Unparteiisches Recht+EKD-Ehe

Mit Blick auf die Homo-Ehe in den USA: Es „regiert nicht der Zeitgeist oder eine Mehrheitsmeinung, sondern das kühle, unparteiische Recht.“ http://www.welt.de/debatte/kommentare/article117483806/Das-Haupthindernis-fuer-die-Homo-Ehe-ist-vom-Tisch.html Ist das nicht schön, dass es noch einen gibt, der das glaubt?

Schwulen-Lobby – wie es heißt – im Vatikan?  http://www.welt.de/politik/ausland/article117486072/Sex-Ring-in-Rom-koennte-Buerde-fuer-den-Papst-werden.html Was die USA betrifft, hört man Jubel in den Medien, was den Vatikan betrifft schwingt eine andere Stimmung mit. Wenn es im Vatikan eine Schwulen-Lobby gäbe, müssten die Medien doch auch glücklich sein: Selbst im Vatikan haben sie eine Hausmacht! Freilich geht es im Vatikan um die Frage, ob es darüber hinaus einen Prostitutionsring gibt, was eigentlich gesellschaftspolitisch gesehen, auch nicht unbedingt die Menschen vom Hocker reißen muss. Aber, manche dürfen nicht, so auch Berlusconi – und manche dürfen, weil sie so frei sind, sich über moralische Grundsätze hinwegzusetzen. Schon eigenartig, was hier in unserer Gesellschaft so alles am Schwingen ist.

Auch Peter Hahne kritisiert das EKD-Papier zur Ehe: „ein Beispiel für geistliche Substanzlosigkeit“, ein „Zettelkasten des Flachsinns voller banaler Beliebigkeiten aus dem Betroffenheits-Stuhlkreis“ http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M505322d8d2d.0.html Nicht allein er: Stampft das EKD-Papier ein! http://www.kath.net/news/41803 EKD-Schneider hat wohl das Papier nicht gelesen… Das heißt: Selbst die Medien reagieren auf dieses Papier erstaunlich ironisch, weil es der Evangelischen Kirche widerspricht.

Es ist Frühling, Kuckuckseier aller Orten.

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Eine Antwort auf „Unparteiisches Recht+EKD-Ehe“

  1. Ein Nachwort zu und von dem EKD-Insider Peter Hahne in einem „offenen Brief“:
    „Man hat Erbarmen mit den Regenwäldern, die für dieses „Papier“ sterben mussten. Es ist nicht nur ein Beispiel für geistliche Substanzlosigkeit, sondern auch für geistige Schwäche. Auf welch unterstes Niveau begibt sich der Rat als oberste EKD-Leitung, solch ein trendiges Mode-Allerlei durchzuwinken….Auf den Wanderdünen dieses Zeitgeistes surft sich die Kirche endgültig ins Abseits und hat es final geschafft, von niemandem mehr ernst genommen zu werden.“
    Wenn dem so ist -und es ist so, und nicht anders!-: Wo gibt es dann noch eine ethisch-religiöse Instanz, an der sich die Menschen orientieren und ihr Tun und Lassen messen können? An diesem Punkt werden sich die verantworten müssen, die heute in den Leitungern der Kirchen vor dem „Zeitgeist“ niederknien. Gottes Heiliger Geist möge erweckend in die Geistlosigkeit der kirchenleitenden Gremien fahren und Neues schaffen -dem Evangelium von Jesus Christus Entsprechendes.
    Das erbittet das
    Echolot

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