Hassprediger weint+Bushido

Das ist natürlich eine Meldung Wert, dass der Hassprediger M. in seiner türkischen Zelle weint und wieder nach Österreich zurück möchte. Es ist auch eine Meldung, dass Tschetschenen vor der US Botschaft in Wien demonstrieren, weil sie meinen, die Brüder hätten den Anschlag von Boston nicht verübt, sondern seien Opfer des FBI: www.krone.at Zur zweiten Info s. auch – mit Bild!: http://kurier.at/chronik/wien/tschetschenen-mini-demo-vor-der-us-botschaft-in-wien/10.431.240

Zur Meldung 1: Traurig, also wollen die Österreicher sicher alle ganz schnell ihren Hassprediger wieder zurück haben, denn so ein bisschen Masochismus ist doch so schön!

Zur Meldung 2: Natürlich kann man das denken, denn die Brüder waren ja so nett, so sympathisch, so integriert, dass sie sogar Sonnenbrillen trugen – die können keiner Fliege etwas zu Leide getan haben. Das böse FBI! Außerdem, so war ja immer wieder von Terroristen-Apologeten zu lesen, sei es verständlich, dass sie andere Leute in die Luft bomben, denn sie hatten Angst vor US-Drohnen und ihr Terror war nur Folge des Terrors, den der böse Westen in ihre Länder getragen habe. Zum Beispiel Tschetschenien. Dieser Masochismus und diese Dummheit tun schon weh. Er hat somit sein Ziel erreicht.

Was müssen wir über Bushido lesen? Die Verlage, die recherchieren – müssen Sicherheitstufe erhöhen. Journalisten werden angepöbelt – Clan-Milieu eben. Geld, um Anwälte zu bestellen, ist allemal vorhanden, hat er doch treue Freunde und selbst sehr viel durch die vernachlässigten Kids verdient. Und jetzt kuschen? Das wäre ein Armutszeugnis. Aber es würde deutlich machen: Warum Menschen in Italien Angst haben, solche Banden in ihre Schranken zu weisen. http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/bushido171.html Wer lässt schon seine wichtige Milchkuh schlachten? Man kann solchen Clans ihre Vorgehensweisen nicht verübeln – aber man muss ihnen Paroli bieten.

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