Kirche, Christen und Islam

Es geht ein tiefer Riss auch durch die Kirchen – die Stellung zum Islam ist ein Teil, der reißt: https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/rheinische-kirche-will-muslime-nicht-mehr-bekehren-103870.html und die andere Seite: http://exmusulmanschretiens.fr/de/

Würde er auch dann noch reißen, wenn man sich an das halten würde, was Jesus Christus uns gelehrt hat?

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2 Antworten auf „Kirche, Christen und Islam“

  1. Ist schon irgendwie lustig, wenn eine illusorische Weltanschauung eine andere illusorische Weltanschauung nicht mehr ins eigene Boot holen will. Hat aber durchaus etwas Realistisches, denn beiden Seiten fehlen schleißlich belastbare Elemente, warum sie die „bessere“ Religion vertritt.

    Es verträgt sich auch besser mit unserer Verfassung, die ja die Religionsfreiheit ausdrücklich bejaht. Missionierung ist streng genommen der Versuch, diese Freiheit einzuschränken, weil man den anderen in die eigene Religion hineinzwingen will, anstatt ihm die freie Wahl zu überlassen.

    Überaus komisch fand ich diesen Satz: „So erklärte der Superintendent des Kirchenkreises Wetzlar, Jörg Süß, die „Positionsbestimmung“ widerspreche dem Bekenntnis der evangelischen Kirche zum dreieinigen Gott.“

    Als wenn die Trinität ein Konzept wäre, dem ein halbwegs intelligenter Mensch folgen könnte, ohne alles zu verbiegen, was ohm Logik und intellektuelle Redlichkeit gebieten.

    Ein Brüller auch das Folgende: „Christen sollten auf das Wirken des Heiligen Geistes vertrauen.“
    Ja, dann ist ja alles klar, Kirche und Theologie sind völlig überflüssig, der „heilige“ Geist macht das schon. Hat der Mensch eigentlich bemerkt, dass er mit seinem Satz die eigene Position als Superintendent infrage stellt?

    „Wahrheit des christlichen Glaubens“ ist auch eine schöne Formulierung, denn damnach gibt es viele Tausend Wahrheiten, bzw, weil es DEN christlichen Glauben gar nicht gibt, auch keine entsprechende Wahrheit.

    Wie man es dreht und wendet, das „Problem“ lässt sich nicht lösen. Da aber auch der Islam immer mehr zum Problem wird, braucht unsere Gesellschaft Wege, sich insgesamt von den illusorischen Weltanschauungen der Religionen zu lösen. Und ich denke, das kann auf argumentativer Ebene ganz gut gelingen, wenn man den Gläubigen aller Richtungen klar macht, dass ihr Glaube keine rationale Basis hat, sondern praktisch nichts anderes als eine Erblast ist, bzw. bei denen, die im Erwachsenenleben ihren Glauben gewechselt haben, eine intellektuelle Verirrung.

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