Medien interessiert das nicht

Mainstream-Medien interessiert das in der Regel nicht, was hier positiv aufgezeichnet wird. Sie interessiert nur das Negative, das, was Schlagzeilen bringt. Lokal sind solche Nachrichten, die davon sprechen, dass Menschen anderen Menschen helfen, wohl relevant. Aber für die gesamtpolitische Lage nicht. Zudem interessiert das, was der Betroffene hier schreibt, nicht, weil man damit niemanden gegen das Bein pinkeln kann. Und wen man es aufgreifen würde, hätte man Angst, als religiös parteiisch angesehen zu werden, als eine Zeitung, die Werbung für die Kirche macht. Darum tritt man lieber als Zeitung auf, die gegen die Kirche angeht. http://kath.net/news/64931

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Was wird alles an Machenschaften ans Tageslicht kommen? http://kath.net/news/64916

Spannend – die Diskussion in der katholischen Kirche: http://kath.net/news/64908

Vor allem auch (Viganò): http://kath.net/news/64917

Wir wird man aus christlicher Sicht damit umgehen? Das ist ein ganz neues Feld, auf das die katholische Kirche gestoßen wird: Ablehnung / Annahme der Homosexualität, Vergebung / Verurteilung, Anklage / Barmherzigkeit…

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Maaßen – Interpretationsmuster

Maaßen wird doch bald fallen? Man gibt sich zumindest alle Mühe. Aber macht er es seinen Kritikern nicht auch leicht? Wenn einer Rückgrat hat und Sachen macht, die er für richtig hält – auch von Amtswegen – gibt es so manche, die Testen wollen, wie stark das Rückgrat ist. Sie werden nicht locker lassen.

Man setzt etwas in die Welt, sagt übel, übel – ohne zu wissen, was eigentlich los war, setzt Muster in die Gesellschaft, wie etwas zu interpretieren ist, auch wenn man noch gar keine Details weiß. Und diese Deutungen aneinandergereiht ergeben dann letztlich ein übles Gesamtbild, das alle nach dem vorgegebenen Deutungsmuster deuten – auch wenn es falsch ist. Aber eben: Das Deutungsmuster war von Gegnern vorgegeben – viele übernehmen es. Dann kann einer nicht mehr gehalten werden, wenn sein Vorgesetzter kein Rückgrat besitzt oder eben auch ganz naiv diesen Deutungsmustern erlegen ist.

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Terrorangriff? + Chemnitz-Angriff

Angriff in den Niederlanden durch…: https://www.tagesschau.de/ausland/messerangriff-amsterdam-103.html

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„Er ist eine gute Person“ – obgleich er schon häufig mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist und nun vermutlich einen Menschen erstochen hat: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/tod-von-daniel-h-in-chemnitz-was-ueber-den-verdaechtigen-yousif-a-bekannt-ist-a-1226044.html

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Steuer-Witz + NegativZinsWitz

Das ist ein Witz der Regierenden. Da wird ein neues Messverfahren eingerichtet – und die Menschen müssen mehr Steuern zahlen, obgleich sich nichts geändert hat – nur das Messverfahren. Leider: Kein Witz! http://www.spiegel.de/auto/aktuell/wltp-was-das-neue-messverfahren-nun-fuer-autofahrer-aendert-a-1225667.html

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Der NegativZinsWitz und der ZinslosigkeitWitz hallt schon lange durch die Gänge der jeweiligen Veranwortlichen, ohne dass sich jemand gemüßigt sieht, etwas dagegen zu tun. Ist ja auch zu lächerlich. Alle machen ohne Murren mit.

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Rechtsextremismus und Linksextremismus + Gefühlte Unsicherheit + Zeitumstellung: Regionalisierung der EU

Wie ich in HR-Info hörte, soll Ministerin Barley sinngemäß gesagt haben, wer in Demonstrationen mitgeht, in denen Rechtsextreme agieren, muss sich das zurechnen lassen – man ist „Teil eines rechtsradikalen Mobs“. Hat sie das eigentlich auch zu den Bürgern gesagt, die in Demos mitgehen und ein linksextremer Schwarzer Block herumprügelt und ausschreitet, was das Zeug hält, dass sich alle als linksextremer Mob bezeichnen lassen müssen? https://www.focus.de/politik/deutschland/auftritt-bei-maybrit-illner-nicht-nach-sorgen-fragen-justizministerin-barley-zeigt-in-chemnitz-debatte-grosse-entfremdung-zum-volk_id_9509012.html

Der Staat hat gegen alle Extremisten gleichermaßen vorzugehen. Und er hat die Waage zu halten: Demonstrationen sind wichtig. Wenn sie extremistisch sind, haben Gerichte das zu klären. Keine Politikerin ist Richterin über die Bürger, die in einer Demonstration mitgehen. Der Staat hat Gängeleien von Bürgern möglichst zu meiden. Gegen Gewalttäter muss er vorgehen – aber nicht Bürger, die gewaltlos demonstrieren, verurteilen.

