Neue Welt trifft alte Welt: Reiß dich doch mal zusammen! + Unis: Political Correctness

Hier trifft eine alte Welt (sexuelle Freizügigkeit) auf die neue Welt (sexuelle Grenzen), die die alte sein wird: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kevin-spacey-star-journalist-gay-talese-tut-der-schauspieler-leid-a-1177016.html

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Political Correctness an den Unis: http://www.focus.de/politik/videos/nach-aufregung-in-wuerzburg-kopftuchskandal-hochschulverbands-chef-kritisiert-klima-der-political-correctness_id_7832100.html

Das ist kein Witz: Manche Studenten wehren sich gegen Professoren, deren Meinung sie nicht teilen, so heißt es in dem Beitrag.

Wenn intolerante Toleranzler auftreten, wächst keine Freiheit mehr.

Dazu passt die Nachricht: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/internet/2017/11/10/agentin-will-alleine-weitermachen/

Wer finanziert das jetzt?

(Nachtrag über den Zustand an manchen Unis: https://www.welt.de/politik/deutschland/article170416787/An-deutschen-Unis-werden-Banalitaeten-skandalisiert.html

Dieser Beitrag erinnert mich wieder an mein famoses Gedicht, das ich im Zuge der Auseinandersetzung um Gomringers Gedicht an der Alice Salomon Hochschule umgeschrieben habe: Mein erstes Genderkonformes Gedicht http://blog.wolfgangfenske.de/2017/09/04/eugen-gomringers-gedicht-und-die-asta-der-alice-salomon-hochschule-mein-erstes-gender-konformes-gedicht/

Ich schlage vor, dem Gedicht einen zweiten Teil anzuhängen, damit dann die Asta-Feministinnen zufrieden sind:

Alleen, 
Alleen und Autos

Autos
Autos und Männer

Alleen
Alleen und Männer

Alleen und Autos und Männer und
eine Bewunderin

Upps – sie werden nicht zufrieden sein – ich sage nur: Gender!

Wie wäre es, wenn man im Teil 2 Männer durch Frauen ersetzt, also

Alleen,
Alleen und Autos

Autos
Autos und Frauen…

Und im Teil 1, dem Gedicht Gomringers die Frauen durch Männer ersetzt:

Alleen
Alleen und Blumen

Blumen
Blumen und Männer…

Und dann am Ende jeweils:
eine Bewunder*in

Ich bin begeistert! Ich habe ein Gender konformes Gedicht – ein Responsorium auf Gomringer – geschrieben! Wobei ich gestehen muss, darf es dann am Schluss nicht Männer bzw. Frauen heißen, sondern

Männer*in und Frauen*er – und/oder umgedreht.

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In Menschengruppe gefahren + Christen aus Deutschland töten + Versuch, Obdachlosen zu töten + Polizeiausbildung in Berlin

Wieder ist in Frankreich ein Mann in eine Menschengruppe gefahren – in ihm sei der Wille, in eine Menschengruppe zu fahren, herangereift… https://www.merkur.de/welt/autofahrer-rast-in-frankreich-in-menschenmenge-drei-verletzte-zr-9273238.html

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Er wollte möglichst viele Christen aus Deutschland töten, weil er die Zugangsbeschränkung für Muslime zum Tempelberg ungerecht fand. Das wird nicht als terroristische Tat eingeordnet: https://www.welt.de/politik/deutschland/article170493596/Das-Ziel-von-Ahmad-A-waren-Deutsche-christlichen-Glaubens.html

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In München versuchten zwei junge Männer einen Obdachlosen anzuzünden. Nach ihnen wird gefahndet. Wenn sie nicht schnell außer Landes reisen, dürften sie bald gefasst sein: https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-hauptbahnhof-obdachloser-sollte-angezuendet-werden-fotos-taeter-9267517.html

Kritik an Überwachungskameras werden wohl immer weiter verstummen, weil sie schon helfen, manche Tat aufzuklären.

