Selbstzerstörung: Tattoos brutal + Selbstzerstörung: Wirtschaft

Warum diese Selbstzerstörung – und der Wunsch, andere zu zerstören? Gottes Ebenbild zu verhunzen, herumzupfuschen an der Schönheit der Haut, des Gesichts, des Körpers? https://scene360.com/art/116077/valerio-cancellier/

Nachdem, was man so im Alltag schon alles an Tattoos sehen kann, halte ich es für möglich, dass selbst diese Idee seine Abnehmer findet.

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Selbstzerstörung. Uns geht es gut. Die Firmen tun alles, dass es ihnen – und damit uns – gut geht. Wenn sie es nicht tun, sondern die soziale Marktwirtschaft missachtet wird, muss man nachhaken und: Betrügereien müssen geahndet werden. Aber die Firmen leichthin zu zerstören, weil man denkt, man benötige sie nicht, oder sie haben ja Geld, sie können ihre Selbstzerstörung oder unsere Träume bezahlen – das ist einfach nur dumm. Wie viel Dummheiten – allerdings gut gemeint – in letzter Zeit den Weg in die Medien finden und politisch bis in die Spitzen der Politik kommen,  ist schon kurios. Der Ast, auf dem man sitzt, absägen. Wer letztlich darunter leiden wird, das sind unsere Kinder. Zudem: Manches, was man von den Firmen verlangt, ist Aufgabe des Staates. Er muss zusehen, wie er das finanziert.

Eine Frage, ganz vorsichtig gestellt: Bedeutet eine Single-Gesellschaft auch gleichzeitig, dass die reale Zukunft aus dem Blick gerät und eine erträumte Zukunft vor Augen gemalt wird? Denn wir erleben die massive Zerstörung nicht mehr. Nach uns die Sintflut. Aber unsere Nachkommen, die werden leiden.

Es ist ein sehr fein abgestimmtes Zusammenspiel, nicht nur in der Natur, auch in der Wirtschaft. Und wenn man mit utopischen Holzhämmern kommt, dann wird das feine Zusammenspiel zerstört.

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Fonts For Freedom + Menschenrechte + Bulgarien

Reporter ohne Grenzen hat eine sehr gute Idee: Die Zeichensätze von Zeitungen, die verboten wurden kann man herunterladen – sich damit mit den Zeitungen solidarisieren und ein Signal gegen Unfreiheit setzen: https://fonts-for-freedom.com/

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Amal Fathy platzte der Kragen und sie schimpfte über Ägypten und verfluchte es: https://www.tagesschau.de/ausland/aegypten-frauenrechte-amal-fathy-101.html

Sie wird verurteilt.

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Bulgarien und Victoria Marinowa: Es sieht im Augenblick so aus, als sei die Journalistin nicht wegen ihrer politischen Sendung ermordet worden: https://www.tagesschau.de/ausland/marinowa-109.html

Der Ministerpräsident beklagt, dass die Unschuldsvermutung nicht gilt, bis die Schuld bewiesen wurde. Das mag sein, dass das mal galt. Aber bei emotional bestimmten Zeitgenossen gilt das schon lange nicht mehr, wenn es den Medien-Machern nicht in den Kram passt. Es wird hysterisiert – und wenn es dann doch anders kommt, als man hysterisch vermutete, dann: so what, hat man eben geirrt. Dass da einiges Porzellan bei Individuen zerbrochen wird – nun denn, wenn es heftig kam, kann man sich ja hinterher auch ein bisschen entschuldigen, manchmal. Manchmal? Ja, manche Journalisten beklagen ihre hitzköpfige Zunft. Aber die Hitzköpfe selbst machen weiter wie bisher.

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Schutzgelderpressung + Zustände im Land + Sie dürfen Angst einjagen

Und derjenige, dem der Clan Schutzgeld abpressen wollte, hat vom Staat keinen Schutz bekommen? Was stand da im Hintergrund? https://www.focus.de/politik/deutschland/kriminelle-betrueger-bande-mitglieder-des-goman-clans-vor-gericht-opfer-schildert-deren-blanken-hass_id_9727370.html

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Polizisten angegriffen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/herne-polizisten-werden-bei-einsatz-mit-steinen-beworfen-a-1232275.html

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Türkische Wagen jagen oppositionellen Türken Angst ein – sollen sie wohl auch – aber die „strafrechtliche Relevanz“ wird nicht gesehen: https://www.bz-berlin.de/berlin/diese-polizeiautos-jagen-berliner-tuerken-angst-ein

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Mit Polemik Politik machen + Medien und Sarrazin + Medien und Gauland + Historikertag

Spiegel-online = mit Polemik-Überschriften Politik machen. Nicht nur BILD. Man gleicht sich an – oder war auch so, nur von der anderen Seite?:  http://www.spiegel.de/auto/aktuell/eu-umweltminister-bundesregierung-gegen-scharfes-co2-ziel-a-1232217.html

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Interessant finde ich die Schlagzeilen der letzten Tage: Sie drehen sich fast nur um Umweltthemen. Man hat den Eindruck, die Nachrichtenmedien wollen den BUND bzw. Greenpeace-Blättern Konkurrenz machen. Dann sind noch ein paar Buh-Männer im Blick: Papst, Gauland, manchmal Trump.

