://www.oxfam.de/informieren/landgrabbing

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