Ich mache kaum bei Demonstrationen mit, weil ich mit all den Demonstrierenden und deren Absichten nicht in einen Topf geworfen werden will. Aber das ist meine persönliche Entscheidung, dass ich von diesem demokratischen Recht nicht Gebrauch mache. Dennoch: Darf man alle Demonstrierenden über einen Kamm der Rechtlosigkeit scheren, wenn Rechtlose bei einer Demo auftreten? Man sollte sich entfernen, wenn man etwas mitbekommt, wogegen man ist – sage ich. Aber man kann genauso gut auch sagen: Wenn ich mich entferne, dann überlasse ich die Demo den Extremisten.  Von daher sind die Vorwürfe absurd, die manche machen, dass man als Bürger hätte sehen müssen, wohin die Demo führt. Vor allem, weil Demos einer gewissen Größenordnung ja nicht an allen Stellen gleichermaßen ablaufen. Auch Bürger, die an einer Demo teilnehmen, tragen Verantwortung. Aber keiner darf von Außen sagen, wie er sie zu tragen hat. Nur diejenigen, die den unmündigen Bürger wollen dürfen das natürlich. Dürfen sich aber nicht wundern, wenn der Bürger seinen eigenen Kopf hat.

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Dieser Beitrag dürfte der Ministerin sicher nicht besonders gefallen. Wie heißt es so schön: Wir sind empört! https://dushanwegner.com/deutschland-brennt-und-die-linke-fiedelt/

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Ein Wort von Fleischhauer zu den medialen Rezeptionen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pressefreiheit-die-empoerung-der-presse-ist-uebertrieben-kolumne-fleischhauer-a-1225695.html

Wenn ich mir etwas für meinen Berufsstand wünschen dürfte, dann wäre es ein wenig mehr Coolness.

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Interessant finde ich bei der Illner-Diskussionsrunde, https://www.youtube.com/watch?v=MaIY46m3Ld4 dass davon geredet wird, dass die Politik in Sachsen viel macht, um den Dialog zu fördern. Frage, die ich als Außenstehender allerdings auch habe: Wird nur geredet oder wird auch falsche Politik korrigiert? Als die Frage der „gefühlten“ Unsicherheit aufkam, da wurden alle plötzlich munter: Schaut! Nur gefühlt – nicht real! Nein, Leute, wie heißt der angebliche Spruch der Sioux – den ich ein wenig abwandeln möchte: Geht in den Mokassins der Leute, bevor ihr ihnen unterstellt, sie würden Gefahren nur fühlen. Was ich schon häufig im Blog schrieb: Wenn ein Bekannter von Menschen zusammen geschlagen wird, dann ist nicht nur er derjenige, der das weiß: die Familie, die Freunde, die Bekannten, die Altersgenossen, die Kollegen, das Krankenhauspersonal, die Polizei, die Sozialarbeiter, der Stadtteil, die Stadt… – alle erfahren das und haben entsprechend Mitleid – aber auch entsprechend Angst, dass es ihnen auch so ergehen kann. So etwas zu übersehen, das darf der Politik einfach nicht passieren. Gesellschaftlich ist Mitleid gefordert – aber nur vorgeschriebenes Mitleid?

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Übrigens: Ist es Rassismus oder Diskriminierung, von „die Sachsen“ zu sprechen? Ich vermute, die Sachsen 😉 wissen sich zu wehren.

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Ich bin auch gegen Zeitumstellungen. Aber diese zufällige Befragung, in der äußerst viele aus Deutschland mitgemacht haben, nun als Basis für eine EU-Entscheidung zu nehmen, ist schon kurios. Es sei denn: Jedes Land darf nun selbst bestimmen, ob es umstellt oder nicht. Wäre wieder ein weiteres Indiz für eine Zerbröselung der EU? Ich denke nicht, sondern es ist eine kluge Regionalisierung der EU, die hierin endlich sichtbar werden würde: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/zeitumstellung-statistiker-kritisiert-umfrage-als-nicht-repraesentativ-a-1226010.html

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