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Neue Infos zu Berliner Zustände in der Polizeiausbildung: https://www.welt.de/politik/deutschland/article170508296/Dann-haben-wir-in-ein-paar-Jahren-die-Hoelle-auf-der-Strasse.html

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Aussage gegen Aussage + Familiennachzug + Syrien beim Wiederaufbau unterstützen

Libysche Küstenwache und Sea Watch (NGO zur Aufnahme von Flüchtlingen) machen unterschiedliche Angaben zu einer Situation, in der Flüchtlinge im Mittelmeer ertranken: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2017/tote-im-mittelmeer-kuestenwache-beschuldigt-ngo-schiff/

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Im Augenblick lesen wir viele Zahlen zum Thema Flüchtlingsnachzug. Wenn manche sagen: Es kommen 2 Millionen – dann klingen die Aussagen der Experten, ca. 120-180.000 wenig. Wenn beide Zahlen genannt werden, dann signalisieren die 100-200.000: Es kommen im Grunde nur ganz wenig. http://www.focus.de/politik/deutschland/familiennachzug-fuer-fluechtlinge-umstrittene-asyl-formel-birgt-eine-grosse-gefahr-fuer-jamaika_id_7832178.html

Eine andere Überlegung: Ob 100.000 oder 2 Millionen: Wenn wir selbst diejenigen, die schon bei uns sind, nicht menschenwürdig unterbringen können, mit allem, was dazu gehört: Bildung, Beruf, Wohnung, Integrationsmöglichkeit – dann sind, welche Zahlen auch immer genannt werden, weitere Menschen nicht aufnehmbar. Und die Aussage: Deutschland, das reiche Land, müsste es schaffen – ist eine tolle Aussage – aber wenn es Deutschland nicht schafft, warum auch immer, dann kann man zwar Deutschland anklagen usw. aber diese Aussage ist nicht mehr als eine Wunsch-Seifenblase.

Kurz: Erst einmal Voraussetzungen schaffen, bevor man weitere Menschen herholt.

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Erst weint man mediale Krokodilstränen wegen der leidenden Menschen, weil die Russen Aleppo erobert haben, und dann? Dann hilft man nicht, weil man Syrien mit Sanktionen belegt: https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Die-Sanktionen-verzoegern-den-Wiederaufbau-Syriens/story/29693292

Man sollte alle unmenschliche Taktik fallen lassen – um der Menschen Willen. Natürlich würde das auch Folgen für die Flüchtlinge haben, die dann wieder nach Syrien zurückkönnten. Statt also Syrien zu helfen, dass die Syrer wieder aus aller Herren Länder in ihre Heimat zurück können, diskutiert man hier, wie man mehr Syrer herbekommen kann. Diese Logik ist unverständlich. Völlig unverständlich. Vor allem, wie vor kurzem gelesen: Für das Geld, mit dem wir bei uns Zugereiste finanzieren, könnte man in ihren Heimatländern viel mehr Gutes tun.

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Abgelehnt – gefunden

Ich habe den Satz gelesen:

Weil du mich abgelehnt hast, habe ich mich gefunden.

Das kann man auch mit Blick auf Gott sehen:

Manche Menschen fühlen sich von Gott abgelehnt – und finden sich, weil sie sich allein auf sich gestellt fühlen.

Manche Menschen finden sich, weil sie von Gott gefunden wurden.

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Eine Anmerkung zu den zurzeit laufenden Diskussionen:
Ich habe den Überblick verloren – und kann nicht mehr auf alles eingehen.
Ich versuche am Wochenende einmal die Texte, an denen sich Diskussionsrunden anschließen, zusammenzustellen, weil die vorgegebene Blogstruktur sehr unübersichtlich ist. Vielleicht finde ich auch etwas, das eine App-Änderung ermöglicht.
Manchmal überlappen sich auch die Beiträge derer, die kommentieren, weil sie in etwa zeitgleich geschrieben werden, vor allem aber auch, weil ich nur ein sehr begrenztes Zeitfenster habe, um mich überhaupt um den Blog kümmern zu können – das heißt, ich kann sie nicht zeitgleich einstellen. Von daher bitte ich um Nachsicht. Ich bitte auch weiterhin sachlich und argumentativ zu bleiben – da ich sie sonst nicht veröffentlichen werde. Ich bitte auch nur um Beiträge, Links auf Zeitschriften usw. sind für mich zeitlich nicht zu kontrollieren.

Verifizierung, Falsifizierung, Gott und Religion

Was ist logischer? Verifikation oder Falsifikation?

Wissenschaftlich orientiert man sich eher nicht an der Verifikation, sondern an der Falsifikation, da in vielen Bereichen nie das Gesamte untersucht werden kann.

Das bedeutet, dass man davon ausgeht, dass nur der Grad der Bewährung einer Theorie (aufgrund der Begrenztheit, vor der wir Menschen stehen) festgestellt werden kann.

