Gender-Auseinandersetzung + Psycholyse – Akademikerkult

Hier wird deutlich, dass die Auseinandersetzung um Gender heftig geführt wird. Man beachte den Sprachstil. Übrigens verlangt die Gender-Apologetin von den GenderGegnern:

Was daher dringend Not tut, und was die Texte des Beißreflexe-Bandes wie des Emma-Dossier vermissen lassen, ist, eine Haltung zu kultivieren, die sich der Welt zuwendet und auf epistemologische und moralische Überheblichkeit verzichtet. Eine Haltung, die – anders als das stetig lauter werdende Getöse medialer, die Demokratie zersetzender Debattensurrogate – auf die Tugenden des Differenzierens und der Deeskalation setzt. Die zurückhaltend und bedacht mit apodiktischen Verallgemeinerungen umgeht und Begrifflichkeiten wählt, die Ambivalenzen auszudrücken erlauben. Die totalisierende und versämtlichende Sichtweisen zurückweist, um ein Denken mit der Welt statt über diese zu ermöglichen. Eine Haltung auch, die den Unterschied zwischen empirischen Gewissheiten und normativen Urteilen kennt und in der die langsame, bedachte Untersuchung den Vorzug vor der schrillen Skandalisierung erhält.

Hier wird also den Gendergegnern das vorgeworfen, was den Gendervertretern selbst zu eigen ist.

Aber manche haben wohl endlich verstanden, dass Gender und Feminismus zwei paar Schuhe sind und: dass die Genderideologie dem, was die Homosexuellen mühevoll erkämpft haben, entgegensteht. Gender ist eine Modeerscheinung, die so tut, als sei sie feministisch bzw. für Homosexuelle aktiv, aber eben nur so tut. Denn das Geschlecht ist keine Rolle, die ein Mensch spielt. Man ist das Geschlecht. Und für die Rechte der unterschiedlichen Geschlechter hat man zu kämpfen und nicht die Geschlechter einzuebnen – man hat die Unterschiedenheit zu akzeptieren – aber eben daraus nicht unterschiedliche Rechte zu folgern. Wir sind ungleich, wir sind verschieden – Gott sei Dank – haben aber als Menschen die gleichen Rechte. Dafür muss man eintreten.

Das Hauptproblem scheint mir, und das habe ich schon häufiger genannt: Man sollte sich erst einmal darauf einigen was der Begriff „Gender“ eigentlich meint, wie er eigentlich von wem verwendet wird. Alle möglichen Leute benutzen ihn für alles mögliche. Allein das ist schon unwissenschaftlich.

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In Spiegel Plus gibt es einen Beitrag zur Psycholyse, die als Akademikerkult bezeichnet wird:

Sie verabreichen bei Therapiesitzungen und Workshops illegale Drogen mit dem Ziel, ihren Patienten zur „Bewusstseinserweiterung“ und zur „Erleuchtung“ zu verhelfen.

Es geht nicht um irgendwelche Quacksalber, die ein paar Leute überredet haben, ihnen willig zu sein, sondern der Vorwurf gilt Ärzten und Psychologen… http://www.spiegel.de/spiegel/psycholyse-szene-drogen-sex-und-schweigegeluebde-a-1161394.html

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