2. Advent: Freiheit der Seele

In die seelische Dunkelheit, Armut und Einsamkeit – ein Licht zaubern,
Vorstellungen hervorzaubern von etwas Schönem, Gutem, Buntem, etwas Herrlichem,
das die Seele heraushebt aus dem Verhaftetsein an dem Körper,
das sie löst von den Fesseln, den Ängsten, dem Bleischweren.

Unser christlicher Glaube bietet einen so großen Reichtum an stärkenden Bildern:
Der gute Hirte, der frische Quell in der Wüste,
die Stillung des Sturms durch Anwesenheit Jesu, seine heilende Hand,
die Edelsteinstadt Gottes…

Und der Schöpfer hat uns schöne Bilder geschenkt, Erinnerungen, Erwartungen,
Heilung, Freude, Blumen, Wasser, Berge, Meer, Himmel, Tiere, Menschen.
Die Gedanken können hinausgehen aus der Enge und sich in die Fülle ergießen.

Das, obgleich man mitten im Leben steht –
das ist die Mitte des Lebens,
Gottes-Kraft für die Bewältigung des Lebens.

Und das schönste Bild?
Gott wurde in einem Säugling Mensch.
Einer von uns in dunkler Zeit.
Licht in Finsternis.
Menschlichkeit in unmenschlichen Jahren.
Heiland in heilloser Verwirrung.

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Der Blog wird voraussichtlich am Mittwoch weiter geführt werden.

Adventskalender

Menschen versuchten ihren Kindern die Zeit vom 1. Advent bis Weihnachten spannend zu gestalten, die Erwartung zu erhöhen, das Warten auf Weihnachten zu verkürzen. Wann das begann, ist nicht mehr ganz deutlich. Gleichzeitig – das wird man wohl sagen können – haben sich die Erwachsenen durch die mit Liebe ausgedachten „Adventskalender“ die Zeit spannend gestaltet und die Erwartung erhöht. Heute kann man sich alles kaufen – und lässt sich von Firmen bedienen – wie früher die Kinder von den Eltern.

*

Man kann dies und das zum Thema Adventskalender finden. Die ältesten Kalender werden wohl hier am besten beschrieben: https://www.mein-adventskalender.de/adventskalender-geschichte/

Über den ersten gedruckten Kalender wird so manches gesagt – es wird von den Bildchen gesprochen. Einmal fand ich den Hinweis auf „Verse“ – Texte vom Herausgeber? Über diese Texte wird das Bildchen, das mitgeliefert wurde, geklebt.

Die Weihnachtsuhr brachte an jedem Tag im Advent unter anderem Bibelworte bzw. Worte aus christlichen Liedern. Zu dem Thema s. auch: https://www.nwzonline.de/ratgeber/jeden-tag-rueckt-weihnachten-naeher_a_31,1,3823039410.html

Zum Adventshäuschen mit seinen Bibelsprüchen s.: https://www.mv-naumburg.de/objekte/492-adventshaeuschen

Mein Adventskalender:

Ich passe mich mit meinem Adventskalender der christlichen Tradition an, sie beginnen nicht, wie die Kommerziellen am 1.12. sondern wirklich am ersten Advent.

Anders als die traditionellen Kalender, wird meiner über den 24.12. hinausgehen.

Schokolade, Schnaps, Spielzeug habe ich nicht zu bieten.
Nur Gottes Wort.
Nur. Eine kleine Untertreibung.
Denn wegen dieses Wortes leben wir.

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Sterben und leben + Corona-Regeln – Weihnachtsnomaden + Welche Gruppen gebären Hotspots? + Grüne Querdenker + Afd-Abhängige

Irgendworan sterben wir alle. Das ist kein Geheimnis – aber man sieht: der Kampf gegen das Sterben an allem möglichen wird medial massiv angegangen. Angst vor dem Tod wird geschürt. Man möchte lieber leben als dem Nichts ausgeliefert werden. Manche haben wohl so eine große Angst vor dem Tod, dass sie sich schon im Leben begraben. Und, wie es zurzeit aussieht, andere gleich mit. Die Forderungen mancher angesichts der Corona-Zeit gehen in die Richtung.

Manche versuchen hingegen den Tod zu verharmlosen: Alles gar nicht so schlimm. Seit Epikur ist man tot, wenn man tot ist. Und dann gilt natürlich: Sterbehilfe ist „Schmerzbefreiung mit Todesfolge“ https://www.blick.ch/meinung/kolumnen/kolumne-geschichte-ueber-die-triage-in-der-corona-pandemie-lizenz-zum-sterben-id16215543.html Den Menschen, den man tötet, befreien vom Schmerz wie man ein Haustier tötet, um es vom Schmerz zu befreien. Der Mensch – ein Haustier. Für viele heute vermutlich ein wunderschönes Beispiel. Ich bin meine Katze, die ich vom Schmerz befreien will.

Sterben. Sterben gehört zur gefallenen Schöpfung, gehört kurz gesagt: zum Leben, bzw. das Vergehen gehört zum Sein, dem selbst Galaxien verfallen. Das ist der Sterbehymnus der Menschen, der sachliche Abgesang der Menschen.