Und was bedeutet das für Menschen, die Gott apodiktisch ausschließen? Sie meinen, alles im Blick zu haben, die Gesamtheit der Welt – bzw. zumindest davon auszugehen, dass sie die Gesamtheit der Welt im Blick haben könnten.

Für mich bewährt sich Religion (eingeschlossen der Glaube an die Existenz Gottes – also Religion als Substanz, nicht nur als soziale Funktion) – nicht nur für mich, sondern für sehr viele Menschen (auch Wissenschaftler des 21. Jahrhunderts) – für manche bewährt sich Religion/Gott in Graden nicht: Manche sehen Religion/Gott als menschliches bzw. gesellschaftliches Produkt (in der Nachfolge Feuerbachs und Freuds und ihre Überlegungen modifizierend) als mehr oder weniger sinnvoll an, manche sehen diese nicht als sinnvoll, sondern eher als gefährlich an (Marx…). Manche sehen sie als allerdings als sinnvoll an, weil es eben Gott ermöglicht, Religion auszuüben. Vor diesem Problem stehen wir. Von daher mutet es schon eigenartig an, wie massiv Gottes Nichtexistenz und die negative Funktion von Religion postuliert werden kann.

Die Vielfalt der Religionen widerspricht Gott nicht. Schrieb ich es nicht schon einmal vor kurzem? Egal. Bislang wird gesagt, dass sämtliche Völker, Stämme eine Ahnung von Transzendenz haben, selbst in Kindern soll das schon angelegt sein. Die Frage ist: Warum ist dem so? Die christliche Antwort: Weil Gott als derjenige, der in der Werdung der Natur seine Hand im Spiel hat, eine Ahnung seiner selbst in die Menschen gelegt hat (Gottes Geist). Der Mensch ist nicht fähig, mit dieser Ahnung Gottes angemessen umzugehen und kreiert Religionen – vom Animismus bis hin zum Monotheismus und den vielen Spielarten dazwischen. Und so sind alle Religionen zu beurteilen – auch Islam und Christentum. Aber dann kommt eben die Offenbarung Jesu Christi dazwischen, Gott zeigt sich selbst. Aber auch diese Offenbarung wird aufgrund der Freiheit des Menschen auch Gott zu widersprechen, zu einer Religion. Und so ist eben die christliche Sicht: Man muss sich in der Nachfolge Jesu immer mehr auf Jesus einlassen. Je mehr man sich auf Jesus Christus einlässt, desto christusförmiger wird man. Aber: Kein Mensch wird sündlos – von daher spielt die Vergebung der Sünden, in die sich Christen durch den Kreuzestod Jesu hineinnehmen lassen, bzw. hinein genommen werden, eine so große Rolle. Sichtbar ist diese Nachfolge in den Menschen, die sich besonders sozial engagieren, die mutig sind, frei und offen Widerstand zu leisten gegen alles mögliche Ungöttliche…

Für mich ist der Grad der Bewährung meiner Glaubenserfahrung sehr hoch – um das Thema oben in etwa aufzugreifen. Ich kann das freilich nur von meiner Erfahrung sagen: Wenn Christen, die ihren Glauben ernst nehmen, einander begegnen, dann spürt man das. Dann werden Bänder gespannt. Und das auch über Konfessionen hinweg.

Noch ein Aspekt: Das Gleichnis aus Matthäus 25,31ff. zeigt, dass Menschen, die einfach aus dem Bedürfnis heraus, anderen Menschen zu helfen, helfen, dass sie auch von dieser positiven Gottesahnung ergriffen sind, ohne es zu merken. Von daher gibt es auch Bänder zwischen Menschen über Religionen und Weltanschauungen hinweg.

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Wohnungsnot für Zugereiste + Böse Vermieter

Das ist ein eigenartiger Artikel: Ist es schlecht, dass Vermieter kleine Wohnungen nicht an große Familien verkaufen wollen? Handelt es sich mit der Aussage, Müll wird aus den Fenstern geworfen bzw. zu laute Musik usw. um Vorwürfe oder um begründete Befürchtungen? Wer nicht Deutsch kann, kann keine Verträge unterschreiben – was ist damit? Das wird nicht deutlich. http://www.focus.de/immobilien/mieten/sozial-projekt-in-der-hauptstadt-fluechtlinge-unerwuenscht-berliner-kaempft-gegen-erniedrigung-auf-dem-wohnungsmarkt_id_7810223.html

Zum anderen erfahren wir, „Der Familiennachzug kommt nun auch noch“ – kommt er? Weiß man das schon?

