Afrika

Volker Seitz gibt mit anderen Afrika-Experten wichtige Empfehlungen für die künftige Afrika-Politik: http://www.achgut.com/artikel/afrika_orientierungshilfe_fuer_die_koalitionsverhandlungen

Aus meiner Perspektive scheint besonders dieser Aspekt wichtig:

 Setzen Sie sich aber dafür ein, dass möglichst wenig Hilfe über die Regierungen afrikanischer Länder gelenkt wird, sondern direkt an zivilgesellschaftliche Gruppen und Projekte geht.

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Druck der WestEU auf OstEU

Im Radio (HR Info) gab es einen Beitrag, der verlangte, dass die (West)EU finanziellen Druck auf die (Ost)EU ausüben solle, damit sie Flüchtlinge aufnehme. Man könne, so der Kommentator, nicht Gelder in diese Länder pumpen ohne zu verlangen, dass sie sich anpassen.

Solche Beiträge finde ich äußerst kurios. Denn: Wer gibt der WestEU das Recht zu sagen: Wir sind die wahre EU? Nur weil die WestEU reicher ist? Oder eher in der EU waren? Sind die neuen EU-Länder Anhängsel der WestEU oder sind sie gleichberechtigte Partner?

Dieses Flüchtlingsthema zeigt, wie manche im Westen wirklich ticken. Und natürlich auch, wie manche im Osten wirklich ticken.

Man mag von der Rede Orbans halten, was man will – aber dass in westlichen Beiträgen Soros immer wieder als derjenige dargestellt wird, der eine weiße Weste hat, das ist auch kurios. Nur einmal eine Frage an die Soros Apologeten: Wie hat er sein Geld gemacht? http://www.focus.de/politik/ausland/skandalrede-in-ungarn-viktor-orban-erklaert-ost-mitteleuropa-zur-migrantenfreien-zone_id_7755349.html

Man muss nicht den Gegner eines Gegners zum Freund erklären.

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Macron, Reformen und die Reichen

Das sieht schlecht aus für Macron: Er möchte Reformen durchführen, bei denen normale Arbeiter Federn lassen müssen. ArbeitsmarktReformen sind in Frankreich vermutlich wirklich notwendig – das hört und liest man seit Jahren. Doch wenn solche Nachrichten über Macron richtig sein sollten, dann wird ihm das nicht gelingen: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/emmanuel-macrons-steuerreform-veraergert-vorgaenger-francois-hollande-15252897.html?GEPC=s2

Was aber ist, wenn die Nachrichten lanciert sind, eben um die Reformen zu verhindern und die Menschen emotional aufzuputschen?

Was ist das übrigens für ein Handgriff Macrons? Er krallt sich quasi in die Schulter?

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Saudi Arabien

Was wir in Saudi Arabien erleben ist ein klassischer Machtkampf: http://www.focus.de/politik/ausland/saudi-arabien-verbuenden-sich-die-gelehrten-und-seine-familie-gegen-den-kronprinzen_id_7754498.html

Es wird spannend, es wird heftig. Betroffen davon wird auch die westliche Welt sein.

Klassische Machtkämpfe wurden meistens so gelöst, dass die Gegner unschädlich gemacht wurden. Wer macht also wen unschädlich? Wird Saudi Arabien den Weg der Zivilisierten gehen oder in barbarische Zeiten zurückfallen – wie der Nordkoreaner, der Gegner beseitigen ließ?

Was ist eigentlich mit dem Jemen? Man hört wieder einmal nichts davon. Alles ok? Apropos Machtkampf in Saudi Arabien: War der Jemen der Versuch, diesen Machtkampf aufgrund des Krieges zu dezimieren?: Ihr bekommt Krieg gegen die Schiiten – ich bekomme Ruhe an der Heimatfront? Wie sieht es inzwischen mit der Auseinandersetzung mit Katar aus?

Christopher Hitchens und Peter Hitchens + Glaube in Frankreich + Eigene und fremde Kultur

Christopher Hitchens verschärfte mit dem Alter seinen Atheismus – sein Bruder Peter Hitchens wurde aus einem Atheisten Christ. Hier beschreibt er seinen Werdegang auch mit Blick auf seinen Bruder: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1255983/How-I-God-peace-atheist-brother-PETER-HITCHENS-traces-journey-Christianity.html

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In Frankreich bricht sich Glauben Bahn – woher der auf einmal kommt, ist Houellebecq auch ein Rätsel: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/10/22/renaissance-des-christentums-in-frankreich/

Glaube sei mächtiger als eine Ideologie.

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Warum ist die fremde Kultur für viele Menschen wertvoller als die eigene? http://www.achgut.com/artikel/jede_kultur_ist_wertvoll_so_lange_es_nicht_die_eigene_ist

Ich denke, das hängt damit zusammen, dass man in die fremde Kultur eigene Wünsche und Träume hinein liest – und bei uns kommt noch hinzu: die eigene Kultur wird im Grunde nur als Versagenskultur deutlich gemacht: Versagen des 19. Jahrhunderts (soziales Versagen, Ausbeutung…) und des 20. Jahrhundertes (Nationalismus und Nationalsozialismus) – dazu kommt noch das Bild vom Dunklen Mittelalter – da waren eh alle böse (Hexenverbrennung, Inquisition, Kreuzzüge).

Wer diese Versagen alleine sieht und die Größen ständig negiert (wer mag schon klassische Musik hören, die Philosophen versteht man genauso wenig wie die alten Goethes usw.) – der träumt sich anderes schön, vor allem auch, weil das Versagen anderer Kulturen nicht gern gehört wird.

Sagen wir nur einmal: Sklaverei. Welche fällt bei diesem Stichwort als erste ein? Sicher nicht die Sklavenzüge des Islam.

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