Nun denn. Gott tut ihnen den Gefallen nicht und stirbt auch, sondern ruft ins Leben. Die Folge: Man muss keine Angst vor dem Leben haben, man muss keine Angst vor dem Sterben haben, man muss keine Angst vor dem Tod haben. Als Mensch bekommt man immer komische Gefühle, wenn es um grundsätzliche Lebensänderungen geht – das gilt auch ganz massiv angesichts des Todes. Das ist klar. Als Christ kann man sich aber in die Hand Jesu Christi legen – und mit ihm den Weg in die Zukunft Gottes gehen.

In die Hand Jesu Christi – nicht in die Hand der Menschen, die einen möglichst schnell in den Tod befördern möchten, weil es die Finanzen des Landes, die Finanzen mancher Sterbehilfefirma oder mancher Familie stärkt.

Aber auch anders herum: In die Hand Jesu Christi, nicht in die Hand derer, die den Menschen gar nicht mehr sterben lassen möchten. Weil sie selbst Angst vor dem Tod haben, zwingen sie den, wie es Luther in der Bibel übersetzte, den Lebenssatten am Leben zu bleiben.

Extremismus welcher Art auch immer ist angesichts des Todes verständlich.
Aber als Christ kann man an dieser Stelle recht gelassen sein
und sich schon lebend einüben:
Ich gehöre Gott. Immer:
noch irdisch, im Sterben, im Tod – dem Leben nach dem Tod.

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Corona-Regeln: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-regeln-an-weihnachten-kein-platz-fuer-opa-

Der Bürger wird so clever sein, sich von der Politik nicht gängeln zu lassen – und neue Wege finden, die Regeln einzuhalten – indem er sie unterläuft. Schon gehört: Man besucht X gemäß der Regeln, dann besucht man Y gemäß der Regeln, dann besucht man Z gemäß der Regeln. Man zieht also als Feiernomaden durch die weihnachtlichen Tage von Familie zu Familie.

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Von daher wundern mich die ständigen Angriffe auf die kleinen Weihnachtsfreiheiten. Ist es der Zorn, dass es gerade das christliche Weihnachten ist, an dem Freiheiten gegeben werden und nicht das alkoholselige und knallige Silvester? Irgendwo las ich nämlich, dass bei Merkel die Pfarrerstochter dadurch in Erscheinung trat, dass gerade Weihnachten freier gehandhabt werden soll.

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Was ich immer noch gerne gewusst hätte: Wo tritt Corona vermehrt auf? In welchen Gruppen? Wodurch hervorgerufen? Das wäre wichtig, um wirklich angemessene Entscheidungen treffen zu können. So hat man das Gefühl: Mitgefangen, mitgehangen.

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21% der Querdenker sollen Grüne gewählt haben. Was hört man in der Tagesschau: 1/3 der Querdenker sind Rechtsextremisten. https://www.welt.de/politik/deutschland/article221812060/Corona-21-Prozent-der-Querdenker-waehlten-die-Gruenen.html

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Gestern angesprochen: Die Parteien machen sich zu Sklaven der AfD, wenn man es nicht mehr wagt, seine Sicht durchzusetzen, nur weil die AfD diese auch vertritt. Und so wird der Spieß umgedreht: „Nicht wir stimmen mit der AfD, die AfD stimmt mit uns“. Diese Sicht wird aber angesichts der massiven parteipolitischen Macht links-grüner Medien wohl keinen Erfolg haben – sie werden reihenweise einknicken: https://www.cicero.de/innenpolitik/rundfunkbeitrag-kippe-sachsen-anhalt-afd-cdu-haseloff-ost-west-konflikt-kenia-koalition

(Nachtrag: https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/stahlknecht-meine-cdu-ist-nicht-braun )

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Embryonenschutz + Buschholz statt AKWs + Geschlechtsneutrale Anrede + Corona in Berlin + Eiterbeule + Judenmission + Marihuana + Linke Sklaven der AfD

Info 1: Schutz von Embryonen

Bundesverwaltungsgericht bestätigt Schutz von Embryonen: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/118968/Bundesverwaltungsgericht-staerkt-Embryonenschutz

Info + Meinung 2: Buschholz statt AKWs

Deutschland und seine Energie – wie man es plante, klappt es nicht. Aber die Länder um uns herum werden neue AKWs bauen. Da haben wir noch einmal Glück gehabt – wir werden darum kaum im Dunkeln sitzen. Und diese Länder haben Glück gehabt, weil wir ihnen den Strom bezahlen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/kernreaktoren-weltweit-deutschland-holz-namibia

Hoffentlich sind die AKWs sicher. Haben wir in Deutschland eigentlich noch genug Fachleute, die sichere AKWs bauen könnten? Sind alle abgewandert, umgeschult…

Info + Meinung 3: Geschlechtsneutrale Anrede

Firmen sollen geschlechtsneutral Adressaten, Adressatinnen und Adressat* anreden. Es kommt auf die gefühlte Geschlechtsidentität an. Ich würde vorschlagen: Am kürzesten ist: Hallo Mensch! https://www.spiegel.de/panorama/justiz/geschlechtsneutrale-sprache-firmen-muessen-laut-urteil-in-frankfurt-am-main-neutrale-anredeform-bereithalten

Übrigens wurde ich schon einmal als Frau Wolfgang Fenske angeredet: Mensch, war ich sauer und fühlte mich in meiner Ehre verletzt. Ihr dürft gerne shitstormen, weil ich es als negativ empfunden habe, als Frau angeredet zu werden. Was ist daran schlimm? Nichts. Ich fühlte mich halt in meine Persönlichkeit verletzt.