Zudem macht der Beitrag aber auch deutlich, dass wir Menschen noch immer nicht menschenwürdig unterbringen können. Liegt die Schuld bei den Vermietern? Warum fallen in Berlin tausende von Sozialwohnungen aus dem Bestand? Warum wird nicht nachgebaut, wenn etwas aufgegeben werden muss? Die Politik versagt – und sie versagt auf der ganzen Linie. Denn wer ruft: Menschen sollen kommen – sie aber nicht menschenwürdig unterbringen kann, der hat in seiner Verantwortung für die Menschen versagt. Das liegt aber nicht allein an Berlin – vermute ich. Die Bundespolitik muss genauso ins Schuldboot geholt werden.

Vermieter wollen vor allem

a) keinen Ärger, sondern ein ruhiges Leben

b) keine finanziellen Einbußen

Wenn engagierte Gruppen und dem Staat so sehr daran liegt, die Vermieter dazu zu bringen, ihren Besitz freizugeben, sollte man ihnen auf diesem Weg entgegenkommen und die evtl. auf sie zukommenden Lasten abnehmen. Das ist das Eine. Das Andere: Soweit ich mitbekommen habe, haben es auch deutschstämmige in Berlin usw. schwer, eine Wohnung zu bekommen. Wie kommt man dann darauf, die Vermieter für den Wohnungsmangel für Zugereiste verantwortlich zu machen? Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

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Antisemitismus + Linksextremisten und Islamisten / arabischer Sozialismus

Ein Interview mit Broder anlässlich der Sendung: „Der ewige Antisemit“ http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30066

Vor nicht langer Zeit hat man sich darüber empört, Schweden negativ darzustellen. Aber wie schlimm es in Schweden aussehen soll, das macht ein „Witz“, der in dem Beitrag genannt wird, deutlich:

In Malmö kursiert unter Juden der sarkastische Witz, dass Schweden der einzige arabische Staat sei, der Israel noch nicht angegriffen habe. Ist der Antisemitismus in der Stadt so schlimm wie oft beschrieben?

Er ist schlimmer. Allerdings haben wir diesen Witz in Malmö nicht gehört. Es kann sein, dass den Juden inzwischen die Lust am Witzemachen vergangen ist.

Das bedeutet nun nicht, dass man mit dem Finger auf Schweden zeigt. Wenn man das tut, zeigen bekanntlich drei Finger zurück. Von daher muss man in unserem Land ungeheuer wachsam sein.

*

Wenn ich diesen Beitrag lese, dann denke ich einerseits zustimmend – aber andererseits nicht. Wenn Islamisten für ihren Dschihad Erfahrungen der Kommunisten im Kampf gegen die Kapitalisten aufgreifen, heißt das noch lange nicht, dass sie links sind, sondern dass sie eben die Strategien abkupfern.

Gleichzeitig gibt es vermutlich die hier dargestellten Gemeinsamkeiten: Kampf gegen Israel, Kampf gegen den (kapitalistischen und christlichen) Westen… Meine Frage ist allerdings: Haben sie außer den Westen und seine Lebensweise und -werte zu zerstören auch sonst noch gemeinsame Ziele? Und hier vermute ich nicht, dass Linksextremisten die Menschen zwingen wollen, Muslime zu werden.

Bevor der Islam sich stärker durchsetzte, waren viele arabische Staaten eher sozialistisch orientiert. Der arabische Sozialismus ist eine Bezeichnung, die auch die Besonderheit des Sozialismus, der in arabischen Staaten praktiziert wurde, ausdrückt.  https://de.wikipedia.org/wiki/Arabischer_Sozialismus

Und diese Differenzierung ist aus meiner Sicht auch heute relevant und muss beachtet werden. Nichtsdestotrotz: Auch ein zeitweises Zusammengehen der beiden Größen ist nicht zu unterschätzen – wie man an dem einseitigen Einsatz für die Palästinenser sieht.

Am Rande: Extremisten aller Art und Couleur haben sicher Sympathie füreinander. Man kann sich endlich austoben… – gegeneinander, miteinander, je nachdem, wie man den größten Schaden anrichten kann, wie man die meisten Menschen vernichten kann.

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