Kichern: Türkischer Abgeordneter

Vor ein paar Wochen war Israel noch Schuld an den demokratischen Strömungen in der Türkei. Nun soll Deutschland schuld sein. Warum? Was sollen wir in Deutschland für ein Interesse daran haben, dass Menschen im Gezi-Park demonstrieren? Die Antwort: Deutschland wolle dem wirtschaftlichen Aufschwung der Türkei schaden und den Istanbuler Flughafen verhindern: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/08/482986/gezi-park-proteste-jetzt-soll-deutschland-schuld-sein/ Sorry, aber das ist doch nur zum Kichern. Zum Glück kam das nicht von der türkischen Regierung, sondern nur von einem Abgeordneten der Erdogan AKP.

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Die Gesellschaft für bedrohte Völker wendet sich gegen eine Unterstützung der syrischen Terroristen/Rebellen durch die Bundesregierung: „denn sie führen Krieg gegen Kurden, Christen und andere Minderheiten.“ Die Bundesregierung will nämlich ein Verbindungsbüro dieser Terroristen/Rebellen in Berlin finanzieren. Von dem brutalen Kampf gegen Kurden und Alawiten wird in dem Artikel auch berichtet. Was Christen betrifft, werden allein die Entführungen der beiden Bischöfe genannt – aber das unmenschliche Vorgehen gegen Christen schreit zum Himmel – der Westen bleibt leider weitgehend taub. Törichte Politik wird unangenehme Konsequenzen haben: http://www.katholisches.info/2013/08/05/bundesregierung-darf-syrische-islamistische-opposition-nicht-laenger-unterstuetzen/ und: http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=3606

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Eine Antwort auf „Kichern: Türkischer Abgeordneter“

  1. Zu dem „Verbindungsbüro“ die Frage: WER regiert eigentlich die Bundesregierung? Hoffentlich nicht Leute, die es nicht lassen können, die fatalen Weltverbesserungsträume und damit verbundenen außenpolitischen Fehlleistungen der Amerikaner zur Maxime eigener Politik zu machen. Die brandgefährliche Lust dazu ist unübersehbar nicht allein in Berlin und Brüssel vorhanden.
    Könnten nicht die jüngsten Entwicklungen in Ägypten Anlass sein, endlich auch aus den gemachten Fehlern zu lernen, von den „alten Kleppern“ zu lassen und auf die „richigen Pferde“ zu setzen?
    Realpolitik ist das Gebot der Stunde -und nicht das Träumen von einer Welt in Frieden und Freiheit und Menschenwürde.

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