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Zu dem Umgang von Medien mit Sarrazin von Chaim Noll: https://www.achgut.com/artikel/wie_der_deutsche_medienbetrieb_sich_bei_sarrazin_blossstellt

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Sigmar Gabriel über Gauland – viele richtige Ansätze: https://www.tagesspiegel.de/politik/populismus-beitrag-in-der-faz-gaulands-plaedoyer-ist-im-kern-antidemokratisch/23166172.html

Was den sonst im Tagesspiegel angedachten Vergleich einer Hitler-Rede mit Gaulands Text betrifft: Wenn ich sage: Internationale Konzerne sind Schuld daran, dass der Arbeiter in der Firma ausgebeutet wird usw. – dann habe ich auch diese Struktur.  https://www.tagesspiegel.de/wissen/populismus-beitrag-in-der-faz-twitter-user-entdeckt-parallelen-zwischen-gauland-text-und-hitler-rede/23165376.html 

Dazu ist das zu sagen, was Gabriel schriebt:

Trotzdem rate ich dazu, sich jetzt nicht damit zufriedenzugeben, Alexander Gauland als eine Art „Bonsai-Hitler“ zu brandmarken. Es würde Hitler verniedlichen und Gauland zugleich überhöhen. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit seinem Text aber ist bitter nötig…

Was Gabriel schreibt ist begründeter als das, was Wolfgang Benz schreibt. Er zieht an den Haaren herbei, was er lesen will. Anders gesagt: Bei Benz bestimmt die linke Aversion den Benz-Text, nicht die Argumentation: https://www.tagesspiegel.de/wissen/analyse-des-historikers-wolfgang-benz-wie-gauland-sich-an-hitlers-rede-anschmiegt/23166272.html

Zu dieser Frage auch eher belustigend: https://www.cicero.de/innenpolitik/alexander-gauland-afd-hitler-rede-populismus

(Nachtrag: http://www.faz.net/aktuell/politik/fraktur/fraktur-von-berthold-kohler-zu-gauland-gastbeitrag-15835007.html)

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Dass der Historikertag so einseitig war und die Gefahr von Rechts im Fokus hat, die von Links übersieht, hätte ich nicht gedacht: https://www.cicero.de/kultur/deutscher-historikertag-historiker-rechts-antifa-demokratie 

Eigenartig. Ich hatte Historikern mehr Durchblick zugetraut.

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Afrika und Europa + Charter Cities

Der Beitrag ist erhellend: https://www.deutschlandfunk.de/historiker-mbembe-zum-postkolonialismus-europa-hat-kein.691.de.html?dram:article_id=430060

Wenn man ihn liest, kommt allerdings eine fiese Frage: Was also Europa kulturell in Afrika nicht zerstört hat – das existiert noch alles in afrikanischen Ländern? Haben die Afrikaner es gehegt und gepflegt, in Museen ausgestellt, damit es nicht kaputt geht…?

Ja, man muss ehrlich miteinander umgehen.

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Wird so etwas aber nicht schon in Indien gemacht? So etwas wie Charter Cities? Allerdings sind dort nicht Staaten die Besitzer dieser „Städte“, sondern wenn ich mich recht erinnere innovative Firmen: https://www.achgut.com/artikel/nobelpreis_fuer_politisch_nicht_korrekte_armutsbekaempfung

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UN – DSGVO + Netflix-Amazon-Gesetz

Wieder einmal sieht es so aus, als solle einfach was durchgeschleust werden, alle schlafen – und dann, wenn die Diskussion verschlafen wurde, wie bei der DSGVO, wacht man auf: Huch – wir leben ja in einer anderen Welt! Das scheint mir hier der Fall zu sein. https://kopp-report.de/masseneinwanderung-multikulti-pakt-im-advent/

Ob dieses UN Vorhaben richtig ist oder falsch – darum geht es mir nicht. Es geht mir darum, dass folgenreiche Beschlüsse in der Gesellschaft diskutiert werden müssen.

Gerade so sensible Fragen, die unsere Gesellschaften spalten, gehören auf die Diskussionsliste. Sonst wundern sich wieder irgendwelche Leute, dass die Gesellschaft in Richtung Rechtsextremismus kippt. Wundert Euch nicht! Handelt politisch klug!

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Auch das Netflix-Amazon-Gesetz: Das sind solche Sachen, die einfach kurios sind. Das hat wohl kaum eine Zukunft. Es fragt sich nur: Wem dient das? Den Franzosen, die da sowieso etwas enger, nationaler denken? Nein, man will mehr Geld. Wenn es um Kundenorientierung der Firmen geht, dann kommen die Firmen selbst auf die Idee, wenn ich das mit den 25% richtig interpretiere, die sie schon leisten. Aber wenn Politik da eingreift, wird der Kunde eher der Benachteiligte sein. https://www.wired.de/article/die-eu-will-netflix-und-co-zu-quotenproduktionen-zwingen und https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/streaming-dienste-neue-eu-regeln-30-prozent-der-filme-bei-netflix-und-co-muessen-europaeisch-sein/23142434.html

Wenn Europa so etwas nicht selbst auf die Beine stellen kann, dann aber von den mächtigen Firmen profitieren will – wirft das kein gutes Licht auf Europa. Es ist eine Art Wegelagerei.

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