Optimistischer Nihilismus

Wenn man das Video angeschaut hat, soll man es nochmal durchlaufen lassen, damit man dann irgendwann merkt: Einen optimistischen Nihilismus gibt es nicht, auch wenn man so euphorisierend redet. Er wird wohl auch nur aus manchen kleinen Augenblicken bestehen. Interessant, dass der Sinn vorgegeben wird – dann wird gesagt: aber entscheide selbst… Warum sollte der Sinn gerade darin bestehen, andere glücklich zu machen? Weil dadurch in mir Glückshormone ausgestreut werden.? Die Macht der Drogen.. Es geht nicht um den anderen – es geht um mich?

Dadurch, dass Sinn genannt wird, handelt es sich nicht mehr um Nihilismus. Der Optimismus hebt den Nihilismus auf – oder der Nihilismus den Optimismus. Von daher ist der gesamte Clip ein Gegensatz in sich selbst. Ist ja auch sarkastisch gemacht: Sinn des Lebens – wenn man will ein Weltraum-Imperium zu errichten… Aber er sagt es ja selbst: Um die Leute nicht zu zerstören, kommt – mit eigenen Worten – noch ein positives Schwänzchen hintendran. Wedelt das positive Schwänzchen mit dem Hund oder der Hund mit dem positiven Schwänzchen?

Übrigens: Sinn suchen/Sinn finden – ist nichts Handfestes, ist Konstruiertes, nichts Beweisbares…

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Theologe weiß alles

Als Theologe weiß man natürlich nicht alles.

Klar. Und das ist auch gut so.

Wüsste man alles, hätten kommende Generationen nichts mehr zu überlegen und zu erforschen.

Sie wären dann gezwungen in die Naturwissenschaften zu gehen.

So haben sie die Freiheit: zu wählen.

*

Muss ich ein   😉  hinzufügen?

Mache ich mal. Nicht alle verstehen, was ich mit zwinkerndem Auge sage.

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Seehofer, Verfassungsschutz und Medien

Ich hörte, wie damals im Radio einer sinngemäß sagte: Nicht einmal den neuen Verfassungsschutz-Chef kann Seehofer schnell benennen. Reporter und Journalisten müssen natürlich immer was schreiben und reden. Aber entschuldigen, weil es ein bewusst gelegter Mosaikstein war, der Seehofers Abgang vorbereiten sollte? Nun denn: Heute wissen wir, was im Hintergrund alles abgelaufen ist: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-cdu-lehnte-armin-schuster-als-verfassungsschutzchef-ab-a-1241320.html

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Jesus – ja / Gott – nein

Er sagte: Jesus hat Wesentliches gesagt: Wir sollen Menschen helfen. Darin soll man ihm folgen.

Die Relevanz Jesu besteht darin, dass er als von Gott Bevollmächtigter vom Menschen spricht, den Menschen wahrnimmt, den Erniedrigten groß macht.

Wenn man Gott wegnimmt, ist dann seine Betonung des Menschen nicht nur eine leere Hülle?

Überhaupt: Wenn man Gott nimmt – was bleibt dann noch vom Menschen, außer ein paar Jährchen Kummer und Spaß, geistige und/oder körperliche Vermehrung, ein rätselndes Bündel, das sich groß wähnt – und doch: ein geheimnisvolles Bündel, voller Liebe und Hoffnung und Erwartung und Sehnsucht.

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