Ihr müsst nicht shitstormen – ich habe es nur so gesagt, um die Absurdität des ganzen darzulegen. Was für eine sonderbare Gesinnung hätte man als Mann, wenn man aus versehen als Frau angeredet werden und sich dadurch erniedrigt fühlen würde?

Info 4: Corona – Berlin und anderswo

Eine klasse Formulierung, die muss man sich merken, hinter die Ohren schreiben – was auch immer https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/corona-krise-wie-berlin-kontaktbeschraenkungen-durchsetzt-oder-auch-nicht :

Berlin sei ja »für Partys berühmt – und nicht dafür, dass man sich an alle Regeln hält«. Das habe man »in Berlin häufiger, dass Regeln nicht durchgesetzt werden können«. 

Apropos Corona: Man verbietet Ski-Fahren usw. – verbietet man auch die Reisen in den Balkan und in die Türkei? Könnte vielleicht ganz hilfreich sein. Da wird einer gefeiert, weil er eine Aussage relativiert hat – was für ein Held! – das „Aber“ bleibt: auch diese Infektionsherde müssen in unserem Land nicht sein: https://www.spiegel.de/politik/ausland/oesterreich-sebastian-kurz-geraet-im-interview-mit-armin-wolf-zur-corona-pandemie-ins-straucheln

In der Schweiz darf man weiter Ski fahren: https://www.spiegel.de/reise/europa/coronavirus-schweiz-will-skigebiete-oeffnen

Info + Meinung 5: Politische Eiterbeule

Wenn das einer über den Sieg der Demokraten gesagt hätte: Der Sieg der Demokraten ist der Aufbruch einer Eiterbeule, die sich vorher gebildet hatte https://www.spiegel.de/kultur/donald-trump-nach-der-verlorenen-wahl-kulturhistoriker-ueber-die-kunst-der-niederlage

Das gäbe ein Halali – ein Jagdhornblasen in allen Gazetten.

Wir sollten doch unsere Sprache zügeln – auch in Überschriften – , wenn es um politische Gegner bzw. einfach um politisch oder weltanschaulich Andersdenkende gilt.

Info + Meinung 6: Judenmission

Wenn Juden, messianische Juden, Juden von Jesus Christus berichten – kurz: missionieren -, sind sie dann antijüdisch?

Müsste mal den Apostel Paulus samt der anderen Apostel befragen.

Oder doch lieber unsere Kirchenleitungen. Die wissen es besser.

Info + Meinung 7: Marihuana

Wie vermutet – was ist den Demokraten besonders wichtig – wohl am wichtigsten? Die Menschen unter Drogen zu setzen. Natürlich freiwillig: https://www.tagesschau.de/ausland/us-repraesentantenhaus-marihuana-101.html

Wenn sie bekifft sind, bekommen sie wenigstens politisch nichts mit und sind leichter gängelbar.

Ich hoffe, dass wenigstens Christen nüchtern bleiben und den Rat des Apostels Paulus befolgen: Seid nüchtern und sündigt nicht – bzw. lasst uns wachen und nüchtern sein.

Info + Meinung 8: Rundfunkbeitrag in Sachsen Anhalt

Wer Angst hat, mit der AfD zufällig einer Meinung zu sein und entsprechend abzustimmen, macht sich a) erpressbar und b) zu einem Sklaven anderer Gruppen.

Das scheinen die medialen Kämpfer nicht zu kapieren – oder für sich auszunutzen, um eine ihr missliebige Gruppe zu versklaven?

Zudem: Wie abhängig sind diese Leute von der AfD, die nicht wagen, eine eigene Meinung zu vertreten, nur weil sie befürchten müssten, AfDler hätten die gleiche Meinung? Linke Sklaven der AfD – wohin man sieht.

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Menschen Leid zufügen

Es ist schlimm, was manche Menschen anderen Menschen an Leid zufügen. Worte des Erschreckens können sich nur wiederholen. Dennoch hat, soweit ich das medial wahrnehme, der Bürgermeister gute, hilfreiche Worte sprechen können: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/trier-nach-der-amokfahrt-eine-versehrte-stadt-17081748.html

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Sie betete nimm die Weinenden.
Es ist schön zu wissen,
dass jemand für einen betet,
wenn man weint.

Warum?
Es gibt nicht die Antwort.
Es gilt nur,
es mit Gott zu überstehen.

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